Hengsbach umdrehen? Ein Interview | Gemeinwohl-Ökonomie: Wer steht auf der Bremse? | Geflüchtete in Münster, eine Zwischenbilanz

Porträt von Ralf Heimann
Mit Ralf Heimann

Guten Tag,

in Essen hat gestern Morgen ein Kran eine Skulptur von Kardinal Franz Hengsbach aus der Verankerung gehoben und auf die Ladefläche eines Lastwagens gelegt. Der Lastwagen fuhr davon, die Skulptur liegt jetzt vermutlich in einem Lager.

Franz Hengsbach ist seit 32 Jahren tot, aber erst in der vergangenen Woche teilte das Bistum Essen mit, es bestehe der „gravierende“ Verdacht, dass er in seiner Zeit als Weihbischof in Paderborn eine 16-jährige Frau sexuell missbraucht habe.

Es gibt noch einen Vorwurf aus dem Jahr 1967. Und seit die Nachricht in der Welt ist, haben sich weitere Frauen gemeldet.

Der Essener Bischof Franz Overbeck, früher Weihbischof in Münster, hat sich in einem Brief, der im Gottesdienst verlesen wurde, dafür entschuldigt, dass er ersten Vorwürfen vor zwölf Jahren nicht nachgegangen ist. Aus Rom habe es damals geheißen, die Vorwürfe seien nicht plausibel. Im gleichen Jahr stellte man vor der Kirche die Statue auf.

Die Bildhauerin Silke Rehberg aus Münster hat die Skulptur damals im Auftrag des Bistums erstellt. Ein Anruf in ihrem Atelier in Angelmodde.

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