RUMS @ X-MS-Markt 2021

Münsters fairer Weihnachtsmarkt

Der X-MS-Markt auf dem Har­se­win­kel­platz in Müns­ter fei­er­te in die­sem Jahr Pre­mie­re. Er war etwas Beson­de­res, nicht nur, weil er klei­ner und gemüt­li­cher als ande­re Weih­nachts­märk­te in Müns­ter war. Hier reih­ten sich vom 22. Novem­ber bis 23. Dezem­ber upge­cy­cel­te und weih­nacht­lich geschmück­te Erd­beer- und Spar­gel­hüt­ten anein­an­der, in denen nur weni­ge aus­ge­wähl­te, loka­le Anbieter:innen ihre vor­wie­gend regio­na­len Pro­duk­te zeig­ten. Und sie alle leg­ten Wert auf Nach­hal­tig­keit.

Das glei­che galt für die gas­tro­no­mi­schen Ange­bo­te: Die Spei­sen und Geträn­ke wur­den auf Mehr­weg­ge­schirr ser­viert, der Glüh­wein war vom Win­zer, die Pom­mes waren aus regio­na­len Bio-Kar­tof­feln. Es gab außer­dem einen kos­ten­lo­sen Stand für ehren­amt­li­che Orga­ni­sa­tio­nen aus Müns­ter, die sich dort abwech­selnd vor­stel­len durf­ten. Die Bele­gung der Hüt­te hat­ten wir zusam­men mit den Ver­an­stal­tern orga­ni­siert. Mehr Infos dazu fin­den Sie hier.

Foto: Niko­laus Urban

Eine RUMS-Hütte auf dem X-MS-Markt

Weil uns das Markt-Kon­zept sehr gut gefiel, waren wir auch selbst mit dabei. Coro­na hat uns zum Glück kei­nen Strich durch die Rech­nung gemacht. Vom 3. bis 23. Dezem­ber fan­den Sie unse­re klei­ne RUMS-Hüt­te direkt gegen­über vom Ehren­amts-Stand.

An unse­rem Stand hat­ten wir klei­ne Geschen­ke für Sie, außer­dem ver­kauf­ten wir eini­ge schö­ne Sachen wie Notiz­bü­cher und – pas­send zu Weih­nach­ten – RUMS–Weihnachtskugeln für Ihr Tan­nen­bäum­chen. Sie beka­men an unse­rem Stand auch unse­re Geschenk-Abos als schi­cke Papier-Vari­an­te. Unser Ziel war es, RUMS einer grö­ße­ren Grup­pe von Men­schen bekannt zu machen, die regio­na­le und nach­hal­ti­ge Kon­zep­te wie unse­res gut fin­den.

„RUMS stellt vor“: Interviews mit ehrenamtlichen Organisationen

Aber wir haben an unse­rem Weih­nachts­markt­stand nicht nur schö­ne Din­ge ver­kauft, son­dern wir hat­ten auch Besuch:
Mon­tags bis frei­tags um 17 Uhr ver­wan­del­te sich unse­re Hüt­te für eine hal­be Stun­de in ein klei­nes Ton­stu­dio. Unse­re Mit­ar­bei­te­rin­nen Johan­ne Burk­hardt, Ann-Mar­len Hoolt, Ali­na Köl­ler und Eva Strehlke haben dabei die Vertreter:innen ver­schie­de­ner Orga­ni­sa­tio­nen aus Müns­ter in unse­rem Stand inter­viewt, die sich mit guten Ideen für ande­re Men­schen in der Stadt enga­gie­ren oder das Ehren­amt för­dern. Die­se Gesprä­che wur­den auf­ge­zeich­net. Alle Inter­views haben wir nun als schrift­li­che und gekürz­te Ver­sio­nen auf die­ser Sei­te für Sie verlinkt.

