Vorsichtige Lockerungen | Museumsreif | Spätduscher

Müns­ter, 05.05.2020

Guten Tag,

sind Sie auch so hin- und her­ge­ris­sen? Zwi­schen Freu­de und Sor­ge, zwi­schen Zuver­sicht und Angst? Die Geschäf­te haben wie­der geöff­net, nun kön­nen wir wie­der Fri­sör­ter­mi­ne machen, einen Zoo­be­such pla­nen und uns über­le­gen, wel­che Aus­stel­lung wir besu­chen möch­ten. Bei aller Freu­de dar­über beschleicht vie­le aber ein mul­mi­ges Gefühl. Vor allem Eltern sind ver­un­si­chert, wenn sie an Don­ners­tag den­ken. Dann wer­den fast 2500 Viert­kläss­le­rin­nen und
-kläss­ler wie­der in ihre 48 müns­ter­schen Grund­schu­len gehen
– und dabei Abstand von ihren lang ver­miss­ten Schul­ka­me­ra­din­nen und -kame­ra­den hal­ten müs­sen. Geht das?

„Ich nen­ne das Rück­kehr zur ver­ant­wor­tungs­vol­len Nor­ma­li­tät“, sagt NRW-Minis­ter­prä­si­dent Armin Laschet im Inter­view mit der Tages­zei­tung Mer­kur über die Locke­run­gen, die in die­ser Woche star­ten. Er sagt auch: „Wir müs­sen daher umsich­tig, tas­tend vor­ge­hen, immer wie­der abwägen.“

Gute Zahlen

Doch wer­den die Men­schen wirk­lich so umsich­tig sein? Wer­den sie das Risi­ko abwä­gen, wenn der Him­mel blau und die Sehn­sucht nach dem Zusam­men­sein mit Freun­din­nen und Freun­den so groß ist? Oder wird die Unge­duld sie dazu brin­gen, unvor­sich­tig zu sein? Wir akzep­tie­ren die Abstands- und Hygie­ne­re­geln zwar, mögen sie aber noch lan­ge nicht. Dass sie aller­dings effek­tiv sind, zei­gen die aktu­el­len Zah­len. Seit mehr als einer Woche gibt es nur eine gemel­de­te Neu­in­fek­ti­on in Müns­ter. Wolf­gang Heu­er, Lei­ter des städ­ti­schen Coro­na-Kri­sen­stabs, sagt: „Viel bes­ser kann der Trend nicht ver­lau­fen, die dras­ti­schen Maß­nah­men zum Schutz vor dem Coro­na­vi­rus zei­gen maxi­ma­le Wir­kung.“ In einem sind sich die Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler jedoch einig: Sorg­lo­sig­keit wäre nun fatal. Die Aus­wir­kun­gen auf ers­te Locke­run­gen sind immer erst zeit­ver­setzt zu erken­nen. Der Viro­lo­ge Chris­ti­an Dros­ten warnt laut Frank­fur­ter Rund­schau vor einer zwei­ten Wel­le von Infek­tio­nen in Deutsch­land: „Wir müs­sen mit sowas jetzt lei­der rechnen.“

Endlich wieder raus

Hier also nun die Din­ge, die Sie jetzt wie­der tun kön­nen. Bei allen geöff­ne­ten Insti­tu­tio­nen gilt: Mas­ken müs­sen mit­ge­führt und gege­be­nen­falls getra­gen, Abstands­re­geln ein­ge­hal­ten wer­den. Die Gas­tro­no­mie ist, wenn über­haupt, nur für Spei­sen­ab­ho­lung geöff­net, Spiel­plät­ze sind erst ab Don­ners­tag wie­der zugäng­lich, Besu­cher­zah­len sind begrenzt. Pla­nen Sie also lan­ge War­te­zei­ten ein und bestel­len Sie Ihre Tickets mög­lichst online. Beim Fri­sör­be­such ist übri­gens noch mehr zu beach­ten, das hat der müns­ter­sche Fri­sör Hair Rock gut zusammengefasst.

Museumsreif

Die­se müns­ter­schen Muse­en und Gale­rien öff­nen jetzt wie­der ihre Pforten.

