Klaus Brinkbäumers Kolumne | Die fünf Krisen der USA

Lie­be Lese­rin, lie­ber Leser

als ich vor­ges­tern mit mei­nem Sohn einen Gum­mi­ball durch den Madi­son Squa­re Park von New York kick­te, blick­te der klei­ne Mann hoch, und dann hör­te und sah ich sie auch: Über Man­hat­tan schweb­ten sie­ben Poli­zei- und Mili­tär-Hub­schrau­ber. Mein Sohn liebt Hub­schrau­ber (so viel zu geschlechts­neu­tra­ler Erzie­hung …), und sel­ten bringt er so viel Geduld auf wie beim stau­nen­den Blick in den Him­mel über New York.
Wenig spä­ter kamen die Sire­nen, dann der Zug der Demons­tran­tin­nen und Demons­tran­ten, die Hun­dert­schaf­ten. Es wur­de unüber­sicht­lich, und wir gin­gen nach Hau­se.

Es ist in die­sen Tagen, wie immer, auf­re­gend, in Ame­ri­ka zu sein.
Ich mag es immer noch: Weil auch New York und die Ver­ei­nig­ten Staa­ten mitt­ler­wei­le Hei­mat sind, auch weil die kul­tu­rel­le Kraft die­ses Lan­des selbst in Zei­ten wie die­sen nicht schwin­det. Die Demons­tra­tio­nen, die wir momen­tan erle­ben, ent­glei­sen zwar hier und dort, wer­den mit­un­ter miss­braucht, aber zunächst und vor allem sind die­se Demons­tra­tio­nen inte­ger, lei­den­schaft­lich, empa­thisch und, auch dies, ori­gi­nell und oft sogar lustig.

Sie fin­den, sol­che Fens­ter nerven?

Wir auch. Aber einen ele­gan­te­ren Weg haben wir lei­der noch nicht gefun­den, um auch wei­ter­hin Arti­kel wie die­sen anbie­ten zu kön­nen – denn wir brau­chen dafür Ihre Unter­stüt­zung. Tes­ten Sie unser Ange­bot jetzt drei Mona­te lang für nur 5 Euro pro Monat!

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