Eigent­lich waren die Ver­an­stal­tun­gen natür­lich mit Publi­kum geplant, also mit Ihnen. Damit sich in der ange­spann­ten Pan­de­mie-Situa­ti­on aber nicht auch noch Grup­pen vor unse­rer Hüt­te bil­den, hat­ten wir uns für die­se coro­na-kon­for­me, zeit­ver­setz­te Alter­na­ti­ve ent­schie­den, denn wir woll­ten die Inter­views ungern ganz aus­fal­len lassen.


Programm

6. bis 10. Dezember

13. bis 17. Dezember

20. bis 23. Dezember

6. Dezember 2021, 17 Uhr: Haus der Wohnungslosenhilfe

Unser Interviewpartner:

Thomas Mühlbauer

gelernter Sozialarbeiter,
Leiter des HdW

Foto: Bischof-Her­mann-Stif­tung

Das Haus der Woh­nungs­lo­se­hil­fe (HdW) ist eine qua­li­fi­zier­te, nied­rig­schwel­li­ge Not­un­ter­kunft für 80 woh­nungs­lo­se Män­ner. Die Ein­rich­tung wird von der Bischof-Her­mann-Stif­tung betrie­ben und bie­tet den Bewoh­nern sozi­al­ar­bei­te­ri­sche Unter­stüt­zung, Pfle­ge­leis­tun­gen, haus­wirt­schaft­li­che Hil­fen und die Ver­sor­gung mit Lebens­mit­teln an. Tho­mas Mühl­bau­er ist 38 Jah­re alt und gebür­ti­ger Müns­te­ra­ner. Er arbei­tet bereits seit 2011 als Sozi­al­ar­bei­ter im HdW, seit 2016 lei­tet er das Haus.

Das Inter­view führ­te unse­re Redak­teu­rin Ali­na Köl­ler. Die schrift­li­che und gekürz­te Ver­si­on die­ses Inter­views fin­den Sie hier.

Infos zur Organisation:


7. Dezember 2021, 17 Uhr: Münster-Tafel e. V.

Unser Interviewpartner:

Wolfgang Wittler

Ansprechpartner aller 19 Verteilstellen bei der Münster-Tafel

Foto: pri­vat

Schon seit über 20 Jah­ren sorgt die Müns­ter-Tafel dafür, dass noch brauch­ba­re Lebens­mit­tel den Weg zu sozi­al oder wirt­schaft­lich Benach­tei­lig­ten fin­den. Der Ver­ein wur­de 1998 gegrün­det und hat inzwi­schen 19 Ver­teil­stel­len in der gan­zen Stadt.
Im Gegen­satz zu ande­ren Tafeln ver­zich­tet die Müns­ter-Tafel auf einen Laden. Statt­des­sen wer­den die über­schüs­si­gen Lebens­mit­tel bei den Spender:innen (Lebens­mit­tel­ein­zel­han­del, Super­märk­te, Bäcke­rei­en und Markt­stän­de) abge­holt und anschlie­ßend von ehren­amt­li­chen Fahrer:innen unmit­tel­bar an die Abnehmer:innen ver­teilt, zu denen kari­ta­ti­ve Ein­rich­tun­gen wie Kin­der­gär­ten oder Kitas, sozia­le Wohn­ge­mein­schaf­ten oder Anlauf­stel­len für Obdach­lo­se zäh­len. Wolf­gang Witt­ler ist bei der Tafel Ansprech­part­ner für alle 19 Ver­teil­stel­len in der Stadt.

Das Inter­view führ­te unse­re Redak­teu­rin Ali­na Köl­ler. Die schrift­li­che und gekürz­te Ver­si­on die­ses Inter­views fin­den Sie hier.