  • Gale­rie Osten­dorff. Öff­net heu­te. Diens­tag bis Frei­tag, 9.30 bis 13 Uhr, 14 bis 18.30 Uhr.
  • Kunst­hal­le. Öff­net mor­gen (Mitt­woch). Aus­stel­lung „Tobi­as Euler, Thies Myn­ther, Veit Spren­ger: Moon Machi­ne, Lan­ding“. Diens­tag bis Sonn­tag, 12 bis 18 Uhr.
  • Kunst­mu­se­um Pablo Picas­so. Öff­net heu­te. Aus­stel­lung „Beau­ty is a Line“. Diens­tag bis Sonn­tag, 11 bis 17 Uhr.
  • LWL-Muse­um für Kunst und Kul­tur. Öff­net heu­te. Aus­stel­lun­gen: „Karel Die­rickx“ und „The Public Mat­ters“ und ab dem 10. Mai die Son­der­aus­stel­lung „Nor­bert Tade­usz“. Diens­tag bis Sonn­tag 10 bis 18 Uhr, am zwei­ten Frei­tag im Monat 10 bis 24 Uhr (bei frei­em Ein­tritt ab 18 Uhr).
  • Müh­len­hof. Öff­net heu­te. Was ist neu: Tische und Bän­ke, Spiel­platz (bald nutz­bar), Nach­wuchs bei der Schaf­her­de und zwei neue Esel. Diens­tag bis Sonn­tag, 10 bis 18 Uhr.
  • Stadt­mu­se­um. Öff­net heu­te wie­der. Zu sehen sind die Samm­lun­gen und Aus­stel­lun­gen „Müns­ter auf alten Post­kar­ten“ und „Müns­ter 1945 – 75 Jah­re Ende Zwei­ter Welt­krieg“. Das Muse­um lässt sich über den Sei­ten­ein­gang an der Salz­stra­ße betre­ten. Diens­tag bis Frei­tag, 10 bis 18 Uhr, Am Wochen­en­de 11 bis 18 Uhr.
  • Vil­la ten Hom­pel. Öff­net am Frei­tag, 8. Mai, wie­der. Die Erfor­schung und Erin­ne­rung an natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Ver­bre­chen und an die Ver­folg­ten, die Ver­mitt­lung und Doku­men­ta­ti­on sind das The­ma des Geschichts­or­tes am Kai­ser-Wil­helm-Ring. Mitt­woch und Don­ners­tag 18 bis 21 Uhr, Frei­tag, Sams­tag und Sonn­tag 14 bis 17 Uhr.

Vor­erst noch geschlos­sen bleiben:

Tierisch

Nicht nur der All­wet­ter­zoo emp­fängt wie­der Besu­che­rin­nen und Besu­cher. Im Müns­ter­land gibt es noch mehr Orte, an denen man Tie­re anschau­en kann. Ein Tipp für Fami­li­en mit klei­nen Kin­dern: Das klei­ne, mit­ten im Wald gele­ge­ne Wild­frei­ge­he­ge in Saer­beck mit sei­nen mode­ra­ten Prei­sen (2,50 Euro pro Kind, 4,50 Euro für Erwachsene).

  • All­wet­ter­zoo Müns­ter. Öff­net heu­te. Täg­lich 9 bis 19 Uhr. Die Tier­häu­ser blei­ben geschlos­sen, das tie­ri­sche Pro­gramm fällt auch wei­ter­hin aus. Es kön­nen maxi­mal 2700 Besu­che­rin­nen und Besu­cher gleich­zei­tig in den Zoo gelas­sen wer­den. Hin­weis: Mög­lichst online die Tickets kau­fen. Alle Infos auch zu geän­der­ten Prei­sen, Son­der- und Jah­res­kar­ten sind hier zusammengefasst.
  • Natur­zoo Rhei­ne. Seit ges­tern geöff­net. Maxi­mal 1.400 Besu­che­rin­nen und Besu­cher. Tier­häu­ser blei­ben geschlos­sen, eben­so der Affen­wald und Lemu­ren-Wald. Es fin­den kei­ne Vor­füh­run­gen der See­hun­de statt. 9 bis 18 Uhr, am Wochen­en­de bis 19 Uhr.
  • Wild­frei­ge­he­ge Saer­beck. Öff­net mor­gen (Mitt­woch). Diens­tag bis Sams­tag, 9 bis 18 Uhr. Sonn­tag 9 bis 19 Uhr.
  • Zoo Osna­brück. Öff­net mor­gen (Mitt­woch). Hin­weis: Tickets online kau­fen. Hier die Besu­cher­re­geln. Ein­lass 8 bis 17.30 Uhr.

