Der RUMS-
Brief

Mehr­mals wöchent­lich ver­schi­cken wir einen Brief per E-Mail, der das poli­ti­sche, kul­tu­rel­le und wirt­schaft­li­che Leben in Müns­ter erklärt. Er bringt das Stadt­ge­sche­hen auf den Punkt, macht Kom­pli­zier­tes ver­ständ­lich und ana­ly­siert, wie im Netz über The­men dis­ku­tiert wird, die für Müns­ter wich­tig sind und wich­tig wer­den. Unse­re Redak­ti­on recher­chiert, ord­net ein, beleuch­tet Hin­ter­grün­de und kom­men­tiert. Ergän­zend bezie­hen unse­re neun RUMS-Kolumnist:innen Rou­dy Ali, Car­la Reem­ts­ma, Julia­ne Rit­ter (Name geän­dert), Anna Stern, Mari­na Weis­band, Klaus Brink­bäu­mer, Micha­el Jung, Lud­wig Lüb­bers und Ruprecht Polenz Stel­lung, rücken Rele­van­tes in den Fokus und zei­gen, was Welt und Stadt bewegt.

Der aktuelle RUMS-Brief:

Das schnelle Busnetz, schnell erklärt | RUMS-Reportage: Der Sohn vom Skateboardpapst | Borgo Antico

Müns­ter, 31. Janu­ar 2023 Ende Sep­tem­ber 1994, weni­ge Wochen, bevor die SPD-Poli­­ti­­ke­­rin Mari­on Tüns Müns­ters Ober­bür­ger­meis­te­rin wur­de, beant­wor­te­te sie in den West­fä­li­schen Nach­rich­ten Fra­gen zur auto­frei­en Innen­stadt, dem gro­ßen Wahl­­kampf-The­­ma damals. Tüns sag­te, die kon­kre­ten Alter­na­ti­ven zu einer Innen­stadt mit Autos sei­en „ein deut­lich ver­bes­ser­tes Bus­sys­tem mit kür­ze­ren Takt­zei­ten und für die Zukunft eine Stadt­bahn“. Der

Mehr RUMS-Briefe:

Die Kolumne von Michael Tillmann | Vom Hoffen in der Klimakrise

Müns­ter, 29. Janu­ar 2023 ken­nen Sie Sarah Boset­ti? Mir jeden­falls war der Name unbe­kannt, bis mich vor drei Wochen mei­ne Toch­ter auf einen Video-Post zur Kli­ma­kri­se die­ser Autorin und Kaba­ret­tis­tin auf­merk­sam mach­te. „Wir wer­den es nicht schaf­fen!“ war ihre Bot­schaft und gemeint war damit unse­re Unfä­hig­keit, uns der Kli­ma­ka­ta­stro­phe wirk­sam ent­ge­gen­zu­stem­men. Wir Men­schen sei­en ein­fach nicht

99 Sozialwohnungen: Stadt verfehlt eigenes Ziel | Die Uni Münster heißt bald Uni Münster | Schutz vor häuslicher Gewalt: Wer hilft den Männern?

Müns­ter, 27. Janu­ar 2023 ges­tern hat die Stadt Müns­ter eine Pres­se­mit­tei­lung mit dem Titel „Sozia­le Wohn­raum­för­de­rung kommt wie­der in Schwung“ ver­schickt. Das lässt hof­fen. Wenn man die Pres­se­mel­dung aber ganz liest, ver­steht man erst, was die Über­schrift in Wirk­lich­keit bedeu­tet. Sie ist ein ele­gant for­mu­lier­tes Ein­ge­ständ­nis für: „Im ver­gan­ge­nen Jahr lief’s so rich­tig schlecht.“ Im Jahr

Es gibt Alkohol auf dem Wochenmarkt | 600 E-Autos weniger in Münster – und wie viele Ladesäulen? | Nein zur Gesamtschule Roxel. Was nun?