Infos zur Organisation:


8. Dezember 2021, 17 Uhr: Münstarity e. V.

Unsere Interviewpartnerin:

Trixi Bannert

Inhaberin des Weinhandels Trixi Bannert,
Vorsitzende des Vereins

Foto: pri­vat

Der gemein­nüt­zi­ge Ver­ein Müns­ta­ri­ty e. V. unter­stützt und stärkt Kin­der mit psy­cho­so­zia­len Pro­ble­men, um Fol­ge­schä­den abzu­wen­den. Der Ver­ein hilft sowohl prä­ven­tiv als auch in aku­ten Situa­tio­nen, wenn Kin­der bereits Unter­stüt­zungs­be­darf haben oder drin­gend Hil­fe brau­chen. Tri­xi Ban­nert hat den Ver­ein 2018 gemein­sam mit Mar­kus Baum­gar­te und Peter Fran­ke gegrün­det und ist eine der Vorsitzenden.

Das Inter­view führ­te unse­re Redak­teu­rin Johan­ne Burk­hardt. Die schrift­li­che und gekürz­te Ver­si­on die­ses Inter­views fin­den Sie hier.

Infos zur Organisation:


9. Dezember 2021, 17 Uhr: Ein Rucksack voll Hoffnung – für Münster e. V.

Unser Interviewpartner:

Timo Blaszczyk

gebürtiger Münsteraner, Medizinstudent,
erster Vorsitzender des Vereins

Foto: Katha­ri­na Veddeler

Der Ver­ein „Ein Ruck­sack voll Hoff­nung – für Müns­ter e. V.“ ist eine Initia­ti­ve jun­ger Münsteraner:innen, die sich für die Belan­ge von Obdach- und Woh­nungs­lo­sen sowie ande­ren Bedürf­ti­gen in Müns­ter ein­setzt.
Das Pro­jekt begann 2014 mit der Idee, Sach­spen­den zu sam­meln, die­se in Ruck­sä­cke zu packen und direkt auf der Stra­ße zu ver­tei­len. Über die Jah­re ist dar­aus noch viel mehr ent­stan­den – zum Bei­spiel ein Unter­richts­kon­zept, eine Bonus­ta­fel und ein Spen­den­kel­ler, der mitt­ler­wei­le zu einer zen­tra­len Anlauf­stel­le für Bedürf­ti­ge in Müns­ter gewor­den ist. Der Ver­ein unter­stützt außer­dem alle unter­brin­gen­den Insti­tu­tio­nen in Müns­ter bei ihrer Arbeit.

Der „Ruck­sack voll Hoff­nung“ ist inzwi­schen ein eta­blier­ter Ansprech­part­ner für die Ver­sor­gung von Hilfs­be­dürf­ti­gen und hat stets den Anspruch, Men­schen auf Augen­hö­he zu begeg­nen. Er hilft direkt, setzt sich aber auch dafür ein, bedürf­ti­ge Mit­men­schen stär­ker in die Gesell­schaft ein­zu­be­zie­hen und öffent­lich­keits­wirk­sam auf deren Lage auf­merk­sam zu machen. Timo Blaszc­zyk ist ers­ter Vor­sit­zen­der des Ver­eins und außer­dem für die Finan­zen zustän­dig.

Das Inter­view führ­te unse­re Redak­teu­rin Eva Strehlke. Die schrift­li­che und gekürz­te Ver­si­on die­ses Inter­views fin­den Sie hier.

Infos zur Organisation:


10. Dezember 2021, 17 Uhr: Das Haus Thomas, Alexianer Münster GmbH

Unsere Interviewpartnerin:

Jennifer Heyer

gelernte Gesundheits- und Krankenpflegerin,
Wohnbereichsleiterin im Haus Thomas der Alexianer

Foto: Erik Hinz

Die Ale­xia­ner GmbH ist ein katho­li­scher Trä­ger ver­schie­de­ner Ein­rich­tun­gen im Gesund­heits­we­sen mit bun­des­weit mehr als 27.000 Mitarbeiter:innen. In Müns­ter betreibt sie neben soma­ti­schen Ein­rich­tun­gen (Cle­mens­hos­pi­tal, Rapha­els­kli­nik und EVK) auch psych­ia­tri­sche Kran­ken­häu­ser für alle Alters­stu­fen sowie Ein­rich­tun­gen der Senio­ren-, Ein­glie­de­rungs- und Jugend­hil­fe. Außer­dem bie­tet sie ver­schie­de­ne Arbeits­be­rei­che für Men­schen mit Behin­de­run­gen. Die Ale­xia­ner beschrei­ben ihre Arbeit als „geleb­te Nächs­ten­lie­be“, begrei­fen sich bei aller Tra­di­ti­on aber auch als Vor­rei­ter bei immer wie­der neu­en The­men.