Offene Burggärten, gesperrte Wanderparkplätze

Wir dür­fen raus. Wir dür­fen wan­dern. Aber manch­mal auch nicht. So sind die Park­plät­ze rund um den Ausflugsklassiker„Dörenther Klip­pen“ in Ibben­bü­ren momen­tan gesperrt, weil ein­fach zu vie­le Men­schen gleich­zei­tig die berühm­te Fels­for­ma­ti­on „Das hocken­de Weib“ besu­chen woll­ten. Die Tou­ris­ten­in­for­ma­ti­on vor Ort rät des­halb grund­sätz­lich, die Hot­spots des Teu­to­bur­ger Wal­des – wie bei­spiels­wei­se auch den Len­ge­ri­cher „Can­yon“ – zu mei­den und wohn­ort­nah zu wan­dern.

Und was ist mit den Schlös­sern und Bur­gen des Müns­ter­lan­des? Die­se und vor allem die Außen­an­la­gen dür­fen wei­ter­hin besucht wer­den, sagt der Müns­ter­land e.V.. Aber Ach­tung: Im Schloss­park Nord­kir­chen ist es der­zeit sehr voll. Suchen Sie sich also bes­ser ein ande­res Ziel.

Kneipen, Restaurants und Hotels - wann wird dort gelockert? 

Die Gas­tro­nom­in­nen und Gas­tro­no­men in Müns­ter dür­fen den Betrieb noch nicht wie­der auf­neh­men. Wie vie­le Men­schen das betrifft, von Chefs bis zu den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern, zeigt ein Video, das das Müns­ter-4-Life-Team pro­du­ziert hat. In Nie­der­sach­sen wer­den Gas­tro­no­mie­be­trie­be übri­gens schon ab dem 11. Mai mit Ein­schrän­kun­gen wie­der öff­nen, berich­tet die Welt. In NRW steht noch kein Datum fest, doch heu­te wol­len sich die Wirt­schafts­mi­nis­ter der Län­der dazu beraten.

Ein nasses Zufallsergebnis 

Eigent­lich hat­te unser Repor­ter Sebas­ti­an Stachor­ra die Stadt­wer­ke Müns­ter nur gefragt, ob die Müns­te­r­a­ne­rin­nen und Müns­te­ra­ner auf­grund von Video-Kon­fe­ren­zen, Home­of­fice und dem Strea­men von Seri­en mehr Strom ver­brau­chen. Da es nicht so leicht ist, den Ener­gie­fluss so genau zuzu­ord­nen (Pri­vat­haus­hal­te und Wirt­schafts­be­trie­be), kam er dort nicht wei­ter. Was er aber durch sei­ne Nach­fra­ge qua­si durch Zufall neben­bei erfuhr: Beim Was­ser­ver­brauch hat sich ein „Feri­en­mus­ter” ein­ge­stellt. Die Ver­brauchs­spit­zen lie­gen etwa 60 bis 90 Minu­ten spä­ter als „nor­mal“. Ich ver­mu­te mal, dass wir es im Moment mor­gens ein­fach etwas ruhi­ger ange­hen las­sen. Ob wir län­ger schla­fen oder ein­fach nur spä­ter duschen, kann nur jeder für sich selbst beant­wor­ten. Bewei­sen kön­nen es zumin­dest mir die Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen in der Video­kon­fe­renz ja nicht …

Korrekturen und Ergänzungen

Im letz­ten RUMS-Brief schrieb ich über die städ­ti­schen Maß­nah­men zur Bekämp­fung des Eichen­pro­zes­si­ons­spin­ners. Ein Leser mach­te uns auf Insta­gram dar­auf auf­merk­sam, dass der Ein­satz des Bio­zids Forey ES nicht nur die Lar­ven des Eichen­pro­zes­si­ons­spin­ners, son­dern auch ande­re Schmet­ter­lings­rau­pen­ar­ten und Insek­ten töten kann. Der BUND kri­ti­siert des­halb die prä­ven­ti­ve Bekämp­fung des Eichen­pro­zes­si­ons­spin­ners mit Bio­zi­den. Das Umwelt­bun­des­amt emp­fiehlt den Ein­satz nur, wenn es kei­ne Alter­na­ti­ven dazu gibt.

Corona-Update

Die Gesamt­zahl labor­dia­gnos­tisch bestä­tig­ter Coro­na-Fäl­le im Stadt­ge­biet liegt bei 632 (Stand 4. Mai). 599 vor­mals infi­zier­te Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten sind wie­der gene­sen. Somit gel­ten aktu­ell 20 Müns­te­r­a­ne­rin­nen und Müns­te­ra­ner als infi­ziert. 13 Per­so­nen, die mit dem Coro­na­vi­rus infi­ziert waren, sind ver­stor­ben.

