UNBEZAHLTE WERBUNG

Jede Woche stel­len wir Ihnen in unse­ren Brie­fen Restau­rants, Bars, Cafés, Knei­pen,
Geschäf­te oder ande­re inter­es­san­te Orte in Müns­ter vor, deren Besuch wir für
loh­nens­wert hal­ten. Hier fin­den Sie unse­re Emp­feh­lun­gen zum Nach­le­sen. Viel
Spaß beim Stö­bern und Aus­pro­bie­ren. Und wenn Sie selbst ein­mal einen beson­de­ren
Tipp haben, dann schi­cken Sie uns gern einen Hin­weis an redaktion@rums.ms.

Die „Unbezahlte Werbung“ ist nur eine von vielen Rubriken bei RUMS. Hier
können Sie sich über unser gesamtes Angebot informieren.

Alle Tipps:

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Tipp aus unserem aktuellen RUMS-Brief:

Lütkes

Zum Wein Tapas gefällig?

An der Lüt­ke Gas­se (lüt­ke bedeu­tet klein), die par­al­lel zur Rothen­burg ver­läuft, steht eines der ältes­ten Häu­ser der Stadt. Das Holz im Fach­werk des alten Gadems an der Haus­num­mer 17 ist fast 500 Jah­re alt. Heu­te gehört das Haus dem Inves­tor Andre­as Deil­mann. Vor weni­gen Wochen haben die Marok­ka­ner Simo und Yas­si­ne Sai­da­ni hier eine klei­ne Wein- und Tapas­bar eröff­net: das Lüt­kes. Eine Kar­te gibt es nicht. Was es zu essen gibt, erfährt man am Tisch. Ein ganz wun­der­ba­res klei­nes Restau­rant. Hier fin­den Sie ein klei­nes Por­trät der Bar. Geöff­net ist das Lüt­kes mitt­wochs bis sams­tags von 17 bis 0 Uhr. (rhe)


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19sieben | Müsli, ganz lecker

Vie­le Jah­re lang hat das Matrat­zen­ge­schäft an der Wol­be­cker Stra­ße 99 sei­nen Aus­zug ange­kün­digt („Räu­mungs­ver­kauf!“). Wirk­lich gerech­net hat­te damit nie­mand mehr, aber dann war es irgend­wann plötz­lich pas­siert; das Geschäft stand leer. Die gro­ße Fra­ge ist nun: War es das ers­te Matrat­zen­ge­schäft in Deutsch­land, das nach einem Räu­mungs­ver­kauf tat­säch­lich auch aus­zog? Das kön­nen wir lei­der nicht sagen, aber dafür etwas ande­res: Vor weni­gen Tagen hat in genau die­sem Laden­lo­kal ein wun­der­schö­nes Café mit dem Namen 19sieben eröff­net. Es gibt sehr lecke­re Müs­lis, die sehr toll aus­se­hen. Auf der Goog­le-Sei­te kön­nen Sie sich Fotos anschau­en, auch vom Café. Geöff­net hat das 19sieben an allen Tagen (außer mon­tags) von 9 bis 18 Uhr.

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481 Pizzamanufaktur | Pizza at its best

Wo gibt es die bes­te Piz­za in Müns­ter? Sie haben da viel­leicht schon eine Piz­ze­ria im Kopf. Ich auch: die 481 Piz­za­ma­nu­fak­tur an der Von-Kluck-Stra­ße 13. Das ist der ein­zi­ge Laden in Müns­ter, der ech­te nea­po­li­ta­ni­sche Piz­za ser­viert. Und weil ich nicht die Ein­zi­ge bin, die dort gern essen geht, emp­feh­le ich Ihnen, einen Tisch zu reser­vie­ren. Das Lokal ist prak­tisch immer voll. Buon Appetito!

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8Sachen | Sieben plus eine Sache

Vie­les muss man nicht mehr besit­zen, man kann es mie­ten. Autos, Fahr­rä­der, Elek­tro-Scoo­ter. Ande­re Din­ge wie­der­um wür­de man ger­ne mie­ten, aber es ist ziem­lich schwer, Men­schen zu fin­den, die sie ver­lei­hen. Für die­ses Pro­blem hat der 32-jäh­ri­ge Wirt­schafts­in­ge­nieur Lukas Hend­ricks sich eine Lösung über­legt. Und dar­aus ist jetzt ein Unter­neh­men gewor­den, die Ver­leih­platt­form 8Sachen, benannt nach den sie­ben Sachen, die man übli­cher­wei­se im Haus hat, wäh­rend die ach­te Sache fehlt. Bei 8Sachen bekommt man für 16,50 Euro pro Tag ein Las­ten­rad oder für 15 Euro am Tag ein Kame­ra-Objek­tiv – mitt­ler­wei­le sind es über 500 Din­ge. Man kann auch selbst etwas ver­lei­hen. Wie das alles funk­tio­niert, steht hier auf der Web­site.

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Agnes Meile | Traditionsreicher Feinkostladen und Café mit Frühstück bis Wein

Allein die Tüten, in denen der Espres­so der ita­lie­ni­schen Rös­te­rei Tor­re­fa­zio­ne Gia­mai­ca ver­kauft wird, machen schon Lust. Sie sind schlicht gehal­ten in Oran­ge oder Gelb, kaum bedruckt. Sie lie­gen hin­ten im dunk­len Holz­re­gal und wir­ken doch so anzie­hend authen­tisch, wahr­schein­lich, weil sie so beson­ders unschein­bar sind. Wer nach ihnen fragt, bekommt bei Agnes Mei­le, dem tra­di­ti­ons­rei­chen Fein­kost­la­den an der Ham­mer Stra­ße, sofort eine Geschich­te zum Pro­dukt erzählt, und ist gleich umso über­zeug­ter, den Kaf­fee zu kau­fen (und er schmeckt ein­fach wun­der­bar). Die­se Erzäh­lun­gen kön­nen Sie, wenn sie mögen, zu jedem der Pro­duk­te hören. Denn Agnes Mei­le, so heißt nicht nur der Laden, son­dern auch die Besit­ze­rin, erzählt, wenn Sie gefragt wird, ger­ne von den Wein­gü­tern, den Men­schen, bei denen Sie ein­kauft, den Cho­co­la­tiers, die ihre Pra­li­nen pro­du­zie­ren – die Trüf­fel! –, oder von Oli­ven­ölen, Senf­sor­ten und Mar­me­la­den. Ach ja, ein Café mit Ange­bo­ten vom Früh­stück bis zum Wein am Abend gehört eben­falls dazu.

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Aladdin | Libanesische Speisen

Vor ein paar Jah­ren ist am Haupt­bahn­hof ein liba­ne­si­scher Imbiss ver­schwun­den, zwi­schen dem lin­ken und rech­ten Haupt­ein­gang, ein paar Meter neben dem Ein­gang zur Kul­tur­schie­ne, falls Sie sich noch erin­nern. Dort gab es einen sehr guten Shawar­ma. Das ist in Fla­den­brot ein­ge­roll­tes Hähn­chen­fleisch mit Salat, Gur­ken und Sesam­so­ße. Doch irgend­wann war der Imbiss weg. Ich dach­te, es gäbe ihn nicht mehr. Aber dann fand ich ihn wie­der. Er heißt Alad­din und ist jetzt an der Fried­rich-Ebert-Stra­ße 114 (gegen­über der Wasch­stra­ße). Geöff­net hat der Alad­din-Imbiss an allen Tagen außer diens­tags, in der Woche von 12 bis 22 Uhr, frei­tags und sams­tags von 0 bis 22 Uhr. Sie kön­nen dort auch bestellen.

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Al Hayat – das Leben | Syrische und arabische Speisen

Auf den bun­ten Zet­teln, die auf hel­le Holz­bret­ter gepinnt sind, steht „4 x Fala­fel“, „1 x Maka­li“, „2 x Scha­war­ma“. Dar­über wird in gro­ßen Buch­sta­ben der Grund für die­sen fröh­li­chen Blät­ter­wald ver­ra­ten: „Sharing is caring“, „tei­len ist küm­mern“. Im Schnell­re­stau­rant Al Hayat an der Hafen­stra­ße kön­nen die Gäs­te nicht nur syri­sche und ara­bi­sche Gerich­te bestel­len, sie kön­nen auch Mahl­zei­ten an bedürf­ti­ge Men­schen spen­den. Für Imbiss-Betrei­ber Hus­sein Ismail geht es bei gutem Essen nicht nur um den guten Geschmack. Die Ver­pa­ckun­gen, die er ver­wen­det, sind bio­lo­gisch abbau­bar, die Lebens­mit­tel fair pro­du­ziert, er setzt sich gegen Lebens­mit­tel­ver­schwen­dung ein und er ver­teilt die gespen­de­ten Essen zum Bei­spiel im Haus der Woh­nungs­lo­sen­hil­fe. Im Inter­view mit dem Blog „Zau­ber­haf­tes Müns­ter­land“ ant­wor­tet Ismail auf die Fra­ge, war­um er sein Schnell­re­stau­rant „Al Hayat – das Leben“ genannt hat: „In mei­ner Hei­mat­stadt Alep­po in Syri­en hat­te ich auch ein Restau­rant mit die­sem Namen, von 2005 bis 2011, doch dann kam der Krieg und hat alles zer­stört.“ Ismail floh mit sei­ner Fami­lie nach Müns­ter und eröff­ne­te zusam­men mit sei­nem Onkel den Imbiss. „Wir möch­ten im ‚Al Hayat‘ das Leben fei­ern und genie­ßen“, sagt er.

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Arzneirakete | Medikamentenlieferdienst

Schlecht ist, das Haus nicht ver­las­sen zu kön­nen, weil drau­ßen töd­li­che Viren her­um­flie­gen. Noch schlech­ter ist, genau in die­ser Situa­ti­on aus dem Haus zu müs­sen, weil man zum Bei­spiel Medi­ka­men­te braucht. Der Online-Dienst „Arz­nei­ra­ke­te“ löst die­ses Pro­blem, indem er Arz­nei­mit­tel lie­fert – an Werk­ta­gen zwi­schen 10 und 21:30 Uhr inner­halb von zwei Stun­den. So ver­spricht es der Apo­the­ker Hen­drik Wie­de­mann, der den Dienst anbie­tet. Wer die Medi­ka­men­te gern hät­te, ohne dafür jeman­den tref­fen zu müs­sen, kann sich die Bestel­lung in Wie­de­manns Apo­the­ke am Cle­mens­hos­pi­tal in eine ver­schlos­se­ne Bestell­box legen las­sen. Die Box lässt sich mit einem Code öff­nen, den die Apo­the­ke aufs Smart­pho­ne schickt.

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Atelier Blechbüchse | Kleine Unikate und andere schöne Dinge

Wis­sen Sie noch, was eine Ein­la­dung ist? Man wird gebe­ten, zu einer bestimm­ten Zeit mit ande­ren Men­schen zusam­men­zu­kom­men, um zu fei­ern. Fei­ern bedeu­tet: Man ver­bringt den Abend zusam­men, lacht, tanzt, trinkt unter Umstän­den auch Alko­hol. Bei sol­chen Gele­gen­hei­ten sind Geschen­ke gern gese­hen. Und wenn Sie die Zeit nun schon nut­zen möch­ten, um ein paar Geschen­ke für even­tu­el­le Ein­la­dun­gen nach der Pan­de­mie zu fin­den, mit denen Sie sich oder ande­ren eine Freu­de berei­ten kön­nen, schau­en Sie doch mal in Nad­ja Wich­manns Ate­lier Blech­büch­se an der Wol­be­cker Stra­ße vor­bei, bezie­hungs­wei­se zunächst viel­leicht bes­ser auf ihrer Web­site. Sie ver­kauft dort nicht nur ganz wun­der­ba­re klei­ne Uni­ka­te, sie fer­tig das auch alles selbst: Zeich­nun­gen, Tas­sen, Kis­sen, Kalen­der, Figu­ren aus Holz, alles klei­ne Ori­gi­na­le. Die jeweils neu­es­ten Stü­cke fin­den Sie auf ihrer Insta­gram-Sei­te. Und das alles kön­nen Sie zur­zeit bestel­len und im Laden abholen.

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Auf Messers Schneide | Fisch oder Fleisch vom Grill mit Biergarten

Einer der schöns­ten Restau­rant­hin­ter­hö­fe in Müns­ter liegt an der Neu­brü­cken­stra­ße. Und wenn man dort etwas essen oder trin­ken woll­te, dann muss­te man sich frü­her im „Ame­ri­ca Lati­na“ ver­ab­re­den. Das hat sich nun geän­dert, denn im Früh­jahr hat hier das Restau­rant Auf Mes­sers Schnei­de eröff­net, das vor allem dann für Sie inter­es­sant sein dürf­te, wenn Sie gern Fisch oder Fleisch vom Grill mögen. Ansons­ten gibt’s auch eine Gemü­se­pfan­ne oder Ofen­kar­tof­feln. Und eben den schö­nen Bier­gar­ten. Die nächs­ten Tage wären eine gute Gele­gen­heit, ihn aus­zu­pro­bie­ren. Bis Sonn­tag bleibt es warm. Wenn Sie sich vor­her die Spei­se­kar­te anschau­en möch­ten, die fin­den Sie hier.

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Auktionshaus „zeitGenossen“ | Auktionen aller Art

Wenn Sie ab und zu die Trö­del-Show Bares für Rares ein­schal­ten, dann ken­nen Sie viel­leicht Chris­ti­an Vech­tel. Er tritt dort seit vier Jah­ren als Händ­ler auf. Etwas län­ger schon führt er an der Mel­chers­stra­ße zusam­men mit Chris­ti­an Becker das Anti­qui­tä­ten­ge­schäft und Auk­ti­ons­haus zeit­Ge­nos­sen. Ich ken­ne die bei­den sehr gut und ich emp­feh­le sowohl das Geschäft als auch die Auk­tio­nen, wenn Sie sich für schö­ne Möbel, Kunst oder gene­rell für Ein­rich­tung inter­es­sie­ren. Das Auk­ti­ons­haus fin­den Sie ab sofort auch online auf dem Auk­ti­ons­por­tal Lot-tis­si­mo.

B

Bantu-Bowl | Glühwein-Laufen

Ges­tern habe ich in die­sem Jahr zum ers­ten Mal eine Tas­se Glüh­wein getrun­ken und mich dabei gleich ein wenig weih­nacht­li­cher gefühlt. Wer den Glüh­wein nicht auf dem eige­nen Herd auf­wär­men möch­te, kann ihn auch heiß kau­fen: als „Glüh­wein-to-go“. Den bie­ten inzwi­schen vie­le Läden an. Zum Bei­spiel Ban­tu-Bowl an der Wol­be­cker (Hin­weis: Das gibt es lei­der inzwi­schen nicht mehr, Stand Mai 2022) und das Café Gar­bo an der Waren­dor­fer Stra­ße. Essen gibt’s dort natür­lich auch wei­ter­hin. Wenn auch nur zum Mit­neh­men (Ban­tu und Gar­bo) und zum Bestel­len (Ban­tu).

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Bar Italia

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Bar Spelunke | Stichwort: Holzfeuergrill

Wis­sen Sie noch, wie es am Hafen aus­sah, bevor die Gas­tro­no­mie die Ecke ent­deck­te? Hier ist ein altes Foto. In eines der Gebäu­de links ist im Juni ein neu­es Restau­rant ein­ge­zo­gen, die Bar Spe­lun­ke, in der es unter ande­rem einen Holz­feu­er­grill gibt. Und wenn Sie einen Blick auf die Spei­se­kar­te wer­fen möch­ten, die fin­den Sie hier. Die bei­den Gas­tro­no­men, die die Spe­lun­ke (das ist jetzt nicht abwer­tend gemeint) zusam­men eröff­net haben, sind Rober­to Tur­ch­et­to, der unter ande­rem das Café Med betreibt, und Chris­ti­an Huys, der Inha­ber vom Hot Jazz Club. Wie der Gemü­se­tel­ler aus­sieht, das kön­nen Sie sich hier anse­hen.

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Barbara Green | Körperpflege nachhaltig

In der Juli­us-Voos-Gas­se 6, zwi­schen Salz­stra­ße und Altem Stein­weg, hat Bar­ba­ra Rosen­gar­ten einen Laden eröff­net, der alles ver­kauft, was man für die nach­hal­ti­ge Kör­per­pfle­ge braucht. Nach­hal­tig soll­te Kör­per­pfle­ge ja ohne­hin sein, also für den Kör­per. Aber die Pro­duk­te bei Bar­ba­ra Green gibt es dazu auch noch in nach­füll­ba­ren Gefä­ßen, mit Mehr­weg- oder Pfand­sys­ten oder Ver­pa­ckun­gen, die wenig Müll ver­ur­sa­chen. Wenn Sie sich das noch nicht vor­stel­len kön­nen, schau­en Sie es sich hier ein­fach an.

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Bauer Melchior bringt’s dir | Selbst zusammengestellte Gemüsekiste

Wir haben Ihnen in die­ser Rubrik schon die ein oder ande­re Gemü­se­kis­te emp­foh­len. Und jetzt kommt die nächs­te. Sie ist aller­dings etwas anders als die übri­gen (das sagen sie alle). Der Unter­schied ist: Die­se Kis­te kön­nen Sie sich selbst zusam­men­stel­len. Bei Bau­er Mel­chi­or bringt’s dir kön­nen Sie im Shop neben regio­na­lem Obst und Gemü­se aus dem Müns­ter­land auch Milch­pro­duk­te, Bro­te, Eier, Wurst und Honig bestel­len. Und wenn Sie Lebens­mit­tel lie­ber klas­sisch vor Ort kau­fen möch­ten, ist es auch mög­lich, die Bestel­lung vor Ort abzu­ho­len. Oder Sie besu­chen den Laden in der Scharn­horst­stra­ße 49A am Aasee.

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Beetschwester | gemütlich und vegan

Fri­sches, vega­nes Essen, oder ganz modern auch Green Cui­sine, ser­viert Beet­sch­wes­ter an der Tibus­stra­ße 6. Regi­na von West­pha­len hat hier mit­ten in der Coro­na-Zeit ein Restau­rant eröff­net, das etwas anders funk­tio­niert als der Gro­ße Kie­pen­kerl, den ihre Mut­ter betreibt. Hier kommt kein Fleisch auf den Tel­ler – statt­des­sen pflanz­li­che Lebens­mit­tel aus aller Welt. Das klei­ne Lokal ist gemüt­lich und ele­gant. Einen Ein­druck bekom­men Sie in die­sem lesens­wer­ten Bei­trag. Oder sonst schau­en Sie doch ein­fach vorbei.

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Benami | Vegetarisches und veganes Café

Manch­mal kön­nen Recher­chen ein­fach nur schön sein. Eine Lese­rin hat uns den Tipp gege­ben, dass Fräu­lein Wun­der­lich sehr emp­feh­lens­wer­te vega­ne Lecke­rei­en backt. Mei­ne Kol­le­gin Eva Strehlke woll­te sich selbst über­zeu­gen, hat eine bun­te Aus­wahl an Kuchen und Gebäck im Café Magno­lia am Stau­fen­platz abge­holt – und wur­de nicht ent­täuscht. Beson­ders gut geschmeckt haben ihr der Nou­gatring und der Möh­ren­ku­chen. Außer im Café Magno­lia gibt es die vega­nen Kuchen auch noch im Ben­a­mi an der Hafen­stra­ße. Ob neben dem To-Go-Betrieb auch wie­der vor Ort geges­sen wer­den kann, erfah­ren Sie tages­ak­tu­ell auf Insta­gram (Magno­lia/Ben­a­mi).

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Biergarten am Pulverturm | Münsters ältester Biergarten is back in town

Den Bier­gar­ten am Fach­werk­haus an der Pro­me­na­de mit der hüb­schen Gar­ten­be­leuch­tung ken­nen Sie viel­leicht noch als Klamm & Hein­rich. Die Gast­stät­te schloss im ver­gan­ge­nen Herbst. Was aus Müns­ters ältes­tem Bier­gar­ten wer­den wür­de, war nicht ganz klar. Inzwi­schen ist die Fra­ge zumin­dest für die­ses Jahr beant­wor­tet. Seit Ende April ist der Bier­gar­ten wie­der geöff­net. Unter der Woche gibt es abends küh­le Geträn­ke und Käse­plat­ten, am Wochen­en­de bekom­men Sie schon ab 14 Uhr Kaf­fee und Kuchen. Reser­vie­run­gen sind für Grup­pen mit min­des­tens vier Per­so­nen hier möglich.

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Biergarten.ms | Promenade mit Bier, oder muss es heißen: Bier mit Promenade?

Für den unwahr­schein­li­chen Fall, dass Sie noch nir­gends über die Neu­ig­keit gestol­pert sind, schrei­be ich es hier noch ein­mal auf: Müns­ter hat einen neu­en gro­ßen Bier­gar­ten. Auf einer Grün­flä­che an der Pro­me­na­de, Höhe Stadt­bad-Mit­te, kann man schon die Tische, Bän­ke und Lie­ge­stüh­le von Biergarten.ms ste­hen sehen. Teams von gastro.ms und der Goril­la-Bar haben sich mit dem Lie­fer­ser­vice hungrig.ms zusam­men­ge­tan und ein coro­na­kon­for­mes Kon­zept ent­wi­ckelt, das nach Ent­span­nung aus­sieht und nicht nach Ein­schrän­kun­gen. Die Bestel­lun­gen kön­nen die Gäs­te vom Platz aus über ihr Smart­pho­ne erle­di­gen. Platz ist für 400 Menschen.

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Blattbeton | Gemüse selbst ernten bei Blattbeton

Der Luxus eines eige­nen Gar­tens wird in der Stadt immer sel­te­ner. Mög­lich­kei­ten, einen grü­nen Dau­men ein­zu­set­zen, gibt es den­noch: Der Ver­ein Blatt­be­ton betreibt in Müns­ter Urban Gar­de­ning. Das heißt, Obst und Gemü­se wer­den in Hoch­bee­ten in der Stadt ange­baut. Ver­eins­mit­glie­der kön­nen Paten­schaf­ten für ein­zel­ne Hoch­bee­te über­neh­men und sich nicht nur an der Gar­ten­ar­beit, son­dern auch an der Ern­te betei­li­gen. Toma­ten, Zuc­chi­ni und Kopf­sa­lat schme­cken selbst geern­tet schließ­lich immer noch am besten.

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Blumen Lange | Muttertag und Co.

Gera­de kur­siert ein Spruch im Inter­net. Er lau­tet: Lie­be Väter, ich will ja kei­ne Panik ver­brei­ten, aber die Kita küm­mert sich die­ses Jahr eher nicht um das Mut­ter­tags­ge­schenk. Alle, die jetzt kurz ner­vös auf den Kalen­der geschaut haben, kann ich beru­hi­gen: Es dau­ert noch ein biss­chen. Den­noch emp­feh­len Blu­men­händ­ler wie Blu­men Lan­ge, schon jetzt vor­zu­be­stel­len. Dann wird der bun­te Strauß Dank­bar­keit pünkt­lich am 10. Mai geliefert.

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Bohème Boulette | Kiezkneipe mit Wohnzimmerflair

Über die fol­gen­de Emp­feh­lung kann ich vol­ler Über­zeu­gung sagen: „Das ist mei­ne abso­lu­te Lieb­lings­adres­se in Müns­ter.“ Denn genau dort, im Han­sa­ring 26-28, habe ich als Stu­den­tin mein WG-Leben genos­sen, neben­her bei der Zei­tung in Telg­te gejobbt und abends die Tor-Rufe aus dem Kicker­raum unter unse­rer Woh­nung gehört. Damals hieß die Knei­pe im Erd­ge­schoss Blech­trom­mel, die roten Drei­ecke an der Fas­sa­den­wand erin­nern noch dar­an. Doch längst ist aus den Gast­stät­ten-Räu­men von damals ein kiezi­ger Wohl­fühl-Ort namens Bohè­me Bou­let­te gewor­den. Dort gibt es gute Bur­ger zu einem fai­ren Preis, die man immer auch in der Veg­gie-Vari­an­te bestel­len kann (Mei­ne Emp­feh­lung: Der Cali­me­ro). Brat­kar­tof­feln gibt’s mit oder ohne Speck und sonn­tags wird gemein­sam Tat­ort geschaut. Ses­sel, Sofas und ein Tre­sen, dem man ansieht, dass schon sehr vie­le Bie­re an ihm getrun­ken wur­den – so geht gemüt­li­che Knei­pen­at­mo­sphä­re mit Wohnzimmerflair.

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Borgo Antico

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Boulder Factory | Sport in niedriger Höhe

Wenn Sie mal wie­der ein biss­chen Abwechs­lung in Ihr Sport­pro­gramm brin­gen möch­ten, fah­ren Sie doch mal in die Boul­der Fac­to­ry an der Rudolf-Die­sel-Stra­ße 45. Für alle, die es noch nicht wis­sen: Boul­dern ist wie Klet­tern in der Klet­ter­hal­le, nur ohne kom­pli­zier­te Siche­rung und in Absprung­hö­he. Und das kön­nen Sie im Moment bei den Boul­der-Fac­to­ry-Grün­de­rin­nen Anna Rep­gen und Julia Roh­de ler­nen. Die Sport- und die Phy­sio­the­ra­peu­tin haben die Hal­le eigent­lich vor andert­halb Jah­ren eröff­net. So rich­tig öff­nen konn­ten sie seit­dem aber noch nicht (Sie wis­sen schon, war­um). Statt­des­sen bie­ten sie jetzt erst ein­mal Trai­nings­the­ra­pie mit Eins-zu-eins-Betreu­ung an. Für 40 Euro kön­nen Sie eine Trai­nings­ein­heit von zwei Stun­den buchen, und zwar unter 0152 07105306 oder über Insta­gram.

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Brauerei Kemker Kultuur | Kann man trinken, dann aber nicht mehr aussprechen

Man kann ja nicht so viel machen zur­zeit, aber immer­hin kann man sich sehr vie­les nach Hau­se bestel­len. Die Braue­rei Kem­ker aus Evers­win­kel lie­fert Bier­sor­ten, deren Namen Sie gar nicht mehr aus­spre­chen kön­nen, wenn Sie drei Fla­schen davon getrun­ken haben. Sie hei­ßen Fliärblo­me, Ebeltoft Gaar­d­bryg­ge­ri oder – okay, das ist ein­fach – „Kul­tuur Expe­ri­ence – 9 Bot­t­le Tas­ting Pack“. Die Braue­rei ver­kauft auch Bier­sor­ten von befreun­de­ten Her­stel­lern, zum Bei­spiel der in Müns­ter behei­ma­te­ten Grut­haus-Braue­rei. Sehr emp­feh­len kann ich zum Bei­spiel eine Fla­sche Grut­haus Gold­ha­fer-Tri­pel. Sieht aus wie ein Cham­pa­gner, ist aber mit 12,99 Euro etwas güns­ti­ger und schmeckt bes­ser. Die Braue­rei Kem­ker selbst expe­ri­men­tiert mit wil­den Hefen und, wenn ich das rich­tig sehe, auch mit Äpfeln. Vor Ort anse­hen kön­nen Sie sich das Bier auch. Es gibt einen Hofladen.

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Es gibt ja über­all in Deutsch­land Fir­men, die auf ihrem Gebiet die Ers­ten waren. Der Jour­na­list Jens Brehl hat sol­che Unter­neh­men für sein Buch „Für unse­re Zukunft – wie Bio-Pio­nie­re die Welt ver­än­dern“ besucht und por­trä­tiert: das Wein­gut Brü­der Dr. Becker in Rhein­land-Pfalz, den Bre­zel-Bäcker Huo­ber, ins­ge­samt 16 Unter­neh­men. In Müns­ter die Braue­rei Pin­kus Mül­ler, die das nach eige­nen Anga­ben welt­weit ers­te Bio-Bier gebraut hat. Und wer auf sei­nem Gebiet zu den Ers­ten gehört, hat es in der Regel mit vie­len Wider­stän­den zu tun. Um sie zu über­win­den, braucht es vor allem eines: viel Über­zeu­gung von der eige­nen Sache. Und die scheint durch­weg vor­han­den zu sein. Es ist eine sehr schö­ne Por­trät-Samm­lung gewor­den, die ver­mit­telt, dass hin­ter die­sen Fir­men Men­schen ste­hen, die von der Idee über­zeugt sind, dass nicht das Bil­ligs­te, son­dern das Bes­te sich durch­setzt. Bestel­len kön­nen Sie das Buch hier. Und wenn Sie mal rein­schau­en möch­ten, hier fin­den Sie eine Lese­pro­be.

