Plädoyer zum Preußen-Saisonstart | Chaos zum Schulstart | Le Vina

Müns­ter, 13. August 2021

Guten Tag,

mor­gen beginnt für Preu­ßen Müns­ter die neue Sai­son, Ale­man­nia Aachen kommt. Und wenn der Ver­ein Glück hat, ist er am Mon­tag in der zwei­ten Haupt­run­de des DFB-Pokals. Dann ent­schei­det das DFB-Sport­ge­richt über den Aus­gang des Spiels.

Sie haben es viel­leicht mit­be­kom­men: Die Preu­ßen haben am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de gegen den VfL Wolfs­burg gespielt. Preu­ßen-Prä­si­dent Chris­toph Sträs­ser hat­te sich kurz zuvor für die Aus­sa­ge ent­schul­digt, bei dem Ver­ein hand­le es sich um einen „schwe­ren und dazu unat­trak­ti­ven Geg­ner“. Dabei dach­te man am ver­gan­ge­nen Sonn­tag noch kurz vor Schluss: So schwer war es doch gar nicht.

Die Preu­ßen führ­ten bis zur 89. Minu­te mit 1:0, dann schoss Wolfs­burg den Aus­gleich. In der Ver­län­ge­rung konn­te Müns­ter dann dar­auf ver­trau­en, dass Mark van Bom­mel, der Wolfs­bur­ger Trai­ner, die Regeln nicht ganz genau kann­te. Das stell­te sich aller­dings erst hin­ter­her her­aus. Er hat­te sechs Spie­ler gewech­selt, erlaubt gewe­sen wären fünf. Rich­tig hät­te es also vor dem Spiel hei­ßen müs­sen, Wolfs­burg sei ein „schwe­rer und unin­for­mier­ter Gegner“.

Ein unterkühltes Verhältnis

Mit der rich­ti­gen Stra­te­gie (war­ten, bis der Geg­ner einen Feh­ler macht) haben die Preu­ßen also mög­li­cher­wei­se die ers­te Pokal­run­de gegen einen Cham­pions-League-Teil­neh­mer über­stan­den. Mor­gen wer­den die Fans vor dem Spiel zudem einen Fair-Play-Award bekom­men, weil sie im ver­gan­ge­nen Jahr beim Spiel gegen Würz­burg hal­fen, einen Zuschau­er zu fin­den, der einen Spie­ler ras­sis­tisch belei­digt hat­te. Danach waren im Sta­di­on „Nazis-raus“-Sprechchöre zu hören.

Und auch sonst macht der Ver­ein im Moment sehr vie­les rich­tig. Trotz­dem hat man das Gefühl, dass Müns­ter ein eher unter­kühl­tes Ver­hält­nis zu sei­nem tra­di­ti­ons­reichs­ten Fuß­ball­ver­ein hat. Aber war­um ist das eigent­lich so?

Wir haben Tho­mas Knü­wer gefragt. Er ist Unter­neh­mens­be­ra­ter und Blog­ger, frü­her war er 14 Jah­re lang Wirt­schafts­jour­na­list beim Han­dels­blatt. Und er muss es wis­sen. Denn Knü­wer wohnt in Düs­sel­dorf, und von dort fährt er seit Jah­ren zu so gut wie jedem Heim­spiel an der Ham­mer Straße.

Vor einem Jahr hat­ten wir den Sach­buch­au­tor und Preu­ßen-Ken­ner Diet­rich Schul­ze-Mar­me­ling gebe­ten, uns zu erklä­ren, wie es zur Kri­se des Ver­eins kam und in der Fol­ge zum Abstieg. Nun erklärt Tho­mas Knü­wer, was Preu­ßen Müns­ter so beson­ders macht, und war­um die Stadt den Ver­ein mehr schät­zen soll­te. Hier geht es zu sei­nem Gast­bei­trag.

Und wenn Sie jetzt kurz­fris­tig noch Lust bekom­men haben, sich das Spiel mor­gen anzu­se­hen: Um 14 Uhr geht es los. Es gibt noch Tickets für drei Blö­cke, und zwar hier.

Luftfilter: Eltern machen Druck

Vom Sta­di­on zurück in den nach wie vor nicht ein­fa­chen Coro­na-All­tag: Die Inzi­denz in Müns­ter liegt heu­te bei 33,9 und damit knapp über dem bun­des­wei­ten Wert von 30. Zuletzt haben sich in Deutsch­land beson­ders vie­le jun­ge Men­schen zwi­schen 15 und 34 Jah­ren, aber auch jün­ge­re Kin­der ange­steckt, wie das Robert-Koch-Insti­tut heu­te berich­tet. Das sind lei­der nicht die bes­ten Bedin­gun­gen für den Schul­start in der nächs­ten Woche.