Die Kran­ken­häu­ser behan­deln zur­zeit 19 Coro­na-Kran­ke, davon 13 auf Inten­siv­sta­tio­nen. Aktu­ell müs­sen zehn Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten beatmet wer­den. Auf den Inten­siv­sta­tio­nen der Stadt sind 44 Bet­ten frei.

Gro­ße Erleich­te­rung am Hil­tru­per Kar­di­nal-von-Galen-Gym­na­si­um. Hier waren auf­grund eines ein­zel­nen Ver­dachts­falls meh­re­re Tests durch­ge­führt wor­den: Alle Ergeb­nis­se waren negativ.

In aller Kürze

+++ Das gro­ße Nähen, Teil 3, 4, 5 … Die müns­ter­schen Näh­ma­schi­nen ste­hen nicht still. So haben sich in Rox­el zwei geflüch­te­te Frau­en aus Syri­en dar­an gemacht, Mund-Nase-Mas­ken für Flücht­lings­un­ter­künf­te zu nähen. Inzwi­schen haben sie auch Mas­ken an das Haus für Woh­nungs­lo­se gespen­det und Grund­schü­le­rin­nen und Grund­schü­ler der Roxe­ler Mari­en­schu­le damit ver­sorgt. Der Freun­des­kreis Deutsch­land-Hub­ei spen­de­te unter­des­sen 2000 OP-Mas­ken für Müns­ter. Bedarf an Mas­ken gibt es trotz­dem noch: So sucht der Ver­ein Nähe­rin­nen und Näher. Gegen eine Spen­de kön­nen Men­schen die­se Mas­ken dann erwer­ben. Damit möch­te der Ver­ein die Spen­den­ver­lus­te kom­pen­sie­ren, die durch weg­fal­len­de Ver­an­stal­tun­gen auf­ge­tre­ten sind. Auch Mate­ri­al­spen­den (Bän­der, Kor­deln, Jer­sey­stof­fe) sind will­kom­men. Hel­fe­rin­nen und Hel­fer sowie an Mas­ken Inter­es­sier­te kön­nen sich in die­ses For­mu­lar ein­tra­gen.

+++Müns­ter­land leben näm­lich der­zeit 3.126 Men­schen mit schwe­ren Behin­de­run­gen, die arbeits­los sind. Arbeit­ge­ber müss­ten stär­ker in die Pflicht genom­men wer­den, for­dert der DGB heu­te anläss­lich des Euro­päi­schen Pro­test­ta­ges für Inklu­si­on.

+++ Nichts zu lachen: Als „schlech­ten Witz“ bezeich­net Liam Demm­ke, Vor­sit­zen­der des All­ge­mei­nen Stu­die­ren­den­aus­schuss (AStA) Müns­ter, eine Ankün­di­gung von Bun­des­bil­dungs­mi­nis­te­rin Anja Kar­li­c­zek (CDU). Dem­nach kön­nen Stu­die­ren­de jetzt zins­lo­se Dar­le­hen bei der Kre­dit­an­stalt für Wie­der­auf­bau (KfW) bean­tra­gen, 100 Mil­lio­nen Euro für Sofort­hil­fen sol­len an die Stu­die­ren­den­wer­ke gehen. Die 650 Euro, die es nun von der KfW geben soll, reich­ten aber bei wei­tem nicht, so der AStA. (Die monat­li­chen Fix-Kos­ten belau­fen sich auf durch­schnitt­lich 353 Euro für Mie­te, 168 Euro für Essen und 94 Euro für Fort­be­we­gung, ermit­tel­te das Deut­sche Stu­den­ten­werk). Vie­le Stu­die­ren­de wür­den laut AStA eher ihr Stu­di­um abbre­chen, als sich in der jet­zi­gen Situa­ti­on zu ver­schul­den. Außer­dem ver­schob der AStA auf­grund der Covid-19-Kri­se die Wah­len zum Stu­die­ren­den­par­la­ment.

+++ Im Juni star­tet der Glas­fa­ser­aus­bau, um unter­ver­sorg­te Gebie­te in Müns­ter anzu­bin­den. Die Eigen­tü­mer im süd­li­chen Stadt­ge­biet wer­den in die­ser Woche dazu von den Stadt­wer­ken ange­schrie­ben. Mehr Infor­ma­tio­nen fin­den Sie hier.