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Büchertipps | So kurz vor Weihnachten…

In sie­ben Wochen ist Weih­nach­ten. Sie wis­sen das natür­lich. Und wahr­schein­lich haben Sie längst alle Geschen­ke zusam­men. Falls nicht, hät­te ich noch zwei Geschenk­tipps und eine Advents­ka­len­der-Emp­feh­lung aus Müns­ter. Der Advents­ka­len­der („Wich­te­li­ge Weih­nach­ten“) besteht aus 24 Klapp­kar­ten, auf denen Anne Rum­me­nie die Weih­nachts­ge­schich­te erzählt, auf jeder Kar­te steht ein klei­ner Teil. Der Geschenk­tipp ist ein Kri­mi­füh­rer für Müns­ter von Micha­el Bühr­ke. Das 296 Sei­ten dicke Buch ist in der ver­gan­ge­nen Woche erschie­nen, also noch ganz frisch. Micha­el Bühr­ke, Pres­se­spre­cher bei den Ale­xia­ner-Kli­ni­ken und Redak­teur des Maga­zins Alles Müns­ter, hat für sein Buch die Dreh­ar­bei­ten vom Müns­ter-Tat­ort und dem Wils­berg besucht. Er hat Inter­views geführt, er erklärt Hin­ter­grün­de. Und so ist es am Ende eine Mischung aus Kri­mi- und Stadt­füh­rer gewor­den. Das drit­te Buch eine Bio­gra­fie. Alex­an­der Heflik, Sport­chef der West­fä­li­schen Nach­rich­ten, hat Erwin Kos­ted­de por­trä­tiert, Deutsch­lands ers­ten schwar­zen Fuß­ball­na­tio­nal­spie­ler. Das Buch war nomi­niert bei der Wahl zum Fuß­ball­buch des Jahres.

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Münsters Qualitäts-Buchhandlungen | Für Leseratten mit und ohne Feiertag

Ver­schie­de­ne Orte

Neu­lich hat­ten wir Ihnen im RUMS-Brief noch geschrie­ben, dass die Stadt­bi­blio­thek und die Zweig­stel­len trotz des Lock­downs geöff­net sind. Jetzt muss­ten sie lei­der auch schlie­ßen. Die gute Nach­richt: In den Buch­hand­lun­gen in der Stadt bekom­men Sie noch Lese­stoff für die Fei­er­ta­ge. Wir haben für Sie eini­ge Adres­sen gesammelt:

Sie kön­nen in die­sen Läden Bücher bestel­len und an der Tür oder einem Schal­ter abho­len. Eini­ge lie­fern auch zu Ihnen nach Hau­se. Schau­en Sie am bes­ten auf der Web­site nach, wie es in der Buch­hand­lung Ihrer Wahl funktioniert.

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Buchhandlung Schatzinsel | Bücher lernen Radfahren

Zu den vie­len Leid­tra­gen­den der Kri­se gehö­ren die klei­nen Buch­hand­lun­gen, deren Stär­ke genau da liegt, wo im Ver­sand­han­del die Schwach­stel­le liegt: Man hat es mit Men­schen zu tun. In der Buch­hand­lung Schatz­in­sel an der Neu­brü­cken­stra­ße 72 sind die­se Men­schen Peter Sei­ler und sein Team. Sie bera­ten ihre Kun­din­nen und Kun­den zur­zeit am Tele­fon (Rufen Sie doch mal bei Ama­zon an, um das Ange­bot zu ver­glei­chen). Klei­ne Bestel­lun­gen über den Online-Shop kom­men per Post, grö­ße­re ab 15 Euro per Fahr­rad­ku­rier. Und das ist nun eine wei­te­re Stär­ke der Schatz­in­sel, denn im Ver­gleich zu den gro­ßen Ket­ten ist das unter Umstän­den ein­fach schneller.

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Bun Bites Beef | Burger meets Industrial

Erst essen, dann trin­ken. Frei­lie­gen­de Roh­re, Beton­wän­de, tief hän­gen­de Fabrik-Lam­pen und gro­be Holz­ti­sche – mehr Indus­tri­al-Design geht nicht in der Wol­be­cker Stra­ße 50/52. Seit sechs Jah­ren ist das die Adres­se von Bun Bites Beef. Und dort gibt’s Bur­ger: veg­gie, vegan oder mit regio­na­len Fleisch-Pat­tys. Die Buns wer­den von der Müns­te­ra­ner Bäcke­rei Krim­pho­ve gefer­tigt. Im Hin­ter­zim­mer wer­den außer­dem auch im Smo­ker Pul­led Pork und Bris­ket zube­rei­tet. Klei­ne War­nung zu den Bur­gern: Es ist schwie­rig, sich zu ent­schei­den. Unse­re Mit­ar­bei­te­rin Marie emp­fiehlt des­halb den „Rea­dy to Die“-Burger. „Der Name ist Pro­gramm“, sagt sie. Also folgt gleich der zwei­te Tipp: Nach dem def­ti­gen Essen unbe­dingt noch einen Absa­cker bestel­len. Bes­ter Platz: An den offe­nen Fens­tern zur Wol­be­cker Stra­ße raus.

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Burgercult/Currycult | Nix Brüssel, nix Niederlande - Münster!

Haben Sie das Video von der Pom­mestü­ten-Stra­ßen­bahn gese­hen, die durch Brüs­sel fährt? Das ist sehr schön, auch wenn es die­se Bahn lei­der nicht gibt, das Video ist eine Kunst­ak­ti­on. Am schöns­ten dar­an fin­de ich, dass neben mir noch so vie­le Men­schen das Film­chen für echt gehal­ten haben. Eine Hul­di­gung der Frit­te in Tram­form, so sehr lie­ben die Belgier:innen ihr Natio­nal­ge­richt, hach! Und jetzt noch eine ech­te, nicht weni­ger rüh­ren­de Pom­mes-Mel­dung aus dem Nach­bar­land: Im letz­ten Früh­jahr rie­fen Ver­bän­de dazu auf, zur Ret­tung der Kar­tof­fel­bau­ern öfter zuzu­schla­gen, und Frit­ten zu essen, wur­de ein Akt der Soli­da­ri­tät. Sicher wol­len Sie jetzt auch hel­fen oder haben zumin­dest Hun­ger bekom­men. Mei­ne Kol­le­gin Eva Strehlke emp­fiehlt Ihnen die Knob­lauch-Pom­mes bei Bur­ger­cult, am bes­ten mit Parmesan.

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Das Frei­zeit­an­ge­bot ist im Moment ja schon wie­der arg dezi­miert. Die Ver­an­stal­tungs­ka­len­der sind voll mit Absa­gen. Was bleibt, ist die fri­sche Luft. Der Stadt­füh­rer und Autor Ulrich Ger­bing hat soeben ein Buch ver­öf­fent­licht, das bei der Frei­zeit­pla­nung in die­sen Zei­ten sehr behilf­lich ist, einen Wan­der­füh­rer für Müns­ters Innen­stadt, der 19 ver­schie­de­ne Stre­cken vor­schlägt. Die jewei­li­gen Start­punk­te sind leicht zu errei­chen; es sind die End­hal­te­stel­len der Bus­li­ni­en. Von dort führt der Wan­der­weg über die Stadt­tei­le zurück zum Haupt­bahn­hof. Wie wir fin­den, eine sehr schö­ne Idee. Das Buch heißt „Bus­Gang Müns­ter – Der urba­ne Wan­der­füh­rer“, ist 224 Sei­ten dick und kos­tet 19 Euro. Kau­fen kön­nen Sie es im Buch­han­del, beim Ver­lag oder in den Kund:innencentern der Stadt­wer­ke.

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Café Classique | Bunte Torten und Kuchen

Als neu­lich zum ers­ten Mal wie­der die Son­ne so rich­tig schien, vor blau­em Him­mel und mit wirk­lich war­men Strah­len, waren an der Rudolf­stra­ße drau­ßen vor dem Café Clas­si­que direkt alle Plät­ze besetzt. Drin­nen auch, und dann stand noch eine lan­ge Schlan­ge vor der Glas­tür. Wer sich dort anstell­te, konn­te ab einem bestimm­ten Punkt, mit ein wenig Hals­re­cken, sehen, war­um dort so viel los war: In der lan­gen The­ke stan­den Dut­zen­de wun­der­schö­ne, scho­ko­la­di­ge, fruch­ti­ge, sah­ni­ge, bun­te Tor­ten und Kuchen. Die gibt es aber nicht nur an son­ni­gen Tagen, son­dern immer. Ich erspa­re Ihnen die lan­ge Lis­te der appe­tit­an­re­gen­den Namen (hier fin­den Sie einen klei­nen Über­blick), Sie kön­nen, wenn Sie die­sen Brief wie die meis­ten RUMS-Leser:innen am Abend lesen, ja sowie­so nicht direkt los. Das Café hat nor­ma­le Café-Öffnungszeiten.

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Café Dreiklang | Sehr gutes Frühstück und leckere Kaltgetränke

Für eines unse­rer ers­ten RUMS-Tref­fen saßen wir im Hin­ter­hof vom Café Drei­klang zusam­men. Es war sehr warm, wir quetsch­ten uns auf einer Bank neben­ein­an­der. Nie­mand von uns hat­te je in einem Café eine Mas­ke getra­gen. Das waren Nach­mit­ta­ge, die ich mir in den ver­gan­ge­nen Mona­ten wäh­rend der zahl­lo­sen Video-Kon­fe­ren­zen zurück­ge­wünscht habe. Am Mon­tag­nach­mit­tag woll­te ich im Café Drei­klang arbei­ten. Drin­nen sah ich jeman­den hin­ter der The­ke ste­hen, aber die Tür war geschlos­sen. Am Fens­ter hing ein Schild: Ab Diens­tag (28. Juli) wie­der geöff­net. Das ist heu­te. Falls Sie gegen Abend also noch einen schö­nen Platz suchen, um ein Bier zu trin­ken oder eine Limo, die Adres­se wäre: Wol­be­cker Stra­ße 36. Wenn Ihnen das zu knapp ist, war­ten Sie doch ein­fach bis zum Wochen­en­de. Es gibt dort auch ein sehr gutes Früh­stück.

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Café Fam | Draußen nur Kännchen?

Von der Uni­ver­si­täts- und Lan­des­bi­blio­thek aus kom­mend ist es eigent­lich nur eine unschein­ba­re Hof­ein­fahrt. Eine simp­le Tafel weist dar­auf hin, dass man im Hof fri­schen Kaf­fee und lecke­ren Kuchen von Krim­pho­ve genie­ßen kann. Genau­er gesagt kann man das seit ges­tern, denn seit­dem hat das Café Fam an der Frau­en­stra­ße 14 im Café­be­trieb drin­nen und drau­ßen wie­der geöff­net, zunächst don­ners­tags bis sonn­tags von 10 bis 17 Uhr. Am Frei­tag, Sams­tag und Sonn­tag gibt es auch wie­der die belieb­ten Früh­stücks­spe­zia­li­tä­ten – frisch vom Markt, direkt an den Tisch. Hier lohnt es sich, vor­ab unter 0251 26551955 zu reservieren.

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Café Garbo | Glühwein-Laufen

Ges­tern habe ich in die­sem Jahr zum ers­ten Mal eine Tas­se Glüh­wein getrun­ken und mich dabei gleich ein wenig weih­nacht­li­cher gefühlt. Wer den Glüh­wein nicht auf dem eige­nen Herd auf­wär­men möch­te, kann ihn auch heiß kau­fen: als „Glüh­wein-to-go“. Den bie­ten inzwi­schen vie­le Läden an. Zum Bei­spiel Ban­tu-Bowl an der Wol­be­cker (Hin­weis: Das gibt es lei­der inzwi­schen nicht mehr, Stand Mai 2022) und das Café Gar­bo an der Waren­dor­fer Stra­ße. Essen gibt’s dort natür­lich auch wei­ter­hin. Wenn auch nur zum Mit­neh­men (Ban­tu und Gar­bo) und zum Bestel­len (Ban­tu).

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Café Gasolin | Kein Benzin, sondern Bier wird gezapft

In den 50er-Jah­ren zapf­te man hier noch Ben­zin, heu­te nur noch Bier: Das Café Gaso­lin an der Aegi­di­i­stra­ße 54 ist eine ehe­ma­li­ge Tank­stel­le. An die Geschich­te des Gebäu­des erin­nern noch der Name und die Fas­sa­de. Die Ein­rich­tung und Außen­be­leuch­tung machen die Atmo­sphä­re aber mit Sicher­heit gemüt­li­cher als frü­her. Auf der gro­ßen Ter­ras­se sit­zen Sie auf roten Bier­bän­ken, die Kar­te bie­tet neben Kaf­fee und Früh­stück auch Flamm­ku­chen und Cock­tails. Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen fin­den hier eben­falls regel­mä­ßig statt. Eine lesen Sie heu­te auch in unse­ren Veranstaltungstipps.

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Café Grotemeyer | Ein Ex-Café mit Geschichte

Bevor eine Bur­ger­ket­te mit mär­chen­haf­tem Namen das Laden­lo­kal an der Salz­stra­ße 24 bezog, war dort das Café Gro­te­mey­er zu Hau­se. Das Tra­di­ti­ons­ca­fé im Wie­ner Kaf­fee­haus­stil war 169 Jah­re lang eine ech­te Insti­tu­ti­on in Müns­ter. Nicht nur wegen der fan­tas­ti­schen Aus­wahl an Tor­ten und Tee­ge­bäck. Das Gro­te­mey­er war auch ein Treff­punkt für Geschäfts­leu­te, Schriftsteller:innen – und für Kunstliebhaber:innen. Denn ein berühm­ter Spross der Kon­di­to­ren­fa­mi­lie, Fritz Gro­te­mey­er, stell­te dort auch einen Teil sei­ner Gemäl­de aus. Zum Bei­spiel Male­rei­en von Müns­te­ra­ner Dichter:innen oder von sei­nen Rei­sen nach Paläs­ti­na. 2019 schloss das Gro­te­mey­er, das 1850 in der Aegi­di­i­stra­ße als Zucker­bä­cke­rei gegrün­det wur­de – und damit ende­te auch ein Kapi­tel Müns­te­ra­ner Stadt­ge­schich­te. Ein biss­chen lebt das Café in Müns­ter aber fort. Als Lounge im Café 1648 und zwi­schen zwei Buch­de­ckeln. Der Wer­me­ling Ver­lag hat die 169-jäh­ri­ge Geschich­te des ein­zi­gen Wie­ner Kaf­fee­hau­ses in Müns­ter und die Bio­gra­fie von Fritz Gro­te­mey­er in einem Buch auf­ge­schrie­ben. Mit dabei sind auch Rezep­te aus der Back­stu­be, die in der Fami­lie bis dahin nur münd­lich über­lie­fert wur­den. Ein zwei­ter Band hat die Rezept­samm­lung dann noch ein­mal moder­ni­siert: Dort fin­den Sie neue Tor­ten­re­zep­te, aber mit der alt­be­kann­ten Gro­te­mey­er-Hand­schrift. Und falls Sie jetzt noch zwei­feln, ob die Bücher etwas für Sie wären, kom­men hier noch drei schmack­haf­te Argu­men­te: Zitro­nen-But­ter­creme­tor­te, Ber­ner Kirsch­tor­te und Stachelbeer-Baisertorte.

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Café Grotes | Selbstgebackener Viertelladen

Vier­tel­la­den für Viert­ler. Mit­ten im Kreuz­vier­tel, direkt an der Kreuz­kir­che, liegt das Café Gro­tes. Schon von außen sieht man: Dort ist es gemüt­lich. Gedimm­tes Licht, klei­ne Blu­men­sträu­ße auf den Tischen, Bil­der­rah­men auf Rega­len – und beim Ein­tre­ten winkt schon der Bar­mann. Gast­ge­be­rin Iris sagt jedem „Hal­lo“ und duzt nicht nur ihre Stamm­gäs­te. Das Fami­liä­re, Freund­schaft­li­che gehört zum Wohl­fühl-Kon­zept. Sie sagt: „Wir wol­len ein Vier­tel­la­den für die Viert­ler sein.“ Und die bekom­men bei ihr Selbst­ge­ba­cke­nes und fri­sche, regio­na­le Spei­sen. Unse­re Mit­ar­bei­te­rin Sabi­ne schwärmt übri­gens vom gra­ti­nier­ten gereif­ten Zie­gen­kä­se mit Toma­ten-Jam, von der Zie­gen­frisch­kä­se-Pra­li­ne mit süß-schar­fem Bir­nen-Senf im Cas­hew-Cran­ber­ry-Man­tel und – natür­lich – von Grotes-Brot.

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Café Isegrim | Café goes Bar – zumindest abends

Das Café Ise­grim in der alten Spar­kas­sen-Filia­le an der Wind­thorst­stra­ße hat­te zum Start nicht so viel Glück. Es eröff­ne­te im ver­gan­ge­nen Sep­tem­ber, ein hal­bes Jahr spä­ter kam Coro­na. Der Rest der Geschich­te ist bekannt. Chris­toph Tie­mann hat das Café, das abends zur Bar wird, im Juni für den WDR besucht. Und nun hat das Ise­grim auch einen Lie­fer­dienst. Es gibt vier ver­schie­den Bowls, mit Tofu, Hähn­chen, Rind­fleisch und Jack­f­ruit, und sie­ben ver­schie­de­ne Bur­ger, auch einen mit Hallo­u­mi. Wir haben das auch schon aus­pro­biert, die Bowls kön­nen wir sehr emp­feh­len. Den Lie­fer­dienst fin­den Sie hier.

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Café Konditorei Issel | Kuchen- und Tortenalarm

Falls Sie sich das Wochen­en­de mit einem Stück Kuchen ver­sü­ßen wol­len, schla­ge ich Ihnen die Kon­di­to­rei Issel an der Ham­mer Stra­ße 42 vor. Im Café gibt es Tor­te und Kuchen zum Mit­neh­men, außer mon­tags täg­lich von 13 bis 17 Uhr. Mich freut beson­ders das gro­ße vega­ne Ange­bot. Mei­ne Kol­le­gin Johan­ne Burk­hardt emp­fiehlt die Obst­tar­tes. Ein Tipp: Auf der Face­book-Sei­te Café Kon­di­to­rei Issel gibt es regel­mä­ßig Ein­bli­cke in die Kuchen­the­ke – sehr prak­tisch, um schon mal vor­ab aus­zu­wäh­len, was auf dem Kuchen­tel­ler landet.

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Café Kuhlmann | Statt Kerzen- nun Kaffeehaus

Im Kuhl­mann an der Salz­stra­ße, einem klei­nen Laden­lo­kal im Schat­ten der Domi­ni­ka­ner­kir­che, hat sich in den letz­ten Mona­ten eini­ges getan. Viel­leicht ken­nen Sie das Tra­di­ti­ons­ge­schäft noch als Anlauf­stel­le für alle, die reli­giö­se Figu­ren, Klein­kunst und Ker­zen such­ten. Im ver­gan­ge­nen Jahr muss­ten die Inhaber:innen aller­dings wegen der Coro­na-Kri­se schlie­ßen. Jetzt wird hier eine ande­re Tra­di­ti­on fort­ge­setzt: die der Kaf­fee­häu­ser. Neben fri­schem Kaf­fee gibt es aber auch knusp­ri­ge Pani­ni und lecke­ren Kuchen – im Moment natür­lich alles zum Mit­neh­men. Der Kuchen wird von Küchen­schät­ze geba­cken. Unser Tipp: der Chees­e­ca­ke mit Mohn und Himbeeren.

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Café Lenzig | Küche einfach und gut

Das Café Len­zig an der Süd­stra­ße gibt es seit 64 Jah­ren, den Mit­tags­tisch noch nicht ganz so lan­ge. Den hat Abdel Ennache­te ein­ge­führt, als er das Café vor zwei Jah­ren über­nahm. Für jeweils fünf Euro bekommt man eines von meh­re­ren wech­seln­den Gerich­ten, etwa Pas­ta mit Sal­bei­but­ter, lau­war­men Ofen­kar­tof­fel­sa­lat oder gefüll­te Papri­ka, dazu für sehr wenig Geld üppi­ge Bei­la­gen. Das Beson­de­re ist: Die Küche ist ein­fach und sehr gut. Die­se Kom­bi­na­ti­on fin­det man ja wirk­lich über­ra­schend sel­ten. Am bes­ten tes­ten Sie den Mit­tags­tisch im Len­zig gleich in die­ser Woche. Wer weiß, wie lan­ge die Restau­rants noch geöff­net sind.

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Café Liebling | Guter Kaffee und ausgefallene Butterbrotkreationen

Wer vor­mit­tags im Han­sa­vier­tel ein Päu­schen machen und sich mit einer Tas­se Kaf­fee und einem klei­nen Hap­pen stär­ken woll­te, hat­te dort bis­her wenig Aus­wahl. Das hat sich jetzt geän­dert. Am Han­sa­ring 40 hat vor Kur­zem das Café Lieb­ling auf­ge­macht, das von Diens­tag bis Sonn­tag zwi­schen 9 und 18 Uhr alles bie­tet, was man zum Ent­span­nen braucht: guten Kaf­fee, aus­ge­fal­le­ne But­ter­brot­krea­tio­nen, Chill­out-Musik und vie­le Zim­mer­pflan­zen. Wenn Sie sich selbst ein Bild machen wol­len, schau­en Sie am bes­ten selbst vor­bei. Online gibt es bis­her nur wenig zu sehen.

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Café Lockvogel | Vegetarisch oder vergan

An der Neu­brü­cken­stra­ße gibt es seit einem Jahr ein klei­nes Café, das vege­ta­ri­sches und vega­nes Essen ver­kauft, das Café Lock­vo­gel. Auf der Spei­se­kar­te ste­hen unter ande­rem ein vege­ta­ri­scher Döner, sehr viel Süßes, Him­beer-Chees­e­ca­ke zum Bei­spiel, Snik­kers-Tor­te und eine sehr lecke­re Quiche. Das weiß ich, weil ich die Quiche in der ver­gan­ge­nen Woche pro­biert habe. Es ist auch sonst sehr schön, man kann drau­ßen sit­zen. Geöff­net ist das Café don­ners­tags bis sams­tags zwi­schen 12 und 18 Uhr.

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Café Luna | Kleine Gartenoase hinter Tankstelle und Supermarkt

Auf der Suche nach einem küh­len Zufluchts­ort vor der Hit­ze hat es mich heu­te in das Café Luna im Hof 68 ver­schla­gen. Der Ein­gang liegt ein wenig ver­steckt am Bohl­weg 68 zwi­schen einer Tank­stel­le und einem Super­markt, was erst mal nicht sehr erhol­sam klingt. Nach ein paar Metern trifft man dann aber auf eine klei­ne Gar­ten­oa­se. Die Ter­ras­se des Cafés ist hübsch begrünt, es blü­hen flie­der­far­be­ne und wei­ße Hor­ten­si­en. Der Innen­raum des Cafés ist hell und ein­la­dend, auf der Kar­te ste­hen neben Kaf­fee auch haus­ge­mach­te Kuchen, Din­kel­waf­feln und vegan beleg­te Bagels. Durch eine Tür ist das Café mit dem Geschäft von Grün & Form ver­bun­den. Nach einem Stück Kuchen lässt sich der Besuch also gleich beim Stö­bern zwi­schen Gar­ten­ac­ces­soires und Kera­mik fort­set­zen. (vpe)

Café Magnolia | Frühstück bis in die Puppen

Wenn Sie am Wochen­en­de ger­ne brun­chen gehen oder nach einem Spa­zier­gang durch das Herbst­laub auf der Pro­me­na­de gemüt­lich Kaf­fee trin­ken möch­ten, könn­te das Café Magno­lia in der Brü­der­stra­ße etwas für Sie sein. Es gibt tol­le haus­ge­mach­te Kuchen und ein vega­nes Ange­bot. Übri­gens: Früh­stück gibt es dort den gan­zen Tag. Sie bekom­men also auch nach dem Aus­schla­fen noch etwas. Und weil das ja so lang­sam wie­der inter­es­sant wird: Sie kön­nen die lecke­ren Sachen auch zum Mit­neh­men kaufen.

Manch­mal kön­nen Recher­chen ein­fach nur schön sein. Eine Lese­rin hat uns den Tipp gege­ben, dass Fräu­lein Wun­der­lich sehr emp­feh­lens­wer­te vega­ne Lecke­rei­en backt. Mei­ne Kol­le­gin Eva Strehlke woll­te sich selbst über­zeu­gen, hat eine bun­te Aus­wahl an Kuchen und Gebäck im Café Magno­lia am Stau­fen­platz abge­holt – und wur­de nicht ent­täuscht. Beson­ders gut geschmeckt haben ihr der Nou­gatring und der Möh­ren­ku­chen. Außer im Café Magno­lia gibt es die vega­nen Kuchen auch noch im Ben­a­mi an der Hafen­stra­ße. Ob neben dem To-Go-Betrieb auch wie­der vor Ort geges­sen wer­den kann, erfah­ren Sie tages­ak­tu­ell auf Insta­gram (Magno­lia/Ben­a­mi).

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Café Malik | Eine Institution in Münster

Das Café Malik ist eine Insti­tu­ti­on in der Müns­te­ra­ner Café-Land­schaft. Wir­tin Maria Kraft ser­viert hier – abseits des Bäum­chen-wech­sel-dich vie­ler Sze­ne­ca­fés – seit Jahr­zehn­ten fast alles vom reich­hal­ti­gen Früh­stück über selbst­ge­mach­ten Kuchen bis zu Gol­de­nen Kar­tof­feln und Cock­tails. Auf der Kar­te ste­hen auch vie­le vega­ne Spe­zia­li­tä­ten. Das Malik, das übri­gens nach die­sem Roman benannt ist, wur­de im Jahr 1983 in der Frau­en­stra­ße eröff­net (dort, wo heu­te das Café Fam ist). Seit 2009 fin­den Sie es ein paar Meter wei­ter, an der Ecke Bäckergasse/Schlossplatz. Bis auf den Stand­ort hat sich aber nicht viel ver­än­dert: Sie bekom­men hier noch immer lecke­res Essen in fami­liä­rer Atmo­sphä­re auf lie­be­voll aus­ge­wähl­tem Geschirr mit Geschich­te – und (ganz wich­tig!) Eis­kon­fekt auf der Untertasse.

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Café Med | Aperol Spritz im Biergarten

Vor ein paar Wochen habe ich mich noch dar­auf gefreut, bald end­lich wie­der einen Ape­rol Spritz im Bier­gar­ten zu genie­ßen: Dol­ce Vita im Glas. Seit­dem sind die Tem­pe­ra­tu­ren wei­ter gestie­gen und die Gas­tro­no­mie ser­viert wie­der alles, was das Herz begehrt. Ich blei­be aber ger­ne beim Spritz. Sie kön­nen den Cock­tail zum Bei­spiel im Café Med am Hafen bestellen.

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Café Nachtisch | Nur Nachtisch - alles andere ist Kokolores

Mögen Sie es gern süß? Dann hät­ten wir viel­leicht etwas für Sie – das Café Nach­tisch an der Kanal­stra­ße, dem Namen nach ein Des­sert­ca­fé. Sie kön­nen sich dort aber auch hin­be­ge­ben, wenn Sie vor­her noch nichts geges­sen haben. Das haben wir für Sie aus­pro­biert. Und was wir auch sagen kön­nen: sehr emp­feh­lens­wer­ter Kuchen, sehr gute Patis­se­rie. Geöff­net hat das Café momen­tan frei­tags, sams­tags und sonn­tags von 12 bis 17 Uhr. Die Kon­di­tio­nen: wie üblich zur­zeit alles zum Mitnehmen.

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Café Pablo | Café plus Wraps

Eine sehr zen­tra­le Emp­feh­lung, falls Sie zwi­schen­durch in der Stadt sind. Und am bes­ten wäre, wenn Sie mor­gens in der Stadt sind, denn im Café Pablo am Picas­so-Muse­um kön­nen Sie ganz wun­der­bar früh­stü­cken. Und es gibt sehr lecke­re Wraps, zum Bei­spiel den Avo­ca­do-Wrap. Die kom­plet­te Spei­se­kar­te fin­den Sie hier. Ach, und geöff­net ist das Café Pablo mon­tags bis sams­tags von 9 Uhr bis „open end“, laut Kar­te. An Sonn- und Fei­er­ta­gen ist das Café von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

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Café Prütt | Hinterhof, klein aber fein

Es ist tags­über nicht leicht, einen Ort zu fin­den, der gemüt­lich, aber auch bei schö­nem Wet­ter nicht zu sehr über­lau­fen ist. Bre­mer Stra­ße 32, das Café Prütt, im Hin­ter­hof. Das wäre so ein Ort. Man sitzt mit­tags wind­ge­schützt in der Son­ne. Es gibt eine wun­der­vol­le Tages­kar­te. Mor­gen zum Bei­spiel: Bul­gur-Kräu­ter-Salat mit gebra­te­nem Gemü­se und Feta­dip. Oder über­mor­gen: Spa­ni­sche Kar­tof­fel­tor­til­la mit Brok­ko­li, Sal­sa Ros­so, dazu Roh­kost­sa­lat. Das alles für unter zehn Euro. Die aktu­el­len Gerich­te fin­den Sie auf der Web­site. Dort fin­den Sie auch die Tele­fon­num­mer zum Reservieren.

