Der Wahlkompass
für Münster

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Der Wahlkompass für Münster

Am 26. Sep­tem­ber 2021 wird der Deut­sche Bun­des­tag gewählt. Alle wahl­be­rech­tig­ten Bürger:innen ent­schei­den an die­sem Tag mit ihrer Erst- und Zweit­stim­me, wie sich für die nächs­ten vier Jah­re das Par­la­ment zusam­men­set­zen wird und wel­che Par­tei­en in den kom­men­den Jah­ren das Land regie­ren wer­den.

In Müns­ter bewer­ben sich ins­ge­samt 14 Kandidat:innen um das Direkt­man­dat, das mit der Erst­stim­me gewählt wird.

Um die Ent­schei­dung zu erleich­tern, gibt es seit eini­gen Jah­ren ver­schie­de­ne Wahl­hil­fen – zum Bei­spiel den Wahl-O-Maten –, mit denen die eige­ne Posi­ti­on mit den Ansich­ten der Par­tei­en abge­gli­chen wer­den kann. Solch eine Hil­fe ist auch der Wahl­kom­pass für Müns­ter, der von Prof. Dr. Nor­bert Kers­t­ing, Jan Phil­ipp Thome­c­zek und dem Team vom Insti­tut für Poli­tik­wis­sen­schaft der Uni­ver­si­tät Müns­ter ent­wi­ckelt wur­de.
Das Beson­de­re dar­an: Deutsch­land­weit zum ers­ten Mal wer­den in einer Wahl­hil­fe zur Bun­des­tags­wahl neben den Posi­tio­nen der Bun­des­par­tei­en auch die Ansich­ten der Direktkandidat:innen eines Wahl­be­zirks mit ein­be­zo­gen. Der Wahl­kom­pass Müns­ter ist also eine Wahl­hil­fe sowohl für die Erst- als auch für die Zweitstimme.

So ist der Wahlkompass entstanden

Vor­ab schick­te RUMS allen 14 Kandidat:innen 30 The­sen zu unter­schied­li­chen poli­ti­schen The­men zu, die von den Wissenschaftler:innen des Insti­tuts für Poli­tik­wis­sen­schaft erar­bei­tet wur­den. Die Politiker:innen soll­ten dabei ange­ben, wie stark sie der jewei­li­gen The­se zustim­men oder die­se ableh­nen – und wie sie ihre Mei­nung jeweils begrün­den. Die Mehr­heit der Kandidat:innen aus Müns­ter (zehn von 14) nahm teil.

So funktioniert der Wahlkompass

Unten kön­nen Sie den Wahl­kom­pass star­ten.

Sie bekom­men schritt­wei­se alle 30 The­sen ange­zeigt und ent­schei­den jeweils mit­hil­fe von fünf Ant­wort­ka­te­go­rien, ob Sie die­sen zustim­men oder nicht.

Zum Schluss wird aus Ihren Ant­wor­ten errech­net, zu wie viel Pro­zent Ihre eige­nen Ansich­ten mit denen der Bun­des­par­tei­en und der Kandidat:innen über­ein­stim­men.

Dar­über hin­aus wird Ihre Posi­ti­on in eine zwei­di­men­sio­na­le poli­ti­sche Land­schaft ein­ge­ord­net, auf der auch die Par­tei­en und Kandidat:innen zu sehen sind. Auf der ers­ten Ach­se wird im Bereich der Gesell­schafts- und Umwelt­po­li­tik zwi­schen pro­gres­siv-öko­lo­gi­schen Ansich­ten und kon­ser­va­tiv-tra­di­tio­nel­len Posi­tio­nen unter­schie­den. Auf der zwei­ten Ach­se sind Posi­tio­nen der Wirt­schafts- und Sozi­al­po­li­tik zusam­men­ge­fasst: Wer ist eher für mehr Umver­tei­lung und einen „star­ken Staat“, wer eher für mehr Eigen­ver­ant­wor­tung und einen zurück­hal­ten­den Staat? Alle The­sen sind jeweils einer die­ser bei­den Ach­sen zuge­ord­net. Sie kön­nen außer­dem Ihre eige­nen The­men­schwer­punk­te wäh­len und die Über­ein­stim­mung neu berech­nen las­sen.

Sie kön­nen sich am Schluss des Wahl­kom­pas­ses übri­gens auch noch genau­er mit den jewei­li­gen Wahl- und Par­tei­pro­gram­men sowie den Web­sites der Kandidat:innen aus­ein­an­der­set­zen, die jeweils ver­linkt sind.


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