Drinnenbleiben

+++ Ein Archi­tek­tur­spa­zier­gang im Sit­zen. Die Initia­ti­ve Müns­ter Modell e.V. hat ihr kon­ti­nu­ier­lich wach­sen­des Modell der Stadt Müns­ter online gestellt. Auf einer Web­site kön­nen Sie die Bebau­ung der Stadt Kachel für Kachel genau unter die Lupe neh­men. Alte Gebäu­de, Neu­bau­ten, Stra­ßen – im Maß­stab 1:500 eröff­net sich eine ganz neue Per­spek­ti­ve auf den Städ­te­bau.

+++ Wenn die Risi­ko­grup­pe Spaß hat – und macht: Die Damen Fran­kie (Lili Tom­lin) und Grace (Jane Fon­da) zei­gen in der gleich­na­mi­gen Net­flix-Serie ein­drucks­voll das knall­bun­te Leben der Genera­ti­on Ü-70. Die Geschich­te um zwei Frau­en im Ren­ten­al­ter, die damit klar­kom­men müs­sen, dass ihre Ehe­män­ner sich inein­an­der ver­liebt haben, star­te­te vor fünf Jah­ren. Anfang 2020 ver­öf­fent­lich­te Net­flix bereits die sechs­te Staf­fel, die fina­le sieb­te ist geplant. Die fröh­li­chen 78 Fol­gen kön­nen also eine ziem­lich lan­ge Coro­na-Zeit über­brü­cken. Hier der Trai­ler zur ers­ten Staffel.

Rausgehen

+++ Gutes Gärt­nern 1. Sie haben kei­nen Gar­ten, möch­ten aber ger­ne mal in der Erde wüh­len? Ihr eige­ner Rasen ist längst gemäht und das Unkraut aus­ge­zupft? Dann könn­ten Sie zur Hel­fe­rin oder zum Hel­fer in der Wohn­stät­te Coer­de wer­den. In dem Haus für Men­schen mit psy­chi­schen Erkran­kun­gen wer­den auch in Coro­na­zei­ten Frei­wil­li­ge gesucht, die Gär­ten gestal­ten und pfle­gen möch­ten. Alles unter Ein­hal­tung der Abstands­re­geln und wei­test­ge­hend selbst­stän­dig. Inter­es­sier­te kön­nen unter der Tele­fon­num­mer (0251) 1 61 93 39 bei Bir­git Aßhoff anru­fen oder sich per E-Mail hier mel­den.

+++ Gutes Gärt­nern 2. Run­ter vom Sofa und raus auf die Insel! Brin­gen Sie Kin­der­haus mit Ihrem frei­wil­li­gen Enga­ge­ment zum Blü­hen und hel­fen Sie mit, die Grün­an­la­gen zwi­schen den Ver­kehrs­in­seln am Bur­loh und Kris­ti­an­sand­stra­ße in Ord­nung zu hal­ten. Kon­takt über Bern­hard Brae­ker unter der Tele­fon­num­mer (0251) 21 16 55 oder per Mail an Andre­as Möbius.

Bringdienst des Tages

🥙 Haben Sie Kin­der im Teen­ager­al­ter? Oder wis­sen Sie das nicht mehr so genau, weil sich die coro­na­mü­den Kids der­zeit kaum noch aus ihren Zim­mern und Bet­ten bewe­gen? Dann ist viel­leicht fol­gen­der Tipp etwas für Sie. Las­sen Sie sich Essen lie­fern, das selbst 14-Jäh­ri­ge wie­der lächeln lässt. Peter Pane bringt Ihnen Bur­ger mit so klang­vol­len Namen wie Kräu­ter­bur­sche, Wil­der Bert oder Nacho Macho ins Haus und ihren Nach­wuchs an den Ess­tisch. Unter die­sem Hung­rig-MS-Link kann man bestel­len.

Weil wir gera­de ver­schie­de­ne Erschei­nungs­wei­sen und -tage aus­pro­bie­ren, kam die­ser Brief wie­der am spä­ten Nach­mit­tag zu Ihnen. Am Frei­tag schreibt Ihnen dann Ralf Hei­mann, auch zum Abend hin.

Herz­li­che Grü­ße

Ihre Kat­rin Jäger

PS

Wenn Sie mögen, was wir hier machen, sagen Sie es ger­ne wei­ter. Sie kön­nen die­sen Brief ganz ein­fach per Mail ver­schi­cken oder Freun­din­nen und Freun­den von uns erzäh­len. Schrei­ben Sie uns aber auch, wenn Ihnen etwas nicht gefällt oder fehlt. Falls ein Brief ein­mal nicht bei Ihnen ankommt, sagen Sie uns Bescheid, wir fin­den dann eine Lösung. Hier errei­chen Sie uns.