Streit um den Hafen: Wer bestimmt, wie die Stadt wächst?

Zwi­schen Hafen und Han­sa­ring wol­len Inves­to­ren ein Ein­kaufs­zen­trum bau­en. Doch die Geg­ner haben das Pro­jekt zu Fall gebracht. Der Streit wirft eine gro­ße Fra­ge auf: Wie viel Macht haben die Bürger:innen?

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Die Ver­kaufs­flä­che des Hafen­cen­ters bzw. Hafen­mark­tes am Han­sa­ring soll im Ver­gleich zu 2010 um knapp die Hälf­te ver­klei­nert wer­den. Doch wie gut ist die­ser neue Plan? Mehr dazu im Essay unse­res Gast­au­toren Nils Diet­rich.

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Text: NILS DIETRICH
Redak­ti­on: RALF HEIMANN
Titel­fo­to: HENDRIK WARDENGA


In der Dra­ma­tur­gie von Fil­men gibt es soge­nann­te Plot-Points. An die­sen Stel­len nimmt die Hand­lung eine uner­war­te­te Wen­dung; die Plot-Points geben der Erzäh­lung eine Dyna­mik. Sie kom­men über­ra­schend und las­sen alles in einem ande­ren Licht erschei­nen. In der Geschich­te des Hafen­cen­ters ergibt sich am 16. Dezem­ber 2015 so ein Punkt. An die­sem Tag soll im Rat­haus der Stadt Müns­ter der Bebau­ungs­plan für das neue Ein­kaufs­zen­trum beschlos­sen wer­den, das auf dem Gelän­de der Alten Post und der Tank­stel­le am Han­sa­ring geplant ist. Der Plan ist die Vor­aus­set­zung dafür, dass dort spä­ter ein­mal gebaut wer­den kann.

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