Wahlkampf-Endspurt | Wahlkompass | RUMS kostenlos testen

Porträt von Constanze Busch
von Constanze Busch

Münster, 24. September 2021

wenn Sie heute in der Innenstadt unterwegs waren, dann haben Sie vielleicht an der Stubengasse vorbeigeschaut. Dort war vormittags Olaf Scholz zu Besuch. Sein Auftritt war die letzte große Veranstaltung in Münster in diesem Bundestagswahlkampf. Der ist jetzt vorbei, nichts geht mehr. Am Sonntag werden wir sehen, ob der Besuch des Kanzlerkandidaten der SPD in Münster möglicherweise noch einen letzten Schwung gegeben hat.

Auch die Grünen hatten in dieser letzten Wahlkampfwoche einen prominenten Gastredner, am Dienstag hat Robert Habeck auf dem Domplatz für seine Partei getrommelt. Bei der CDU dagegen gab es nicht den einen letzten großen Auftritt, sondern viele kleine Begegnungen an Infoständen und Haustüren.

Wir bei RUMS hatten auch Besuch, zehn Kolleg:innen von der Reportageschule Reutlingen waren für uns in der Stadt unterwegs, haben Geschichten gesucht und Interviews geführt. Einer von ihnen, Paul Gäbler, hat für uns das Wahlkampf-Finale begleitet, beobachtet, eingeordnet und mit Menschen gesprochen, die sich die großen und kleinen Auftritte der Parteien und Kandidat:innen angeschaut haben. Und er ist der Frage nachgegangen: Warum machen die Parteien das eigentlich so? Hier geht es zu seinem Beitrag. Wenn Sie ihn lesen möchten, schließen Sie einfach unser kostenloses 30-Tage-Probeabo ab.

Wahlkompass

Mehr als 8.000 Menschen haben sich schon durch den Wahlkompass für Münster geklickt, den das Institut für Politikwissenschaft der Uni Münster entwickelt hat und den RUMS präsentiert. Falls Sie noch unentschlossen sind, probieren Sie ihn doch auch mal aus. Sie können Ihre Positionen mit denen der 14 Politiker:innen vergleichen, die sich in Münster um das Direktmandat bewerben – also der Menschen, die Sie mit Ihrer Erststimme wählen können.

Das Politikwissenschaft-Team hat außerdem einen bundesweiten Wahlkompass entwickelt, in dem Sie sich über die Positionen der Parteien informieren können; er ist eine Wahlhilfe für die Zweitstimme. Mehr als 350.000 Menschen haben das Tool schon genutzt. Eine von ihnen ist die Autorin Louisa Kropp vom Verein Politik Digital. Sie hat verschiedene Wahlhilfen ausprobiert und in diesem Beitrag vorgestellt. Ich nehme das Ergebnis schon mal vorweg: Der Wahlkompass hat ihr am besten gefallen.

Herzliche Grüße

Constanze Busch

PS

Wir hatten eine wunderbare Zeit mit unseren Gästen von der Reportageschule, mit vielen schönen Gesprächen und Diskussionen, mit viel Pizza und, da sind wir ehrlich, auch mit Bier. Und wir möchten uns noch einmal bei unseren tollen RUMS-Leser:innen bedanken, die unsere Gäste bei sich aufgenommen und mit Fahrrädern, Gastfreundschaft und Tipps für ihren Besuch in der Stadt versorgt haben. Einige von Ihnen haben wir am Dienstagabend persönlich kennengelernt, das hat uns sehr gefreut.

In den nächsten Wochen kommen ja wieder junge Menschen nach Münster, einige mehr als in unserer Gästegruppe. Das Unisemester geht bald los, und nicht alle angehenden Studierenden haben schon eine Wohnung oder ein Zimmer gefunden. Wenn Sie einen Schlafplatz anbieten können und möchten, können Sie ihn in der Asta-Wohnbörse unter „Deine Couch für Erstis“ einstellen.

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