Verkehrswende im Schritttempo | Steuersenkung kreativ | Frauenfrage

Müns­ter, 3. Juli 2020

Guten Tag,

Sie haben sicher auch schon den Satz gehört: „Dum­me Fra­gen gibt es nicht.“ Das ist defi­ni­tiv falsch. Ich selbst habe vor ein paar Tagen eine dum­me Fra­ge gestellt. Gerich­tet war sie an Thors­ten Knöl­ke. Er ist Spre­cher des neu gegrün­de­ten Ver­eins FUSS, der sein Augen­merk auf den Fuß­ver­kehr in Müns­ter rich­ten wird. Da Jour­na­lis­tin­nen und Jour­na­lis­ten Zah­len mögen, woll­te ich von ihm wis­sen: „Wie vie­le Fuß­gän­ge­rin­nen und Fuß­gän­ger gibt es eigent­lich in Müns­ter?“ Sei­ne diplo­ma­ti­sche Ant­wort dar­auf lau­te­te: „Nun, ich neh­me an so vie­le wie Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­ner.“

Denn, na klar, fast jeder Mensch geht (oder fährt mit einem Roll­stuhl) über die Geh­we­ge. Auch die Rad­fah­re­rin, nach­dem sie ihr Rad abge­stellt hat, auch der Auto­fah­rer, nach­dem er geparkt hat. Stei­gen wir in den Bus, gehen wir zunächst zur Bus­hal­te­stel­le, fah­ren wir Zug, müs­sen wir irgend­wie zum Gleis kom­men. Gehen ist so uni­ver­sell, dass es schon fast nicht mehr wahr­ge­nom­men wird. Des­halb wird auch der berühm­te fuß­läu­fi­ge Weg zum Bäcker bei den Sta­tis­ti­ken zur Ver­kehrs­mit­tel­nut­zung nicht dazu gerech­net. So auch nicht auf der ent­spre­chen­den Infor­ma­ti­ons­sei­te der Stadt Müns­ter.

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