Unser Inter­view­part­ne­rin Jen­ni­fer Heyer ist gelern­te Gesund­heits- und Kran­ken­pfle­ge­rin. Sie arbei­tet als Wohn­be­reichs­lei­tung und stell­ver­tre­ten­de Pfle­ge­dienst­lei­tung im Haus Tho­mas, einer Pfle­ge­ein­rich­tung für Men­schen mit einer geis­ti­gen Behin­de­rung oder einer psy­chi­schen Erkran­kung. Ihre Arbeit erlebt sie als abwechs­lungs­reich, bewe­gend und auch her­aus­for­dernd. Ein auf­rich­ti­ges Mit­ein­an­der ist ihr beson­ders wich­tig.

Das Inter­view führ­te unse­re Redak­teu­rin Ali­na Köl­ler. Die schrift­li­che und gekürz­te Ver­si­on die­ses Inter­views fin­den Sie hier.

Infos zur Organisation:


13. Dezember 2021, 17 Uhr: Weitblick Münster

Unsere Interviewpartnerin:

Helen Schlüter

Vorstandsmitglied

Foto: pri­vat

Weit­blick ist eine Stu­die­ren­den­in­itia­ti­ve, die sich für einen welt­weit gerech­te­ren Zugang zu Bil­dung ein­setzt. Dies tut die Initia­ti­ve aus der Über­zeu­gung, dass Bil­dung der Schlüs­sel zu Selbst­be­stim­mung und sozia­ler Gerech­tig­keit ist. Um die­ser Visi­on einen Schritt näher zu kom­men, hat sie meh­re­re Pro­jek­te mit viel­fäl­ti­gen Schwer­punk­ten sowohl in Müns­ter als auch im Aus­land (Benin, Hon­du­ras, Mada­gas­kar und Kam­bo­dscha). In Müns­ter haben sie zum Bei­spiel ein Paten­schafts­pro­jekt mit Kin­dern aus sozi­al benach­tei­lig­ten Fami­li­en. Bei ihren Aus­lands­pro­jek­ten han­delt es sich um Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beits­pro­jek­te mit loka­len Part­ner­or­ga­ni­sa­tio­nen. Der Initia­ti­ve ist es ein beson­de­res Anlie­gen, für glo­ba­le Zusam­men­hän­ge zu sen­si­bi­li­sie­ren und ihre Pro­jek­te auch kri­tisch zu reflek­tie­ren. Ihr Mot­to in der Pro­jekt­ar­beit lau­tet „Spaß an der guten Sache“. Das Team ist ein bun­ter Hau­fen vie­ler jun­ger Men­schen, die sich über alle Inter­es­sier­ten freu­en, die gemein­sam mit ihnen der Idee von Bil­dungs­ge­rech­tig­keit einen Schritt näher­kom­men möchten.

Helen Schlü­ter ist Vor­stands­mit­glied von Weit­blick Müns­ter. Zu ihren Auf­ga­ben inner­halb des Ver­eins gehört beson­ders die inter­ne Wei­ter­bil­dung der Mit­glie­der. Als Mit­glied des Vor­stands ist es wich­tig, gemein­sam mit vie­len ande­ren krea­ti­ven Köp­fen das Ver­eins­le­ben aktiv zu gestal­ten. Als Stu­den­tin der Erzie­hungs­wis­sen­schaft ist ihr das Ziel, allen einen gerech­ten Zugang zu Bil­dung im In- und Aus­land zu ermög­li­chen, ein beson­de­res Herzensprojekt.

Das Inter­view führ­te unse­re Redak­teu­rin Eva Strehlke. Die schrift­li­che und gekürz­te Ver­si­on die­ses Inter­views fin­den Sie hier.