Von der Bre­mer Stra­ße aus kann man es nicht erken­nen, aber das Café Prütt hat einen klei­nen und sehr schö­nen Hin­ter­hof, und – auch das sieht man nicht von drau­ßen – eine sehr gute Küche. Seit 37 Jah­ren gibt es das Café, doch so lan­ge wie in den ver­gan­ge­nen Wochen war es noch nie geschlos­sen, schreibt Prütt-Inha­ber Ger­rit Fried­richs auf der Web­site des Cafés. „Wenn die Umsät­ze so blei­ben, müs­sen wir die Tür abschlie­ßen, und dann machen wir sie auch nicht wie­der auf“, sagt Frie­de­richs in einem ein­mi­nü­ti­gen Video, das er eben­falls auf der Web­site ver­öf­fent­licht hat, und bit­tet um Hil­fe. Das Café Prütt hat eine Lie­fer­kar­te zusam­men­ge­stellt, mit Sala­ten, Bur­ri­tos, Bowls, Enchil­adas oder Piz­zen. Seit ges­tern ist es auch wie­der geöff­net. Und wer ein­fach so hel­fen möch­te, fin­det auf der Web­site eine Bank­ver­bin­dung für Spen­den.

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Café Schoko | Schokoladenallerlei

Man braucht ja immer mal wie­der Trost in die­sen Zei­ten, und manch­mal hilft ein­fach nur Scho­ko­la­de. Das Café Scho­ko stellt aus selbst­ge­rös­te­ten Kakao­boh­nen aus­ge­fal­le­ne Sor­ten her, die Sie im Online-Shop bestel­len und in die­sen Geschäf­ten kau­fen kön­nen. Die Aus­wahl ist groß, in mei­nen Ein­kaufs­korb sind gewan­dert: Fei­ge & Ricot­ta, Erd­nuss in Sah­ne­ka­ra­mell und wei­ße Scho­ko­la­de mit Vanille.

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Café vorm Bettenhaus Bormann | Kaffe für Umme

Vor dem Bet­ten­haus Bor­mann an der Wese­ler Stra­ße 253 hat ein neu­es Café eröff­net, jeden­falls sieht es so aus. Es ist kein nor­ma­les Café. Den Cap­puc­ci­no dort kön­nen Sie nicht kau­fen, den gibt es kos­ten­los. Das Bet­ten­haus hat vor der Tür Son­nen­schir­me und Gar­ten­mö­bel auf­ge­stellt – in der Hoff­nung, dass Men­schen sich dort hin­set­zen, viel­leicht ins Geschäft gehen oder sich zumin­dest an die­sen Ort erin­nern wer­den, wenn sie ein Bett brau­chen. Falls Sie dort also vor­bei­kom­men, machen Sie doch ein­fach eine kur­ze Pau­se. Der Cap­puc­ci­no ist sehr gut.

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Casa Pazzi | Pizza, die satt macht, zu verdaulichen Preisen

Auf dem ers­ten Blick könn­te man mei­nen, die Casa Paz­zi in der Wol­be­cker Stra­ße sei ein klei­ner Trö­del­la­den. Die Fas­sa­de ist mit fan­ta­sie­vol­len Graf­fi­ti besprüht und die Möbel stam­men ein­deu­tig aus längst ver­gan­ge­nen Zei­ten. Tat­säch­lich ist Casa Paz­zi eine klei­ne Piz­ze­ria, die Por­tio­nen zum Satt­wer­den noch zu ver­tret­ba­ren Prei­sen ser­viert. Abschme­cken kön­nen Sie die ori­gi­nal ita­lie­ni­sche Piz­za außer­dem mit Knob­lauch- und Kräu­ter­öl oder Chi­lif­locken. Abho­len müs­sen Sie die Piz­za aber schon selbst, denn einen Lie­fer­dienst hat Casa Paz­zi bis­her nicht. Oder Sie essen ein­fach gleich vor Ort, schmeckt im Vin­ta­ge-Ambi­en­te eh am besten.

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Chez Koslowski | Ein nützliches Allerlei

„Let’s shit on ever­ything tog­e­ther“ for­dert ein Jute­beu­tel durchs Schau­fens­ter des neu­en Geschäfts „Chez Koslow­ski“ am Rosen­platz auf, das Eva Strehlke für uns und für Sie ent­deckt hat. Mal ehr­lich, wem spricht das momen­tan nicht aus der See­le? Es ist grau und es ist Pan­de­mie, irgend­wie nervt alles. Aber viel­leicht mun­tern die schö­nen und lus­ti­gen Pro­duk­te des hei­mi­schen Labels typeali­ve, die in dem Geschäft ver­kauft wer­den, Sie ein biss­chen auf. Neben Jute­beu­teln (dem, neben­bei bemerkt, unwahr­schein­lichs­ten Mode-Come­back die­ses Jahr­tau­sends) bekom­men Sie Email­le-Tas­sen, Pos­ter, Post­kar­ten, Kalen­der und Notiz­bü­cher mit schlau­en Sprü­chen und hüb­schen Moti­ven. Chez Koslow­ski beschreibt sich selbst als ein biss­chen fein (Chez) und ein biss­chen Ber­li­ner Schnau­ze (Koslow­ski), und das passt ganz gut. Soll­ten Sie gera­de in Qua­ran­tä­ne oder aus ande­ren Grün­den mit Ihrem Sofa ver­wach­sen sein, kön­nen Sie auch online vor­bei­schau­en. Viel Spaß beim Stö­bern!

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Christians An- und Verkauf | Ein Kessel Buntes

Von einer RUMS-Lese­rin habe ich kürz­lich den Tipp bekom­men, mal bei Chris­ti­ans An- und Ver­kauf an der Ham­mer Stra­ße 56 vor­bei­zu­schau­en. Heu­te Mor­gen habe ich dem Trö­del­la­den einen Besuch abge­stat­tet und war genau­so begeis­tert wie unse­re Lese­rin. Wie auf einem klei­nen Floh­markt kann man dort ein paar Run­den dre­hen und vie­le Klei­nig­kei­ten ent­de­cken, von Tee­kes­seln, Plat­ten­spie­lern und Kin­der­bü­chern bis hin zu Lego-Ein­zel­tei­len und Werk­zeug, alles zu sehr guten Prei­sen. Wer kann, soll­te für einen Besuch ein wenig Zeit mit­brin­gen, um zu stö­bern, zu kra­men – und beim Anblick von Play­mo­bil und Omas Geschirr ein biss­chen nost­al­gisch zu wer­den. (vpe)

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Clara Himmel | Sommer der fairen Mode

Die Bar Levin macht gera­de Som­mer­pau­se, den August über hütet das Mode­la­bel Cla­ra Him­mel den Laden. Statt Drinks gibt es in der Wol­be­cker­stra­ße 50 nun also vier Wochen lang fai­re Mode für Frau­en zu kau­fen. Das Label ist vier Jah­re alt und hat sei­ne Wur­zeln in Dort­mund, wo die Grün­de­rin und Desi­gne­rin Cla­ra Hed­wig die ers­ten Bestel­lun­gen noch selbst näh­te. Heu­te pro­du­ziert das Team wei­ter­hin in Dort­mund und in Por­tu­gal. Zur Kol­lek­ti­on gehö­ren luf­ti­ge Hosen und Blu­sen aus Lei­nen in som­mer­li­chen Far­ben sowie Basics, die in jeden Klei­der­schrank pas­sen. Wer es in den nächs­ten Wochen nicht in den Pop-Up-Store in Müns­ter schaf­fen soll­te, kann Cla­ra Him­mel auch im eige­nen Show­room in Dort­mund einen Besuch abstatten. 

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Clay Room | Töpfern nicht nur für Neulinge

Wer in einem neu­en Hob­by krea­tiv wer­den will, kann im Clay Room in der Diepen­brock­stra­ße vor­bei­schau­en. Dort kön­nen Sie ein­zig­ar­ti­ge Kera­mik selbst töp­fern und in Kur­sen von Inha­be­rin Sina Fol­wacz­ny ler­nen, wie zum Bei­spiel Vasen, Tel­ler und Tas­sen gelin­gen. Von mon­tags bis mitt­wochs kön­nen Neu­lin­ge die Grund­la­gen des Töp­ferns ler­nen. Zum „After Bre­ak­fast Clay Club“ sind sonn­tags alle will­kom­men, die schon ein wenig mit Ton und Töp­fer­schei­be umge­hen kön­nen. Hier geht es zum gesam­ten Kurs­an­ge­bot. Die Anmel­dung ist online möglich.

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Cocktailleeze | Fahrradfahren unter Alkohol

Was wei­ter­hin fehlt, sind Aben­de in Gesell­schaft, in deren Ver­lauf sich irgend­wann die Fra­ge stellt: „Soll ich uns noch einen Cock­tail machen?“ Auf die­se Aben­de wer­den wir wohl noch eine Wei­le ver­zich­ten müs­sen, auf die Cock­tails nicht unbe­dingt, denn die bringt auf Zuruf die Cock­tail­lee­ze. Etwas beängs­ti­gend sind ledig­lich die Zuschnit­te der Por­tio­nen. Gelie­fert wer­den die Geträn­ke im Halb­li­ter­for­mat (Moji­to: 6 Euro). Und es gibt einen Min­dest­be­stell­wert. Ver­ständ­li­cher­wei­se, denn die Frak­ti­on der Men­schen, die sonst nach­mit­tags zwei­ein­halb Stun­den lang im Café mit einer klei­nen Tas­se Kaf­fee einen Sech­ser-Tisch blo­ckiert, bestellt sich sicher abends auch ger­ne mal einen Drink („Ein Pinn­chen Ouzo, nach Gel­mer bit­te“). So muss man – das Bestell­mi­ni­mum liegt bei 24 Euro – min­des­tens zwei Liter Moji­to bestel­len. Und das bei maxi­ma­len Gesell­schafts­grö­ßen von zwei Haus­hal­ten. Aber kei­ne Sor­ge, auch die­ses Pro­blem lässt sich so lösen, dass die aus maxi­mal fünf Men­schen bestehen­de Gesell­schaft den nächs­ten Tag noch erle­ben wer­den. Zum Bei­spiel mit einem Bur­ger, einem Wrap oder Nachos, denn auch die bringt die Cocktailleeze.

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Costanera | Peru für den Gaumen

Ein in mund­ge­rech­te Wür­fel geschnit­te­nes rohes Rot­bar­sch­fi­let, rote Chi­li, Kori­an­der und Limet­ten­saft – das sind die weni­gen Zuta­ten, die der Koch des La Cos­ta­ne­ra an der Berg­stra­ße zu einer oder einem Ceviche ver­ar­bei­tet (im Duden ste­hen tat­säch­lich „der”, „die” und „das” als mög­li­che Arti­kel). Die Säu­re der Zitrus­frucht gart in gewis­ser Wei­se den Fisch: sie dena­tu­riert des­sen Eiweiß­be­stand­tei­le. Dazu gibt es Can­cha, eine Art gerös­te­tes Pop­corn aus Mais und Süß­kar­tof­fel. Auch die rest­li­che abwechs­lungs­rei­che Kar­te ist süd­ame­ri­ka­nisch mit einem star­ken perua­ni­schen Schwer­punkt. Vor dem Essen – oder auch danach – ist zudem der „Pis­co Sour” zu emp­feh­len, ein Drink, der sei­nen Namen dem Natio­nal­ge­tränk Perus verdankt.

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Crunchy Queen | Müsli ohne Zusatzstoffe

Julia Kendzi­or nennt sich selbst „Crun­chy Queen“, und wie der Name schon sagt, liebt sie ihr Müs­li vor allem, wenn es rich­tig knus­pert. Weil in indus­tri­el­lem Knus­per­müs­li aber vie­le Zusatz­stof­fe sind, die sie nicht ver­trägt, hat Kendzi­or sich vor Jah­ren mit einer eige­nen Müs­li­ma­nu­fak­tur selbst­stän­dig gemacht. In ihrem Müs­li sind weni­ge Zusatz­stof­fe und Zucker­zu­sät­ze, aber dafür Früch­te und Nüs­se. Julia Kendzi­or traf damit einen Nerv, die „Crun­chy Queen“ expan­dier­te und tat sich mit den Ale­xia­ner-Werk­stät­ten für Men­schen mit Behin­de­run­gen zusam­men. Seit dem ver­gan­ge­nen Jahr mischt die Ale­xia­ner-Back­stu­be das Müs­li von Hand, backt es und ver­packt es. Ein Pro­bier­pa­ket, auch ein gro­ßes (bis zu einem Kilo), fin­den Sie im Online-Shop.

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Dackel-Brauerei | Köstliches für Bierliebhaber:innen

Dort, wo sich seit eini­gen Jah­ren der Ger­ma­nia Cam­pus befin­det, schloss bereits im Jahr 1984 die Ger­ma­nia-Braue­rei ihre Tore. Heu­te wird ihr Gebäu­de von einem Hotel genutzt, doch nur weni­ge Schrit­te ent­fernt braut sich seit eini­gen Jah­ren wie­der was zusam­men. Dank ver­glas­ter Wän­de ist die Dackel-Braue­rei am Dor­pat­weg 10 nicht zu über­se­hen. Das ist auch gut so: Wenn Sie Glück haben, kön­nen Sie beim Vor­bei­spa­zie­ren dabei zuschau­en, wie das Dackel-Bier von den Betrei­bern eigen­hän­dig gebraut wird. Eine Emp­feh­lung von mei­ner Kol­le­gin Marie Schwe­sin­ger: Das kalt­ge­hopf­te Pils ist ein Muss für Bierliebhaber:innen und für alle, die es noch wer­den wol­len. Kau­fen kön­nen Sie das „Dackel“ bei Zedler’s Genuss Com­pa­ny am Dor­pat­weg 6 – 8, Mon­tag bis Frei­tag 9 bis 18:30 Uhr und Sams­tag 9 bis 16 Uhr. Oder schau­en Sie hier nach, viel­leicht fin­den Sie das „Dackel“ auch in Ihrer der Nähe.

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Der Kaffeefreund | Das rollende Café

Im Janu­ar 2010 stand Domi­nik Schweer zum ers­ten Mal mit sei­nem Stra­ßen­ca­fé auf dem Platz vor der Josephs­kir­che. Nach 15 Jah­ren als Erzie­her hat­te er sich ein mobi­les Café auf einem Las­ten­rad gekauft und sich selbst­stän­dig gemacht. Es war Müns­ters ers­tes Fahr­rad­ca­fé. Und heu­te, zehn Jah­re spä­ter, fehlt etwas, wenn man über den Platz läuft, und Domi­nik Schweer und sein Café sind nicht zu sehen. Bei You­Tube fin­det man noch alte Vide­os, auf denen das Las­ten­rad zu sehen ist. Doch inzwi­schen ist alles etwas gewach­sen. Das Café steht auf der Lade­flä­che eines Pia­g­gio-Klein­trans­por­ters. Was sich nicht ver­än­dert hat: Der Kaf­fee schmeckt her­vor­ra­gend, und die Atmo­sphä­re ist immer so ange­nehm, dass man am liebs­ten noch blei­ben wür­de, was man dann oft auch ein­fach macht. An wel­chen Tagen der Kaf­fee­freund am Josephs­kirch­platz zu fin­den ist, steht meis­tens mor­gens auf sei­ner sei­ner Face­book­sei­te. Und wenn Sie Domi­nik Schweer besu­chen, rich­ten Sie herz­li­che Grü­ße aus.

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Die Glocke | Mit Sternen gekocht

Vor eini­gen Jah­ren war André Sku­pin Müns­ters ein­zi­ger Ster­ne­koch. Dann kam ein Zwi­schen­spiel im Rats­kel­ler, und seit dem ver­gan­ge­nen Jahr ist Sku­pins Küche in der Hoya­stra­ße im Kreuz­vier­tel zu fin­den. Dort kocht er im Restau­rant „Die Glo­cke“. Auf der Spei­se­kar­te ste­hen zum Bei­spiel Wild­tau­ben­brust, Lamm­rü­cken im Brot­man­tel oder geschmor­te Rin­der­bäck­chen. Geöff­net ist das Restau­rant an allen Tagen, außer diens­tags und mitt­wochs. Die Öff­nungs­zei­ten fin­den Sie auf der Web­site. Reser­vie­ren kön­nen Sie hier.

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Schnee­be­sen und Brat­pfan­nen hän­gen von der Decke

„Dil­le & Kamil­le“ ist in den Nie­der­lan­den schon lan­ge eine eta­blier­te Grö­ße. Und viel­leicht haben Sie den Neu­zu­gang am Rog­gen­markt 14 schon bemerkt: Ende Mai hat „Dil­le & Kamil­le“ dort eine Filia­le eröff­net, die zwei­te über­haupt in Deutsch­land. Das ers­te Geschäft der heu­ti­gen Ket­te hat eine Hand­voll Ökos in Utrecht gegrün­det. Und bis heu­te ist „Dil­le & Kamil­le“ der grü­ne Touch erhal­ten geblie­ben. Wie viel­fäl­tig die Pro­dukt­pa­let­te dann wirk­lich ist, bemerkt man im Laden schnell: Von der Decke hän­gen Schnee­be­sen und Brat­pfan­nen, in hohen Holz­re­ga­len sta­pelt sich eine rie­si­ge Aus­wahl an außer­ge­wöhn­li­chen Küchen­uten­si­li­en, blu­mig rie­chen­den Sei­fen und Wohn­tex­ti­li­en in vie­len ver­schie­de­nen, aber schlich­ten Far­ben. Wer kann, soll­te also ein wenig Zeit mit­brin­gen, um auch die beson­de­ren Klei­nig­kei­ten zu erkun­den. Und wäh­rend Sie stö­bern, läuft im Hin­ter­grund klas­si­sche Musik.

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Dock Bar | Milchbar mit Bierkarte

Wis­sen Sie, was eine Milch­bar ist? Wenn Sie schon ein­mal in Polen Urlaub gemacht haben, ken­nen Sie die uri­gen Bis­tros bestimmt: Pol­ni­sche Haus­frau­en ser­vie­ren dort aller­lei Köst­lich­kei­ten aus der Lan­des­kü­che, und das zu unschlag­bar güns­ti­gen Prei­sen. Milch oder Alko­hol wer­den dort nicht aus­ge­schenkt, obwohl der Name das ver­mu­ten lässt. So etwas Ähn­li­ches wie eine pol­ni­sche Milch­bar gibt es jetzt auch in der Aegi­di­i­stra­ße 35. In der Dock Bar kön­nen Sie sich einen Klas­si­ker der pol­ni­schen Haus­manns­kost schme­cken las­sen: Pie­ro­gi. Das sind Teig­ta­schen, gefüllt mit Sauer­kraut, Kar­tof­fel­pür­ree oder Pil­zen, die mit einem guten Klecks Schmand ser­viert wer­den. Im Gegen­satz zu den Milch­bars in Polen hat die Dock Bar in Müns­ter eine gut bestück­te Bier­kar­te mit zehn ver­schie­de­nen Bier­sor­ten aus Müns­ter, Ber­lin, Lett­land und den Nie­der­lan­den. Klei­ner Tipp, falls Sie sich nicht ent­schei­den kön­nen: Die Pie­ro­gi und die Bie­re kön­nen Sie auch in Pro­bier­por­tio­nen bestel­len. In die­sem Sin­ne: Smacz­ne­go!

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Doppelleckerbus | Aus Münster ins Exil im Tecklenburger Land

Kön­nen Sie sich noch an den char­man­ten hell­blau­en Café-Bus aus den 60er Jah­ren erin­nern, der seit dem letz­ten Herbst immer mal wie­der an Müns­ters Hafen stand? Es gab einen Rechts­streit zwi­schen der Stadt und den Betrei­bern des Dop­pel­le­cker­bus­ses, den die West­fä­li­schen Nach­rich­ten hier aus­führ­lich erklärt haben. Die Fol­ge: Der Bus muss­te die Hal­te­stel­le am Hafen ver­las­sen und wei­ter­fah­ren, weil – sehr grob zusam­men­ge­fasst – eine Bau­ge­neh­mi­gung fehl­te. Inzwi­schen ist der Bus gut ange­kom­men. Vom Park­platz am Hafen­was­ser in Müns­ter ging es direkt in die Ber­ge, genau­er gesagt ins idyl­li­sche Teck­len­burg. Dort kann das Team um den Café-Grün­der, Baris­ta und Bus­fah­rer Michel J. Mal­cin den Som­mer über die Gäs­te mit Wind­beu­teln, Kaf­fee und Shakes bewir­ten. Am Wochen­en­de fin­den klei­ne Open-Air-Kon­zer­te statt. Wann die nächs­te Run­de im Rechts­streit vor dem Ober­ver­wal­tungs­ge­richt ansteht und wie es im Herbst und Win­ter mit dem eigent­lich mobi­len Café wei­ter­geht, weiß Mal­cin noch nicht. Des­halb lau­tet mein Vor­schlag: Nut­zen Sie die Som­mer­fe­ri­en­zeit für einen Aus­flug in das Mit­tel­al­ter­städt­chen Teck­len­burg. Pla­nen Sie am bes­ten einen gan­zen Tag ein. Erst wan­dern Sie auf der Teu­to­sch­lei­fe Teck­len­bur­ger Berg­pfad (gut drei Stun­den ein­pla­nen) und dann ent­span­nen Sie am alten Bahn­hof Teck­len­burg (Bahn­hof­stra­ße 40, ab 14 Uhr in der Woche, am Wochen­en­de ab 11 Uhr geöff­net), direkt neben den still­ge­leg­ten Glei­sen. Tipp für Kin­der: Der Scho­ko-Shake ist gran­di­os, wur­de mir von jun­gen Test­trin­kern im Alter zwi­schen zehn und 13 Jah­ren versichert.

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DouDou Deli | Bagels im Dschungel

Das Dou­Dou Deli an der Hörster­stra­ße ist ein hüb­sches Café, in dem Sie war­me (teil­wei­se vega­ne) Spei­sen wie Käse-Lauch-Quiche oder klas­si­schen Möh­ren­ein­topf essen kön­nen. Was uns am bes­ten gefällt: Es gibt den gan­zen Tag lang Früh­stück, je nach Geschmack süß oder herz­haft, zum Bei­spiel Pan­ca­kes, Sand­wi­ches und Bagels. Von außen sieht das Café zwar etwas unschein­bar aus, aber las­sen Sie sich davon nicht täu­schen. Innen ist es sehr lie­be­voll gestal­tet und mit sei­ner dschun­gel­haf­ten Wand­be­ma­lung wun­der­bar für einen kur­zen Tape­ten­wech­sel. Hier kön­nen Sie sich einen ers­ten Ein­druck ver­schaf­fen und sich die Spei­se­kar­te anschau­en. Das Café hat mon­tags bis frei­tags von 9 bis 16 Uhr geöff­net, am Wochen­en­de von 9 bis 18 Uhr.

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Edelfundus | Solidarisches Secondhand in Mecklenbeck

Im Edel­fundus am Ding­bän­ger­weg 215 in Meck­len­beck gibt es ein bun­tes Sam­mel­su­ri­um aus Haus­halts­wa­ren, Büchern, Spiel­zeug, Brief­mar­ken, Post­kar­ten, DVDs, CDs, Schall­plat­ten, Klei­dung und Schmuck. Alles stammt aus pri­va­ten Spen­den, die eine Grup­pe von über­wie­gend ehren­amt­li­chen Mitarbeiter:innen sich­tet, sor­tiert und wei­ter­ver­kauft. Sie sind dort also auch an der rich­ti­gen Adres­se, wenn Sie selbst etwas aus­mis­ten und für einen guten Zweck wei­ter­ge­ben möch­ten. Wei­te­re Infos dazu fin­den Sie hier. Der Erlös wird zur Unter­stüt­zung krebs­kran­ker Men­schen und deren Ange­hö­ri­gen an die Krebs­be­ra­tungs­stel­le des Tumor-Netz­werks im Müns­ter­land gespendet.

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Elbēn | Syrische und arabische Speisen

Der syri­sche Imbiss Elbēn (auf Deutsch: zwei Her­zen) hat einen neu­en Stand­ort: zwi­schen Wien­burg­park und Frei­bad Coburg (Im Mess­kamp 15). Dort gibt es Mana­kish, klei­ne ara­bi­sche Mini­piz­zen mit Thy­mi­an, Käse oder Hack­fleisch. Wenn Sie sich das Essen abho­len, bekom­men Sie 20 Pro­zent Rabatt. Sie kön­nen es sich aber auch lie­fern las­sen.

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Fairteilbar | Crowdfunding für faire Lebensmittel

Schät­zungs­wei­se 26 Ton­nen Lebens­mit­tel lan­den in Müns­ter jähr­lich im Müll. Die Fair­teil­bar ret­tet Lebens­mit­tel, die sonst in der Ton­ne lan­den – obwohl sie noch gut und ess­bar sind. Im Laden in der Ham­mer Stra­ße 60 fin­den Sie ein Sor­ti­ment an Obst, Gemü­se und Tro­cken­pro­duk­te wie Müs­li oder Reis. Was sie nicht fin­den, sind Preis­schil­der, denn: Ein wich­ti­ger Schritt, Ver­schwen­dung zu redu­zie­ren, sei mehr Wert­schät­zung. Neben geret­te­ten Lebens­mit­teln bie­tet der Laden auch Pro­duk­te aus der eige­nen Manu­fak­tur, Work­shops und Vor­trä­ge an. Bis zum 18. Sep­tem­ber läuft außer­dem eine Crowd­fun­ding-Kam­pa­gne, um das Fort­be­stehen der Fair­teil­bar zu sichern. 

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Fascino | Floristik für alle Anlässe – vom Bouquet bis zum Adventskranz

Am Sonn­tag ist der ers­te Advent. Wenn Sie jetzt den­ken „Ja ich weiß, mein Advents­kranz steht schon seit Wochen auf dem Couch­tisch“, dann kön­nen Sie ruhig bis zur nächs­ten Rubrik sprin­gen. Wenn Sie aller­dings noch einen pas­sen­den Advents­kranz suchen, könn­ten Sie im Flo­ris­tik­ge­schäft Fasci­no in der Aegi­di­i­stra­ße fün­dig wer­den. Die haben nicht nur ver­schie­de­ne Krän­ze, son­dern auch schö­ne Advents­de­ko. Und wenn Sie kei­nen pas­sen­den Kranz fin­den, machen die Mit­ar­bei­ten­den dort ger­ne einen ganz indi­vi­du­el­len für Sie. Einen Tag War­te­zeit müss­ten Sie dafür einplanen.

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Feinbrennerei Sasse | Korn, Likör und Whisky

Und hier noch ein Tipp für eine som­mer­li­che Erfri­schung für zu Hau­se, falls Sie die noch nicht ken­nen: Aus dem Bee­ren­li­kör Amé­rie der Müns­ter­län­der Fein­bren­ne­rei Sas­se und einem Sekt Ihrer Wahl kön­nen Sie sich einen lecke­ren Müns­ter­län­der Ape­ri­tif mixen – sozu­sa­gen das loka­le süße Leben.

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Feinkost Nassim | Der Tipp für Dips

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht. Aber mei­ne Kolleg:innen und ich gehen nicht nur auf den Markt, um lecke­re Sachen zu kau­fen, son­dern auch, weil dort beson­ders freund­li­che Men­schen arbei­ten. Bei Fein­kost Nas­sim ergänzt sich bei­des per­fekt. Mit Moha­med Nai­li, des­sen Stand Sie schräg gegen­über vom Markt­ca­fé gleich neben der Tiro­le­rin fin­den, kann man sich immer nett unter­hal­ten. Und das ist gut, denn wenn man ein­mal da war, kommt man wie­der. Um sich durch die rie­si­ge Aus­wahl an selbst­ge­mach­ten Dips zu pro­bie­ren, reicht ein Besuch ein­fach nicht. Zum Glück darf man aber fast immer auch etwas zum Pro­bie­ren mit­neh­men. Beson­ders emp­feh­len kön­nen wir Ihnen den Dip mit Aubergine.

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Finne-Brauerei | Don’t Worry be Happy

Heu­te gleich zwei Emp­feh­lun­gen auf ein­mal, aber Sie kön­nen bei­de gut an einem Abend abar­bei­ten. Da wäre zum einen die Piz­ze­ria Il Piz­zaio­lo, die einen wirk­lich außer­ge­wöhn­li­chen Piz­za­teig macht, der, falls Sie sich die­sen Teig gern vor­stel­len möch­ten, gleich­zei­tig luf­tig und knusp­rig ist. Bestel­len kön­nen Sie die­se Piz­za zum Beispiel, 

wenn sie an der Ker­ßen­brock­stra­ße vor der Braue­rei Fin­ne sit­zen, die zwar kei­ne eige­ne Küche hat und daher Bestel­lun­gen erlaubt, aber dafür sehr lecke­res selbst gebrau­tes Bier im Ange­bot hat. Ich emp­feh­le ein Hel­les und dazu die Piz­za mit Avo­ca­do und Lachs. Schau­en Sie aber, bevor Sie los­fah­ren, am bes­ten noch mal in den Kalen­der. Geöff­net hat die Braue­rei don­ners­tags bis sams­tags, jeweils von 14 bis 23 Uhr.