Müns­ter, 24. Janu­ar 2023 das neue Jahr beginnt auf dem Dom­platz mit einer klei­nen Neue­rung, von der wir mit etwas Ver­spä­tung erfah­ren haben, aber zum Glück gera­de noch recht­zei­tig: Ab Febru­ar kann man sich mor­gens nach dem Gemü­se­kauf auf dem Wochen­markt schön einen geben, denn pro­be­wei­se gibt es dort bald auch Alko­hol, und zwar Wein, Obstwein,

Die Kolumne von Marion Lohoff-Börger | Masematte ist ein Aufreger 

Müns­ter, 22. Janu­ar 2023 die ers­te Fra­ge, die mir oft gestellt wird, ist die danach, wie ich denn zu der Mase­mat­te gekom­men sei. Dar­auf hole ich tief Luft und erzäh­le Fol­gen­des: Die Mase­mat­te und ich, das ist eine wech­sel­vol­le Geschich­te, die im Jahr 2016 begann, als mir das ers­te Mase­­ma­t­­te-Wör­­ter­­buch in die Hän­de fiel. Ich las

Wer will den Gasometer kaufen? | Hat der Preußen-Präsident die Waffeninvestoren angeschleppt? | Unbezahlte Werbung: Bücherei am Katthagen

Müns­ter, 20. Janu­ar 2023 Don­ners­tag­mor­gen, ein Schnee­sturm fegt über Müns­ter. Vor dem Gaso­me­ter am Albers­lo­her Weg schmel­zen am Nach­mit­tag die letz­ten Schnee­res­te. Ein paar Leu­te balan­cie­ren über eine feuch­te Holz­plan­ke, um in den ehe­ma­li­gen Gas­spei­cher zu gelan­gen. Auf dem Boden sam­meln sich rie­si­ge Pfüt­zen. Nicht gera­de der bes­te ers­te Ein­druck, den die Inves­to­rin­nen, Inves­to­ren und Projektentwickler:innen

Tschüss, Fernsprechkiosk | Fotoreportage: Münsters letzte Telefonzellen | Kulturcafé Yolk

Müns­ter, 17. Janu­ar 2023 noch zwei Wochen lang kann man in Deutsch­land von einer Tele­fon­zel­le aus Men­schen anru­fen. Dann baut die Tele­kom die ver­blie­be­nen Häus­chen nach und nach ab. In Müns­ter ste­hen noch ein paar Dut­zend öffent­li­che Tele­fo­ne. Wo über­all, das ist auf einer öffent­li­chen Kar­te zu sehen, die jemand ins Netz gestellt hat.  Tele­fon­zel­len sind

Die Kolumne von Michael Jung | Der Hauptbahnhof, eine Zwischenbilanz

Müns­ter, 15. Janu­ar 2023 für die letz­ten Sit­zun­gen des letz­ten Jah­res erreich­te die Rats­mit­glie­der und die inter­es­sier­te Öffent­lich­keit eine Vor­la­ge des Stadt­bau­rats Robin Denstorff, die auf acht Sei­ten sehr Grund­sätz­li­ches fest­stell­te: Es ging um einen Tun­nel.  Der habe, so for­mu­lier­te die Fach­ver­wal­tung, „im Stadt­bild der­zeit ledig­lich die Funk­ti­on eines Tran­sit­raums, der mög­lichst schnell durch­quert wer­den soll“.

Fragwürdige Studie: So höflich ist Münster | Medizinprofessorin Bettina Pfleiderer spricht über geschlechtergerechte Medizin | Caputo’s

Müns­ter, 13. Janu­ar 2023 ich freue mich, dass wir uns ken­nen­ler­nen! Ich bin nicht nur neu im RUMS-Team, son­dern auch ganz neu in Müns­ter. Sie ken­nen das viel­leicht: Ein Job­wech­sel ist auf­re­gend, und der Umzug in eine ande­re Stadt noch viel mehr. Seit­dem ich gele­sen habe, dass Müns­ter einen Unhöf­lich­keits­wert von nur 5,6 hat, habe ich

Veganes Kantinenessen: Bauernverbände sauer auf LVM | Inflation macht Studierenden zu schaffen | Reaktionen auf die Galeria-Debatte 

Müns­ter, 10. Janu­ar 2023 die LVM-Ver­­­si­che­­rung hat sich zum Jah­res­be­ginn eher unfrei­wil­lig mit einer mäch­ti­gen Lob­by­grup­pe ange­legt und sich am Ende ent­schul­digt – aller­dings für etwas, das eigent­lich kei­ner Ent­schul­di­gung bedarf: Das Unter­neh­men hat­te ange­kün­digt, sich im Janu­ar am „Vega­nu­a­ry“ zu betei­li­gen, also einen Monat lang in der Kan­ti­ne auch vega­ne Gerich­te auf die Kar­te zu

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