Hiltrup, Geranien und die Liebe | Rat gegen Rad: Kein städtisches Fahrradverleihsystem für Münster | Bauleitplanung: Wer darf bauen – und wo?

Porträt von Sebastian Fobbe
Mit Sebastian Fobbe

Münster, 12. Mai 2023

die Regentage in Münster scheinen vorerst vorbei zu sein. Heute steht die Sonne am Himmel und bestimmt haben Sie sich fürs Wochenende etwas Schönes vorgenommen. Zum Beispiel den heimischen Garten oder Balkon bereit für den Frühling zu machen.

Vielleicht weckt das wunderbare Wetter aber auch ein paar Frühlingsgefühle in Ihnen – eine elegante Überleitung zu unserem ersten Thema: den Blumenampeln an der Marktallee in Hiltrup. Manche Menschen im Stadtteil führen eine sehr innige Beziehung zu den 40 Blumenkübeln, die jeden Frühling an den Straßenlaternen hängen. Blogger Henning Klare nennt das Verhältnis der Hiltruper zu den Geranien in der Marktallee deshalb „l’Amour Fou“, also eine obsessive Form der Romantik.

Aber wo ist jetzt das Problem? Ist doch schön, wenn ein Straßenzug mit Geranien dekoriert wird. Das stimmt, aber dann muss sich auch jemand darum kümmern. Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt von der CDU hatte 2015 die ersten Blumenampeln in Hiltrup anbringen lassen und die Pflege den Johannitern anvertraut. Seit seinem Tod vor rund drei Jahren kümmern die sich aber nicht mehr um die Geranien.

Das blumenpolitische Erbe musste also Schmidts Nachfolger antreten, das ist Wilfried Stein von den Grünen. Er organisierte in den vergangenen Jahren Patenschaften für die Blumenampeln, damit Menschen aus der Nachbarschaft die Geranien gießen.

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