Wei­ter­hin unge­löst ist die Fra­ge, wie vie­le und wel­che Räu­me in Schu­len und Kitas mit mobi­len Luft­fil­ter­ge­rä­ten aus­ge­rüs­tet wer­den sol­len (RUMS-Brief vom 2. Juli). In den sozia­len Medi­en for­dern eini­ge Eltern die Stadt­ver­wal­tung und die Lokal­po­li­tik seit vie­len Wochen sehr offen­siv dazu auf, sol­che Gerä­te anzu­schaf­fen, oder fra­gen nach, war­um das nicht pas­siert, zum Bei­spiel hier. Die Stadt hat dar­auf jetzt mit einer Pres­se­mit­tei­lung reagiert, dar­in steht ein Kurz­in­ter­view mit Schul­de­zer­nent Tho­mas Paal. Die Über­schrift heißt „Fil­ter erset­zen das Lüf­ten nicht“, aller­dings hat das auch nie jemand behaup­tet, die Eltern wol­len zusätz­li­che Sicherheit.

Förderchaos bei Bund und Ländern

Bis­her hat Müns­ter für 300 von ins­ge­samt 3.500 Unter­richts­räu­men mobi­le Luft­fil­ter ange­schafft, finan­ziert aus För­der­mit­teln des Lan­des. Wei­te­re 100 Gerä­te sei­en bestellt, teilt das Kom­mu­ni­ka­ti­ons­amt uns auf Anfra­ge mit. Noch mehr Bestel­lun­gen will die Stadt erst­mal nicht auf­ge­ben, weil sie im schlech­ten Fall allein auf den Kos­ten sit­zen blei­ben könn­te. Bund und Län­der haben im Juli zwar ein wei­te­res För­der­pro­gramm für schlecht belüft­ba­re Räu­me auf­ge­legt, in Nord­rhein-West­fa­len kön­nen rund 90 Mil­lio­nen Euro abge­ru­fen werden.

Das Pro­blem aber ist: Es gibt noch kei­ne För­der­richt­li­nie, und ohne die kön­nen Kom­mu­nen kei­ne Anträ­ge stel­len. Wann die Richt­li­nie kom­men soll, habe die Lan­des­re­gie­rung noch nicht mit­ge­teilt, schreibt uns die Stadt. Die Lan­des­re­gie­rung wie­der­um teilt mit, es feh­le noch die ent­spre­chen­de Ver­wal­tungs­ver­ein­ba­rung zwi­schen Bund und Län­dern. Und hier ver­liert sich die Spur. Ob nun das Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um oder ande­re Bun­des­län­der blo­ckie­ren, wird nicht ganz klar, wie der WDR berich­tet.

Keine Klassenquarantäne mehr

Die Schüler:innen in Müns­ter wer­den also noch etli­che Wochen mit Mas­ke und offe­nem Fens­ter, aber größ­ten­teils ohne Luft­fil­ter­ge­rä­te im Klas­sen­raum sit­zen. Denn auch wenn die Stadt irgend­wann Geld bean­tra­gen kann, muss sie die Lie­fe­rung der Gerä­te aus­schrei­ben. Und da sei mit meh­re­ren Wochen zu rech­nen, schreibt das Kommunikationsamt.

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Was immer­hin schon zum Schul­start da sein soll: CO2-Mess­ge­rä­te, mit denen die Lehr­kräf­te prü­fen kön­nen, wann die Luft in den Klas­sen­räu­men ver­braucht ist und sie die Fens­ter wie­der öff­nen müs­sen. Die Stadt hat 410 sol­cher Mel­der gekauft, sie wer­den nach einem Ver­teil­schlüs­sel an die Schu­len aus­ge­ge­ben. Dort wer­den sie abwech­selnd in den Klas­sen­räu­men genutzt, in der Zwi­schen­zeit müs­sen die Lehrer:innen dann wie­der auf die Uhr schauen.

Und noch etwas ist neu, näm­lich die Qua­ran­tä­ne­re­geln. Wenn Kin­der oder Jugend­li­che einen posi­ti­ven Coro­na-Test haben, müs­sen ab jetzt nicht mehr gan­ze Klas­sen zu Hau­se blei­ben, son­dern nur noch die Sitznachbar:innen. Das hat Schul­mi­nis­te­rin Yvonne Gebau­er heu­te mit­ge­teilt.

