Das York-Quartier: Wohnviertel der Zukunft? | Noch mehr Flyover-Gutachten | Bouldern

Müns­ter, 7. Mai 2021

Guten Tag,

Müns­ter wächst, in zehn Jah­ren wer­den wahr­schein­lich 330.000 Men­schen in der Stadt leben. Es gibt jetzt schon zu weni­ge Woh­nun­gen, vor allem zu wenig bezahl­ba­re. Und das knap­pe Gut namens Wohn­raum dürf­te in den nächs­ten Jah­ren noch viel knap­per wer­den: Bis 2040 steigt die Zahl der Haus­hal­te in Müns­ter wei­ter stark an, so lau­tet eine Pro­gno­se im Woh­nungs­markt­be­richt NRW. Wo sol­len die vie­len Zuge­zo­ge­nen in der Stadt also blei­ben? Es wird nicht rei­chen, bestehen­de Stadt­tei­le nach­träg­lich durch Neu­bau zu ver­dich­ten, irgend­wann wird es ein­fach zu eng. Es müs­sen ganz neue Wohn­vier­tel her.

Auf den Gelän­den der ehe­ma­li­gen bri­ti­schen Kaser­nen Oxford (Gie­ven­beck) und York (Grem­men­dorf) sol­len in den nächs­ten Jah­ren sol­che Quar­tie­re ent­ste­hen. Dort soll modell­haft das Woh­nen der Zukunft ent­wor­fen und aus­pro­biert wer­den: „inno­va­ti­ves, urba­nes und nach­hal­ti­ges Leben in Müns­ter” ver­spricht die Stadt für das neue York-Quar­tier. Um die bei­den Kaser­nen­ge­län­de neu zu pla­nen und zu ver­mark­ten, hat die Stadt eine neue Toch­ter­ge­sell­schaft gegrün­det: die Kon­voy GmbH (der Name steht für Konver­si­ons­flä­chen der Oxford- und der York-Kaser­ne).

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