Notfallplan: Studierende brauchen Gas | Der Mann auf dem Kran – einige Antworten | Faire Frauenmode von Clara Himmel

Müns­ter, 2. August 2022

Guten Tag,

für vie­le jun­ge Men­schen in Müns­ter war ges­tern ein auf­re­gen­der Tag. Sie haben ihre Aus­bil­dung begon­nen. Ende Juli zähl­te die Hand­werks­kam­mer Müns­ter 3.658 Aus­bil­dungs­ver­trä­ge, die IHK Nord­west­fa­len 6.870. Das ist nach dem coro­nabe­ding­ten Ein­bruch am Aus­bil­dungs­markt eine gute Nachricht.

Aber die­se Nach­richt hat auch eine Kehr­sei­te: Rund 1.400 Jugend­li­che fin­den im Müns­ter­land kei­nen Aus­bil­dungs­platz, obwohl fast 5.000 Stel­len frei sind. Mit dem viel­zi­tier­ten Hang zur Aka­de­mi­sie­rung oder angeb­li­chen Bil­dungs­man­gel hat das aber wenig zu tun. Im aktu­el­len Berufs­bil­dungs­be­richt wer­den hin­ge­gen meh­re­re Punk­te genannt, die die Suche nach einem Aus­bil­dungs­platz erschwe­ren: Wer älter als 20 Jah­re alt ist, kei­nen deut­schen Pass hat, von der Haupt­schu­le kommt und/oder schon eine Aus­bil­dung abge­bro­chen hat, hat es deut­lich schwe­rer am Ausbildungsmarkt.

Sie fin­den, sol­che Fens­ter nerven?

Wir auch. Aber einen ele­gan­te­ren Weg haben wir lei­der noch nicht gefun­den, um auch wei­ter­hin Arti­kel wie die­sen anbie­ten zu kön­nen – denn wir brau­chen dafür Ihre Unter­stüt­zung. Tes­ten Sie unser Ange­bot jetzt drei Mona­te lang für nur 5 Euro pro Monat!

RUMS 3 Mona­te zum hal­ben Preis lesen Schon Mit­glied? Hier ein­log­gen