In aller Kürze

+++ Man merkt es manch­mal an auf­ge­reg­ten Dis­kus­sio­nen um Bücher: Es ist Bun­des­tags­wahl­kampf. Und jetzt steht fest, wel­chen Direktkandidat:innen Sie in Müns­ter am 26. Sep­tem­ber Ihre Erst­stim­me geben kön­nen, die Stadt hat die 14 Frau­en und Män­ner hier alle auf­ge­führt. Bei der Zweit­stim­me haben Sie die Wahl zwi­schen 47 Par­tei­en, die Tages­schau hat eine Über­sicht erstellt. Wei­te­re Infos zur Wahl, zum Bei­spiel wie und wo Sie Brief­wahl­un­ter­la­gen bean­tra­gen kön­nen, hat die Stadt auf die­ser Sei­te zusammengefasst.

+++ Sie haben es viel­leicht schon gese­hen: In Müns­ter hän­gen eini­ge Groß­pla­ka­te, die auf den ers­ten, flüch­ti­gen Blick aus­se­hen wie Wahl­pla­ka­te der Grü­nen. Auf grü­nem Hin­ter­grund sind Son­nen­blu­men abge­bil­det, die die Köp­fe hän­gen las­sen, dane­ben ste­hen Schlag­wor­te wie „Wohl­stands­ver­nich­tung. Kli­maso­zia­lis­mus. Ökoter­ror.“, unten rechts in der Ecke steht „Grü­ner Mist“. Es ist eine groß ange­leg­te Schmäh­kam­pa­gne in ganz Deutsch­land, hin­ter der offen­bar ein Ver­ein steht, der sonst Wahl­wer­bung für die AfD macht. Wie die Tages­schau berich­tet, soll­ten eini­ge Pla­ka­te wohl noch aggres­si­ver sein. Die ent­spre­chen­den Moti­ve wur­den aber von der Strö­er-Grup­pe, die die Wer­be­flä­chen ver­mie­tet, abge­lehnt, weil sie nicht rechts­kon­form gewe­sen sei­en. SPD und CDU haben sich inzwi­schen mit den Grü­nen soli­da­risch erklärt.

Das Recher­chenetz­werk Cor­rec­tiv beschäf­tigt sich mit der Kam­pa­gne und ruft bei Twit­ter dazu auf, Fotos und Stand­or­te der Pla­ka­te zu pos­ten. Die Grü­nen-Poli­ti­ke­rin Syl­via Rie­ten­berg hat Müns­ter auf die schon recht lan­ge Lis­te der Stand­or­te gesetzt. Hier kön­nen Sie sich alle anschau­en, die schon genannt wur­den, und auch selbst noch Fotos und Orte ergänzen.

Corona-Update

Ich hat­te es oben schon erwähnt, die Inzi­denz liegt in Müns­ter knapp unter dem nächs­ten Schwel­len­wert von 35. Falls die­ser in den nächs­ten Tagen über­schrit­ten wird, ändert sich aber erst ein­mal nichts. Erst wenn eine Stadt acht Tage lang über dem Grenz­wert liegt, gel­ten ab dem über­nächs­ten Tag stren­ge­re Regeln, ins­ge­samt also erst nach zehn Tagen. Viel­leicht kommt aber auch alles wie­der anders, die aktu­el­le Coro­na-Schutz­ver­ord­nung des Lan­des gilt näm­lich nur noch bis nächs­ten Donnerstag.

174 Men­schen aus Müns­ter gel­ten heu­te als infi­ziert. Bis­her machen sich die zuneh­men­den Neu­in­fek­tio­nen glück­li­cher­wei­se noch nicht in den Kran­ken­häu­sern bemerk­bar, dort wer­den fünf Covid-Patient:innen behan­delt, keine:r von ihnen auf der Intensivstation.

Mehr als 238.600 Münsteraner:innen haben min­des­tens ihre ers­te Coro­na-Imp­fung bekom­men, mehr als 218.700 von ihnen haben schon den vol­len Impf­schutz. Falls Sie noch nicht dazu gehö­ren, kön­nen Sie sich mor­gen ganz unkom­pli­ziert vor oder nach dem Markt­be­such den Piks abho­len: Der Impf­bus steht von 8 bis 11 Uhr vor dem Fürs­ten­berg­haus (Ach­tung: Zum Preu­ßen-Park­platz kommt der Bus dafür nicht, weil der Floh­markt dort kurz­fris­tig abge­sagt wur­de). Sie haben die Wahl zwi­schen den Impf­stof­fen von Biontech/Pfizer (zwei Ter­mi­ne) und John­son & John­son (Ein­mal­imp­fung).

Die Impf­bus-Hal­te in der kom­men­den Woche fin­den Sie hier. Und Sie kön­nen wei­ter­hin ohne Ter­min ins Impf­zen­trum gehen.

