Gasometer: Hat das Kollektiv noch eine Chance? | Liebling, ich habe den Musik-Campus geschrumpft | Unbezahlte Werbung: Bethlehem Cravings

Porträt von Sebastian Fobbe
Mit Sebastian Fobbe

Münster, 3. November 2023

auf dem Siegerentwurf des Gasometer-Wettbewerbs steht in rot leuchtenden Buchstaben der Schriftzug „Gazo Street Food Festival“. Aber das war so nicht abgesprochen. Sie hätten dem Investor gleich nach der Veröffentlichung einen Brief geschrieben, damit der das Wort da herausnimmt, sagt Erik Biembacher vom Verein Sozialpalast, der den Gasometer von den Stadtwerken gemietet hat.

Das Wort „Gazo“ ist der Name des Kollektivs, das den Turm gern weiterhin nutzen würde, allerdings – und das ist das Problem – nicht als Untermieter.

Die Stadtwerke haben einen Investor gefunden, der das Kollektiv irgendwie mit einbauen würde (RUMS-Brief). Doch Erik Biembacher sagt: „Für uns ist der Ort nur als nicht kommerzieller Kunst- und Kulturort denkbar.“ Das Kollektiv Gazo ist ein antikapitalistisches Projekt. Da wäre es schlecht, wenn es gleichzeitig Teil eines kapitalistischen Projekts sein müsste. Der Entwurf vermittelt den falschen Eindruck, dass man sich längst einig wäre. Das ist nicht so.

Das Kollektiv hätte gern das ganze Areal, aber im Moment sieht es eher so aus, als wenn es am Ende ganz leer ausgehen könnte.

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