Der Lewe-Campus | Eine Generationenfrage | Unbekanntes Flugobjekt

Müns­ter, 8. Sep­tem­ber 2020 

Guten Tag,

in Wahl­kampf­zei­ten wer­den The­men aus vie­len Grün­den nach vor­ne gescho­ben. Zum Bei­spiel, weil sich Par­tei­en damit posi­tio­nie­ren und pro­fi­lie­ren kön­nen. Oder weil sie damit Wähler:innen-Stimmen gewin­nen kön­nen. Ober­bür­ger­meis­ter­kan­di­da­ten wol­len zei­gen, wofür sie ste­hen und was sie bes­ser machen wer­den als ihre Mit­be­wer­ber. Manch­mal geht es auch um Rele­vanz, um Bedeu­tung, um Zukunfts­vi­sio­nen. Oder es geht dar­um, Stim­mun­gen und Befind­lich­kei­ten auf­zu­spü­ren und aufzunehmen. 

Doch aus­ge­rech­net bei einem sehr müns­ter­schen The­ma hal­ten sich irgend­wie alle Politiker:innen zurück. Und das, obwohl es umstrit­ten ist und obwohl es dazu vie­le Mei­nun­gen in Poli­tik und Stadt­ge­sell­schaft gibt. Das Inter­es­se wäre folg­lich groß, der Debat­ten-Bedarf eben­falls. Es geht um ein Kon­zert­haus für Müns­ter. Es geht um den Musik-Cam­pus. Und es geht dabei um die Fra­ge, wel­che Kul­tur die Münsteraner:innen haben wol­len und wel­che sie bekom­men wer­den. Es geht dabei auch um Par­ti­zi­pa­ti­on der Bürger:innen und Plä­ne, die kon­kret schei­nen, obwohl sie es eigent­lich noch gar nicht sind. 

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