Wir ent­schul­di­gen uns im Vor­aus für den Ohr­wurm, aber: Das neue Bier der Fin­ne-Braue­rei heißt nun mal „Don’t Worry be Hap­py“. Johan­ne Burk­hardt hat für Sie pro­biert und emp­fiehlt das Cream Ale wärms­tens als sehr lecker und süf­fig. Wenn Sie selbst prbie­ren möch­ten, kön­nen Sie es im Online­shop der Braue­rei oder im Geträn­ke­markt kau­fen. Sie erken­nen es an den bun­ten Luft­schlan­gen und dem Kon­fet­ti auf dem Eti­kett. Und wenn Sie noch mehr Bier­sor­ten pro­bie­ren und dabei etwas über ihre Her­stel­lung erfah­ren möch­ten, kön­nen Sie sich per E-Mail zum Online-Bier-Tas­ting anmelden.

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Fischbrathalle | Fisch!

Auf der Kar­te der Fisch­brat­hal­le ste­hen Gerich­te, die man dort vor 90 Jah­ren schon aß. Das Restau­rant an der Schlaun­stra­ße wur­de 1926 gegrün­det. Es ist einer der ältes­ten Fami­li­en­be­trie­be der Stadt. Neu sind seit eini­gen Wochen die Öff­nungs­zei­ten: Mitt­wochs bis frei­tags zwi­schen 10 und 14 Uhr gibt es in der Fisch­brat­hal­le Essen zum Mit­neh­men, auch rohen Fisch zum Kochen. Auf Wunsch bringt das Restau­rant den Fisch vor­bei. Ab der nächs­ten Woche wird man die Fisch­brat­hal­le auch wie­der besu­chen kön­nen. Für aktu­el­le Infos schau­en Sie am bes­ten auf die Face­book-Sei­te.

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Fischrestaurant Jungmann | Fisch in Hoetmar

Heu­te mal etwas ande­res. Für die­sen Restau­rant-Tipp müs­sen Sie die Stadt ver­las­sen. Aber nach all den Coro­na-Mona­ten ist das ja viel­leicht auch mal ganz ange­nehm. Es ist sind etwas mehr als 25 Kilo­me­ter. Sie müs­sen näm­lich nach Waren­dorf-Hoetmar. Aber mei­ne Kol­le­gin Sabi­ne Rügen­ha­gen sagt, es lohnt sich wirk­lich. In Hoetmar fin­den Sie das Fisch­re­stau­rant Jung­mann. Und dort bestel­len Sie, wenn Sie beim Blick in die Kar­te kei­ne ande­re Idee haben, am bes­ten die Bio-Forel­le aus eige­ner Räu­che­rung. Wenn Sie bei gutem Wet­ter kom­men, kön­nen Sie den Fisch drau­ßen im Bier­gar­ten essen. Kom­men Sie am bes­ten mitt­wochs bis sonn­tags ab 17 Uhr oder von frei­tags bis sonn­tags zwi­schen 11:45 Uhr und 14 Uhr, denn dann hat das Restau­rant geöffnet.

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Flaschengeist | Öl, Essig und fertige Dressings

Kochen ist ja zur­zeit sozu­sa­gen das Spa­zie­ren­ge­hen für zuhau­se: Die meis­ten Men­schen haben es irgend­wie immer schon gemacht, aber seit einem knap­pen Jahr ist es bei erstaun­lich vie­len zum Hob­by gewor­den. Wenn Sie dazu­ge­hö­ren, ist unser Tipp heu­te per­fekt für Sie. Kei­ne Sor­ge: wenn nicht, auch. Sie soll­ten nur ger­ne essen oder trin­ken. Bei Fla­schen­geist bekom­men Sie näm­lich nicht nur aus­ge­fal­le­ne Öle und Essig-Sor­ten, mit denen Sie in Ihrer Küche tol­le Sachen machen kön­nen. Es gibt auch fer­tig gemix­te Dres­sings und Gewürz­mi­schun­gen für gro­ßen Erfolg bei wenig Auf­wand. Dazu Wei­ne, Schaum­wei­ne, Whis­ky, Likö­re und mehr Hoch­pro­zen­ti­ges. All das kön­nen Sie online bestel­len und sich direkt nach Hau­se lie­fern lassen.

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Fleischerei Erpenbeck | Mettbrötchen nicht nur für Sicherheitskräfte

Die Flei­sche­rei Erpen­beck an der Dort­mun­der Stra­ße gilt inof­fi­zi­ell als die wohl am bes­ten bewach­te Flei­sche­rei Deutsch­lands. Man mun­kelt, die hal­be Poli­zei, Feu­er­wehr und Ret­tungs­kräf­te in Müns­ter holen sich hier ihr Früh­stück. Vor ein paar Jah­ren wur­de die Flei­sche­rei vom Nord­wal­der Betrieb Hid­ding über­nom­men, wird aber nach bewähr­tem Prin­zip wei­ter­ge­führt. Beson­ders beliebt sind die Mett­bröt­chen von Erpen­beck – und das nicht nur bei Müns­ters Sicherheitskräften.

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Frauenstraße 24 | Die Kneipe mit Geschichte

Das F24 muss ich Ihnen wahr­schein­lich nicht vor­stel­len, es ist eine Insti­tu­ti­on. War­um ich es hier heu­te trotz­dem erwäh­ne: Wenn Sie in der Nähe der Kul­tur­knei­pe woh­nen, kön­nen Sie sich Fala­fel, Pide, Döner, Fla­den­brot und die ande­ren tol­len Sachen auf der Spei­se­kar­te jetzt auch nach Hau­se brin­gen las­sen. Das Team lie­fert im Umkreis von zwei Kilo­me­tern. Wenn Sie wei­ter weg woh­nen, kön­nen Sie im F24 zum Abho­len bestel­len. Oder Sie schau­en nach, ob Ihr Lieb­lings­ge­richt auf der Kar­te des Hans & Franz an der Wol­be­cker Stra­ße steht. Das gehört näm­lich dem­sel­ben Besit­zer, und auch da gibt es einen Bring­dienst und Selbst­ab­ho­lung. Mein Lieb­lings­ge­richt, die Pide mit Hir­ten­kä­se, Auber­gi­nen und Toma­ten, fin­den Sie auf bei­den Speisekarten.

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Fräulein Wunderlich | Kuchen und Gebäck vegan

Manch­mal kön­nen Recher­chen ein­fach nur schön sein. Eine Lese­rin hat uns den Tipp gege­ben, dass Fräu­lein Wun­der­lich sehr emp­feh­lens­wer­te vega­ne Lecke­rei­en backt. Mei­ne Kol­le­gin Eva Strehlke woll­te sich selbst über­zeu­gen, hat eine bun­te Aus­wahl an Kuchen und Gebäck im Café Magno­lia am Stau­fen­platz abge­holt – und wur­de nicht ent­täuscht. Beson­ders gut geschmeckt haben ihr der Nou­gatring und der Möh­ren­ku­chen. Außer im Café Magno­lia gibt es die vega­nen Kuchen auch noch im Ben­a­mi an der Hafen­stra­ße. Ob neben dem To-Go-Betrieb auch wie­der vor Ort geges­sen wer­den kann, erfah­ren Sie tages­ak­tu­ell auf Insta­gram (Magno­lia/Ben­a­mi).

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Freiraum Secondhand | Weg mit den Kleidern!

Niko­la, Nad­di und Bijan von Frei­raum Second­hand hel­fen Ihrem Klei­der­schrank beim Abneh­men. Die drei haben ein Unter­neh­men gegrün­det. Im Moment reno­vie­ren sie ein Laden­lo­kal am Rosen­platz. Dort kön­nen Sie dann spä­ter alles abge­ge­ben, was Sie aus­sor­tiert haben. Ums Sor­tie­ren müs­sen Sie sich nicht küm­mern. Was wei­ter­ver­kauft wer­den kann, bleibt im Laden (dafür gibt’s dann auch eine Betei­li­gung am Erlös), der Rest wird gespen­det oder wei­ter­ver­wen­det. Nor­ma­ler­wei­se emp­feh­len wir Ihnen hier Geschäf­te, die wir schon ken­nen. In die­sem Fall konn­ten wir uns bis­her nur im Popup-Store am Rog­gen­markt umse­hen. Das Kon­zept fan­den wir aber so schön, dass wir Sie auch auf die aktu­el­le Crowd­fun­ding-Kam­pa­gne für das neue Laden­lo­kal hin­wei­sen möch­ten. Noch bis zum 12. Mai kann man das Kon­zept unter­stüt­zen. Als Dan­ke­schön gibt es, wenn alles klappt, alles Mög­li­che von Sauer­kraut über Eröff­nungs-Tickets bis hin zu einem exklu­si­ven und pri­va­ten Shop­ping-Event. Und dazu noch etwas Unge­wöhn­li­ches an die­ser Stel­le. Hier kön­nen Sie sich dann ein 20-minü­ti­ges Zeit­fens­ter am Don­ners­tag oder Frei­tag reser­vie­ren. Dann stel­len Luca, Fritz und Oskar von Bur­kers­ro­da vom Mode­la­bel Trib ihre Sieb­druck­ma­schi­ne im Laden­lo­kal am Rosen­platz auf und bedru­cken mit­ge­brach­te oder vor Ort erwor­be­ne Second Hand T-Shirts live mit Moti­ven des Künst­lers Horst Jan­zen. Das ist ihr Groß­va­ter. Anschau­en kön­nen Sie sich die Moti­ve bei Insta­gram.

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Frischkönig und Café-Bar Grimm | Schlemmen wie im Märchen

Bei einem Besuch im Frisch­kö­nig und in der benach­bar­ten Café-Bar Grimm an der Wind­thorst­stra­ße kön­nen Sie sich wie in einem Mär­chen füh­len. Ob 7-Zwer­ge-Salat oder Back­kar­tof­fel „Rot­käpp­chen“ – bei den Gerich­ten set­zen die Mitarbeiter:innen im Frisch­kö­nig auf fri­sche Zuta­ten und mär­chen­haf­te Refe­ren­zen. Im benach­bar­ten Grimm kön­nen Sie sich in edel-blu­mi­gem Ambi­en­te etwas weni­ger gesun­de, aber genau­so fan­ta­sie­vol­le Drinks, Kaf­fees und Kuchen schme­cken las­sen. Und psst, an einem Tag der Woche, dem soge­nann­ten Grimm’woch, gibt es Pils, Ape­rol und Lil­let hier beson­ders güns­tig. Klei­ner Tipp: Der Tag liegt in der Mit­te der Woche.

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Genuss-Kaufhaus und Lemperhaus | Zwei Häuser ein Gedanke

In der Jüde­fel­d­er­stra­ße 46-47 fin­den Sie das Genuss-Kauf­haus. Wäh­rend Sie in der Haus­num­mer 47 und im dazu­ge­hö­ri­gen Online­shop Fein­kost, Schmuck, Kunst und Acces­soires kau­fen kön­nen, fin­den im Lem­per­haus neben­an Koch­kur­se und ande­re Events statt. Nächs­te Woche Sonn­tag liest zum Bei­spiel der Autor Mario Schnei­ders aus sei­nem Buch Die Para­die­se von ges­tern. Dazu gibt es Kuchen und Tor­ten aus den Gro­te­mey­er-Büchern (die wir Ihnen letz­te Woche emp­foh­len haben). Auf der Home­page des Genuss-Kauf­hau­ses kön­nen Sie sich für die unter­schied­li­chen Ver­an­stal­tun­gen anmel­den oder das Lem­per­haus für ein Event oder einen Koch­kurs anfragen.

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Giverny | Französische Küche

Für sei­ne Fisch­sup­pe, also die Bouil­la­baisse Mar­seil­lai­se, kauft das fran­zö­si­sche Restau­rant Giver­ny am Spie­ker­hof 25 den Fisch auf dem Pari­ser Groß­markt Run­gis. Das steht auf einer Kar­te, die man lesen kann, wenn man von drau­ßen durchs Fens­ter schaut. Mitt­wochs ist im Giver­ny Bouil­la­baisse-Tag. Ich selbst habe die Sup­pe noch nicht pro­biert, aber mei­ne Kol­le­gin Edi­na Hojas schwärmt davon. Und was auch noch sehr schön ist: Es gibt regel­mä­ßig The­men­aben­de mit beson­de­ren Gerich­ten. In den kom­men­den Wochen zum Bei­spiel ein Trüf­fel­me­nü (10. Sep­tem­ber), ein Hum­mer­me­nü (7. und 8. Okto­ber) und eine ele­gan­te Cham­pa­gner Soi­rée (4. und 5. Novem­ber). Für das Zwei-Gän­ge-Menü mit der Bouil­la­baisse müss­ten Sie 37,50 Euro pro Per­son ein­pla­nen. Und am bes­ten reser­vie­ren Sie vor­her unter 0251 511435.

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Glowkitchen | Einfach nur Bowls

Noch vor zwei Jah­ren war es schwer, in Müns­ter einen Laden zu fin­den, der eine gute Bowl ver­kauft. Heu­te ist es am Anfang der Wol­be­cker Stra­ße nicht ganz leicht, einen Laden zu fin­den, der kei­ne gute Bowl ver­kauft. Falls Sie gar nicht wis­sen, wor­um es geht: Eine Bowl ist eine Schüs­sel vol­ler fri­scher Zuta­ten mit einem Dres­sing. An der Wol­be­cker Stra­ße gibt es die­ses Gericht bei Glow­kit­chen, bei Aró, bei Ban­tu Bowl und bei Uma­mi-Bowl. Sie sind alle sehr gut, aber mir gefällt die Vari­an­te von Uma­mi am bes­ten. Und wenn Sie jetzt den­ken: Wie­der so ein unnüt­zer Trend, der dann auch bald wie­der Geschich­te ist, freu­en Sie sich nicht zu früh. Das haben vie­le damals auch beim Bub­ble-Tea gedacht. Und den gibt’s an der Wol­be­cker Stra­ße jetzt auch wieder.

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Großer Kiepenkerl | Der große Bruder vom kleinen

Ein klei­ner Tipp vor­ab: Wenn Sie sich beim Gro­ßen Kie­pen­kerl ein Kun­den­kon­to anle­gen, fül­len Sie am bes­ten alle Fel­der aus, auch das mit der Tele­fon­num­mer. Sonst kommt eine Feh­ler­mel­dung, und Sie müs­sen noch ein­mal von vor­ne anfan­gen. Aber wenn Sie das hin­ter sich haben, kön­nen Sie sich Spar­gel­spe­zia­li­tä­ten, die warm-geräu­cher­te Quell­was­ser-Forel­le oder Omas Königs­ber­ger Klop­se nach Hau­se bestel­len. Für 3,75 Euro gibt’s sogar 50 ml Kie­pen­kerl-Hand­des­in­fek­ti­ons­mit­tel dazu. Das Restau­rant lie­fert täg­lich von 12 bis 20.30 Uhr kos­ten­los ins Stadt­ge­biet (plus fünf Kilo­me­ter). Und falls Sie in der Nähe sind: Mit­tags gibt es ein „Soli-Mit­tag­essen zum Abho­len“ – für 6,95 Euro „zum Nach­bar­schafts­preis“.

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Was wür­den Sie aus Gagel, Wachol­der, Küm­mel und Hop­fen zube­rei­ten? Rich­tig: Bier. Im Mit­tel­al­ter wur­de mit die­ser Kräu­ter­mi­schung gebraut. Gagel ist übri­gens ein Strauch und wur­de frü­her auch Grut genannt (noch mehr tol­le Namen für das Gewächs kön­nen Sie hier nach­le­sen). Das damit gewürz­te Bier hieß natür­lich Grut­bier, und es wur­de frü­her ger­ne in Müns­ter getrun­ken. Die Grut­haus Braue­rei hat das Rezept jetzt wie­der­be­lebt und dar­aus das Stadt­bier Müns­ter 1480 gemacht. Wenn Sie nach die­ser klei­nen Bota­nik- und Geschichts­stun­de Durst bekom­men haben: Hier fin­den Sie die Ver­kaufs­stel­len in Müns­ter und dem Rest der Welt. Dort bekom­men Sie auch die ande­ren Sor­ten der Braue­rei, zum Bei­spiel den Hel­len Honig­bock, den mei­ne Kol­le­gin Eva Strehlke als Früh­lings- und Som­mer­bier emp­fiehlt, und das Pum­per­ni­ckel Por­ter, in dem tat­säch­lich Schwarz­brot mit ver­ar­bei­tet wird.

or mir auf dem Tisch ste­hen zwei Cham­pa­gner-Fla­schen vol­ler Bier. Auf der einen steht zum einen Gold-Hafer-Tri­pel und noch etwas nicht ganz Unwich­ti­ges: Alko­hol­ge­halt 10 Pro­zent. Es ist eher ein Ape­ri­tif als ein Bier. Falls Sie lie­ber ein nicht ganz so gefähr­li­ches Getränk trin­ken oder ver­schen­ken möch­ten, ist das Stadt­bier Müns­ter 1480 viel­leicht etwas für Sie. Es ist gebraut nach einem Rezept, das Phil­ipp Over­berg aus den Rech­nun­gen alter Bestel­lun­gen der Stadt­käm­me­rei rekon­stru­iert hat. Gebraut wird es nicht mit Hop­fen, son­dern mit der Gewürz­mi­schung Grut, nach der die Braue­rei und neben dem his­to­ri­schen Rat­haus eine Gas­se benannt sind. An die­ser Stel­le stand das Grut­haus, wo die Stadt das Gewürz ver­kauf­te. Man bekam es nur dort, die Stadt hat­te ein Mono­pol. So erwirt­schaf­te­te sie einen gro­ßen Teil ihrer Ein­nah­men. Die Bier­sor­ten und noch wei­te­re bekom­men Sie bis Don­ners­tag­abend am Weih­nachts­markt­stand von Phil­ipp Over­berg am Har­se­win­kel­platz. Oder im Han­del.

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Grüne Wiese | Das neue T-Shirt kommt mit dem Lastenrad

Die Tex­til­in­dus­trie zählt zu den umwelt­schäd­lichs­ten Bran­chen. Das liegt an dem wei­ten Weg, den die meis­te Klei­dung zurück­legt, aber auch an Fär­be­pro­zes­sen und Mate­ria­li­en. Der Kla­mot­tens­to­re Grü­ne Wie­se hat für sei­ne Läden in Müns­ter Kri­te­ri­en auf­ge­stellt, was fai­re Arbeits­be­din­gun­gen und den öko­lo­gi­schen Fuß­ab­druck der Klei­dung angeht, die hier über die Laden­the­ke geht. Im Spie­ker­hof 29 und im AfaunS­to­re in der Lud­ge­ristra­ße 58 wird vom Klei­der­bü­gel bis zum Kas­sen­bon auf nach­hal­ti­ge­res Ein­kau­fen geach­tet. Und auch Online-Shop­ping geht ein biss­chen öko­lo­gi­scher: Loka­le Bestel­lun­gen wer­den mit dem Las­ten­rad ausgeliefert.

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Hafenkäserei Münster | Käse-Bier-Pairings mit Sonnenuntergang

Käse-Sun­dow­ner. Wenn sich die unter­ge­hen­de Son­ne im Hafen­be­cken spie­gelt und die letz­ten war­men Som­mer­aben­de anbre­chen, dann schme­cken dazu ein fei­nes Stück Käse und ein gutes Glas – Bier. Ja, rich­tig gele­sen. Bier. Es muss näm­lich nicht immer die klas­si­sche Kom­bi aus Rot­wein und Käse sein. Das Team der Hafen­kä­se­rei fin­det das auch und bie­tet des­halb soge­nann­te Käse-Bier-Pai­rings an, bei denen die Gäs­te die unge­wöhn­li­che Kom­bi­na­ti­on tes­ten und dis­ku­tie­ren kön­nen. Die sie­ben Bio-Käse­sor­ten kom­men aus eige­ner Her­stel­lung, das Bier stammt aus der Fin­ne-Braue­rei im Kreuz­vier­tel. Die nächs­ten Ter­mi­ne für das Käse-Bier-Pai­ring fin­den Sie hier. Aber natür­lich kann man sich sei­nen Lieb­lings­kä­se und das Son­nen­un­ter­gangs-Bier auch ein­fach so und jeder­zeit bestel­len, täg­lich im Restau­rant der Hafen­kä­se­rei direkt am Was­ser. Oder Sie packen ein­fach einen Pick­nick­korb und suchen sich ein ruhi­ges Plätz­chen im Grü­nen (am Kanalufer also nicht unbe­dingt). Tipp: Auf die­ser Sei­te vom Ver­ein Müns­ter­land kön­nen Sie schö­ne Orte für ein Essen unter frei­em Him­mel finden.

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Hans & Franz | Eurasische Küche mit Spezialitäten aus der türkischen Provinz Kayseri

Das F24 muss ich Ihnen wahr­schein­lich nicht vor­stel­len, es ist eine Insti­tu­ti­on. War­um ich es hier heu­te trotz­dem erwäh­ne: Wenn Sie in der Nähe der Kul­tur­knei­pe woh­nen, kön­nen Sie sich Fala­fel, Pide, Döner, Fla­den­brot und die ande­ren tol­len Sachen auf der Spei­se­kar­te jetzt auch nach Hau­se brin­gen las­sen. Das Team lie­fert im Umkreis von zwei Kilo­me­tern. Wenn Sie wei­ter weg woh­nen, kön­nen Sie im F24 zum Abho­len bestel­len. Oder Sie schau­en nach, ob Ihr Lieb­lings­ge­richt auf der Kar­te des Hans & Franz an der Wol­be­cker Stra­ße steht. Das gehört näm­lich dem­sel­ben Besit­zer, und auch da gibt es einen Bring­dienst und Selbst­ab­ho­lung. Mein Lieb­lings­ge­richt, die Pide mit Hir­ten­kä­se, Auber­gi­nen und Toma­ten, fin­den Sie auf bei­den Speisekarten.

Ken­nen Sie Man­ti? Nein? Kann­te ich auch nicht, bis ich neu­lich im Hans & Franz an der Wol­be­cker Stra­ße 71 essen war. An dem Restau­rant bin ich unge­fähr fünf Mal nur vor­bei­ge­gan­gen, weil mich der Name etwas irri­tier­te: Ich erwar­te­te einen west­fä­lisch-gedie­ge­nen Rou­la­den­dre­her oder ähn­li­ches. Dabei bie­tet das Restau­rant (im Lokal des ehe­ma­li­gen Eck­steins übri­gens) ein wun­der­ba­res, na, sagen wir, eura­si­sches Menü. Mit Man­ti eben, einer Spe­zia­li­tät aus der tür­ki­schen Pro­vinz Kay­se­ri (das habe ich natür­lich nach­ge­le­sen) oder auch wahl­wei­se aus Kasach­stan oder Bos­ni­en. Die Teig­ta­schen – ein biss­chen erin­nern sie an Tor­tel­li­ni – sind wahl­wei­se mit Rind­fleisch oder mit Kar­tof­feln gefüllt und wer­den mit einer Papri­ka-Joghurt-oder Wal­nuss­so­ße ser­viert. Dazu gibt es, ich lege mich fest, das leckers­te selbst­ge­ba­cke­ne Fla­den­brot der Stadt. Außer­dem von 12 bis 23 Uhr (frei­tags und sams­tags bis 1 Uhr) auf der Kar­te: Pide in 1.000 Varia­ti­ons­mög­lich­kei­ten, Fala­fel, Sala­te und ein paar Vor­spei­sen mit lecke­ren selbst­ge­mach­ten Dips. Dafür kei­ne Rouladen.

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Happy Monkey | Amerikanisches Café

Das Café ist etwas unschein­bar, vor allem bei schlech­tem Wet­ter kann es pas­sie­ren, dass man beim ers­ten Mal vor­bei­läuft, denn dann ste­hen kei­ne Stüh­le drau­ßen. Aber wer es erst mal gefun­den hat, kommt wahr­schein­lich auch wie­der, denn das Hap­py Mon­key an der Ham­mer Stra­ße 40 ist eines der klei­nen Cafés, in dem man sich nicht so sehr wie Kund­schaft fühlt, son­dern wie ein Gast. Gast­ge­be­rin ist Mar­ti Mor­thorst. Sie kommt aus Müns­ter, hat in den USA gelebt und Wirt­schaft stu­diert. Dass es ihr dort gefal­len hat, merkt man ihrem Café an. Auf der Kar­te ste­hen unter ande­rem Bagel mit Bacon und Ahorn­si­rup, Pute und Man­da­ri­ne, fri­sche Coo­kies – im Moment wür­de ich aber vor allem den Eis­kaf­fee emp­feh­len. Geöff­net ist das Hap­py Mon­key diens­tags bis frei­tags von 9 bis 18 Uhr, sams­tags von 9 bis 17 und sonn­tags von 9 bis 14 Uhr. Viel­leicht sehen wir uns ja da.

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Heimat Heroes | Schnaps regional

Haben Sie schon alle Weih­nachts­ge­schen­ke zusam­men? Falls nicht, schau­en Sie doch mal in dem klei­nen sym­pa­thi­schen Schnaps­la­den Hei­mat Heroes an der Wol­be­cker Stra­ße vor­bei. Dort fin­den Sie regio­na­le Spi­ri­tuo­sen und Likö­re, wie den Lee­ze-Gin oder Nuss­ecken-Likör. Wenn Alko­hol nichts für Sie ist: Es gibt auch ande­re lecke­re Din­ge, zum Bei­spiel Kaf­fee und Scho­ko­la­de. Oder eine Geschenk­box, da ist von allem etwas dabei. Und wenn Sie den Schnaps vor dem Kauf pro­bie­ren möch­ten: Ter­mi­ne für Tas­tings, also Ver­kos­tun­gen, fin­den Sie hier. Freie Ter­mi­ne gibt es wie­der ab Januar.

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Hella Good | Second Hand vom Feinsten

Seit Febru­ar die­ses Jah­res gibt es an der Salz­stra­ße 30 einen Second-Hand-Laden, in dem die Klei­dung so gar nicht den Charme von Alt­klei­der­con­tai­ner ver­sprüht: Hel­la Good ver­kauft „pre­loved“ Frau­en­mo­de, aus­ge­such­ten Schmuck und Pape­te­rie einer Müns­te­ra­ner Desi­gne­rin. Auf ihrem Insta­gram-Kanal zeigt die 30-Jäh­ri­ge regel­mä­ßig, wel­che neu­en Schät­ze auf Kom­mis­si­on in ihrem hüb­schen Geschäft hän­gen. Um die Ein­zel­tei­le zu ergat­tern, lohnt es sich, schnell zu sein. Wer bei Hel­la eige­ne Klei­dung in zwei­te Hän­de geben möch­te, soll­te wie­der­um Geduld mit­brin­gen: Vie­le Münsteraner:innen las­sen sich für eini­ge Mona­te auf die War­te­lis­te set­zen (unse­re Kol­le­gin Lau­ra Badu­ra spricht aus eige­ner Erfah­rung). Hel­la Good ist auf jeden Fall einen Besuch wert – und wenn Sie nur in Beglei­tung mit­ge­kom­men sind, fra­gen Sie doch mal nach der „Her­ren­ab­tei­lung“. Öff­nungs­zei­ten: Diens­tag bis Sams­tag, 11 bis 18 Uhr.

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Herr Hase | Kaffebar mit köstlichem Carrotcake

Wir hat­ten Besuch aus Dres­den, und die­ser Besuch rös­tet mit viel Lei­den­schaft in sei­ner Frei­zeit Kaf­fee. Er und sei­ne Freun­din, die sich zwar nicht so sehr fürs Rös­ten, aber dafür umso mehr für die Pro­duk­ti­ons­be­din­gun­gen von Kaf­fee inter­es­siert, haben ein gemein­sa­mes Hob­by. Wenn sie unter­wegs sind, besu­chen sie gemein­sam Rös­te­rei­en. In Müns­ter waren sie beson­ders begeis­tert von der Kaf­fee­bar Herr Hase an der Ger­tru­den­stra­ße. Ich selbst mag auch sehr gern Kaf­fee, aber mei­ne Geschmacks­ner­ven, wie soll ich sagen, sind auch mit wenig zufrie­den. Daher muss­te ich mir erklä­ren las­sen, was an Herrn Hases Kaf­fee so beson­ders ist. Und nun weiß ich zum Bei­spiel, dass Kaf­fee auch eine fruch­ti­ge Note haben kann. Hier auch noch ein Tipp von mei­ner Kol­le­gin Marie Schwe­sin­ger, die das Café an der Ger­tru­den­stra­ße eben­falls sehr gut kennt: Pro­bie­ren Sie den Car­rot­ca­ke. Öff­nungs­zei­ten: mon­tags von 11 bis 18 Uhr, diens­tags bis sonn­tags von 9 bis 18 Uhr.

