Fahrradstraßen – eine Stadt sieht rot | Münster erstattet Millionen | Happy Monkey

Guten Tag ,

Demo­kra­tie klingt so wun­der­bar sim­pel. Es stim­men ein­fach alle ab, und dann ent­schei­det die Mehr­heit, wie es gemacht wird. In der Theo­rie ist das eine fan­tas­ti­sche Idee, in der Rea­li­tät ist das müh­sam und anstren­gend, denn unglück­li­cher­wei­se sind an die­sem Pro­zess Men­schen beteiligt. 

In Müns­ter dis­ku­tie­ren wir im Moment über den Bau von Fahr­rad­stra­ßen und die unan­ge­neh­men Fol­gen (RUMS-Brief vom Diens­tag). Dazu ein kur­zer Rück­blick: Die Stadt hat vor vier Jah­ren in ihrem Rad­ver­kehrs­kon­zept 2025 fest­ge­legt, dass Fahr­rä­der im Stadt­ver­kehr eine grö­ße­re Bedeu­tung bekom­men sol­len. Weil der Raum, auf dem die­ser Ver­kehr statt­fin­det, aber begrenzt ist, heißt das: Ande­re wer­den an Bedeu­tung ver­lie­ren. Es wird zwangs­läu­fig jene tref­fen, denen die Stra­ßen im Moment fak­tisch gehö­ren: den Autos.

Sie fin­den, sol­che Fens­ter nerven?

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