Infos zur Organisation:


14. Dezember 2021, 17 Uhr: Anti Rost Münster e. V.

Unsere Interviewpartner:innen:

Hermann Holzapfel

Vorsitzender von Anti-Rost Münster

Foto: Anti Rost Münster

Waltraud Gelbe

ehemalige Geschäftsführerin von Anti-Rost Münster

Foto: Anti Rost Münster

Anti Rost Müns­ter e. V. hilft ehren­amt­lich Senior:innen bei klei­ne­ren hand­werk­li­chen Pro­ble­men im Haus­halt, damit die­se Men­schen mög­lichst lan­ge selbst­be­stimmt in ihrem eige­nen Wohn­um­feld blei­ben kön­nen. Dazu gehört zum Bei­spiel der Aus­tausch einer Glüh­bir­ne, das Anbrin­gen eines Regals oder das Ein­stel­len der Fern­seh­sen­der nach Fre­quen­z­wech­sel usw. – alles Arbei­ten, bei denen es sich nicht lohnt, Handwerker:innen zu bestel­len.

Das Inter­view führ­te unse­re Redak­teu­rin Ann-Mar­len Hoolt. Die schrift­li­che und gekürz­te Ver­si­on die­ses Inter­views fin­den Sie hier.

Infos zur Organisation:


15. Dezember 2021, 17 Uhr: May-Ayim-Ring

Unser Interviewpartner:

Anisrajah Pathmanathan

Stellvertretender Vorsitzender des May-Ayim-Ring Münster

Foto: Mats Reißberg

Der May-Ayim-Ring Müns­ter ist ein anti­ras­sis­ti­scher Ver­ein, der sich ins­be­son­de­re der Erin­ne­rung an die und Wür­di­gung der Lebens­leis­tung von Men­schen mit Migra­ti­ons­vor­ge­schich­te im wei­te­ren Sin­ne wid­met, die in Müns­ter gelebt haben. Er führt Lesun­gen und Dis­kus­si­ons­aben­de durch, setzt sich für die Umbe­nen­nung des Kai­ser-Wil­helm-Rings in May-Ayim-Ring ein und erar­bei­tet Info­ma­te­ri­al und Aus­stel­lun­gen zu den Per­so­nen (u. a. May Ayim, Erwin Kos­ted­de, Dr. Spy­ros Mari­nos) sowie dem Kolo­nia­lis­mus in Münster.

Das Inter­view führ­te unse­re Redak­teu­rin Johan­ne Burk­hardt. Die schrift­li­che und gekürz­te Ver­si­on die­ses Inter­views fin­den Sie hier.

Infos zur Organisation:


16. Dezember 2021, 17 Uhr: Nightline Münster e. V.

Unser Interviewpartner:

Felix Altmann

Botschafter der Nightline Münster

Foto: Night­li­ne Münster

Die Night­li­ne ist ein Zuhör­te­le­fon von Stu­die­ren­den für Stu­die­ren­de. Sie hören zu, ganz egal wor­um es geht, und sind immer abends zwi­schen 21 und 1 Uhr (Sonn­tag bis Frei­tag) unter der Tele­fon­num­mer 0251 8345400 erreich­bar. Felix Alt­mann ist Bot­schaf­ter der Night­li­ne Müns­ter und reprä­sen­tiert den Ver­ein mit einem per­sön­li­chen Gesicht in der Öffent­lich­keit. Durch sei­ne Diens­te am Tele­fon hat er sei­ne Anony­mi­tät auf­ge­ge­ben und sich so ganz der Öffent­lich­keits­ar­beit ver­schrie­ben.

Das Inter­view führ­te unse­re Redak­teu­rin Johan­ne Burk­hardt. Die schrift­li­che und gekürz­te Ver­si­on die­ses Inter­views fin­den Sie hier.