Herr Hase | Hasenbau No. 2

Der Kaf­fee­rös­ter Herr Hase hat längst einen fes­ten Platz in der müns­ter­schen Café-Land­schaft. Seit 2018 bekommt man in der Kaf­fee­bar im Kreuz­vier­tel wirk­lich guten Kaf­fee. Wenn Sie dort vor­bei­ge­hen, kön­nen Sie die Röst­kaf­fee­sor­ten direkt pro­bie­ren oder als Boh­ne für zu Hau­se kau­fen. Oder bei­des, das wäre unse­re Emp­feh­lung. Vor ein paar Tagen hat Herr Hase die zwei­te Kaf­fee­bar eröff­net, an der Ost­mark­stra­ße 15 im Erpho­vier­tel. Sie kön­nen sie kaum ver­feh­len, es ist das Gebäu­de mit der rosa­far­be­nen Alt­bau­fas­sa­de. Das Ambi­en­te im „Hasen­bau“ soll an ein Wie­ner Kaf­fee­haus erin­nern. Da schme­cken der belieb­te New York Chees­e­ca­ke und Karot­ten­ku­chen gleich dop­pelt­so gut. 

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Herr Többen | Verdoppelung

An der Ham­mer Stra­ße 100 hat am Sams­tag ein Geschäft eröff­net, des­sen Name Ihnen viel­leicht bekannt vor­kommt, wenn Sie die Stra­ße schon mal ent­lang gefah­ren sind. Es heißt Herr Töb­ben. Genau, Herr Töb­ben wie Frau Töb­ben. Andrea Töb­ben ver­kauft in ihrem Geschäft, das eben die­sen Namen trägt, 45 Haus­num­mern in Rich­tung Innen­stadt, an der Ham­mer Stra­ße 55, seit zwölf Jah­ren grü­ne, fai­re und nach­hal­ti­ge Mode. Bis­lang gab es dort Klei­dung für Män­ner und Frau­en. Das wird jetzt ein­fa­cher: Män­ner fin­den ab so sofort alles, was sie brau­chen, bei Herr Töb­ben. Und jetzt wird’s kom­pli­ziert: Wer sich vor­her bei Frau Töb­ben einen Cou­pon abholt, kauft bei Herr Töb­ben in den ers­ten Tagen zehn Pro­zent güns­ti­ger ein.

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Homebeis | Münsterländer Allerlei

Direkt gegen­über vom Aegi­di­imarkt, neben dem Cen­tral Hotel, fin­den Sie seit Kur­zem einen klei­nen Laden, in dem es neben Kaf­fee auch Eis, Bier, Nuss­mi­schun­gen, Post­kar­ten, Decken, Ker­zen und vie­les mehr zu kau­fen gibt. Das klingt wie wild zusam­men­ge­wür­felt, aber es gibt eine Gemein­sam­keit: Alles kommt aus dem Müns­ter­land. Des­we­gen heißt der Laden auch Home­beis. Ich muss zuge­ben, dass ich einen Moment gebraucht habe, um das Wort­spiel zu ver­ste­hen – mein Tipp: Lesen Sie sich den Namen selbst laut vor. Die müns­ter­län­der Hei­mat­ba­sis ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Uns haben es beson­ders die hüb­schen Früh­stückstel­ler mit dem Bie­nen­mo­tiv angetan.

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Honigmanufaktur Hendrix | Alles von der Biene

An der Sen­de­ner Stie­ge in Albach­ten gibt es eine klei­ne Imke­rei, die nicht nur Honig ver­kauft, son­dern auch Wachs­tü­cher, Likö­re und Ker­zen. Die Honig­ma­nu­fak­tur Hen­drix bie­tet ihre Pro­duk­te auch über einen Online-Shop an. Sobald es wie­der mög­lich ist, hal­ten die Inha­ber auch Vor­trä­ge im Frei­licht­mu­se­um Müh­len­hof: über die Honig­bie­ne, deren Hal­tung und Bedro­hung. Und falls Sie mal in der Nähe sind, schau­en Sie doch gleich noch zwei Haus­num­mern wei­ter vor­bei. Dort fin­den Sie den Hof­la­den Frei­tag.

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Wenn Sie schon län­ger nichts mehr vom Hotel Über­was­ser­hof am Rosen­platz gehört haben, dann liegt das dar­an, dass es das Hotel nicht mehr gibt. Aber in der nächs­ten Woche eröff­net dort ein neu­es Restau­rant, das den Namen Hotel Galac­ti­ca bekom­men wird („Bur­ger, Bier und Atmo­sphä­re“). Dahin­ter steht das Team vom Par­ty­schiff MS Gün­ther, das erst vor Kur­zem an der Wol­be­cker Stra­ße einen neu­en Laden eröff­net hat (Die alte Flei­sche­rei), und das auch sonst noch eini­ge wei­te­re in Müns­ter betreibt, zum Bei­spiel die Watu­si-Bar und die Bohè­me Bou­let­te am Han­sa­ring. Wenn Sie die Vor­be­rei­tun­gen auf den letz­ten Metern beglei­ten möch­ten, schau­en Sie doch mal hier auf der Insta­gram-Sei­te.

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Hua Xin | Asiatisch Einkaufen

Mei­ne Kol­le­gin Eva Strehlke hat heu­te eine Rezept- und eine Ein­kaufs­emp­feh­lung für Sie. Wenn Sie bei­den fol­gen, kön­nen Sie eine japa­ni­sche Nudel­sup­pe (Ramen) kochen, und zwar in einer vege­ta­ri­schen Vari­an­te. Das Rezept fin­den Sie auf die­ser Sei­te. Und falls Sie nicht genau wis­sen, wo Sie Gochuga­ru (das ist ein beson­de­res Chili­pul­ver), Kom­bu (eine ess­ba­re Brau­nal­ge) und die ande­ren Din­ge auf der Zuta­ten­lis­te besor­gen sol­len, bit­te­schön: Dafür kommt ja noch der Ein­kaufs­tipp. Bei Hua Xin an der Waren­dor­fer Stra­ße 11 bekom­men Sie alles, was Sie für Ihr asia­ti­sches Koch­aben­teu­er brau­chen, und die freund­li­chen Mitarbeiter:innen hel­fen Ihnen dabei, sich in der gro­ßen Aus­wahl zurecht­zu­fin­den. Der Laden hat mon­tags bis sams­tags von 9 bis 20 Uhr geöffnet.

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Indian Curry House | In Butter gebratene rote Linsen mit Tomaten, Knoblauch indischen Gewürzen

Ken­nen Sie Müns­ters kleins­tes Restau­rant? Ich lei­der auch nicht. Aber es könn­te das Indian Cur­ry House an der Ham­mer Stra­ße 26 sein. Dort sind es vom Ein­gang bis zu fast jedem der weni­gen Tische nicht mehr als zwei bis drei Schrit­te. Und wenn Sie etwas gegen Mas­ken haben, ist das natür­lich unge­heu­er prak­tisch. In dem Fall kön­nen Sie sich bei gutem Wet­ter aller­dings auch gleich vor die Tür set­zen. Ein Tipp für den Anfang: Dal Bahar. Das sind in But­ter gebra­te­ne rote Lin­sen mit Toma­ten, Knob­lauch und indi­schen Gewür­zen. Und noch ein Tipp: „Sehr scharf“ ist eine indi­sche For­mu­lie­rung für „sehr, sehr, sehr scharf“. Beim Indian Cur­ry House kön­nen Sie auch online bestel­len.

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isarti | UmMODEln

Hier haben wir heu­te einen beson­de­ren Mode­tipp für Sie. Es ist kei­ne Ein­kaufs­emp­feh­lung für neue Klei­dungs­stü­cke. Son­dern eine schö­ne Mög­lich­keit, alten Schät­zen und geschenk­ten Stü­cken, die nicht genau Ihren Geschmack tref­fen, neu­es Leben ein­zu­hau­chen. Was macht man mit sol­chen Schran­klei­chen? Ein­fach weg­wer­fen? Das Label isar­ti bie­tet eine alter­na­ti­ve Lösung an. Unter dem Mot­to „wert­schät­zend erhal­ten“ ändert Nele Ger­lach in ihrem Ate­lier in Müns­ter gebrauch­te Klei­dungs­stü­cke nach den indi­vi­du­el­len Wün­schen ihrer Kund:innen ab. Nach einem Bera­tungs­ge­spräch schi­cken Sie Ihr Klei­dungs­stück bequem per Post ins Ate­lier an der Schor­le­mer­stra­ße und bekom­men es nach Abschluss der Ände­rung wie­der per Post zurück. Noch bis mor­gen kön­nen Sie im Rah­men der „Repair&Care Week“ statt­des­sen auch bei Frei­raum Second­hand am Rosen­platz vor­bei­kom­men und die gewünsch­ten Ände­run­gen direkt vor Ort bespre­chen. Alle Infos zum Ser­vice fin­den Sie auch auf der Home­page des Labels. Dort kön­nen Sie im Online­shop auch hand­ge­fer­tig­te Stü­cke der Slow-Fashion-Kol­lek­ti­on und auf­ge­wer­te­te Second­hand-Mode aus der Reloved-Rei­he bestellen.

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Italien im Südviertel | Eis und andere italienische Köstlichkeiten

An der Ham­mer Stra­ße 52 hat ein neu­es ita­lie­ni­sches Café eröff­net, die Bar Ita­lia, und zwar an der Stel­le, wo bis vor eini­gen Jah­ren noch die Com­merz­bank-Filia­le war und spä­ter dann der Unver­packt-Laden, der eini­ge Meter wei­ter­ge­zo­gen ist. Bis­lang habe ich das Eis pro­biert (okay, drei Mal), und das kann ich emp­feh­len. Ein Tipp noch: Wenn Sie schon mal in der Nähe sind, machen Sie doch einen klei­nen Ita­li­en-Urlaub. Fan­gen Sie mit einem Eis an, dann gehen Sie ein paar Haus­num­mern wei­ter, gegen­über von der Kir­che fin­den Sie einen ita­lie­ni­schen Super­markt, der sehr guten Espres­so ver­kauft. Hier legen Sie eine klei­ne Pau­se ein und kau­fen viel­leicht noch Pas­ta oder fri­schen Käse. Danach geht es wei­ter zum Restau­rant Bor­go Anti­co an der Haus­num­mer 74 (am bes­ten Piz­za, egal wel­che). Danach müs­sen Sie wie­der ein paar Meter zurück zur Haus­num­mer 68, zum Restau­rant Artu­si, das gleich­zei­tig Café und Wein­bar ist. Und wenn Sie nicht noch ein zwei­tes Mal essen möch­ten, dann bestel­len Sie doch ein­fach einen Mar­ti­ni Bianco.

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Jusho | Sushi, Muscheln, gegrillter Fisch, Wakame-Salat und vieles mehr

An der Von-Steu­ben-Stra­ße 17 befin­det sich, recht unschein­bar, ein japa­ni­sches Restau­rant, das viel grö­ßer ist, als es von außen aus­sieht. Es heißt Jus­ho, und es war eines der ers­ten Restau­rants in Müns­ter, bei denen man per Tablet bestel­len konn­te, viel­leicht war es sogar das ers­te. Das mag nicht alle auf Anhieb über­zeu­gen, aber ein Argu­ment ist in jedem Fall: Die suchen­den Bli­cke nach Men­schen, die eine Bestel­lung auf­neh­men oder die Rech­nung brin­gen könn­ten, ent­fal­len. Die klei­nen Schäl­chen mit Sushi, Muscheln, gegrill­tem Fisch oder Waka­me-Salat kom­men inner­halb von Minu­ten. Und es gibt auch ein Mittagsmenü.

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Kaffeegießerei | Kaffee im Retro-Style und Geschirr aus aller Welt

Die Kaf­fee­gie­ße­rei am Han­sa­ring 14 bie­tet auf klei­nem Raum viel Gemüt­lich­keit. Mit ihren hohen Fens­tern, der holz­ge­tä­fel­ten The­ke und der bun­ten Tape­te lädt sie zum Brunch mit skan­di­na­vi­schem Flair ein. Neben fan­tas­ti­schem Kaf­fee gibt es außer­ge­wöhn­lich beleg­te Bro­te, Zimt­schne­cken und Limo. Im Hin­ter­grund spielt eine Play­list aus alter und neu­er Musik und macht das Retro Fee­ling per­fekt. Auch wer nach einem Geschenk sucht, wird hier fün­dig: Sie kön­nen Geschirr, Vasen und Kaf­fee­spe­zia­li­tä­ten aus der gan­zen Welt und Müns­ter kaufen. 

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Kaffeerösterei „Die Bohne“ | Kaffee rösten leicht erklärt

Wie wäre es mit einem Kaf­fee aus der Kaf­fee­rös­te­rei „Die Boh­ne“ am Lud­ge­ri­k­rei­sel? Bei dem schö­nen Wet­ter macht es gar nichts, dass das Café nach der Coro­na­pau­se bis­her nur drau­ßen ser­viert. Beim Bestel­len kön­nen Sie einen Blick in die Rös­te­rei wer­fen. Und wenn Sie möch­ten, erklärt Ihnen die Röst­meis­te­rin selbst, wie sie die Ara­bi­ca-Kaf­fee­boh­nen rös­tet und ver­ar­bei­tet. Anschlie­ßend kön­nen Sie das Ergeb­nis natür­lich auch trin­ken. Am Wochen­en­de ist der Hof häu­fig gut besucht, brin­gen Sie am bes­ten ein biss­chen Zeit mit.

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Keßler’s Landhaus | Ausreiten mit Kuchen

Von Wie­sen umge­ben und an das Natur­schutz­ge­biet Davert gren­zend, liegt im Süden Müns­ters Keßler’s Land­haus, ein uri­ges Anwe­sen mit einem klei­nen Pony­hof. Ein schö­nes Aus­flugs­ziel für Fami­li­en und ein Para­dies für jun­ge Pfer­de­fans, die sich dort für einen Aus­ritt eines der etwa zehn Ponys lei­hen kön­nen. Der Rund­gang führt über Feld­we­ge und durch ein klei­nes Wald­stück und dau­ert etwa eine hal­be Stun­de. Ver­lau­fen kön­nen Sie sich nicht, die Ponys zei­gen Ihnen, wo’s lang­geht. Im Café des Land­hau­ses kön­nen Sie sich nach dem Aus­ritt ein gemüt­li­ches Plätz­chen suchen und einen der her­vor­ra­gen­den selbst­ge­ba­cke­nen Kuchen pro­bie­ren. Unser Favo­rit ist der Sta­chel­beer­ku­chen. Für die Klei­nen gibt es auch Waf­feln und Eis. Anmel­dun­gen sind am Wochen­en­de nicht erfor­der­lich, an ande­ren Tagen rufen Sie am bes­ten vor­her kurz an: 01573 3971678. Aus­rei­ten kön­nen Sie täg­lich ab 14 Uhr.

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Kiosk 24 | Alles für die Nacht

600 unter­schied­li­che Geträn­ke, vega­nes Eis, Tabak, E-Ziga­ret­ten, Chips, Scho­ko­la­de, Han­dy­zu­be­hör und oben drauf noch freund­li­che Sprü­che. All das gibt es im Kiosk 24 in der Hafen­stra­ße 45, der mit dem größ­ten Kühl­schrank Müns­ters auch in Coro­na-Zei­ten die Stel­lung hält. Der Lie­fer­ser­vice, der in den letz­ten Wochen die Daheim­blei­ben­den mit Knab­be­rei­en und Geträn­ken ver­sorg­te, wird bald ein­ge­stellt, aber man kann immer noch unter Müns­ter isst die sal­zi­gen, süßen und flüs­si­gen Zuta­ten für einen Seri­en­ma­ra­thon oder eine Zwei-Pär­chen-Fete im Wohn­zim­mer bestel­len und selbst abho­len. Was übri­gens zu Beginn der Coro­na-Kri­se am häu­figs­ten gekauft wur­de? Shi­sha-Tabak! Nor­ma­ler­wei­se gehen im Kiosk etwa 20 bis 30 Dosen pro Tag über den Tre­sen. In der ers­ten Pha­se des so genann­ten Lock­downs waren es bis zu 300!

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Kleiner Bäcker am H1 | Franzbrötchen für den:die WiWi

Ab Mon­tag öff­net nach einer Urlaubs­pau­se der Klei­ne Bäcker am H1 wie­der. Und das ist des­halb eine gute Nach­richt, weil es dort wirk­lich lecke­re Franz­bröt­chen gibt. Falls Sie sich fra­gen, woher das han­sea­ti­sche Gebäck sei­nen Namen hat: Der Über­lie­fe­rung nach haben die Hamburger:innen im 19. Jahr­hun­dert wäh­rend der fran­zö­si­schen Besat­zungs­zeit ange­fan­gen, die Bröt­chen zu backen. Inzwi­schen gibt es vie­le Vari­an­ten, zum Bei­spiel mit Streu­seln, Scho­ko­la­de oder Rosi­nen. Unser Tipp für den Herbst: Der Klei­ne Bäcker ver­kauft sie mit Apfel-Zimt-Geschmack.

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Kleiner Kiepenkerl | Modern-westfälische Küche mit vielen deftigen Klassikern

Die Coro­na-Inzi­denz-Wer­te in Müns­ter sin­ken momen­tan ste­tig – und über­pro­por­tio­nal im Ver­hält­nis dazu wächst das Bedürf­nis wie­der aus­zu­ge­hen, zu essen, zu trin­ken – zu genie­ßen eben. Seit eini­gen Tagen ist das zumin­dest in der Außen­gas­tro­no­mie wie­der erlaubt, und wenn nun noch das Wet­ter mit­spielt, wird es in den Restau­rants und Cafés in den kom­men­den Tagen kaum noch Plät­ze geben. Umso schwie­ri­ger ist nun die Fra­ge, wen wir hier emp­feh­len wol­len, es gibt doch so viel Gutes in Müns­ter. Die Wahl fiel auf den Klei­nen Kie­pen­kerl, nicht nur, weil er so eine schö­ne Außen­ter­ras­se mit­ten in der Innen­stadt hat. Nein, er hat uns auch wäh­rend der Pan­de­mie nicht im Stich gelas­sen, mit sei­nem Essen, das per Lie­fe­rung nach Hau­se kam. Die Küche: Modern-west­fä­lisch, mit vie­len def­ti­gen Klas­si­kern, oft aus regio­na­ler Her­kunft – und eben­so oft auch sehr fleisch­las­tig. Aber es gibt auch vege­ta­ri­sche Alter­na­ti­ven, momen­tan natür­lich sai­son­be­dingt mit Spar­gel­ge­rich­ten. Und bei vie­len Spei­sen lässt die Küche auf Wunsch das Fleisch ein­fach weg. Auf der Web­site las­sen sich übri­gens Tische reser­vie­ren, was zumin­dest in der Anfangs­zeit Ent­täu­schun­gen verhindert.

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Kleines Brauhaus | Das Klopfen zum Kotelett

Obwohl das klei­ne Brau­haus gar nicht so schwer zu fin­den ist, bin ich dort 20 Jah­re lang nie gewe­sen. Es liegt an der Hol­len­be­cker­stra­ße, einer Gas­se, die vom Rosen­platz abzweigt (leich­ter: Wenn Sie davor ste­hen, links neben Pin­kus). Und so, wie es drin­nen aus­sieht, stellt man sich im Aus­land wahr­schein­lich eine deut­sche Gast­stät­te vor. Ich saß dort neu­lich mit Freun­den, wir woll­ten etwas essen und hat­ten uns eigent­lich schon ent­schie­den. Da sag­te einer der Freun­de, der das Brau­haus schon seit Jah­ren kennt, wir müss­ten das Kote­lett bestel­len, ganz hin­ten auf der Spei­se­kar­te, für fünf Euro. Für fünf Euro? Was kann man da erwar­ten? Ein in Plas­tik ver­pack­tes Stück Fer­tig­fleisch? Wir ver­trau­ten ihm und folg­ten sei­nem Rat. Ein paar Minu­ten spä­ter sag­te der Freund: „Und jetzt hört mal.“ In der Küche begann es zu klop­fen, erst lei­se, dann so laut, dass man es nicht mehr über­hö­ren konn­te. Das war der Koch. Und spä­ter auf dem Tel­ler lag tat­säch­lich ein sehr gro­ßes, frisch geklopf­tes und gebra­te­nes Stück Fleisch. Eine Web­site hat eine urdeut­sche Gast­stät­te natür­lich nicht, aber hier fin­den Sie Bewer­tun­gen und eini­ge Fotos. Mei­ne Bewer­tung ist: fünf Sterne.

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Knopfs Knolle | Mittag am Aasee oder vor dem Schloss

Ken­nen Sie Kum­pir? Viel­leicht ken­nen Sie es, ohne es zu wis­sen. Kum­pir heißt ein­fach Ofen­kar­tof­fel. Das Wort stammt vom Bal­kan und ist auch der Name für ein Gericht, das wir Ihnen heu­te für die Mit­tags­pau­se emp­feh­len möch­ten. Die Kar­tof­feln bekom­men Sie zum Bei­spiel bei Knopfs Knol­le an der Uni­ver­si­täts­stra­ße 25. Dazu kön­nen Sie sich Top­pings und Sau­cen aus­su­chen, von Zaz­i­ki bis Sal­sa Mexi­ca­na und vom Kraut­sa­lat bis zu Tor­til­la-Chips. Die Kar­tof­feln kauft das Restau­rant bei einem Betrieb in Waren­dorf ein.

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Köpi-Stuben | Einfach westfälisch

Vie­le Men­schen möch­ten auf Rei­sen in ande­ren Län­dern ger­ne das pro­bie­ren, was auch die Ein­hei­mi­schen essen, am liebs­ten noch dort, wo sie zwi­schen ihnen am Tisch sit­zen. Und mal ange­nom­men, die­ses frem­de Land wäre Deutsch­land. Wohin müss­te man in Müns­ter gehen? Eine gute Adres­se wären die Köpi-Stu­ben an der Berg­stra­ße. Das klingt nach einer ein­fa­chen Bier­knei­pe, ist aber ein her­vor­ra­gen­des west­fä­li­sches Restau­rant. Ein­zi­ger Knack­punkt viel­leicht, aber das ist ja eben auch typisch für die west­fä­li­sche Küche: Der vege­ta­ri­sche Teil der Kar­te ist nicht ganz so umfang­reich. Damit müss­ten Sie leben kön­nen. Und wenn Sie gern noch einen Tipp hät­ten: Pro­bie­ren Sie das Krüst­chen. Dazu müs­sen Sie nicht mal das Haus ver­las­sen. Über den loka­len Bring­dienst „Müns­ter isst“ kön­nen Sie bei den Köpi-Stu­ben auch Essen bestellen.

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Kreativregal | Kreative Verkaufsstrategie

Im Laden „Dein Krea­tiv­re­gal“ an der Über­was­ser­stra­ße kön­nen krea­ti­ve Men­schen ein Reg­al­brett mie­ten und dar­auf schö­ne Din­ge aus­stel­len, die sie ange­fer­tigt haben. Men­schen, die selbst nicht so gut sind im Nähen oder Bas­teln (oder kei­ne Zeit dafür haben), kön­nen die schö­nen Sachen dann kau­fen. Zum Bei­spiel Schmuck, Bil­der, Kis­sen, Taschen oder Klei­dung. Weil es mit dem Vor­bei­kom­men und Aus­su­chen ja gera­de etwas schwie­rig ist, gibt es auf der Web­site neben Fotos auch klei­ne Pro­dukt­vi­de­os. Wenn Sie etwas nach Ihrem Geschmack ent­de­cken, kön­nen Sie es bestel­len und im Laden abho­len oder eine Lie­fe­rung vereinbaren.

Im Schau­fens­ter des Läd­chens dein krea­tiv­re­gal an der Über­was­ser­stra­ße 22 gibt es immer wie­der etwas Neu­es zu ent­de­cken. Klei­dungs- und Ein­rich­tungs­stü­cke, Schmuck und Taschen zum Bei­spiel. Alle Pro­duk­te sind hand­ge­macht, die meis­ten von Men­schen aus Müns­ter und Umge­bung. Egbert und Andrea Föcker ver­mie­ten in ihrem Laden regal­me­ter­wei­se Ver­kaufs­platz an die Krea­ti­ven und unter­stüt­zen damit nach­hal­ti­ge und indi­vi­du­el­le Produktionen.

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Kriegels Kruste | Backwaren glutenfrei

Auf dem Markt am Dom­platz steht mitt­wochs und sams­tags sowie neu­er­dings auch frei­tags (auf dem Öko­markt) ein klei­ner Bäcke­rei-Stand, der aus­schließ­lich glu­ten­freie Waren ver­kauft: Krie­gels Krus­te. Glu­ten­frei­es Essen ist wich­tig für Men­schen, die Dia­be­tes oder eine All­er­gie haben. Es kann beim Abneh­men hel­fen. In die­sem Fall schmeckt es auch ein­fach gut. Mei­ne Emp­feh­lung: die Schokowölkchen.

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kulta App | Veranstaltungs-App

Mit der kul­ta App fin­den Sie Ver­an­stal­tun­gen in Müns­ter – von Floh­märk­ten über Par­tys bis zu Aus­stel­lun­gen, Kon­zer­ten und seit Neu­es­tem auch dem Kino­pro­gramm in Müns­ter ist alles dabei. Ein inter­es­san­tes Detail: Sie kön­nen Ihre per­sön­li­chen Prä­fe­ren­zen ange­ben. Dann sehen Sie nur Ver­an­stal­tun­gen, die Sie sehen möch­ten. Unse­re Emp­feh­lun­gen fin­den Sie im nächs­ten Absatz [des Brie­fes].

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Kulti Kebab | Geschmacksbomben mit abwechslungsreichen Soßen

Die Schlan­ge spricht für sich: Bei Kul­ti Kebab am Anfang der Wol­be­cker Stra­ße muss man meis­tens etwas War­te­zeit mit­brin­gen. Aber es lohnt sich! Das gebra­te­ne Gemü­se und die abwechs­lungs­rei­chen Soßen machen den Kebab - ob vege­ta­risch oder mit Fleisch - zu einer ech­ten Geschmacks­bom­be. Beson­de­re Emp­feh­lung aus der Redak­ti­on: Kräu­ter-Knob­lauch-Soße oder die nie­der­län­di­sche Jop­pie­s­aus. Wer nicht so lan­ge anste­hen will, soll­te am bes­ten am frü­hen Mit­tag oder im Lau­fe des Nach­mit­tags kom­men: Geöff­net hat Kul­ti Kebab täg­lich von 11:30 bis 1 Uhr nachts.

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KulturKneipe F24 | Umkämpfte Häuser

Noch hat der Kul­tur­ver­ein „Frau­en­stra­ße 24sein 50-Jäh­ri­ges nicht gefei­ert, aber schon jetzt ist er reif für das Stadt­ar­chiv. Zumin­dest hat der Ver­ein alle Doku­men­te zusam­men mit Fotos und Lied­tex­ten an das städ­ti­sche Archiv über­ge­ben. Der Grund: Die Ver­gan­gen­heit des Ver­eins in der Frau­en­stra­ße 24 war für müns­ter­sche Ver­hält­nis­se fast schon ver­we­gen. 1973 besetz­ten Stu­die­ren­de das Haus und kämpf­ten vie­le Jah­re lang für des­sen Erhalt. Es ging zwar längst nicht so wild zu, wie in Ham­burgs Hafen­stra­ße (von Stra­ßen­schlach­ten steht nichts in den Papie­ren), aber die müns­ter­schen Stu­den­tin­nen und Stu­den­ten waren zäh und hat­ten am Ende Erfolg. Das Haus wur­de nicht abge­ris­sen, spä­ter sogar unter Denk­mal­schutz gestellt und ist heu­te ein leben­di­ges Zen­trum für alter­na­ti­ve Kul­tur und Bil­dung. Zur Ver­eins­his­to­rie gehört auch eine bemer­kens­wer­te Knei­pe, das F24. Dort trifft sich immer noch die alter­na­ti­ve und stu­den­ti­sche Sze­ne – und es fin­den sich tür­ki­sche Spe­zia­li­tä­ten, vega­ne Gerich­te und Bio-Wei­ne auf der Kar­te. Bestel­len (und abho­len) kann man das ori­en­ta­li­sche Essen aus dem ehe­mals besetz­ten Haus unter die­ser Adres­se.

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La Que | Vietnamesisches Streetfood

In der Neu­brü­cken­stra­ße ver­steckt sich das La Que, ein klei­nes To-Go-Restau­rant, das authen­tisch viet­na­me­si­sches Street­food ver­kauft. Die Spei­se­kar­te ist üppig, falls Sie also eine ers­te Ent­schei­dungs­hil­fe brau­chen: Mei­ne Kol­le­gin Johan­ne Burk­hardt hat es aus­pro­biert und schwärmt vom Banh Mi, einer Art viet­na­me­si­schem Sand­wich, das Sie mit Fleisch oder vege­ta­risch bele­gen kön­nen. Und noch ein Tipp: Wenn Sie dort in Ihrer Mit­tags­pau­se vor­bei­schau­en, kön­nen Sie drei ver­schie­de­ne Gerich­te mit­ein­an­der in einer Bowl kombinieren.