Unbezahlte Werbung

Das Restau­rant Le Vina an der Wol­be­cker Stra­ße sieht recht unschein­bar aus. Aber wer ger­ne viet­na­me­si­sche Pho­sup­pe isst oder pro­bie­ren möch­te, soll­te sich unbe­dingt mal dort­hin ver­ir­ren. Falls Sie das tol­le Gericht noch nicht ken­nen: Pho­sup­pe ist eine kräf­ti­ge Brü­he, die mit Reis­band­nu­deln, fri­schen Kräu­tern und je nach Geschmack mit ver­schie­de­nen Fleisch­sor­ten oder geba­cke­nem Tofu ser­viert wird. Das Rezept hat sich aus viet­na­me­si­schen, chi­ne­si­schen und fran­zö­si­schen Ein­flüs­sen ent­wi­ckelt. Ein Tipp für Vegetarier:innen: Die Basis ist eine Rin­der­bouil­lon. Wer auf Fleisch ver­zich­tet, soll­te sich also lie­ber unter den ande­ren Gerich­ten auf der Spei­se­kar­te etwas aus­su­chen. Es gibt natür­lich alle Gerich­te auch zum Mit­neh­men. Bezah­len müs­sen Sie bar.

Drinnen und Draußen

Heu­te emp­fiehlt Ihnen wie­der Eva Strehlke schö­ne Din­ge, die Sie in den nächs­ten Tagen erle­ben können:

+++ Haben Sie auch schon mal den Tipp bekom­men, Ihre eige­ne Stadt mal wie ein:e Tourist:in zu besich­ti­gen? Wenn Sie das am Wochen­en­de aus­pro­bie­ren möch­ten oder Besuch von außer­halb bekom­men, kön­nen Sie sich zum Bei­spiel zur Müns­ter-Klas­si­ker-Lee­zen­tour mit dem Müns­ter­rad­gui­de anmel­den. Die offe­ne Rad­tour star­tet am Sams­tag um 14 Uhr am Picasso­platz. Sie radeln gemüt­lich zwei Stun­den lang durch Müns­ter und machen auch einen klei­nen Abste­cher ins Grü­ne, danach haben Sie zehn bis zwölf Kilo­me­ter mehr auf dem Tacho. Die Tour führt natür­lich zu den bekann­ten Sehens­wür­dig­kei­ten. Aber auch wenn Sie schon lan­ge oder sogar schon immer in Müns­ter leben, erfah­ren Sie von den aus­ge­bil­de­ten Stadtführer:innen bestimmt noch etwas Neu­es. Unter info@muensterradguide.de oder 0251 134 37 60 kön­nen Sie sich anmel­den (das ist zwar nicht unbe­dingt nötig, wird aber emp­foh­len). Die Tour kos­tet 17 Euro für alle ab 16 Jah­ren, Kin­der und Jugend­li­che bis 15 Jah­re fah­ren gra­tis mit.

+++ Wuss­ten Sie, dass der süd­lichs­te Punkt Afri­kas „Nadel­kap“ heißt? Oder dass das magi­sche Wort „Brick­lebrit“ in Grimms Mär­chen „Tisch­lein deck dich“ dazu führt, dass der Gold­esel Gold – nun ja – pro­du­ziert? Wenn ja, hät­ten Sie ges­tern beim tra­di­tio­nel­len Pub­quiz der Quiz­li­ga Müns­ter gute Chan­cen gehabt. Eine neue Mög­lich­keit zum Mit­rät­seln haben Sie am Mon­tag beim Open-Air-Quiz im Bier­gar­ten vor dem Schloss (wei­te­re Ter­mi­ne der Quiz­li­ga fin­den Sie auf der Home­page). Unter quizliga@gmx.de kön­nen Sie einen Tisch für Ihr Team (bis zu acht Men­schen) reser­vie­ren. Jede:r zahlt ein Start­geld von 3 Euro. Und dann heißt es: Stau­nen, was man alles wis­sen könn­te!

Am Diens­tag schreibt Ihnen Ann-Mar­len Hoolt. Ich wün­sche Ihnen ein schö­nes Wochenende.

Herz­li­che Grüße

Con­stan­ze Busch

PS

Am Diens­tag war Faul­pelz-Tag, und wir haben ganz ver­ges­sen, Ihnen das zu erzäh­len. Vom Tag der Schlaf­müt­ze Ende Juli haben wir Ihnen auch nichts geschrie­ben, aber das passt ja auch wie­der ganz gut. Heu­te, das wol­len wir Ihnen nun wirk­lich nicht vor­ent­hal­ten, ist der ers­te und ein­zi­ge Frei­tag, der 13. in die­sem Jahr. Und in den USA wird heu­te der natio­na­le Pro­sec­co-Tag began­gen. Den hat sich natür­lich ein Win­zer aus­ge­dacht, im eige­nen Inter­es­se. Aber was soll’s. Man muss die Fes­te fei­ern, wie sie fallen.