Neuigkeiten über RUMS | Die erste RUMS-Lesung | Der Mehr-Markt

Müns­ter, 12. August 2022

Guten Tag,

heu­te bekom­men Sie von uns wie­der ein­mal einen etwas ande­ren Brief als sonst. Wir berich­ten in eige­ner Sache über eine Bewe­gung, die RUMS mit­in­iti­iert hat, und ein wei­te­res Pro­jekt für Müns­ter, das wir ins Leben geru­fen haben. 

Als wir RUMS im Jahr 2020 gegrün­det haben, gab es recht weni­ge Lokal­me­di­en, die neben den eta­blier­ten Ver­la­gen jour­na­lis­tisch tätig waren. Das hat sich geän­dert. Mitt­ler­wei­le sind in ganz Deutsch­land Dut­zen­de grö­ße­re und klei­ne­re Pro­jek­te an den Start gegan­gen. Sie haben ganz unter­schied­li­che Zuschnit­te und nut­zen ver­schie­de­ne Kanä­le. Mal bie­ten sie eine Web­site für ihre Inhal­te an, mal ver­schi­cken sie Mails, pro­du­zie­ren Pod­casts oder Vide­os. Sie eint, dass sie eine Alter­na­ti­ve, Ergän­zung oder manch­mal auch expli­zi­te Kon­kur­renz zu den bestehen­den Medi­en – den Tages­zei­tun­gen – sein wol­len. War­um das nötig ist, haben wir hier schon ein­mal beschrie­ben.

Wenn es Sie inter­es­siert, kön­nen Sie ja mal einen Blick auf eini­ge Inter­net­sei­ten wer­fen: zum Bei­spiel bei Vier­Null in Düs­sel­dorf, das nach einem ähn­li­chen Modell wie wir arbei­tet, oder bei kar­la in Kon­stanz, wo die Kolleg:innen im Crowd­fun­ding mehr als 100.000 Euro ein­ge­sam­melt und über 500 Abonnent:innen für das ers­te Jahr gewon­nen haben. Bei­de Pro­jek­te haben wir in der Früh­pha­se bera­ten, und auch sonst sind wir mit vie­len ande­ren neu­en Lokal­me­di­en im Aus­tausch, besu­chen die­sel­ben Tagun­gen und unter­stüt­zen uns gele­gent­lich auch gegen­sei­tig mit Tipps und Infor­ma­tio­nen. Wie wich­tig neue Medi­en sind, hat übri­gens auch die Bun­des­re­gie­rung erkannt. Die Staats­mi­nis­te­rin für Kul­tur und Medi­en, Clau­dia Roth, hat 2,3 Mil­lio­nen Euro aus­ge­schüt­tet, um den Jour­na­lis­mus struk­tu­rell zu stär­ken. Zehn Pro­jek­te wer­den geför­dert, dar­un­ter Medi­en­kom­pe­tenz­trai­ning für Schüler:innen, digi­ta­le Sicher­heit für Journalist:innen, Per­spek­ti­ven für exi­lier­te Journalist:innen und natür­lich Lokaljournalismus. 

Sie fin­den, sol­che Fens­ter nerven?

Wir auch. Aber einen ele­gan­te­ren Weg haben wir lei­der noch nicht gefun­den, um auch wei­ter­hin Arti­kel wie die­sen anbie­ten zu kön­nen – denn wir brau­chen dafür Ihre Unter­stüt­zung. Tes­ten Sie unser Ange­bot jetzt drei Mona­te lang für nur 5 Euro pro Monat!

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