Unwetter: Die Nacht der stabilen Dröhner | Was wird denn jetzt aus dem alten Gefängnis? | Unbezahlte Werbung: Das Bibelmuseum

Porträt von Ralf Heimann
Mit Ralf Heimann

Münster, 12. September 2023

Guten Tag,

was war denn das gestern Abend schon wieder? Ein Gewitter, ja, aber was für eins. „Münster ist gleich wach“, twitterte Kachelmannwetter um kurz vor halb zwölf, und so war es dann auch. Zehn Minuten später schrieb Mike Schmitz auf seinem „Münster4Life“-Twitter-Account: „Jede Sekunde gefühlt ein Blitz.“ Das zeigte er in einem kleinen Video.

Aber was waren das für Blitze? Bei Kachelmannwetter haben sie sich je nach Stärke der Einschläge Wörter dafür ausgedacht, mit denen man auch das Schnapsregal im Supermarkt benennen könnte. Die eher leichte Variante ist zum Beispiel der „mittlere Roller“, dann kommt der „starke Knaller“, der „stabile Dröhner“ und – den spürt man vermutlich auch in den Knochen – der „wilde Hausrüttler“.

In Münster hörte man gestern unter anderem einen „stabilen Dröhner“, und zwar um 23:37 Uhr an der Umgehungsstraße in Höhe Agravis. Jörg Kachelmann nannte ihn bei Twitter den „lautesten Hammer”. Er hatte eine Stärke von etwa 65.000 Ampere. Um ein Gefühl für die Zahl zu geben: Wenn Sie zu Hause einen Finger in die Steckdose stecken (bitte nicht!), kommen Sie wahrscheinlich mit ungefähr 10 bis 20 Ampere in Kontakt.

Wie viele Blitze gestern Abend in der Stunde vor Mitternacht über Münster zu sehen waren, das zeigt diese Abbildung. Vage Schätzung: Es waren mehrere hundert.

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