Infos zur Organisation:


17. Dezember 2021, 17 Uhr: Seebrücke Münster

Unser Interviewpartner:

Firas Hallak

Mitglied der Lokalgruppe Seebrücke Münster

Foto: See­brü­cke Münster

Die See­brü­cke ist eine poli­ti­sche Bewe­gung, die mit Demons­tra­tio­nen, Pro­test­ak­tio­nen und Bil­dungs­ver­an­stal­tun­gen für eine soli­da­ri­sche men­schen­rechts­ba­sier­te Migra­ti­ons­po­li­tik strei­tet. Sie wol­len weg von der Abschot­tung hin zur Bewe­gungs­frei­heit für alle Menschen.

Firas Hallak beglei­tet die Arbeit der See­brü­cke in Müns­ter seit der Grün­dung der Lokal­grup­pe im Jahr 2018. Dabei hat er vie­le unter­schied­li­che Facet­ten der poli­ti­schen Arbeit vor Ort mit­er­lebt. Bei­spiels­wei­se das Bür­ger­be­geh­ren, das gestar­tet wur­de, nach­dem der Rat der Stadt Müns­ter eine Erklä­rung zum Siche­ren Hafen zwei Mal abge­lehnt hat­te.

Das Inter­view führ­te unse­re Redak­teu­rin Ann-Mar­len Hoolt. Die schrift­li­che und gekürz­te Ver­si­on die­ses Inter­views fin­den Sie hier.

Infos zur Organisation:

Face­book: @muensterseebruecke
Insta­gram: @seebruecke_muenster
Twit­ter: @MsSeebrucke


20. Dezember 2021, 17 Uhr: Weißer Ring e. V. (Außenstelle Münster)

Unsere Interviewpartnerin:

Sigrid Pehle

Leiterin Weißer Ring (Außenstelle Münster)

Foto: pri­vat

Der Wei­ße Ring unter­stützt Betrof­fe­ne von Straf­ta­ten. Wenn Sie sich an die Orga­ni­sa­ti­on wen­den, ste­hen offe­ne Ohren und Zuwen­dung am Anfang und im Mit­tel­punkt der Hil­fe. Auf die­ser Basis fin­den Sie gemein­sam her­aus, wel­che Unter­stüt­zung Sie noch brau­chen und was Ihnen hel­fen kann, lang­fris­tig mit den Tat­fol­gen zu leben – egal ob die­se see­li­scher, mate­ri­el­ler oder gesund­heit­li­cher Natur sind. Der Erst­kon­takt kann ent­we­der direkt über die Außen­stel­le her­ge­stellt wer­den, durch eine tele­fo­ni­sche Bera­tung oder durch eine Online­be­ra­tung, die durch die Bun­des­ge­schäfts­stel­le betreut wird. Auch in allen ande­ren Städ­ten Deutsch­lands sind die ört­li­chen Außen­stel­len wich­ti­ge Ansprech­part­ner und Netz­werk­part­ner vor Ort.

Sig­rid Peh­le ist seit 2016 beim Wei­ßen Ring aktiv und lei­tet seit Mai 2019 die Außen­stel­le Müns­ter. Dort koor­di­niert und ver­wal­tet sie ehren­amt­lich die Arbeit der aktu­ell elf Akti­ven. Sig­rid Peh­le arbei­tet in der kri­mi­no­lo­gi­schen For­schung. Dar­in geht es viel um theo­re­ti­sche Ansät­ze und Erklä­run­gen. Die Arbeit beim Wei­ßen Ring ver­schafft ihr einen Ein­blick in die Pra­xis, in der die Hil­fe bei den Betrof­fe­nen ankommt.

Das Inter­view führ­te unse­re Redak­teu­rin Johan­ne Burk­hardt. Die schrift­li­che und gekürz­te Ver­si­on die­ses Inter­views fin­den Sie hier.