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La Tapia | Spanische Tapas: Albóndigas, Datteln im Speckmantel und balearische Cocas

Am Diens­tag haben wir Ihnen schon eine klei­ne Ent­schei­dungs­hil­fe ange­bo­ten, in wel­chem der vie­len wie­der geöff­ne­ten Restau­rants Sie mit dem Genie­ßen anfan­gen könn­ten. Hier kommt gleich die nächs­te: Im La Tapia in der alten Ger­ma­nia-Braue­rei kön­nen Sie vie­le unter­schied­li­che klei­ne (und gro­ße) Gerich­te bestel­len und pro­bie­ren – und das klingt nach der lan­gen Zeit des Ver­zichts doch ziem­lich ver­lo­ckend, oder? Auf der Kar­te ste­hen zum Bei­spiel spa­ni­sche „Albón­di­gas“ (Fleisch­bäll­chen), Dat­teln im Speck­man­tel und balea­ri­sche „Cocas“ (herz­haf­te Blech­ku­chen). Und wenn jemand aus Ihrer Abend­ge­sell­schaft doch lie­ber einen Bur­ger, Spar­gel oder ein Schnit­zel essen möch­te – gibt es alles. Am bes­ten, Sie über­zeu­gen sich hier [Link nicht mehr aktu­ell] selbst. Einen Tisch auf der Ter­ras­se oder im wun­der­bar rus­ti­ka­len Innen­be­reich der alten Braue­rei kön­nen Sie hier reservieren.

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La Tienda | Fair Gehandeltes mit Leihbibliothek

Die ers­ten Geschenk­ideen für Weih­nach­ten haben wir Ihnen letz­te Woche schon emp­foh­len, heu­te kommt der nächs­te Tipp. Im Welt­la­den La Tien­da an der Frau­en­stra­ße kön­nen Sie nicht nur fair gehan­del­te Lebens- und Genuss­mit­tel aus aller Welt ein­kau­fen, zum Bei­spiel Kaf­fee, Saft, Gewür­ze, Nüs­se, Chut­neys, Reis und Süßig­kei­ten. Son­dern auch Instru­men­te, hand­ge­mach­tes Geschirr, Kör­be, Tücher und Brief­pa­pier, und jetzt natür­lich auch Schö­nes für die Advents­zeit. Die freund­li­chen ehren­amt­li­chen Mitarbeiter:innen bera­ten Sie zu allen Pro­duk­ten und beant­wor­ten Fra­gen zum fai­ren Han­del, dazu gibt es außer­dem eine klei­ne Leih­bi­blio­thek. La Tien­da (was über­setzt übri­gens ein­fach „der Kauf­la­den“ heißt) hat mon­tags bis frei­tags von 10 bis 18 Uhr und sams­tags von 11 bis 15 Uhr geöffnet.

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La Torre | Die längste Pizzakarte der Welt?

Möch­ten Sie mal die ver­mut­lich aus­führ­lichs­te Piz­za­kar­te Ihres Lebens sehen? Dann sind Sie bei La Tor­re am Rosen­platz genau rich­tig. Wäh­rend über­all in Müns­ter Loka­le bekann­ter Ket­ten oder klei­ne, hip­pe Piz­ze­ri­en mit durch­dach­tem Ambi­en­te, vega­nen Piz­zen und def­ti­gen Prei­sen locken, bekommt man bei La Tor­re seit der Eröff­nung 1981 vor allem eins: wirk­lich gute und güns­ti­ge Piz­za in allen erdenk­li­chen Varia­tio­nen. Da sehe ich auch ger­ne dar­über hin­weg, dass man sich in dem Lokal am Rosen­platz leicht im laby­rinth­ähn­li­chen Inne­ren unter dunk­len Holz­bal­ken ver­lau­fen kann. Hell und gemüt­lich kann man bei gutem Wet­ter sowie­so am bes­ten im Innen­hof sit­zen. Und wer sei­ne Piz­za am liebs­ten auf dem hei­mi­schen Sofa ver­zeh­ren möch­te, ruft ein­fach eine Vier­tel­stun­de vor­her unter 025158395 an und pro­fi­tiert von extra­güns­ti­gen Abhol­prei­sen (ab 5,50 Euro).

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Lady Biscuit | Kuchen oder Nicht-Kuchen, das ist hier die Frage

Ken­nen Sie die Net­flix-Show „Is it cake?“ Es geht dar­um, zu erra­ten, ob ein Gegen­stand aus Kuchen ist. Klingt tri­vi­al, ist aber gar nicht so ein­fach. Auch dann nicht, wenn „Lady Bis­cuit“ aus Müns­ters Süden am Werk war. Vom Sport­schuh für Lauf­fans bis zum Café­tisch, an dem die Lie­bes­ge­schich­te begann, bringt Künst­le­rin Grit Vac­ca­ri­si Kuchen in jede denk­ba­re Form. Sie kön­nen ein sol­ches Meis­ter­werk ganz nach Ihren per­sön­li­chen Vor­stel­lun­gen zum Bei­spiel für die nächs­te Fami­li­en­fei­er bestel­len. Und wenn Sie selbst ler­nen möch­ten, wie man Tor­ten­bö­den sta­bil schich­tet oder fili­gra­ne Blü­ten aus Fondant formt, sind Sie in einem der Kur­se mit Rund­um-Sorg­los-Paket richtig. 

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Lapstore | Tablets - gut und günstig

Es ist mög­lich, über tau­send Euro für ein Tablet aus­zu­ge­ben, aber wenn man mit dem Schreib­tisch­stuhl drü­ber­fährt, ist es trotz­dem kaputt. Das weiß ich von einer Freun­din, die die­ses Gerät nicht ver­si­chert hat­te, aber schnell ein neu­es brauch­te, nur nicht noch ein­mal tau­send Euro aus­ge­ben woll­te. Ein Tipp in so einem Fall: Das Com­pu­ter­ge­schäft Laps­to­re am Bült ver­kauft gebrauch­te Com­pu­ter, Tablets und Smart­pho­nes, von Apple, Leno­vo und ande­ren Her­stel­lern. Sie sind sehr viel güns­ti­ger als neue Gerä­te, aller­dings wohl auch nicht büro­stuhl­si­cher. Bei Laps­to­re kön­nen Sie online bestel­len. Als ich mir neu­lich ein Smart­pho­ne dort gekauft habe, brach­te ein Bote die Bestel­lung noch am glei­chen Tag.

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Le Vina | (Leider dauerhaft geschlossen)

Das Restau­rant Le Vina an der Wol­be­cker Stra­ße sieht recht unschein­bar aus. Aber wer ger­ne viet­na­me­si­sche Pho­sup­pe isst oder pro­bie­ren möch­te, soll­te sich unbe­dingt mal dort­hin ver­ir­ren. Falls Sie das tol­le Gericht noch nicht ken­nen: Pho­sup­pe ist eine kräf­ti­ge Brü­he, die mit Reis­band­nu­deln, fri­schen Kräu­tern und je nach Geschmack mit ver­schie­de­nen Fleisch­sor­ten oder geba­cke­nem Tofu ser­viert wird. Das Rezept hat sich aus viet­na­me­si­schen, chi­ne­si­schen und fran­zö­si­schen Ein­flüs­sen ent­wi­ckelt. Ein Tipp für Vegetarier:innen: Die Basis ist eine Rin­der­bouil­lon. Wer auf Fleisch ver­zich­tet, soll­te sich also lie­ber unter den ande­ren Gerich­ten auf der Spei­se­kar­te etwas aus­su­chen. Es gibt natür­lich alle Gerich­te auch zum Mit­neh­men. Bezah­len müs­sen Sie bar.

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Leevje | Wohltuender Kontrapunkt zur sonst knallbunten Kindergarderobe

Manch­mal kom­men die guten Tipps auch von außen: Kürz­lich rief mich mei­ne Cou­si­ne aus Koblenz an, die mich dar­um bat, für ihre klei­ne Toch­ter ein paar Haar­span­gen bei Lee­v­je zu kau­fen und bei nächs­ter Gele­gen­heit mit in die Hei­mat zu brin­gen. Bis dato war mir Lee­v­je kein Begriff, umso gespann­ter war ich dar­auf, was das für ein Geschäft sein soll, das mei­ne Cou­si­ne zufäl­lig auf Insta­gram ent­deckt hat­te. Gefun­den habe ich Lee­v­je schließ­lich an der Rothen­burg: ein ent­zü­cken­der klei­ner Laden, der Kin­der­mo­de in schlich­ten Far­ben anbie­tet – und damit einen wohl­tu­en­den Kon­tra­punkt setzt zur sonst knall­bun­ten Kin­der­gar­de­ro­be. Neben Pul­lis, Klei­dern und Leg­gings bie­tet Lee­v­je auch aller­lei Schnick­schnack für die Kleins­ten an: Puz­zles und Memo­ries aus Holz, Sti­ckers mit Wald­tie­ren und Dino­sau­ri­ern oder auch Kin­der­ge­schirr mit Pira­ten-, Meer­jung­frau­en- oder India­ner-Auf­druck – kurz­um ein reich­hal­ti­ger Fun­dus für alle Eltern, Tan­ten und Onkel, die ein Prä­sent für den nächs­ten Kin­der­ge­burts­tag suchen.

Leihothek | Online-Ausleihe

Vor ein paar Wochen haben wir Ihnen schon mal von 8Sachen erzählt, einem Online­por­tal, über das Sie Din­ge aus­lei­hen statt kau­fen kön­nen – gut für den Geld­beu­tel, res­sour­cen- und platz­spa­rend. Ganz ähn­lich funk­tio­niert die Lei­ho­thek. Falls Sie zum Bei­spiel ganz drin­gend einen Dampf­rei­ni­ger, eine Dis­co­ku­gel inklu­si­ve Schein­wer­fer oder einen gro­ßen Lenk­dra­chen brau­chen, das bekom­men Sie dort alles. Sie müs­sen sich dazu nur auf der Inter­net­sei­te der Lei­ho­thek einen Account ein­rich­ten und kön­nen das benö­tig­te Uten­sil dann ein­fach reser­vie­ren und mon­tags oder don­ners­tags im Haus Müns­ter­land an der Stein­fur­ter Stra­ße 79 abho­len. Für ein paar Tage zah­len Sie für die meis­ten Din­ge zwi­schen 2,90 und 9,90 Euro, man­che Klei­nig­kei­ten wie die­se Eis­förm­chen gibt es sogar kostenlos.

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Leo:16 | Kneipenkollektiv mit Kultur

Leo:16 ist ein Kul­tur- und Knei­pen­kol­lek­tiv. Das bedeu­tet einer­seits, dass man in der Her­warth­stra­ße 7 gemüt­lich ein Bier trin­ken kann, und zwar mitt­wochs und don­ners­tags zwi­schen 19 Uhr und Mit­ter­nacht, frei­tags von 19 Uhr bis 2 Uhr nachts und sams­tags schon ab 15 Uhr. Sams­tags gibts auch Kuchen und oft Eis. Und es gibt dort vie­le Ver­an­stal­tun­gen, die auch von den Gäs­ten vor­ge­schla­gen und durch­ge­führt wer­den: Lesun­gen, Info­aben­de und Akti­ons­tref­fen. Heu­te fin­det ab 19 Uhr zum Bei­spiel ein Folk-Punk-Kon­zert statt, Ein­tritt gegen frei­wil­li­ge Spen­de. Wenn Sie auch eine Idee haben oder Ihnen noch die Räu­me für eine Ver­an­stal­tung feh­len, kön­nen Sie sich per E-Mail beim Team melden.

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Letterpress-Workshop | Postkarten zum Selbermachen

Hier haben wir heu­te einen Ein­kaufs- und einen Erleb­nis­tipp für Sie, je nach­dem, wor­auf Sie gera­de Lust haben. Bei Nina Klüm­pers kön­nen Sie Post­kar­ten bedru­cken las­sen. Das wäre der Ein­kaufs­tipp. Und wenn Sie etwas erle­ben möch­ten, dann kön­nen Sie bei der Gra­fik­de­si­gne­rin auch einen Let­ter­press-Work­shop bele­gen (also einen Kurs, in dem Sie Buch­sta­ben dru­cken) und selbst etwas Schö­nes auf Papier brin­gen. Auf Nina Klüm­pers Insta­gram-Account fin­den Sie ein paar Ein­drü­cke, was dabei her­aus­kom­men könn­te. Und falls Sie Kin­der haben, die min­des­tens zehn Jah­re alt sind: In den Oster­fe­ri­en gibt es einen Work­shop fürs Schön­schrei­ben per Hand (Hand­let­te­ring). Infos und Anmel­dun­gen zu allem gibt es tele­fo­nisch unter 0251 37971505 oder per Mail.

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Liefergrün | unverpackt liefern

Sechs Stu­die­ren­de aus Müns­ter lie­fern seit März Lebens­mit­tel, Haus­halts­pro­duk­te und Natur­kos­me­tik ohne Ver­pa­ckungs­müll nach Hau­se. Ihr Unter­neh­men Lie­fer­grün ist ein Bring­dienst für Unver­packt­lä­den, der – so beschreibt es das Grün­der­team selbst – nach­hal­ti­ges Ein­kau­fen ein­fa­cher machen soll. Einen Min­dest­be­stell­wert gibt es nicht, kos­ten­frei ist die Lie­fe­rung ab 25 Euro. Die Bestel­lung kommt dann mit dem Las­ten­rad eines ande­ren Star­tups, des­sen Namen Sie viel­leicht auch schon mal gehört haben. Es heißt Lee­zen­kie­pe.

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Lowinerei | Lowine ist Masematte für Bier 

Auf­ge­wach­sen bin ich in einem klei­nen rhein­land-pfäl­zi­schen Dorf bei Koblenz und damit in einem der größ­ten Wein­an­bau­ge­bie­te Deutsch­lands. Jah­re­lang habe ich in Müns­ter nach einem Ort gesucht, an dem man rich­tig guten Wein trin­ken kann – und den habe ich jetzt end­lich in der Fin­ken­stra­ße im Kreuz­vier­tel gefun­den: Die Lowi­ne­rei (Lowi­ne ist übri­gens auf Mase­mat­te das Wort für Bier) ist eine moder­ne Wein­bar im denk­mal­ge­schütz­ten Gemäu­er mit sehr freund­li­chem und fach­kun­di­gem Per­so­nal, das Ihnen ger­ne durch die gut sor­tier­te Wein­kar­te hilft. Die Pfäl­zer Haus­wei­ne habe ich für Sie schon ein­mal pro­biert und kann Ihnen ver­si­chern: Sie schme­cken genau­so gut wie zu Hau­se. Auch Wein­muf­fel kom­men in der Lowi­ne­rei auf ihre Kos­ten, denn neben Mer­lot, Sau­vi­gnon Blanc und Grau­bur­gun­der ser­viert das gemüt­li­che Lokal auch Bier, Sas­se Lager­korn und alko­hol­freie Geträn­ke. Und machen Sie sich bloß kei­ne Sor­gen, Ihnen könn­te vor lau­ter guten Wei­nen das Bar­geld aus­ge­hen: In der Lowi­ne­rei zah­len Sie ganz modern und coro­na­kon­form mit EC-Karte.

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Madagas-Garden | Biergarten

Heu­te gebe ich Ihnen hier eine Emp­feh­lung aus dem Bekann­ten­kreis wei­ter, oder bes­ser gesagt: meh­re­re Emp­feh­lun­gen für den­sel­ben Ort, und zwar für den Bier­gar­ten Mada­gas-Gar­den in Amels­bü­ren. Ich habe es selbst noch nicht dort­hin geschafft, aber es soll wirk­lich sehr schön sein. Es gibt Sup­pen, Sala­te, Piz­zen, Pas­ta und Snacks. Und pas­send zum Start des Okto­ber­fes­tes könn­ten Sie ein Bier von Hacker-Pschorr trin­ken. Sams­tags ist von 15 bis 22 Uhr geöff­net, sonn­tags von 12 bis 22 Uhr. Hier fin­den Sie die Kon­takt­da­ten für die Reservierung.

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Madeleines | Vorübergehend geschlossen

Pünkt­lich zum kalen­da­ri­schen Früh­lings­an­fang am Sams­tag eröff­net in der Frau­en­stra­ße 40 eine neue Eis­die­le. Das Made­lei­nes ser­viert ab 12 Uhr haus­ge­mach­tes Eis mit ver­schie­de­nen Top­pings, dar­un­ter kara­mel­li­sier­ten Nüs­sen und fri­sches Obst, und Eis­creme in Pfand­glä­sern für Zuhau­se. Ab nächs­ter Woche hat das Made­lei­nes mitt­wochs bis sonn­tags von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

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Manufaktur Flips | Eis von der Leeze

Im Stra­ßen­ver­kehr die Augen auf­zu­ma­chen, ist wich­tig, na klar. Beson­ders, wenn die Eis-Lee­ze von der Manu­fak­tur Flips an einem vor­bei­ra­delt. Hal­ten Sie die­sen Som­mer doch mal Aus­schau. Dort gibt es knal­lig bun­tes Eis am Stiel, das nicht nur schön anzu­se­hen ist, son­dern auch fan­tas­tisch schmeckt. Die Palet­te der Geschmacks­rich­tun­gen reicht von Scho­ko­la­de bis Gur­ke-Limet­te, es ist also für alle Eisliebhaber:innen etwas dabei. Das Eis wird in Müns­ter her­ge­stellt, und zwar ohne künst­li­che Aro­men, Farb­stof­fe und Kon­ser­vie­rungs­mit­tel. Falls Sie die Lee­ze ver­pas­sen: Flips Eis bekom­men Sie auch in Cafés und Geschäf­ten in der gan­zen Stadt.

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Maria’s Pasta Bar | Nudeln handgemacht

Wenn Sie den Satz „Nudeln machen ist auch Kochen“ so unter­schrei­ben wür­den, ist unse­re Emp­feh­lung heu­te genau das Rich­ti­ge für Sie. Bei Maria’s Pas­ta Bar bekom­men Sie hand­ge­mach­te, fri­sche Nudeln – zum Mit­neh­men und Zuhau­se-Frisch-Kochen. Wenn Sie gro­ßen Hun­ger haben und nicht war­ten wol­len, berei­tet das Küchen­team Ihnen Ihre Pas­ta mit Gemü­se, fri­schen Pil­zen oder Mee­res­früch­ten aber auch direkt zu. So oder so, abho­len kön­nen Sie mon­tags bis sams­tags von 12 bis 18 Uhr.

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Marmeladenmanufaktur | Das Einmaleins der Marmelade

Zwi­schen­durch ent­ste­hen ja immer wie­der Situa­tio­nen, in denen man gern etwas ver­schen­ken möch­te, noch nicht so recht weiß, was, aber eine vage Idee ist schon da: viel­leicht irgend­was Regio­na­les aus Müns­ter, etwas Gutes von hier. Nur was? Vor­schlag von uns: Mar­me­la­de, und zwar von der Mar­me­la­den­ma­nu­fak­tur an der Fried­rich-Ebert-Stra­ße. Ja, das klingt noch nicht so spek­ta­ku­lär. Dazu müss­ten wir erst einen Blick auf die Geschmacks­rich­tun­gen wer­fen. Zum Bei­spiel: Man­go-Oran­ge-Bana­ne, Toma­te-Chi­li-Basi­li­kum oder Rote Zwie­bel mit Whis­key. Alle Sor­ten, auch eini­ge Geschenk­pa­ke­te, fin­den Sie auf der Web­site. Und dort kön­nen Sie alles auch bestellen.

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Mehr-Markt | Nämlich eigentlich alles, was man alltäglich braucht…

Beim „Mehr-Markt“ an der Hüffer­stra­ße bekom­men Sie wirk­lich, was drauf­steht: mehr. Näm­lich eigent­lich alles, was man all­täg­lich braucht – aber auch noch tür­ki­sche und asia­ti­sche Spe­zia­li­tä­ten, regio­na­le und Bio­pro­duk­te, Oli­ven und Dips aus einer klei­nen The­ke und (und das ist fast das Wich­tigs­te) groß­ar­ti­gen und per­sön­li­chen Ser­vice der herz­li­chen Inhaber:innen und ihrer Ange­stell­ten. Jah­re­lang wuss­te ich das alles nicht, denn von außen ist der Mehr-Markt eher unschein­bar. Dann gab mir zum Glück eine Freun­din die­sen wert­vol­len Tipp, sodass ich ihn jetzt an Sie wei­ter­ge­ben kann. Dan­ke, Mai­ke. (est)

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MELT N’Icecream | Vorübergehend geschlossen

Frau­en­stra­ße 40, 48143 Münster

An der Frau­en­stra­ße 40 hat vor ein paar Wochen eine neue Eis­die­le eröff­net. Aber so spricht heu­te natür­lich nie­mand mehr. Daher: Der Eis­sa­lon MELT N’Icecream ver­kauft von frei­tags bis sonn­tags zwi­schen 13 und 19 Uhr vega­nes Eis, vor­nehm­lich aus geret­te­tem Obst. Wir emp­feh­len die Sor­ten: Scho­ko-Fall­obst und Vor-den-Nach­bars­kin­dern-in-Sicher­heit-gebrach­te-Kir­schen-Man­del. Guten Appetit.

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Merakî | Meze mit Hingabe

Das levan­ti­ni­sche Restau­rant Mer­akî (auf Deutsch: Hin­ga­be) ist klein, es liegt etwas ver­steckt, am Han­sa­ring 69, schräg gegen­über vom Han­sa-Berufs­kol­leg. Aber es soll­te trotz­dem nicht über­se­hen wer­den, denn dort gibt es sehr gute war­me, klei­ne Spei­sen – oder kurz: „Meze“. Das kann zar­tes Gulasch sein oder ein Ein­topf. Im Gar­ten spielt Inha­ber Samir Sfouk schon mal mit Musiker:innen auf der Oud, einer Vor­fah­rin der euro­päi­schen Lau­te. Dann sin­gen sie, klat­schen und tan­zen. Zur­zeit ist das ja alles nicht mög­lich, aber immer­hin lie­fert das Restau­rant die lecke­ren Sachen zu Ihnen nach Hau­se. Die Spei­se­kar­te fin­den Sie hier. Dort kön­nen Sie auch gleich bestellen.

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Mercato Italiano | Italien an der Hammerstraße

Wenn Sie in die­sem Jahr eigent­lich in Ita­li­en Urlaub machen woll­ten, dann haben wir einen klei­nen Trost für Sie. Son­ne, Strand und end­lo­se Oli­ven­hai­ne kön­nen wir Ihnen zwar nicht bie­ten – aber wie wäre es mit frisch geschnit­te­nem Par­ma­schin­ken, haus­ge­mach­ter Sal­sic­cia oder fri­schem Ricot­ta? Dazu ein duf­ten­des Cia­bat­ta und Oli­ven­öl, eine Aus­wahl fast wie in einem ech­ten ita­lie­ni­schen Super­markt. Falls Sie jetzt Hun­ger bekom­men haben, machen Sie ein­fach einen Kurz­aus­flug in den Mer­ca­to Ita­lia­no an der Ham­mer Stra­ße 64. Mon­tags von 11 und 19 Uhr, diens­tags bis frei­tags von 9:30 bis 19 Uhr und sams­tags von 9:30 bis 17:30 Uhr ist das Geschäft geöffnet.

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Mokel-Bar | Kartoffel meets Bar

Ofen­kar­tof­feln. Klingt gar nicht so spek­ta­ku­lär. Das kön­nen Ofen­kar­tof­feln aber durch­aus sein. Schau­en Sie sich zum Bei­spiel die­ses Foto an. Die­se Kar­tof­feln bekom­men Sie in der Mokel-Bar am Rosen­platz 10. Und der Flamm­ku­chen sieht auch nicht so schlecht aus. Ich kann dazu sogar noch bestä­ti­gen – das ist ja auch gar nicht so uner­heb­lich –, dass die Kar­tof­feln sehr ordent­lich schme­cken. Die Küche ist vegan. Geöff­net ist die Mokel-Bar don­ners­tags von 18 bis 23 Uhr sowie frei­tags und sams­tags von 17 bis 1 Uhr. Was viel­leicht noch wich­tig wäre: Im Moment gel­ten die Coro­na-Beschrän­kun­gen. Aber das wis­sen Sie ja eh.

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Monsieur Macaron | Baiserteilchen á la carte

Auf dem Fuß­weg von der Innen­stadt ins Kreuz­vier­tel befin­det sich am Breul ein schö­nes klei­nes Café, das sehr gutes Gebäck ver­kauft, das Mon­sieur Maca­ron. Sie ahnen auch schon, um wel­che Art von Gebäck es sich han­delt: Maca­rons, fran­zö­si­sche Bai­ser­teil­chen mit Fül­lung in den Geschmacks­rich­tun­gen Scho­ko­la­de, Vanil­le, Pis­ta­zie, Him­beer, Chai, Zitro­ne, Kaf­fee, Man­go und Pas­si­ons­frucht. Beson­ders gut: Salz­ka­ra­mell. Zur­zeit natür­lich alles zum Mit­neh­men. Und wenn die Pan­de­mie irgend­wann wie­der vor­bei ist, bie­tet das Café wie­der Back­work­shops an, in denen man selbst ler­nen kann, wie man Maca­rons macht.

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Moritz’ Kiepe | Ein Dorfladen mitten in der Stadt

Ein Dorf­la­den mit­ten in der Stadt, nur 100 Meter Luft­li­nie ent­fernt vom Bahn­hof, das hat es in Müns­ter bis­her nicht gege­ben. Moritz’ Kie­pe, hier bei Face­book zu fin­den, an der Wol­be­cker Stra­ße 18 ist aber genau das. Der Grün­der Moritz Sin­der sucht bei ver­schie­de­nen Erzeuger:innen rund um Müns­ter die leckers­ten land­wirt­schaft­li­chen Pro­duk­te zusam­men und ver­kauft sie auf weni­gen Qua­drat­me­tern – übri­gens in einem abge­trenn­ten Teil des Laden­lo­kals von Sehn­sucht Design, den Sin­der ange­mie­tet hat. Sie bekom­men dort unter ande­rem frisch geern­te­tes Gemü­se von der Bio­gärt­ne­rei Ra.Baba, Eier aus alter­na­ti­ver Auf­zucht vom Hof Fen­nen­köt­ter in Nien­ber­ge, Milch­pro­duk­te vom Auen­hof aus Telg­te oder auch Fleisch vom Gal­lo­way-Hof Ste­ge­mann-Wib­belt an der Kanal­stra­ße, vom Hof Kreuz­heck aus Gie­ven­beck oder von der Metz­ge­rei Bernd Holtstie­ge, mit der Moritz Sin­der auch schon als Koch zusam­men­ge­ar­bei­tet hat. Ja, der Grün­der kennt sich aus mit dem Essen – er koch­te frü­her im Hei­de­krug, im Lux oder in der Vino­thek am Thea­ter. Das ist auch in der Küh­lung zu sehen: Dort steht zum Bei­spiel die von ihm selbst pro­du­zier­te Cur­ry­so­ße (mit Cola und Oran­gen­saft) oder ein Portwein-Zwiebel-Chutney.

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Mr. Falafel | Mobile Falafel

Müns­ter hat viel­leicht kei­ne aus­ge­wach­se­ne Street-Food-Sze­ne, aber am Josef-Kirch­platz an der Ham­mer Stra­ße doch etwas, was in die­se Rich­tung geht. Immer diens­tags und mitt­wochs steht dort ein klei­ner Imbiss­wa­gen mit dem Schrift­zug „Mr. Fala­fel“. Sie wer­den schon erra­ten haben, was dort auf der Kar­te steht. Ein Tipp wäre aber der Fala­fel­tel­ler mit ein­ge­leg­ten Steck­rü­ben – oder die Fala­fel­box für zu Hau­se. Bevor Sie sich auf den Weg machen, schau­en Sie am bes­ten noch schnell auf Mr. Fala­fels Face­book-Sei­te. Dort ver­öf­fent­licht Mr. Fala­fel immer zuver­läs­sig, wo er sich gera­de befindet.

