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2026-06-09-Reportage-Smart-City-Code-fuer-Muenster-Clemens-Stein

Die unvermeidliche Langsamkeit der Verwaltung

Münster möchte Smart City werden – eine Stadt, in der Daten helfen, Verkehr, Klima und Verwaltung besser zu organisieren. Das größte Problem dabei ist gar nicht die Technik.

von Clemens Stein • Redaktion: Ralf Heimann • Lektorat: Maria Schubarth • Fotos: Clemens Stein

Es ist Dienstagabend im Café „SpecOps“ am Aegidiimarkt. An einem Holztisch vor der Theke sitzt ein kleines Grüppchen vor aufgeklappten Laptops und Getränken. „In welchem Repository ist das Script?“, fragt jemand in die Runde. Gemeint ist der Ablageort. So klingt der Jargon hier.

Die Menschen an diesem Tisch haben sich zur Gruppe „Code für Münster“ zusammengeschlossen. Sie treffen sich alle zwei Wochen, immer dienstags, um Daten auszuwerten, zu programmieren und Ideen zu entwickeln.

Mit den Jahren ist so eine lange Liste an Anwendungen entstanden, die kleine Probleme lösen und manchmal auch etwas größere. Auf der Website der Gruppe findet man eine Webapp, die Ratssitzungen in einem dreiminütigen Podcast zusammenfasst oder eine Übersicht, die zeigt, wo in der Stadt die meisten Unfälle passieren.

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