Der RUMS-
Brief

Mehr­mals wöchent­lich ver­schi­cken wir einen Brief per E-Mail, der das poli­ti­sche, kul­tu­rel­le und wirt­schaft­li­che Leben in Müns­ter erklärt. Er bringt das Stadt­ge­sche­hen auf den Punkt, macht Kom­pli­zier­tes ver­ständ­lich und ana­ly­siert, wie im Netz über The­men dis­ku­tiert wird, die für Müns­ter wich­tig sind und wich­tig wer­den. Unse­re Redak­ti­on recher­chiert, ord­net ein, beleuch­tet Hin­ter­grün­de und kom­men­tiert. Ergän­zend bezie­hen unse­re RUMS-Kolum­nis­ten Car­la Reem­ts­ma, Mari­na Weis­band, Ruprecht Polenz und Klaus Brink­bäu­mer Stel­lung, rücken Rele­van­tes in den Fokus und zei­gen, was Welt und Stadt bewegt.

Der aktuelle RUMS-Brief:

Geschlechterklischees im Jura-Studium | Noch ein Jugendimpftag | Skybar

Guten Tag,
was hal­ten Sie von den fol­gen­den vier Geschichtsanfängen?
„Die schus­se­li­ge Sekre­tä­rin S ver­gisst, den Brief ihres Chefs und Unter­neh­mers U abzuschicken.“
„Der 55-jäh­ri­ge Zahn­arzt Groll strei­tet mit sei­ner ehe­ma­li­gen Freun­din, der 20-jäh­ri­gen Labor­as­sis­ten­tin Emsig, über die Her­aus­ga­be eini­ger Luxus­ge­gen­stän­de, die er ihr angeb­lich nur gelie­hen haben will.“
„Zur Auf­hel­lung sei­nes Lebens­abends will Wit­wer Horst sei­ne Dach­ge­schoss­woh­nung umge­stal­ten und an eine attrak­ti­ve Stu­den­tin vermieten.“
„Stu­dent A schlägt Stu­dent B in einer Bar zu Boden. Die Freun­din von B ist so beein­druckt von die­sem ‚ani­ma­li­schen Akt‘, dass sie sich dem Angrei­fer an den Hals wirft.“

Mehr RUMS-Briefe:

Die Kolumne von Ruprecht Polenz | Gute Gründe für ein Tempolimit

Müns­ter, 1. August 2021 Einen schö­nen Sonn­tag wün­sche ich Ihnen, wo immer Sie jetzt sind – ob im som­mer­lich etwas lee­ren Müns­ter, irgend­wo am Strand oder in den Ber­gen.  Wer mit dem Auto ver­reist, kann in der Urlaubs­zeit eine Erfah­rung machen, von der ich mir wünsch­te, dass sie bald auch zu unse­rem All­tag in Deutsch­land gehört:

Der Bremer Platz von allen Seiten | Eine Bugwelle aus Ärger | La Torre

Müns­ter, 30. Juli 2021 im Herbst soll der Rat der Stadt dar­über ent­schei­den, wie der Bre­mer Platz nach dem Umbau aus­se­hen soll. An dem Ent­wurf waren vie­le Grup­pen betei­ligt: Das Grün­flä­chen­amt, das Unter­neh­men (die Land­mar­ken AG), das die Gebäu­de hin­ter dem Bahn­hof baut, die Anwohner:innen, die Montesso­­ri-Schu­­le, sozia­le Ein­rich­tun­gen wie die Dro­gen­hil­fe Indro und die städtische

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Müns­ter, 27. Juli 2021 die Stadt Müns­ter ist in die­ser Woche an einem para­do­xen Pro­blem geschei­tert. Und das bedeu­tet: Aus einer Gesamt­schu­le im Stadt­teil Rox­el wird wohl nichts wer­den, jeden­falls nicht in den nächs­ten Jah­ren. Das hat Regie­rungs­prä­si­den­tin Doro­thee Fel­ler am Mon­tag­nach­mit­tag in einer Pres­se­kon­fe­renz bekannt gege­ben. Das para­do­xe Pro­blem bestand dar­in, dass die Stadt einerseits

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Müns­ter, 23. Juli 2021 es ist Ende Juli, mit­ten in den Som­mer­fe­ri­en. Wir ver­schnau­fen ein wenig – zumin­dest für kur­ze Zeit, und die möch­ten wir dazu nut­zen, Ihnen mal wie­der einen Brief zu schrei­ben. Auch mit die­ser E-Mail bekom­men Sie ein paar hof­fent­lich span­nen­de The­men nach Hau­se unter den Son­nen­schirm oder an den Urlaubs­ort. Wir fangen

Ab morgen wieder ein Feld zurück | Vereine in der Pandemie | Spelunke

Müns­ter, 20. Juli 2021 erin­nern Sie sich noch an die Mel­dung „Ab sofort Coro­­na-Locke­­run­­­gen in Müns­ter“? Ja? Dann ver­ges­sen Sie die am bes­ten gleich, denn ab mor­gen ändert sich das schon wie­der, jeden­falls ein biss­chen. Müns­ter hat acht Mal hin­ter­ein­an­der die kri­ti­sche Inzi­­denz-Gren­­ze von zehn über­trof­fen. Und die Zehn wird im Rück­spie­gel schon immer klei­ner. Mittlerweile

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Müns­ter, 18. Juli 2021 Lie­be Leser:innen, ich hof­fe, Sie lesen die­se Kolum­ne mit tro­cke­nen Füßen, ohne Was­ser im Kel­ler und mit Ihren Liebs­ten in der Nähe. Das Tief Bernd, das mit sei­nem Stark­re­gen in der ver­gan­ge­nen Woche Flüs­se über die Ufer tre­ten ließ, Stra­ßen und Kel­ler flu­te­te, Erd­rut­sche aus­lös­te, Häu­ser und Super­markt­dä­cher zum Ein­stür­zen brach­te und

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Müns­ter, 11. Juli 2021 dass es bei öffent­li­chen Bau­vor­ha­ben schnell etwas teu­rer wird, das ist eine weit ver­brei­te­te Ein­schät­zung. Die Stadt Müns­ter hat in den ver­gan­ge­nen Jah­ren auch immer wie­der erlebt, dass die Kos­ten weit höher lie­gen als geplant. Die Debat­te über die explo­die­ren­den Kos­ten der Mat­hil­­de-Anne­­ke-Gesam­t­­schu­­le hat zuletzt gezeigt: Im Bun­des­tags­wahl­kampf sucht man auch gerne

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