Eine kleine Sommerpause | Gastbeitrag von Stefan Tigges über die S-Bahn Münsterland | Klima-Update: Münster, die Fahrradstadt mit viel Autoverkehr

Porträt von Ralf Heimann
Mit Ralf Heimann

Guten Tag,

eigentlich sollte hier ein ganz normaler Newsletter beginnen, aber heute Morgen kam leider eine sehr traurige Nachricht. Ein Todesfall in der Familie. Daher haben wir den Plan für diese Woche geändert. Der RUMS-Brief fällt heute etwas kürzer aus, am Freitag machen wir eine kleine Sommerpause. Aber am Sonntag kommt schon wieder eine Kolumne, am Dienstag ein neuer RUMS-Brief.

Heute finden Sie weiter unten einen Gastbeitrag des Verkehrsunternehmers Stefan Tigges, der sich mit dem Plan beschäftigt eine S-Bahn fürs Münsterland zu bauen. Tigges rät dazu, einen Blick nach München zu werfen, wo man mit einem großen S-Bahn-Projekt schon etwas weiter ist. Dort haben sich in den vergangenen Jahren einige Probleme gezeigt, die laut Tigges ganz typisch für solche Vorhaben sind. Kann man in Münster daraus lernen? (rhe)

Kurz und Klein

+++ Der Eichenprozessionsspinner lässt sich in diesem Jahr nicht so stark blicken im Münsterland. Das hat Biologe Ole Theisinger der deutschen Presseagentur gesagt, hier zitiert von der Süddeutschen Zeitung. Gründe dafür sind zum einen Schädlingsbekämpfung, die Stadt Münster hat zum Beispiel in den vergangenen Jahren Biozide aufgesprüht und die Falterlarven abgesaugt. Zum anderen regle das aber auch die Natur: Insekten legten ihre Eier in die Larven. Die wiederum sind da, wo auch möglichst viel blüht. Also: Blühflächen helfen auch gegen Eichenprozessionsspinner. Warum man denen noch einmal nicht begegnen will? Sie haben Brennhaare, die starke allergische Reaktionen hervorrufen können. (sst)

+++ Wovon Sie sich auch lieber fernhalten sollten, sind die Blaualgen im Aasee, die 2018 das Fischsterben mitverursacht haben. Heute meldet die Stadt, dass die Verwaltung erneut eine hohe Blaualgenkonzentration im Aasee festgestellt hat. Die Algen sind giftig, schon der bloße Hautkontakt kann Reizungen verursachen. Kontaminiertes Wasser zu trinken, kann zu schwerwiegenden Reaktionen führen wie Durchfall, Erbrechen und Atemwegserkrankungen. In der Pressemeldung heißt es, die Stadt kontrolliere die Wasserqualität im Aasee gerade engmaschig. Vor allem in Bereichen, wo viel Wind weht, wachsen viele Blaualgen, beispielsweise bei der Treppe an den Aasee-Kugeln. Seit dem vergangenen Jahr versucht die Stadt, die Wasserqualität im Aasee dauerhaft zu verbessern. (sfo)

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