Infos zur Organisation:

Face­book: @weisser_ring
Insta­gram: @weisser_ring
Twit­ter: @weisser_ring


21. Dezember 2021, 17 Uhr: Bündnis „Keinen Meter den Nazis“

Unser Interviewpartner:

Carsten Peters

Sprecher des Bündnisses „Keinen Meter den Nazis“

Foto: pri­vat

Das Bünd­nis „Kei­nen Meter den Nazis“ aus Müns­ter ist ein Zusam­men­schluss von gewerk­schaft­li­chen, zivil­ge­sell­schaft­li­chen und reli­giö­sen Grup­pen, anti­fa­schis­ti­schen Initia­ti­ven und poli­ti­schen Par­tei­en. Es wur­de anläss­lich eines Nazi­auf­mar­sches am 3. März 2012 gegrün­det, um die Neo­na­zis kei­nen Meter lau­fen zu las­sen. Auch nach dem 3. März 2012 hat das Bünd­nis wei­ter­ge­ar­bei­tet und unter ande­rem Pro­test­ak­tio­nen gegen Kund­ge­bun­gen der NPD, Pro NRW, Pro Deutsch­land und der AfD orga­ni­siert. In den letz­ten Jah­ren hat sich der Pro­test des Bünd­nis­ses vor allem gegen Ver­an­stal­tun­gen der AfD gerich­tet. An den Demons­tra­tio­nen rund um das Rat­haus bei den AfD-Neu­jahrs­emp­fän­gen nah­men mehr als 10.000 Men­schen teil.

Das Bünd­nis ist soli­da­risch mit allen, die sich den Neo­na­zis und ras­sis­ti­scher Het­ze ent­ge­gen­stel­len. Es will den Neo­na­zis und Rassist:innen zei­gen, dass sie weder in Müns­ter noch anders­wo gedul­det wer­den.

Das Inter­view führ­te unse­re Redak­teu­rin Ali­na Köl­ler. Die schrift­li­che und gekürz­te Ver­si­on die­ses Inter­views fin­den Sie hier.

Infos zur Organisation:

Face­book: @keinenmeterms
Twit­ter: @ms_keinenmeter


22. Dezember 2021, 17 Uhr: Hospiz Lebenshaus Münster gGmbH

Unsere Interviewpartner:innen:

Helga Albers-Heiser

Psychosozialer Dienst

Foto: Hos­piz Lebens­haus Münster

Franz-Josef Dröge

Geschäftsführung, Hospizleitung, Psychosozialer Dienst

Foto: Hos­piz Lebens­haus Münster

Mit dem Anspruch „Leben bis zuletzt“ bie­tet das Hos­piz Lebens­haus jeweils zehn unheil­bar kran­ken Men­schen eine Art „Ersatz-Zuhau­se“, wenn die Pfle­ge im eige­nen häus­li­chen Umfeld nicht mehr gewähr­leis­tet wer­den kann oder nicht aus­rei­chend ist. In Pal­lia­tiv­pfle­ge aus­ge­bil­de­te Pfle­ge­kräf­te, Hausärzt:innen und Palliativärzt:innen, Sozialarbeiter:innen, Seelsorger:innen sowie ande­re haupt- und ehren­amt­li­che Mitarbeiter:innen sor­gen für eine indi­vi­du­el­le Pfle­ge und Beglei­tung rund um die Uhr.

Ziel ist nicht mehr die Hei­lung der Erkran­kung, son­dern die Lin­de­rung von Schmer­zen oder ande­rer Beschwer­den, die durch die Erkran­kung oder als Fol­ge bis­he­ri­ger The­ra­pien auf­ge­tre­ten sind. So kön­nen die Hos­piz­gäs­te selbst­be­stimmt noch viel All­tag erle­ben, ihren eige­nen Tages­rhyth­mus und ver­trau­te Lebens­ge­wohn­hei­ten bei­be­hal­ten. Hier­für ste­hen wohn­lich und kran­ken­ge­recht ein­ge­rich­te­te Ein­zel­zim­mer mit Bad, Gemein­schafts­räu­me und ein gro­ßer Gar­ten zur Ver­fü­gung. Neben den Hos­piz­gäs­ten wer­den auch die Zuge­hö­ri­gen beson­ders unter­stützt und beglei­tet. Da nur ca. 80 Pro­zent der Kos­ten von Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung erstat­tet wer­den, muss das lebens­HAUS jähr­lich ca. 300.000 € aus Spen­den auf­brin­gen.

