Der RUMS-
Brief

Mehr­mals wöchent­lich ver­schi­cken wir einen Brief per E-Mail, der das poli­ti­sche, kul­tu­rel­le und wirt­schaft­li­che Leben in Müns­ter erklärt. Er bringt das Stadt­ge­sche­hen auf den Punkt, macht Kom­pli­zier­tes ver­ständ­lich und ana­ly­siert, wie im Netz über The­men dis­ku­tiert wird, die für Müns­ter wich­tig sind und wich­tig wer­den. Unse­re Redak­ti­on recher­chiert, ord­net ein, beleuch­tet Hin­ter­grün­de und kom­men­tiert. Ergän­zend bezie­hen unse­re neun RUMS-Kolumnist:innen Rou­dy Ali, Car­la Reem­ts­ma, Julia­ne Rit­ter (Name geän­dert), Anna Stern, Mari­na Weis­band, Klaus Brink­bäu­mer, Micha­el Jung, Lud­wig Lüb­bers und Ruprecht Polenz Stel­lung, rücken Rele­van­tes in den Fokus und zei­gen, was Welt und Stadt bewegt.

Der aktuelle RUMS-Brief:

Die Kolumne von Anna Stern | Die Zukunft des Stadtensembles

Müns­ter, 25. Sep­tem­ber 2022 ken­nen Sie das Stadt­en­sem­ble? Seit 2018 ver­net­zen sich in die­ser Orga­ni­sa­ti­on Kul­tur­schaf­fen­de aus Müns­ter. Die Grün­de­rin­nen Caro­la von Secken­dorff und Cor­ne­lia Kup­fer­schmid gin­gen für den Namen von der fran­zö­si­schen Wort­be­deu­tung aus, ‚ensem­ble‘, also ‚zusam­men‘. Sie brin­gen zwei loka­le Grup­pen zusam­men, die sonst oft neben­ein­an­der agie­ren, getrennt durch unter­schied­li­che Arbeits­for­men, aber auch durch

Mehr RUMS-Briefe:

O’zapft is! | Fotoreportage: Schreibmaschinenlyrik | Nächste Woche: Veranstaltung bei RUMS

Müns­ter, 23. Sep­tem­ber 2022 end­lich wie­der Wiesn! Seit einer Woche schaut ganz Deutsch­land auf Mün­chen, wahl­wei­se nei­disch ob der Pracht oder kri­tisch ob des Ener­gie­ver­brauchs, bei­des hier sehr schön zu sehen. Aber wer ko, der ko, und nun zieht Müns­ter ja nach. Das Fest­zelt am Albers­lo­her Weg steht, hier ein paar Ein­drü­cke aus frü­he­ren Jah­ren. Ums

Hiltrup: Die Skulptur ist zurück | Das Poha House: Vom Streben nach Umsatz | Unbezahlte Werbung: Grün & Form

Müns­ter, 20. Sep­tem­ber 2022 in der Kita ist Not­be­trieb. Alle krank. Das war übers Wochen­en­de hier zu Hau­se nicht anders. Fie­ber, Schüt­tel­frost, passt ja eigent­lich gut zur poli­ti­schen Lage. Man möch­te sich am liebs­ten die Decke über den Kopf zie­hen. Und bald wird einem ja auch nichts ande­res mehr übrig blei­ben: All­zu viel hei­zen soll man

Die Kolumne von Michael Jung | Wie Münster fast ein neues Stadthaus bekommen hätte

Müns­ter, 18. Sep­tem­ber 2022 in den ver­gan­ge­nen Wochen war in Müns­ter wie­der ein Dra­ma zu beob­ach­ten, das wie unter einem Brenn­glas all die zen­tra­len Pro­ble­me der Stadt­po­li­tik vor Augen führ­te: Die Geschich­te, wie Müns­ter fast ein neu­es Stadt­haus bau­te und beim Ver­such schon 8,3 Mil­lio­nen ver­senk­te, ist ein Lehr­stück dafür, wie es in Müns­ter läuft. Deswegen

Verwirrung um die Gaspreise | Ein neues Konzept für den Kinderschutz | Toskanabrot