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MS Günther | Swimming Party

War­me Abend­son­ne, glit­zern­des Was­ser, gutes Essen: Dafür müs­sen Sie nicht weit weg fah­ren. Wir emp­feh­len Ihnen für ein biss­chen Urlaubs­ge­fühl zum Bei­spiel eine Fahrt mit der MS Gün­ther. Das Event­schiff, das seit dem Mil­lio­nen­ge­winn von Grün­der Leon Wind­scheid den Namen von Show­mas­ter Gün­ther Jauch trägt, darf seit einer Woche wie­der able­gen. Wenn Sie mit­fah­ren möch­ten, haben Sie sogar ganz spon­tan noch Chan­cen. Für den sonn­täg­li­chen See­manns­aus­flug mit der gan­zen Fami­lie gibt es noch Rest­kar­ten. Der See­manns­aus­flug ist eine Rund­fahrt durchs Umland von Müns­ter. Die Fahrt kos­tet 19 Euro pro Per­son, Kin­der­kar­ten gibt es ab 4,90 Euro. Und die­je­ni­gen, bei denen gera­de eher Ebbe im Porte­mon­naie herrscht, dür­fen unter dem Mot­to „Zahl, was du kannst“ eine E-Mail an das Team der MS Gün­ther schi­cken und sich zum See­manns­aus­flug anmel­den. Los geht’s dann um 13 Uhr am Krea­tiv­kai. Etwas teu­rer wird es am kom­men­den Don­ners­tag beim Spar­gel-Schip­pern für 44 Euro pro Per­son. Auch hier gibt es noch ein paar freie Plät­ze. Sie erwar­tet dann neben der tol­len Aus­sicht ein umfang­rei­ches Spar­gel-Buf­fet an Bord. Wenn Sie möch­ten, kön­nen Sie für 19,90 Euro auch gleich noch die Geträn­ke­be­glei­tung dazu­bu­chen. Um 19 Uhr kön­nen Sie an Bord gehen, sofern Sie ein nega­ti­ves Test­ergeb­nis, eine voll­stän­di­ge Imp­fung oder eine über­stan­de­ne Coro­na­in­fek­ti­on nach­wei­sen kön­nen. Alle Details des Hygie­nekon­zepts fin­den Sie hier.

Eine der neu­en Erfah­run­gen aus dem ver­gan­ge­nen Jahr ist, dass vie­les, was wir vor­her im Über­fluss hat­ten, plötz­lich knapp war. Das Toi­let­ten­pa­pier, Hefe, spä­ter dann Ter­mi­ne für Imp­fun­gen, und nun fol­gen die Tickets für Kon­zer­te und Ver­an­stal­tun­gen. Auf dem Par­ty­schiff MS Gün­ther zum Bei­spiel sind von neun Ver­an­stal­tun­gen im Juli sie­ben schon aus­ge­bucht. Für zwei gibt es laut Web­site noch Rest­kar­ten. Das ist zum eine Fahrt am 13. Juli, einem Diens­tag, bei der man ler­nen kann, wie man Cock­tails sel­ber mixt. Und ver­mut­lich wird das Ergeb­nis dann nicht über Bord gegos­sen. Zum ande­ren sind noch Kar­ten für das Pub­quiz am Tag drauf zu bekom­men. Und weil ich schon auf dem Schiff gefah­ren bin und eini­ge Jah­re Pub­quiz-Erfah­rung habe, kann ich das sehr emp­feh­len. Die Ter­mi­ne für August und die fol­gen­den Mona­ten fin­den Sie auf der Web­site. Und las­sen Sie sich am bes­ten nicht zu viel Zeit, auch da ist schon vie­les ausverkauft.

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Münster-Wimmelbuch | Bei denen wimmelt es wohl

Es sind nicht mal mehr andert­halb Mona­te bis Weih­nach­ten, und vie­len von Ihnen geht es wahr­schein­lich nicht anders als uns. Es feh­len noch ganz schön vie­le Geschen­ke. Daher hier eine Emp­feh­lung: In einem klei­nen Ver­lag aus Bie­le­feld (das ist der ein­zi­ge Haken) ist in der ver­gan­ge­nen Woche das gro­ße Müns­ter-Wim­mel­buch erschie­nen. Falls Sie nicht wis­sen, was ein Wim­mel­buch ist: ein Buch, in dem es vor Per­so­nen, Tie­ren, Gebäu­den und ande­ren Din­gen nur so wim­melt. Das Buch ist ein schö­nes Geschenk für Kin­der im Alter von zwei bis acht Jah­ren, das ist jeden­falls die emp­foh­le­ne Alters­an­ga­be. Aber unter uns, Sie sagen es ja nicht wei­ter: Ich selbst füh­le mich mit 44 von Wim­mel­bü­chern auch noch ganz gut unter­hal­ten. Wenn Sie noch über­le­gen, wo Sie das Buch kau­fen sol­len, gehen Sie doch zur Buch­hand­lung Schatz­in­sel an der Neu­brü­cken­stra­ße.

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Münsters Esszimmer | Heimelig und lecker

Wenn Sie von der Lud­ge­ri- zur Königs­stra­ße lau­fen und die Abkür­zung durch die klei­ne Marie­ven­gas­se neh­men, dann blei­ben Sie ein­mal ste­hen und schau­en sich um. In die­ser Gas­se liegt näm­lich Müns­ters Ess­zim­mer, ein hei­me­li­ges klei­nes Lokal mit einer fei­nen Kar­te. Hüh­ner­fri­kas­see vom „Schi­cker­moo­ser Öko-Huhn“ und Wur­zel­ge­mü­se-Sup­pe, wahl­wei­se mit gebra­te­ner Cala­bre­se-Wurst, sol­che Sachen. Das klingt alles ganz famos und schmeckt wahr­schein­lich noch famo­ser. Aber manch­mal sind es ja dann doch die (ver­meint­lich) ein­fa­chen Din­ge: Mei­ne Kol­le­gin Edi­na Hojas schwärmt vom Kai­ser­schmarrn, den sie dort pro­biert hat.

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Museumscard | Geballte kulturelle Bildung

Wenn Sie sich ger­ne Aus­stel­lun­gen anse­hen, dann ken­nen Sie sicher die Tricks. Im Muse­um für Kunst und Kul­tur am Dom­platz zum Bei­spiel: zwei­ter Frei­tag im Monat, von 18 bis 24 Uhr frei­er Ein­tritt. Aber es gibt noch einen Trick, der zwar nicht ganz kos­ten­los ist, aber in 17 Muse­en des Land­schafts­ver­ban­des West­fa­len-Lip­pe und in den 14 Muse­en des Land­schafts­ver­ban­des Rhein­land gül­tig: Das ist die Muse­ums­card. Für Ein­zel­per­so­nen kos­tet sie 30 Euro, für alle, die noch zur Schu­len gehen oder stu­die­ren, 10 Euro. Auf die Vari­an­te „Ich & Du“ kön­nen Sie Ihren Namen ein­tra­gen und bei jedem Besuch eine zwei­te Per­son mit­neh­men. Die Kar­ten bekom­men Sie an der Muse­ums­kas­se oder im Online­shop.

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Muwa Sushi | Überall vorzüglich

Schräg gegen­über der Apos­tel­kir­che fin­den Sie in der Neu­brü­cken­stra­ße in einem ziem­lich unauf­fäl­li­gen Laden­lo­kal eines der bes­ten Sushi-Restau­rants Müns­ters: Muwa Sushi. Ob vor Ort im geschmack­voll ein­ge­rich­te­ten Lokal oder zum Abho­len oder Lie­fern – die frisch geroll­ten Sushi-Spe­zia­li­tä­ten schme­cken über­all vor­züg­lich. Beson­ders emp­feh­lens­wert sind die Dra­gon Rolls oder - von der vege­ta­ri­schen Kar­te - Spi­cy Kap­pa­vo. Für uns auch ein Geheim­tipp für die Mit­tags­pau­se, denn Muwa Sushi ist nur ein paar Schrit­te vom RUMS-Büro ent­fernt. Eine abwechs­lungs­rei­che Mit­tags­kar­te gibt es auch.

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Nationalparkreisen | Nationalparkbildung

Haben Sie schon Urlaubs­plä­ne? Sonst hät­ten wir einen Tipp: Der Land­schafts­öko­lo­ge Georg Hein­richs aus Müns­ter ver­an­stal­tet seit 18 Jah­ren Rei­sen mit Klein­grup­pen – öko­lo­gisch und nach­hal­tig. Von April bis Okto­ber bie­tet er 9 der 16 deut­schen Natio­nal­parks als Rei­se­zie­le an. Hein­richs Anlie­gen: den Rei­sen­den die Natur­land­schaf­ten im eige­nen Land näher brin­gen, um Alter­na­ti­ven zu Kreuz­fahr­ten und Fern­rei­sen zu bie­ten. Klingt das für Sie inter­es­sant? Dann fin­den Sie auf die­ser Sei­te aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen dazu. Und wenn Sie sich nicht vor­stel­len kön­nen, was man in deut­schen Natio­nal­parks so alles sehen kann: Die Nadann hat vor zwei Jah­ren eine sehr schö­ne Foto­se­rie veröffentlicht. 

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Naturkosthandel Ökullus | Biokiste fürs Homeoffice / Tannen in Bio-Qualität

Bring­dienst holen, das ist einer­seits teu­er, und irgend­wann hat man sich auch an Piz­za satt geges­sen. Daher ein Tipp für den Fall, dass Sie etwas Zeit zum Kochen haben: Ökul­lus bringt Ihnen regel­mä­ßig eine Kis­te mit fri­schem Bio­ge­mü­se nach Hau­se. Und wenn Sie jetzt schon den­ken: Dann muss ich mir auch noch über­le­gen, was ich koche, damit ver­geht ja auch wie­der sehr viel Zeit, das Pro­blem löst Ökul­lus gleich mit. Zur Bio­kis­te gibt es Rezep­te. Sehr gute. Ich habe das selbst schon aus­pro­biert. Bestel­len kön­nen Sie die Bio­kis­te hier.

Suchen Sie noch den per­fek­ten Weih­nachts­baum? Gute Chan­cen haben Sie beim Bio­land-Hof­gut Schul­ze-Busch­hoff in Han­dorf, das Ihnen viel­leicht unter dem Namen „Ökul­lus“ bekannt ist. Noch bis zum 23. Dezem­ber wer­den hier täg­lich von 10 bis 18 Uhr Nord­mann­tan­nen, Blau­fich­ten, Rot­fich­ten und Omori­ka-Fich­ten in Bio-Qua­li­tät ver­kauft. Die Weih­nachts­bäu­me stam­men zum Teil aus eige­nem Bio­land-Anbau, zum Teil kauft Fami­lie Schul­ze-Busch­hoff sie vom Bio­land-Gar­ten­bau­be­trieb Lüden­bach aus Engels­kir­chen zu. Infos zu den Vor­tei­len öko­lo­gi­scher Weih­nachts­baum­zucht fin­den Sie auf der Home­page des Betriebs. Es gibt klei­ne und gro­ße Bäu­me, mit oder ohne Bal­len, also ist bestimmt auch Ihr Lieb­lings­baum dabei. Am Sams­tag wer­den dazu noch Waf­feln und Kaf­fee gegen eine Spen­de für das Lebens­haus Han­dorf verkauft.

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natürlich unverpackt | Unverpackt einkaufen

Unver­packt ein­kau­fen leicht gemacht: Bei „natür­lich unver­packt“ gibt es alles, was das Herz begehrt, ganz plas­tik­frei. In dem Laden an der Waren­dor­fer Stra­ße 63 bekom­men Sie nicht nur Tro­cken­pro­duk­te und Lebens­mit­tel, son­dern auch Tee­lich­ter und sogar Sham­poo und Spül­mit­tel ohne Ver­pa­ckung. Falls Sie (noch) kei­ne Behäl­ter und Beu­tel für den ver­pa­ckungs­frei­en Ein­kauf im Schrank haben, kön­nen Sie die natür­lich auch kau­fen und beim nächs­ten Mal ein­fach wie­der mit­brin­gen. Und noch ein beson­de­rer Tipp von mei­ner Kol­le­gin Ann-Mar­len Hoolt: Hin und wie­der wer­den bei „natür­lich unver­packt“ auch Work­shops ange­bo­ten. Sie hat dort Furo­shi­ko gelernt. Das ist eine japa­ni­sche Art, Geschen­ke zu ver­pa­cken – in Tüchern statt mit Geschenk­pa­pier. Klingt span­nend? Dann schau­en Sie doch mon­tags bis frei­tags zwi­schen 9 und 19 Uhr oder sams­tags von 9 bis 15 Uhr mal vorbei.

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Nichtraucherwerkstatt | Die Veranstaltung ist natürlich vorbei, aber vielleicht hilfts trotzdem?

Reich­lich spät für Neu­jahrs­vor­sät­ze, vie­le haben sich ja schon längst wie­der erle­digt. Aber wenn Sie noch einen Ver­such wagen möch­ten und es dabei zufäl­lig ums Rau­chen geht, hät­ten wir eine gute Emp­feh­lung: mit dem Rau­chen auf­hö­ren via Video­kon­fe­renz. Von die­sem Ange­bot hat man gleich eine Vor­stel­lung. Man loggt sich ein­fach ein, und dann hat man eine Stun­de lang so vie­le tech­ni­sche Pro­ble­me, dass man gar nicht mehr zum Rau­chen kommt. In Wirk­lich­keit funk­tio­niert es natür­lich anders. Wie, das erklärt Ihnen Hol­ger Schulz von der Nicht­rau­cher­werk­statt am Don­ners­tag um 18:30 Uhr in einer Info­ver­an­stal­tung. Anmel­den kön­nen Sie sich per E-Mail hier.

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Noennekens | Das Butterbrot zum Abend

Wir waren noch nicht dort, aber wir sind schon sehr neu­gie­rig: Hin­ter der Cle­mens­kir­che, am Maria-Euthy­mia-Platz 7-9, hat die Abend­brot-Bar Noen­ne­kens eröff­net. Das Ange­bot auf der Spei­se­kar­te ist eine fan­tas­ti­sche Mischung aus deut­scher But­ter­brot­kul­tur, fran­zö­si­schem Ape­ri­tif und spa­ni­schen Tapas. Es gibt Toll­köt­ters Haus­brot, Käse und Auf­schnitt vom Markt, vega­ne Auf­stri­che, Oli­ven und ande­re fei­ne Din­ge. Dazu kön­nen Sie Pro­sec­co, Cré­mant, Wein, Long­drinks und Alko­hol­frei­es trin­ken. Geöff­net ist täg­lich ab 17 Uhr, sams­tags ab 12 Uhr (Abend­brot gibt es aber auch sams­tags erst ab 17 Uhr).

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Noites de Lisboa | Untergetaucht, aufgetaucht

Das Restau­rant Noi­tes de Lis­boa war frü­her an der Son­nen­stra­ße, dann ver­schwand es. Ich dach­te, es wäre geschlos­sen wor­den. Aber dann fand ich es auf dem Rück­weg einer Rad­tour wie­der, am Ran­de eines Klein­gar­tens in Coer­de. Adres­se: Kem­per­weg 45. Es liegt ein wenig ver­steckt. Aber es lohnt sich, zu suchen, wenn Sie es nicht zufäl­lig bei einer Rad­tour fin­den. Mein Tipp: Trin­ken Sie ein por­tu­gie­si­sches Bier, ein Sag­res, und essen Sie Fisch. Sie wer­den nichts falsch machen.

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null. | Pizzateig glutenfrei

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„Ein­fach mal wie­der eine lecke­re Piz­za essen“, haben sich Vanes­sa Dart­mann und Saskia Deim gedacht. Ganz so ein­fach war es dann aber nicht, weil die bei­den Müns­te­r­a­ne­rin­nen aus gesund­heit­li­chen Grün­den auf eine glu­ten­freie Ernäh­rung umge­stie­gen sind. Sie mach­ten ihre Piz­za also selbst und grün­de­ten bei der Gele­gen­heit auch gleich ihr Piz­za­teig-Start­up. „null.“ heißt die Back­mi­schung, die auf Glu­ten ver­zich­tet und zu Hau­se nur noch mit Was­ser und Öl ver­mengt wer­den muss. Zu kau­fen gibt es sie online, bei Rewe am Han­sa­ring, im Hof­la­den Schwer­mann und in Moritz Kie­pe an der Wol­be­cker Stra­ße. Wer die Piz­za direkt im Restau­rant essen möch­te, bekommt eine „null.“-Pizza bei Casa Paz­zi oder nach Vor­be­stel­lung im Zum zwei­schnei­di­gen Pferd.

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Obstgarten | Alles für Ihr Küchenglück

Wenn Sie mal opu­lent kochen möch­ten, bekom­men Sie im „Obst­gar­ten“ am Bohl­weg alles für Ihr Küchen­glück. Anti­pas­ti, Weiß­wein­essig aus der Cham­pa­gne, Bal­sa­mi­coes­sig aus Mode­na, Gewür­ze von Basi­li­kum bis Zimt, Pas­ta und natür­lich ber­ge­wei­se fri­sches Obst, Gemü­se und Kräu­ter. Sie kön­nen das alles im Laden ein­kau­fen, bestel­len und abho­len oder sich Ihren Ein­kauf nach Hau­se lie­fern las­sen. Ich wün­sche Ihnen ganz viel Spaß beim Aus­su­chen und Genießen!

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Olive & Meer | Spanische Tapas und Weine im Geistviertel

Die Som­mer­fe­ri­en sind mehr als zur Hälf­te vor­bei, vie­le Münsteraner:innen sind schon wie­der zurück aus dem Urlaub und fra­gen sich, wie sie die Ein­drü­cke und Emo­tio­nen noch ein wenig län­ger auch hier in West­fa­len genie­ßen kön­nen. Gar nicht so ein­fach manch­mal. Wer in Spa­ni­en war und sich dort von Tapas und Wein ernährt hat – ein wirk­lich vor­züg­li­che Mischung, die so viel ent­spann­ter ist, als das übli­che deut­sche Abend­essen – soll­te mal bei „Oli­ve & Meer“ am Insel­bo­gen im Geist­vier­tel vor­bei­schau­en. Dort hat Raquel Seoa­ne Mar­tí­nez im Mai 2021 einen Wein -und Fein­kost­han­del eröff­net, in dem sie neben zig spa­ni­schen Wei­nen und Oli­ven­ölen auch eini­ge aus­ge­such­te Lebens­mit­tel wie Flor de Sal – ein beson­ders Meer­salz –, ein­ge­leg­te Oli­ven, Essi­ge oder Chips anbie­tet. Zurück zu den Tapas, die gibt es dort auch. Frei­tags und sams­tags lädt Raquel Seoa­ne Mar­tí­nez zu einem Wein-Tas­ting ein, bei dem sie die wun­der­ba­ren klei­nen Spei­sen ser­viert, natür­lich selbst­ge­macht. Und ler­nen kön­nen die bis zu zehn Gäs­te auch etwas: Es geht an den Aben­den um Wein­re­gio­nen, Reb­sor­ten und Win­zer, und das in einer sehr net­ten und fami­liä­ren Atmo­sphä­re. Freie Ter­mi­ne sind auf der Web­site zu finden.

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OMT Vintage | Alt oder Neu: Vintage oder nachhaltig

Trends keh­ren immer wie­der zurück. Wenn es dann soweit ist, ist es eine Mög­lich­keit, Klei­dung gebraucht zu kau­fen. Das ist güns­ti­ger und nach­hal­ti­ger. In den bei­den „OMT Vintage”-Läden in der Klos­ter­stra­ße 1 und der Wol­be­cker Stra­ße 87 gibt’s schril­le Adi­das-Trai­nings­an­zü­ge, Levi’s-Jeans…, ach, schau­en Sie am bes­ten selbst. Den Online­shop fin­den Sie hier. Neben den bei­den Läden haben die Grün­de­rin­nen auch das nach­hal­ti­ge Mode­la­bel „Pie­se­lot­ten“ ins Leben geru­fen. Die fai­re Klei­dung gibt es eben­falls in der Wol­be­cker Stra­ße. Und viel­leicht auch noch inter­es­sant: Pro gekauf­tem Arti­kel gehen zwei Euro an den Artenschutz.

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Ostergaben | Das Essen zum Fest

An die­ser Stel­le emp­feh­len wir Ihnen oft sym­pa­thi­sche Restau­rants oder Imbis­se um die Ecke, bei denen Sie jeden Tag sehr gute, aber eher güns­ti­ge Gerich­te bekom­men. Zu Ostern haben wir mal eini­ge fest­li­che­re Ange­bo­te für Sie zusam­men­ge­stellt, die Sie auch Last Minu­te noch bestel­len können:

  • Ter­ri­ne von Lachs und Stein­butt, Gebra­te­ne Gar­ne­len mit Hum­mer­so­ße, Geschmor­te Eife­ler Lamm­keu­le und Pas­si­ons­frucht-Tira­mi­su ste­hen auf dem Oster­me­nü des Restau­rants Caputo‘s. Sie kön­nen es selbst abho­len oder nach Hau­se lie­fern las­sen, bestel­len soll­ten Sie bis Donnerstag.
  • Das Restau­rant Spitz­ner ser­viert an Kar­frei­tag und Oster­sonn­tag neben fran­zö­si­schen Spe­zia­li­tä­ten wie Vichys­soise (Lauch-Kar­tof­fel-Sup­pe) und Pâté de Pâques (Oster­pas­te­te, hier erklärt von der Exper­tin) auch Lamm­schul­ter-, Kalbs­fi­let- und oder Mié­ral-Schwarz­fe­der­huhn-Bra­ten mit Bei­la­gen. Vor­be­stel­len kön­nen Sie tele­fo­nisch oder per E-Mail bis 17 Uhr am Mittwoch.
  • Wenn Sie ger­ne Kanin­chen essen, kön­nen Sie im Restau­rant Brust oder Keu­le einen Bra­ten vor­be­stel­len. Dazu gibt es als Vor­spei­se Mat­je­sta­tar und zum Nach­tisch Rhabarber-Pekannuss-Törtchen.

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Ouzeri | Einfach griechisch

Mein bis­lang schöns­ter Abend in der Ouzeri an der Mau­ritz­stra­ße ende­te irgend­wann damit, dass Men­schen, so wie man es eigent­lich nur aus Fil­men kennt, auf den Tischen tanz­ten, wäh­rend die Kri­sen-Kom­pa­gna nach ein paar Ouzos zu viel noch ein letz­tes Lied spiel­te (hier ist die Band bei Sekun­de 16 zu sehen). Ein­mal im Monat gibt es einen Rem­be­ti­ko-Abend, das ist ein Musik­stil, man sagt, es sei der grie­chi­sche Blues. Sie kön­nen in der Ouzeri aber auch ein­fach Essen gehen, sehr gut sogar. Und um die Spei­se­kar­te schnell zu erklä­ren: Es gibt Tapas auf Grie­chisch. Von Vor­teil ist, wenn Sie Knob­lauch mögen. Dann bestel­len Sie unbe­dingt das Kar­tof­fel­pü­ree (ja, wirk­lich). Den Tin­ten­fisch soll­ten Sie eh pro­bie­ren. Wenn Sie Knob­lauch nicht mögen, müs­sen Sie etwas auf­pas­sen, aber auch das ist kein Pro­blem. Sie wer­den garan­tiert wie­der­kom­men. Geöff­net ist die Ouzeri diens­tags bis don­ners­tags von 17:30 bis 24 Uhr.

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Peperoni Gemüsekultur | Musik ist auch eine Währung

Fast jeden Tag ver­öf­fent­licht Dja­han bei Face­book ein Video aus sei­nem Gemü­se­la­den, dem Pepe­ro­ni an der Wol­be­cker Stra­ße. Oft ist die gro­ße Pfan­ne zu sehen, in der mit­tags ein Berg Gemü­se brut­zelt. Aber manch­mal sieht man auch Men­schen, die im Laden Musik machen, denn dort ist auch das eine Wäh­rung. 20 Minu­ten musi­zie­ren für ein Pepe­ro­ni-Menü. „Musik ist uns tau­send Mal lie­ber als Geld“, ist auf der Web­site zu lesen. Daher steht hin­ten in einer Ecke ein Kla­vier, auch eine Gitar­re liegt da, eine Dabur­ka, ein paar Bon­go-Trom­meln und eine ara­bi­sche Oud. Manch­mal sieht es im Laden aus wie in die­sem Video. Wer kein Instru­ment spielt, kann aber auch ein­fach mit Geld bezah­len. Im Moment gibt’s bei Dja­han ein Coro­na-Ange­bot. Gemü­se­pfan­ne für 6 Euro (auch zum Mit­neh­men), ein Pin­kus alko­hol­frei für 1 Euro. Geöff­net ist das Pepe­ro­ni mon­tags bis sams­tags zwi­schen 12 und 22 Uhr. Und wenn Sie das Pepe­ro­ni suchen, lau­fen Sie ein­fach die Wol­be­cker Stra­ße hoch, Sie wer­den es schon hören.

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Peter Pane Münster | Kräuterbursche, Wilder Bert oder Nacho Macho

Haben Sie Kin­der im Teen­ager­al­ter? Oder wis­sen Sie das nicht mehr so genau, weil sich die coro­na­mü­den Kids der­zeit kaum noch aus ihren Zim­mern und Bet­ten bewe­gen? Dann ist viel­leicht fol­gen­der Tipp etwas für Sie. Las­sen Sie sich Essen lie­fern, das selbst 14-Jäh­ri­ge wie­der lächeln lässt. Peter Pane bringt Ihnen Bur­ger mit so klang­vol­len Namen wie Kräu­ter­bur­sche, Wil­der Bert oder Nacho Macho ins Haus und ihren Nach­wuchs an den Ess­tisch. Unter die­sem Hung­rig-MS-Link kann man bestellen.

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Phoenicia | Libanesische Küche mit Geschichte

Wenn Sie die Spei­se­kar­te im Phoe­ni­cia auf­schla­gen, dann kön­nen Sie eine kur­ze Geschich­te der Phö­ni­zer lesen, die vor etwa 3000 Jah­ren die Levan­te bevöl­ker­ten. Heu­te liegt dort unter ande­rem der Liba­non. Und wenn Sie nach der kur­zen Geschichts­stun­de in der Spei­se­kar­te wei­ter­blät­tern, erwar­ten Sie neben fein gewürz­ten Fisch- und Fleisch­ge­rich­ten auch vege­ta­ri­sche und vega­ne Gerich­te sowie liba­ne­si­sche Wei­ne. Beson­ders zu emp­feh­len sind aller­dings die Mäsa, liba­ne­si­sche Plat­ten mit aller­lei Köst­lich­kei­ten, die Sie gemein­sam als Vor­spei­se tei­len kön­nen. Unent­schlos­se­ne kön­nen die Mäsa aller­dings auch als Haupt­ge­richt wählen.

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Pinsel & Prosecco | Prost Mal-Zeit

Die Angst vor der wei­ßen Lein­wand – Pro­fis und Amateur:innen ken­nen sie glei­cher­ma­ßen. Mit einem Gläs­chen Pro­sec­co und pro­fes­sio­nel­ler Anlei­tung kann man die­se Angst aber schnell ver­ges­sen und auch als Anfänger:in in zwei bis drei Stun­den ein far­ben­fro­hes Gemäl­de auf die Lein­wand brin­gen. Das ver­spricht jeden­falls Julia Schmal­stieg von Pin­sel & Pro­sec­co. Die Künst­le­rin bie­tet (zur­zeit online) Mal-Events für unter­schied­li­che Schwie­rig­keits­stu­fen an, sozu­sa­gen als krea­ti­ve Aus­zeit. Unse­re Kol­le­gin Lau­ra Badu­ra hat es aus­pro­biert – und war so begeis­tert, dass sie mitt­ler­wei­le schon drei Kunst­wer­ke voll­endet hat. In den nächs­ten Wochen ste­hen Zoom-Events zu den Moti­ven „Leucht­turm“ (23. April), „Beach Vibes“ (6. Mai) und „Das dicke Huhn“ (7. Mai) an. Die Tickets kos­ten 29 bis 35 Euro. Und wer sich kei­ne Gedan­ken über die rich­ti­gen Far­ben, Lein­wän­de und Pin­sel machen möch­te, kann bei Julia Schmal­stieg ein Mate­ri­al­pa­ket dazubestellen.

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Pizzeria Il Pizzaiolo | Luftig und knusprig

Heu­te gleich zwei Emp­feh­lun­gen auf ein­mal, aber Sie kön­nen bei­de gut an einem Abend abar­bei­ten. Da wäre zum einen die Piz­ze­ria Il Piz­zaio­lo, die einen wirk­lich außer­ge­wöhn­li­chen Piz­za­teig macht, der, falls Sie sich die­sen Teig gern vor­stel­len möch­ten, gleich­zei­tig luf­tig und knusp­rig ist. Bestel­len kön­nen Sie die­se Piz­za zum Bei­spiel, wenn Sie an der Ker­ßen­brock­stra­ße vor der Braue­rei Fin­ne sit­zen, die zwar kei­ne eige­ne Küche hat und daher Bestel­lun­gen erlaubt, aber dafür sehr lecke­res selbst gebrau­tes Bier im Ange­bot hat. Ich emp­feh­le ein Hel­les und dazu die Piz­za mit Avo­ca­do und Lachs. Schau­en Sie aber, bevor Sie los­fah­ren, am bes­ten noch mal in den Kalen­der. Geöff­net hat die Braue­rei don­ners­tags bis sams­tags, jeweils von 14 bis 23 Uhr.

