Der RUMS-
Brief

Mehr­mals wöchent­lich ver­schi­cken wir einen Brief per E-Mail, der das poli­ti­sche, kul­tu­rel­le und wirt­schaft­li­che Leben in Müns­ter erklärt. Er bringt das Stadt­ge­sche­hen auf den Punkt, macht Kom­pli­zier­tes ver­ständ­lich und ana­ly­siert, wie im Netz über The­men dis­ku­tiert wird, die für Müns­ter wich­tig sind und wich­tig wer­den. Unse­re Redak­ti­on recher­chiert, ord­net ein, beleuch­tet Hin­ter­grün­de und kom­men­tiert. Ergän­zend bezie­hen unse­re RUMS-Kolum­nis­ten Car­la Reem­ts­ma, Mari­na Weis­band, Ruprecht Polenz und Klaus Brink­bäu­mer Stel­lung, rücken Rele­van­tes in den Fokus und zei­gen, was Welt und Stadt bewegt.

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Mehr RUMS-Briefe:

Carla Reemtsmas Kolumne | Die Zukunft des Lokaljournalismus

Lie­be Leser:innen,
seit fast vier Jah­ren lebe ich nun in Müns­ter. Vor­le­sun­gen, Kli­ma­st­reiks, der Sport­ver­ein, in dem ich Kin­dern Gerä­te­tur­nen bei­brin­ge, mei­ne Freund:innen, Lieb­lings­ca­fés: Den größ­ten Teil mei­nes All­tags erle­be und ver­brin­ge ich – so wie Sie ver­mut­lich auch – in der Stadt.

Wahlkampf oder eine Frage der Zeit | Die Krise der Preußen | Bierhimmel

Guten Tag,
Luci­us Annae­us Sene­ca starb im Jahr 65 nach Chris­tus. Es ist also schon sehr, sehr lan­ge her. Was von dem römi­schen Phi­lo­so­phen, Natur­for­scher und Poli­ti­ker aber unter ande­rem über­lie­fert ist, ist fol­gen­des Zitat:
„Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, son­dern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nut­zen.“

Goebbels und die Haltestelle | Spooky’s | Künstler schreiben Karten

Guten Tag,
in der Sit­zung der Bezirks­ver­tre­tung Mit­te pas­sier­te am 23. Juni gegen Ende etwas Über­ra­schen­des. So erleb­te es jeden­falls der grü­ne Rats­herr Tho­mas Mar­c­zin­kow­ski. Zu Beginn hat­te man sich dar­auf geei­nigt, die Tages­ord­nung um einen wei­te­ren Punkt zu ergän­zen. Man woll­te end­lich eine Ent­schei­dung hin­ter sich brin­gen, die schon in meh­re­ren Anläu­fen geschei­tert war.

Immer Ärger mit dem Rechtsstaat | Fahrradstraßen | Stadt duldet Gehwegparken

juris­ti­sche Ent­schei­dun­gen sind manch­mal schwer zu ver­ste­hen. So ist es auch im Fall eines Man­nes aus Müns­ter, der mög­li­cher­wei­se ein Mör­der ist, der aber in der ver­gan­ge­nen Woche aus der Unter­su­chungs­haft ent­las­sen wur­de und nun wie­der in Frei­heit lebt. Die Bild-Zei­­tung ver­folgt den Fall mit dem für sie typi­schen Popu­lis­mus. Am Mon­tag titel­te sie, nach­dem