Müns­ter, 16. Sep­tem­ber 2022 am Diens­tag haben wir hier im Brief die Fra­ge gestellt: Wer soll die Ener­gie­kos­ten für die Kran­ken­häu­ser zah­len? Vie­le Men­schen fra­gen sich das auch mit Blick auf ihre eige­nen Strom- und Gas­rech­nun­gen: Wer soll das alles bezah­len? Und wie teu­er wird es denn nun eigent­lich? Am Mitt­woch lan­de­te dann eine Pres­se­mit­tei­lung in

Das Jahr 2025: Wie sich die Pflege in Münster verändern wird | Das Jahr 2023: Wer soll die Energiekosten der Krankenhäuser zahlen? | Wein und Tapas im Lütkes

Müns­ter, 13. Sep­tem­ber 2022 am ver­gan­ge­nen Sonn­tag stan­den zwei beson­de­re Tage im Kalen­der, die auf den ers­ten Blick nichts mit­ein­an­der zu tun haben, auf den zwei­ten aber doch. Zum einen fand der Tag des offe­nen Denk­mals statt. Über­all in der Stadt konn­ten Inter­es­sier­te an Füh­run­gen und Ver­an­stal­tun­gen teil­neh­men, die sich mit den Denk­mä­lern in Müns­ter beschäftigten.

Die Kolumne von Ruprecht Polenz | Schuld ist nicht die Bundesregierung

Müns­ter, 11. Sep­tem­ber 2022 einen schö­nen Sonn­tag wün­sche ich Ihnen.  Man kann in Müns­ter heu­te viel unter­neh­men. RUMS hat Sie am Frei­tag mit Tipps ver­sorgt. Die Zei­tun­gen sind voll mit Ver­an­stal­tungs­hin­wei­sen, auch mit sol­chen für die gan­ze Fami­lie.  Lei­der kön­nen die 2.894 Men­schen, die vor den rus­si­schen Trup­pen aus der Ukrai­ne nach Müns­ter geflo­hen sind, auch an

Die Queen ist tot: Warum war sie nie in Münster? | Was ist wichtiger – Eingangstür oder Klimaschutz? | Münsters Haushalt: Warum sollte es diesmal eng werden?

Müns­ter, 9. Sep­tem­ber 2022 ges­tern Abend ist die Queen gestor­ben. Das haben Sie mit­be­kom­men. Und wäh­rend Men­schen auf der gan­zen Welt trau­ern, ist das Nach­rich­ten­ge­schäft gna­den­los. Schon kurz, nach­dem die Deut­sche Pres­­se-Agen­­tur eine ihrer sehr sel­te­nen Blitz­mel­dun­gen her­aus­ge­schickt hat­te, stell­te sich in Lokal­re­dak­tio­nen die Fra­ge: Und was fällt für uns dabei ab?  Eine Nach­richt ist immer dann

CSD-Angriff: Verdächtiger in Untersuchungshaft | Wasserstoff-Pläne für Münster | Kompromiss für das Preußen-Stadion

Müns­ter, 6. Sep­tem­ber 2022 seit Sams­tag sitzt der 20-jäh­­ri­­ge Mann, der mut­maß­lich eine Woche zuvor den 25-jäh­­ri­­gen trans Mann Mal­te beim Chris­­to­­pher-Street-Day ange­grif­fen und töd­lich ver­letzt hat­te, in Unter­su­chungs­haft. Die Poli­zei hat­te letz­te Woche etli­che Zeu­gen­hin­wei­se, Bil­der und Vide­os aus­ge­wer­tet und dabei ein Bild des Tat­ver­däch­ti­gen gefun­den. Eine Poli­zis­tin erkann­te ihn am Frei­tag­nach­mit­tag am Haupt­bahn­hof und

Nach Angriff beim CSD: 25-Jähriger ist gestorben | G7-Treffen in Münster bestätigt | Klimaneutralität: Wie läuft’s?

Müns­ter, 2. Sep­tem­ber 2022 heu­te müs­sen wir mit einer sehr trau­ri­gen Nach­richt begin­nen. Der jun­ge trans Mann, der am ver­gan­ge­nen Sams­tag beim Chris­­to­­pher-Street-Day ange­grif­fen wur­de (RUMS-Brief von Diens­tag), ist heu­te Mor­gen gestor­ben. Der 25-Jäh­­ri­­ge war zwei Frau­en zu Hil­fe gekom­men, die von einem unbe­kann­ten Mann belei­digt und beschimpft wur­den. Dar­auf­hin schlug der Unbe­kann­te ihm mehr­mals ins

mehr laden