Die­ses Inter­view konn­te lei­der nicht stattfinden.

Infos zur Organisation:

Was ist RUMS?

Städ­te brau­chen heu­te mehr denn je unab­hän­gi­ge Medi­en, die kri­tisch auf die loka­len Ent­schei­dun­gen, Ent­wick­lun­gen und Akteur:innen bli­cken – denn die­se bestim­men, wie unse­re Stadt jetzt und in Zukunft aus­sieht, wie sie funk­tio­niert, was bleibt, was sich ändert und wie wir zusam­men­le­ben.
Damit sich der Blick auf Müns­ter aber nicht nur aus den indi­vi­du­el­len Per­spek­ti­ven und Mei­nun­gen ein­zel­ner Men­schen in der Stadt zusam­men­setzt, ist eine unab­hän­gi­ge, jour­na­lis­ti­sche Per­spek­ti­ve wich­tig. Und hier setzt RUMS als neu­es Medi­um für Müns­ter an.

Was ist das „Neue“ an RUMS?

RUMS ist ein rein digi­ta­les Medi­um aus und für Müns­ter, das bewusst Schwer­punk­te setzt. Wir ord­nen ein, beleuch­ten The­men kri­tisch und schau­en dabei auch über den Stadt­rand hin­aus. Indem wir Hin­ter­grün­de erklä­ren, machen wir ver­schie­de­ne Per­spek­ti­ven auf die The­men unse­rer Regi­on sichtbar.

Unser Kernstück: Die Briefe

Unse­re RUMS-Brie­fe ver­schi­cken wir in der Regel Diens­tag- und Frei­tag­abend per E-Mail. Neben län­ge­ren Ana­ly­sen umfas­sen sie auch Kurz­mel­dun­gen, Kul­tur­tipps und unse­re „Unbe­zahl­te Wer­bung“ – also Emp­feh­lun­gen zu Cafés, Restau­rants, Bars oder Lie­fer­diens­ten aus Müns­ter. Am Sonn­tag schi­cken wir Ihnen zusätz­lich eine mei­nungs­star­ke Kolum­ne von sechs wech­seln­den Autor:innen.

So finanzieren wir uns

Unab­hän­gig­keit ist für uns sehr wich­tig, um kri­tisch recher­chie­ren und nach­fra­gen zu kön­nen. Die Start­pha­se haben wir daher aus den Mit­teln finan­ziert, die unse­re Gesellschafter:innen zur Grün­dung ins Unter­neh­men gege­ben haben. Unser jour­na­lis­ti­sches Ange­bot trägt sich jedoch vor allem durch die monat­li­chen Bei­trä­ge unse­rer Abonnent:innen. Nur mit Ihnen zusam­men wird ein Medi­um wie RUMS also über­haupt möglich.

Das bekommen Abonnent:innen:

  • Zwei­mal pro Woche unse­re RUMS-Brie­fe per E-Mail – mit jour­na­lis­ti­schen Ana­ly­sen, Kurz­mel­dun­gen und per­sön­li­chen Frei­zeit-Tipps zu Müns­ter von unse­ren Redakteur:innen.
  • Pod­casts zu den the­ma­ti­schen Schwer­punk­ten der Briefe.
  • Am Wochen­en­de eine mei­nungs­star­ke Kolum­ne von aktu­ell neun wech­seln­den Autor:innen.
  • Vol­len Zugriff auf alle Inter­views, Repor­ta­gen und wei­te­ren Bei­trä­ge auf unse­rer Website.
  • Teil­nah­me an unse­ren digi­ta­len und ana­lo­gen Veranstaltungen.
  • Regel­mä­ßi­ge Infor­ma­tio­nen zum aktu­el­len Stand bei RUMS.

Schon dabei?