Ruprecht Polenz‘ Kolumne | Was Denkmäler mit Rassismus zu tun haben

Einen schö­nen Sonn­tag wün­sche ich Ihnen.

#Black­Live­s­Mat­ter. Auch in Müns­ter gab es nach der Ermor­dung von Floyd Geor­ge eine Demons­tra­ti­on gegen ras­sis­tisch moti­vier­te Poli­zei­ge­walt. Welt­weit sind dage­gen vie­le hun­dert­tau­send Men­schen auf die Stra­ße gegan­gen. Es ist nicht nur das Ent­set­zen über den bru­ta­len Mord, zu des­sen Zeu­gen wir alle durch das Video gewor­den sind. Ein Fass ist über­ge­lau­fen, rand­voll gefüllt mit Dis­kri­mi­nie­rungs­er­fah­run­gen, die Men­schen mit dunk­ler Haut­far­be seit Jahr­hun­der­ten machen muss­ten und jeden Tag wie­der erlei­den – auch bei uns in Deutschland. 

Des­halb macht der Zorn auch nicht Halt vor Denk­mä­lern, die als Sym­bol für ras­sis­ti­sche Dis­kri­mi­nie­run­gen gese­hen wer­den: Das Kolum­bus-Denk­mal in Bos­ton geköpft, eine Cols­ton-Sta­tue in Bris­tol vom Sockel geholt und ins Hafen­be­cken gewor­fen, das berühm­te Chur­chill-Denk­mal in Lon­don im Bret­ter­ver­schlag, um es vor auf­ge­sprüh­ten Ras­sis­mus-Vor­wür­fen zu schützen.

Sie fin­den, sol­che Fens­ter nerven?

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