RUMS hat heute Geburtstag | KI und die Zukunft des Lokaljournalismus | Ergebnisse der RUMS-Umfrage

Porträt von Ralf Heimann
Mit Ralf Heimann

Münster, 28. März 2023

heute vor drei Jahren ist der erste RUMS-Brief erschienen. Und ich erinnere mich noch, wie wir in den Tagen vorher am Telefon (!) über kleine Details diskutiert haben – zum Beispiel über das, was hinter dem Namen „RUMS“ stehen sollte, der damals, wenn ich mich richtig erinnere, noch als Provisorium galt. Es ging um das, was wir eigentlich machen wollten. Und darüber konnten wir hervorragend Abende lang debattieren oder nicht enden wollende Dokumente mit Listen füllen. Aber verkürzen Sie das mal auf wenige Wörter. Am Ende einigten wir uns auf: Neuer Journalismus für Münster.

Das ist natürlich auch etwas witzig, wenn man bedenkt, dass die Idee dahinter war: Wir verschicken E-Mails. Und das sagt einiges über uns. Aber wenn man bedenkt, dass es so etwas vor drei Jahren noch nicht gab, sagt es auch einiges über die Branche.

Das Neue sollte in unserem Fall allerdings gar nicht so sehr das Medium sein. Es ging eher um den Journalismus. Wir wunderten uns, dass vieles, was sich in überregionalen Medien lange etabliert hatte, im Lokalen noch nicht angekommen war. Ganz einfache Dinge wie längere Recherchen, Links zu Dokumenten oder Seiten, auf die man sich bezieht (gut, da können auch überregionale Medien noch viel lernen), transparente Korrekturen, eine weitgehend von Floskeln („Paukenschlag im Rathaus“) befreite Sprache, Spuren von Humor oder die Praxis, Pressemitteilungen nicht einfach so abzudrucken.

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