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Pizzeria La Taverna | Pizza im Schatten

Immer mehr Kirch­gän­ger im Kreuz­vier­tel. Die Men­schen kom­men aber nicht zum Gebet zusam­men, sie essen und trin­ken gemein­sam – im Schat­ten der Kreuz­kir­che. Die­se hat sich wäh­rend der Coro­na-Zeit zum Hot­spot für Drau­ßen-Genie­ßer ent­wi­ckelt. Vie­le brin­gen Stüh­le und sogar Tische mit, um eige­nes Essen oder die ita­lie­ni­schen To-Go-Spei­sen von der Piz­ze­ria La Taver­na unter frei­em Him­mel zu genie­ßen. Ein Tipp unse­res Lesers und Mee­res­früch­te­freun­des Tim: Die Piz­za „Scam­pi e Melanzane“ mit Ruco­la und Parmesan.

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Pleister Mühle | altbekannt

Wann haben Sie zuletzt einen Aus­flug zur Pleis­ter Müh­le gemacht? Wenn es schon län­ger her ist, radeln Sie doch mor­gen mal wie­der zu dem schö­nen Land­gast­hof an der Werse. Seit die­sem Monat hat dort der Mini­golf-Par­cours wie­der täg­lich ab mit­tags geöff­net (bei tro­cke­nem Wet­ter). Und mor­gen, am Kar­frei­tag, wer­den neben den übli­chen Lecke­rei­en tra­di­tio­nell auch Stru­wen ser­viert: in Öl aus­ge­ba­cke­ne Hefe­teig­f­la­den mit Rosi­nen. Ihren Platz für 11:30 bis 12:45 Uhr, 13 bis 14:45 Uhr oder 15 bis 16:45 Uhr soll­ten Sie tele­fo­nisch unter 0251 136760 oder per E-Mail reservieren.

Falls Sie lie­ber selbst backen wol­len: Wir haben noch ein Stru­wen­re­zept für Sie aus­ge­sucht, aus­pro­biert und für sehr lecker befunden.

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Pralinenmanufaktur Naschkatze | Praline mit Bild

Neu­lich hat mir jemand Pra­li­nen geschenkt, auf die das Logo einer Ver­an­stal­tung gedruckt war. Ich frag­te, wo man denn so etwas kau­fen kön­ne. Die Ant­wort war: „In Müns­ter.“ Das wuss­te ich nicht. Und ich kann­te auch nicht die Pra­li­nen­ma­nu­fak­tur Nasch­kat­ze in Wol­beck, die nicht nur Logos auf Pra­li­nen druckt, son­dern auch Fotos oder Tex­te. Und eine sehr schö­ne Geschenk­idee, wo Weih­nach­ten ja nun schon wie­der her­an­eilt: Pra­li­nen­kur­se, in der eige­nen Küche oder an einem Ort, den man spä­ter nicht selbst wie­der sau­ber bekom­men muss. Der nächs­te Kurs wäre schon am 23. Okto­ber. Die Pra­li­nen mit den Logos fin­den Sie hier.

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Pumpenhaus Flagship Store | Requisiten on sale

Wenn Sie ger­ne ins Thea­ter gehen, kön­nen Sie sich die Zeit bis zur nächs­ten Spiel­zeit hier­mit ver­sü­ßen: Das Pum­pen­haus ver­kauft in sei­nem Online-Shop Flagship Store Bücher und CDs mit Thea­ter­be­zug, Filz­pan­tof­feln, Pum­pen­haus-Fan-Beklei­dung und Stü­cke aus dem Requi­si­ten- und Kos­tüm­fun­dus. Und falls es nichts Mate­ri­el­les sein soll: Sie kön­nen auch Erleb­nis­se erwer­ben, zum Bei­spiel eine Lesung mit dem Autor Burk­hard Spin­nen und eine Füh­rung durch eine Gitar­ren­werk­statt. Schau­en Sie sich am bes­ten um, es sind vie­le gute Sachen dabei. Und die­sen Laden gibt es nicht nur zum Spaß, die Erlö­se gehen an Men­schen aus der Kul­tur­sze­ne. Also: Gön­nen Sie sich und ihnen was Schönes.

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Raphaels Eismanufaktur | Rafinierte Eisspezialitäten

Ganz schön warm heu­te! Und das heißt für mich: Es ist Eis­zeit. Auf der Suche nach beson­ders emp­feh­lens­wer­ten Eis­die­len für die­se Rubrik bin ich immer wie­der über die eupho­ri­schen Bewer­tun­gen („Bes­tes Eis, das ich je geges­sen habe“) zu Rapha­els Eis­ma­nu­fak­tur (Bült 1, Han­sa­ring 36 und am Aasee) gestol­pert. Beson­ders gefal­len den Eis­schle­cke­rin­nen und -schle­ckern das täg­lich wech­seln­de Ange­bot, die aus­ge­fal­le­nen Sor­ten wie Veil­chen oder Oran­ge-Basi­li­kum und der inten­si­ve Frucht­ge­schmack. Sobald ich mein Kreis­ge­biet Waren­dorf wie­der ver­las­se, wer­de ich es auf jeden Fall mit Hasel­nuss­ku­chen Prei­sel­bee­re pro­bie­ren. Bis dahin wün­sche ich Ihnen „Guten Appetit!“

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Restaurant Alte Posthalterei | Digitaler Alkohol

Der Ter­min für Sams­tag ist bereits aus­ge­bucht, das gleich als klei­ne Ernüch­te­rung vor­ab. Aber wir möch­ten das „Müns­ter Spe­zi­al“ der Rei­he Digi­ta­le Bier­pro­be trotz­dem emp­feh­len. Und es ist nur eine von meh­re­ren digi­ta­len Ver­an­stal­tun­gen, die das Lin­ge­ner Restau­rant Alte Post­hal­te­rei zur­zeit anbie­tet. Eine Über­sicht fin­den Sie hier. Am 6. März fin­det die nächs­te Bier­pro­be statt. Das Bier kön­nen Sie sich jeweils vor­her zusen­den las­sen. Es gibt auch eine Gin-Pro­be, ein Bier-Abo und – das geht aller­dings bestimmt auch ein­fa­cher – Sie kön­nen sich in Lin­gen ein Käse­pa­ket aus Müns­ter bestellen.

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Restaurant Fegefeuer | Das Mittelalter auf der Karte

Wahr­schein­lich fällt den meis­ten von Ihnen eine ita­lie­ni­sche Piz­ze­ria, ein net­tes grie­chi­sches Restau­rant oder ein guter tür­ki­scher Imbiss in der Stadt ein. Aber wis­sen Sie, wo man in Müns­ter eine pas­sa­ble mit­tel­al­ter­li­che Küche fin­det? Jetzt wer­den Sie sagen: Na sicher, im Café Met oder am Ger­ma­nia Cam­pus. Aber das stimmt nicht. Die ein­zi­ge ordent­li­che mit­tel­al­ter­li­che Kar­te hat das Restau­rant Fege­feu­er an der Von-Kluck-Stra­ße 15. Da fin­den Sie zum Bei­spiel die „Auf­ge­spieß­te Sau“, „Engels­flü­gel“ oder den „Schei­ter­hau­fen“. Und gut, Spätz­le, Pes­to und einen vega­nen Gemü­se­auf­lauf wird man damals mög­li­cher­wei­se anders genannt oder zube­rei­tet haben. Das macht die Gerich­te aber nicht weni­ger pro­bie­rens­wert. Das Fege­feu­er hat inzwi­schen auch einen Lie­fer­dienst. Bestel­len kön­nen Sie, wie man es wahr­schein­lich schon damals gemacht hat, via Inter­net. Hin­weis: Hal­ten Sie vor dem Haus bit­te einen Park­platz fürs Pfer­de­ge­spann frei.

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Restaurant Feldmann | Fingerfood á la carte

Heu­te möch­te ich hier eine Emp­feh­lung von Freun­den an Sie wei­ter­ge­ben, die sehr gut geges­sen haben und seit Tagen davon schwär­men. Der Anlass: Geburts­tag, und dann auch noch rund. Essen­ge­hen fällt ja aus, selbst kochen machen die Freun­de sowie­so immer, des­we­gen bestel­len, und zwar etwas Beson­de­res. Rum­fra­gen, goog­len, ganz vie­le Restau­rants in Müns­ter fin­den, sich nicht ent­schei­den kön­nen, weil alles so lecker aus­sieht und dann – Restau­rant Feld­mann aus­su­chen. Denn: Es gibt die „Fin­ger­food-Box für Zwei“, in der gleich zehn Spei­sen ent­hal­ten sind, unter ande­rem eine Rauch­lach­spra­li­ne mit Zwie­belchut­ney, ein Kür­bis-Wal­nuss­sa­lat mit gebeiz­tem Hirsch, eine Fala­fel auf Cous­cous-Salat oder auch ein Gar­ne­len­cock­tail mit Cock­tail­sauce, plus Des­serts und eine Fla­sche Wein, und das alles für 65 Euro. Die net­te Frau Feld­mann über­reich­te beim Abho­len zwei rie­si­ge Papier­tü­ten, dar­in lagen vier gro­ße Papp­kar­tons mit den klei­nen Geschmacks­ex­plo­sio­nen, ange­rich­tet auf Bam­bu­stel­ler­chen oder in Glä­sern. Nach­hal­tig war es also auch noch, und geschmeckt hat‘s sowieso.

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Restaurant Das Lauschig | Das Restaurant zur Radwanderung

Vor vier Wochen auf einer Rad­tour hat­ten wir zum Glück ein biss­chen Pech. Wir waren in Havix­beck ange­kom­men und etwas zu spät. Das Restau­rant auf unse­rem Weg hat­te schon geschlos­sen. Wir fuh­ren also wei­ter und fan­den den Bier­gar­ten vor dem Restau­rant Lau­schig, schräg gegen­über vom Stift Til­beck. Vom Haupt­bahn­hof aus sind es 16 Kilo­me­ter, aber es gibt einen sehr schö­nen Rad­weg und bei schlech­tem Wet­ter auch eine gut aus­ge­bau­te Stra­ße. Und noch ein Tipp: der Müns­ter­län­der Back­schin­ken. Hier geht’s zur Spei­se­kar­te.

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Restaurant Umai | Asiatisch frei Haus

Am Mon­tag beginnt wie­der die Zeit der Bring­diens­te. Und das mit dem Bestel­len ist ja immer so eine Sache: Erst muss man sich für einen Dienst ent­schei­den, das ist schon nicht so leicht, und dann auch noch für ein Gericht. Daher von uns zwei schnel­le Tipps. Den von der Gas­tro­no­mie in Müns­ter gestar­te­ten Lie­fer­dienst hungrig.ms ken­nen Sie noch aus dem Früh­jahr. Das ist der eine Tipp. Neu mit dabei ist das asia­ti­sche Restau­rant Umai. Dort kön­nen Sie zum Bei­spiel Bowls oder Sushi bestel­len, aber auch indo­ne­si­sches Essen, Chi­cken Masa­la, so etwas. Wir wür­den die Bun Bowl emp­feh­len, die wirk­lich sehr gut ist. Die Kar­te fin­den Sie auf die­ser Sei­te, und dort kön­nen Sie auch gleich bestellen.

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Ristorante Piccolo | Hausgemachten Pastaspezialitäten

An die­sen viel­leicht letz­ten war­men Som­mer­ta­gen bie­tet es sich an, abends drau­ßen zu essen. Beson­ders ent­spannt gelingt das im ita­lie­ni­schen Ris­tor­an­te Pic­co­lo an der Frau­en­stra­ße. Mit Blick aufs Schloss und der betrieb­sam-lebens­fro­hen Atmo­sphä­re der Stra­ße im Hin­ter­grund kön­nen Sie hier mit einem lecke­ren Limon­ci­no Spritz den Tag aus­klin­gen las­sen. Die Spei­se­kar­te fin­den Sie hier. Ins­be­son­de­re die haus­ge­mach­ten Pasta­spe­zia­li­tä­ten sind sehr zu empfehlen. 

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Royals & Rice | Vietnamesische Küche

Wenn Sie noch das Ode­on ken­nen, leben Sie wahr­schein­lich schon län­ger in Müns­ter. Der Club an der Über­was­ser­kir­che schloss im Jahr 2002. Dort spiel­ten unter ande­rem Bands wie R.E.M. oder die Red Hot Chi­li Pep­pers. Hier fin­den Sie ein vier Minu­ten lan­ges Video, in dem zu sehen ist, wie es dort damals aus­sah. Heu­te befin­det sich in dem Haus an der Frau­en­stra­ße 51 das viet­na­me­si­sche Restau­rant Royals & Rice. Und das lie­fert das Essen wie vie­le Restau­rant im Moment auch aus. Online bestel­len kön­nen Sie hier. Tipp von uns: Jeden Tag bis 14:30 Uhr gibt es ein Mit­tag­s­cur­ry mit Hühn­chen oder Tofu für nur fünf Euro.

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Salam Kitchen | Fusionsküche aus dem Mittleren Osten

Dass Essen auch poli­tisch sein kann, beweist die Salam Kit­chen an der Wol­be­cker Stra­ße. Der Name ist dort näm­lich Pro­gramm: „Salam“ und „Shalom“ bedeu­ten „Frie­den“, und dafür möch­te die Salam Kit­chen ein Zei­chen set­zen. Ab heu­te ser­viert das blau-weiß geka­chel­te Restau­rant wie­der Fusi­ons­kü­che aus dem Mitt­le­ren Osten. Die Spei­se­kar­te wird noch aus­ge­tüf­telt, aber so viel ist schon ein­mal sicher: Hum­mus­gra­tin steht auf jeden Fall dar­auf. Um einen Tisch zu reser­vie­ren, schrei­ben Sie am bes­ten eine E-Mail an die­se Adresse.

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Saras Wohnzimmer | Fast wie zu Hause

Für mich ist immer Tag des Kaf­fees, heu­te wird er sogar offi­zi­ell gefei­ert. Gleich­zei­tig ist Vege­ta­rier­tag. Zu bei­den Mot­to­ta­gen haben wir den pas­sen­den Tipp: Saras Wohn­zim­mer an der Gre­ve­ner Stra­ße. In dem hei­me­lig ein­ge­rich­te­ten Café ist es so gemüt­lich wie zu Hau­se, aber man muss nicht selbst kochen und backen. Es gibt lecke­re Toas­ties, Sup­pen und Kuchen. Zum Kaf­fee emp­feh­len wir die saf­ti­gen Lemon Bars – unglaub­lich zitro­nig und ganz ein­deu­tig mit viel Lie­be gebacken.

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Sayf Kebab | Vegan auf türkisch

Bei Sayf Kebab in der Aegi­di­i­stra­ße gibt es Döner vom Spieß – aber ganz ohne tie­ri­sche Bestand­tei­le. Das, was sich hier vor den Grill­stä­ben dreht, basiert auf Seit­an, also Wei­zen­ei­weiß. Auch sonst setzt Inha­ber Shirin Abdal ganz auf pflanz­li­chen Genuss, mit frit­tier­tem Gemü­se, Salat, haus­ge­mach­ten Soßen, Fala­feln und vega­nem Çiğ­köf­te. Des­we­gen wird der Name Sayf auch gespro­chen wie das eng­li­sche safe (sicher). Das soll hei­ßen: Der Döner hier ist lecker und sicher.

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Schach Niggemann | Spielfiguren, Schachbretter und vieles mehr

Viel­leicht haben Sie in den letz­ten Jah­ren aus der Not eine Tugend gemacht und mal wie­der ein ver­staub­tes Brett­spiel aus dem Wohn­zim­mer­re­gal gekramt. Wenn Sie dann Schach gespielt haben, dann lie­gen Sie sogar voll im Trend. Denn seit dem Net­flix-Hit Das Damen­gam­bit ist Schach wie­der in Mode gekom­men. Und wenn Sie schon auf den Geschmack gekom­men sind, kön­nen Sie Schach Nig­ge­mann in der Scha­dow­stra­ße mal einen Besuch abstat­ten. Den Fach­han­del gibt es schon seit 1985 und hat sich über die Jah­re als Spe­zia­list in der Schach­welt eta­bliert. Hier fin­den Sie nicht nur Spiel­fi­gu­ren und Schach­bret­ter, son­dern auch Lern­ma­te­ria­li­en, Bücher und Soft­ware, um noch ein biss­chen bes­ser zu werden.

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Schallplattencafé Mondhund | Schallplatte meets Kuchen

Auf dem Zen­tral­fried­hof in Müns­ter ist der Musi­ker und Kom­po­nist Lou­is Tho­mas Har­din begra­ben. Der Name wird Ihnen mög­li­cher­wei­se nichts sagen, aber den Namen Moon­dog haben Sie viel­leicht schon mal gehört. So nann­te er sich. Bevor er nach Deutsch­land kam, spiel­te Har­din als Stra­ßen­mu­si­ker in New York. Dort war er so bekannt, dass das Hil­ton-Hotel in den Sieb­zi­ger Jah­ren Anzei­gen in der New York Times schal­te­te, in denen es als Adres­se angab: gegen­über von Moon­dog. Eine sei­ner bekann­tes­tes Melo­dien aus dem Stück Bird’s Lament wur­de in Deutsch­land vor 20 Jah­ren als Sam­ple in dem Stück Get a Move on bekannt. Aber war­um erzäh­le ich das alles? Der Schall­plat­ten­lieb­ha­ber Mar­cus Krau­se hat im ver­gan­ge­nen Jahr an der Wol­be­cker Stra­ße 128 das sehr schö­ne Schall­plat­ten­ca­fé Mond­hund eröff­net. Sei­nen Kuchen zeigt Krau­se auf sei­ner Face­book-Sei­te. Die Plat­ten hat er hier zusam­men­ge­stellt. Das Café ist von diens­tags bis sams­tags zwi­schen 11 und 18 Uhr geöff­net. Am bes­ten ein­fach vorbeischauen.

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Schlemmen im Schlossgarten 

An der fri­schen Luft und bei Son­nen­schein einen lecke­ren Apé­ri­tif genie­ßen: Mona­te­lang konn­ten wir uns kaum etwas Schö­ne­res vor­stel­len, und jetzt ist es end­lich so weit. Meh­re­re Ange­bo­te gibt es zum Bei­spiel im Umkreis des Schlos­ses. Gleich neben dem Bota­ni­schen Gar­ten fin­den Sie die Tische des „Schloss­gärt­chens“, das täg­lich ab 12 Uhr geöff­net hat. Die Geträn­ke­aus­wahl kön­nen Sie sich hier anschau­en und vor Ort dann auch gleich online bestel­len. Wenn Sie Hun­ger haben, kön­nen Sie vega­ne Köst­lich­kei­ten vom Kra­wum­mel-Foodtruck an den Platz bestel­len. Ein paar Schrit­te wei­ter an der Pro­me­na­de (gegen­über dem Stadt­bad Mit­te) gibt es im „Digi­ta­len Bier­gar­ten“ noch mehr Spei­sen­aus­wahl, unter ande­rem Bur­ger von Peter Pane, Piz­za vom Apos­to und Schnit­zel vom Klei­nen Kie­pen­kerl. Bestel­len und bezah­len kön­nen Sie auch hier rein digital.

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Shadi Bistro & Restaurant | Bratlinge in Fladenbrot

In der Ein­gangs­tür steht ein klei­ner Holz­tisch mit einer Glo­cke. Wer bestel­len möch­te, muss klin­geln. Der per­si­sche Imbiss Shadi an der Ham­mer­stra­ße 29 ver­kauft sei­ne Gemü­se­ein­töp­fe, die Lin­sen­sup­pe und die Auber­gi­nen­ta­schen seit ein paar Wochen durch ein Fens­ter zur Stra­ße. Und Majid Kazem­loo, der Inha­ber, steht jetzt noch etwas öfter am Ein­gang und grüßt, so freund­lich wie kaum ein ande­rer Mensch in die­sem Vier­tel. Wenn Sie zum ers­ten Mal da sind und etwas pro­bie­ren möch­ten, das Sie in der Stadt viel­leicht nir­gend­wo anders bekom­men (falls doch, Hin­wei­se bit­te an uns), dann bestel­len Sie eine Kuku-Rol­le; das sind in Fla­den­brot ein­ge­wi­ckel­te Spi­nat-Gemü­se-Kräu­ter­brat­lin­ge. Am bes­ten schme­cken sie mit Schafs­kä­se­creme. Trans­pa­renz-Hin­weis: Ich esse seit über 15 Jah­ren begeis­tert Kuku-Rol­len. Und damit Sie nicht vor ver­schlos­se­nen Türen ste­hen: Geöff­net ist Shadis Imbiss mon­tags bis frei­tags zwi­schen 12 und 19 Uhr. Die Spei­se­kar­te fin­den Sie auf der Web­site.

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Silvesteressen | Silvester Essen nach Hause telefonieren

Sil­ves­ter ist sonst ja eine schö­ne Gele­gen­heit, auf­wän­dig zu kochen. Aber vie­le Men­schen haben das in die­sem Jahr man­gels Frei­zeit­al­ter­na­ti­ven schon so oft gemacht, dass sie viel­leicht auch ganz froh sind, ein­mal aus­set­zen zu kön­nen. Wenn Sie dazu­ge­hö­ren oder sich ein­fach so zum Jah­res­wech­sel ger­ne etwas Lecke­res aus Pro­fi-Küchen nach Hau­se holen möch­ten, haben wir hier ein paar Tipps für Sie:

● Käse­fon­due zum Bei­spiel, der Sil­ves­ter-Klas­si­ker. In der Hafen­kä­se­rei kön­nen Sie bis Mon­tag­mit­tag ein Fon­due-Set bestel­len und es am 30. Dezem­ber zwi­schen 15 und 18 Uhr abholen.

● Noch ein Klas­si­ker: Raclette. Beim Gro­ßen Kie­pen­kerl bekom­men Sie ein opu­len­tes Set (mit Fleisch oder vegan). Auch ein fest­li­ches Menü steht auf der Weih­nachts- und Sil­ves­ter-Kar­te [Link ver­al­tet], alle Infos zu Bestel­lung, Abho­len und Lie­fe­rung fin­den Sie hier.

● Getrüf­fel­tes Schwarz­wur­zel­süpp­chen, Schul­ter und Keu­le vom hei­mi­schen Hirsch und con­fier­te Kräu­ter­seit­lin­ge ste­hen auf dem Sil­ves­ter-Menü des Land­gast­hofs Pleis­ter Müh­le. Sie kön­nen sich das alles lie­fern las­sen oder selbst abho­len, bestel­len kön­nen Sie bis zum 27. Dezember.

● Wenn Sie noch etwas mehr Geld aus­ge­ben möch­ten, kön­nen Sie im Restau­rant Brust oder Keu­le Rosa Kalb­sta­fel­spitz und gebeiz­ten Thun­fisch, gla­sier­tes Short-Rib, Four­me d’Ambert Mousse (kei­ne Panik, wir haben das gegoo­gelt: Es ist ein Blau­schim­mel­kä­se) und Tar­te Tatin (fran­zö­si­scher Apfel­ku­chen) abho­len. Hier noch ein­mal das gan­ze Menü [Link ver­al­tet] auf einen Blick. Bestel­len kön­nen Sie, solan­ge der Vor­rat reicht.

Wir wün­schen guten Appetit!

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Simons Kaufladencafé | Versteckt, aber oho

Es liegt etwas ver­steckt, aber wenn man es gefun­den hat, ist es wirk­lich ein sehr schö­ner Ort. Am Vers­poel (das ist die klei­ne Stra­ße, die am Mari­en­platz von der Lud­ge­ristra­ße abgeht), direkt gegen­über dem nepa­le­si­schen Restau­rant liegt Simons Kauf­la­den­ca­fé. Es ist klein, aber damit eben auch gemüt­lich, und man kann sehr schön im Hin­ter­hof sit­zen. Hier kön­nen Sie sich anse­hen, wie es dort aus­sieht. Geöff­net ist das Café diens­tags bis frei­tags von 12 bis 17 Uhr, sams­tags von 11 bis 17 Uhr.

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Skatan LLC | Skateboard-Upcycling aus Münster (Macht gerade Pause)

Upcy­cling, also die Kunst, aus alten oder kaput­ten Din­gen etwas Neu­es zu machen, liegt nach wie vor im Trend. Krea­ti­ve Men­schen ver­wan­deln lee­re Kon­ser­ven­do­sen in bun­te Stif­te­hal­ter, Nutel­la-Glä­ser in Sei­fen­spen­der oder Obst­kis­ten in Möbel. Jan Groot aus Müns­ter hat sich in der Sze­ne eine beson­de­re Nische geschaf­fen: Er macht aus alten Skate­boards Bän­ke, Tische, Bil­der­rah­men, Schlüs­sel­an­hän­ger und sogar Schmuck­stü­cke. Und auch wenn die Boards viel­leicht nicht mehr ganz fahr­tüch­tig waren, kön­nen Sie sich die Ergeb­nis­se also beden­ken­los um den Hals oder an die Wand hän­gen oder auch Ihr Fei­er­abend­ge­tränk dar­auf abstel­len. Es sind nicht nur sehr far­ben­fro­he, son­dern auch sehr sta­bi­le Pro­duk­te. Sie kön­nen sich das im Online­shop [Link nicht mehr aktu­ell] des Labels Skatan LLC anschau­en, oder Sie gehen in den Black Hea­ven Skate­shop an der Wol­be­cker Stra­ße 38.

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Skybar/Deli-Lounge | Der Ausblick über Münster

Zuge­ge­ben, wir waren selbst noch nicht da, aber die neue Bar hat ja auch gera­de erst eröff­net. In Bahn­hofs­nä­he, in der Engel­stra­ße, lockt ganz oben im neu eröff­ne­ten Atlan­tic Hotel die Sky­bar mit Drinks, klei­nen Snacks und – natür­lich – mit dem Aus­blick über Müns­ter. Auf der Cock­tail­kar­te ste­hen neben bekann­ten Geträn­ken auch außer­ge­wöhn­li­che Kaf­fee-Krea­tio­nen wie Espres­so-Mar­ti­ni und Kaf­fee-Negro­ni. Wei­ter unten im Haus, in der Deli Lounge, gibt es übri­gens auch Kaf­fee ohne Alko­hol. Die Kaf­fee­sor­ten für die Lounge wur­den sorg­fäl­tig (und medi­en­wirk­sam) von Müns­te­ra­ner Pro­mi­nenz mit aus­ge­wählt, hier kön­nen Sie sich das anschau­en. Wir wün­schen viel Spaß, gute Geträn­ke und eine schö­ne Aussicht!

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Slickertann | Bio-Lieferdienst

Wenn Sie sich Ihre Vor­rä­te im Moment lie­ber lie­fern las­sen, aber nicht bei den gro­ßen Super­markt­ket­ten bestel­len möch­ten, dann schau­en Sie sich doch mal den Lie­fer­dienst von Sli­cker­tann an. Der Bio­la­den bringt Ihnen Obst und Gemü­se, Brot und Kuchen und ande­re Lebens­mit­tel vom Müs­li bis zur Erb­sen­sup­pe aus der Dose. In der Haus­halts­ab­tei­lung gibt’s Wasch- und Spül­mit­tel, Kos­me­tik und – natür­lich – Toi­let­ten­pa­pier. Und wenn Sie doch ger­ne mal raus­ge­hen: Es gibt auch zwei Laden­lo­ka­le, an der Waren­dor­fer Stra­ße und an der Gasselstiege.

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Spiekerladen | Spezialitäten direkt vom Hof

Im Spie­ker­la­den vom Bau­ern­hof Ren­fert-Dei­ter­mann in Git­trup bekom­men Sie alles, was Ihr Hof­la­den-Herz begehrt: fri­sches Gemü­se, Wurst- und Käse­wa­ren, Brot und sai­so­na­le Spe­zia­li­tä­ten wie Spar­gel oder Erd­bee­ren. Zuge­ge­ben, dafür ist es jetzt ein biss­chen zu spät, dafür aber nicht für das Okto­ber-Frucht­ge­mü­se schlecht­hin: Kür­bis. Die pas­sen­den Rezept­ideen gibt es gleich dazu. Und wenn Sie Ihren Kür­bis lie­ber aus­höh­len und eine Ker­ze rein­stel­len wol­len, Zier­kür­bis­se gibt es dort auch.

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Spielkultur | Für Spielsüchtige und andere Spieler:innen

Man muss ja nicht immer nur Essen bestel­len. War­um nicht zwi­schen­durch auch mal ein Brett­spiel? Das geht nicht nur bei gro­ßen Online-Ver­sand­händ­lern, son­dern auch bei eini­gen klei­ne­ren Läden, zum Bei­spiel beim Geschäft Spiel­kul­tur an der Frau­en­stra­ße. Man muss es aller­dings abho­len. Aber das ist ja ein ganz guter Grund, zwi­schen­durch das Haus zu ver­las­sen. Das Gan­ze funk­tio­niert so: Spiel bestel­len, zum Bei­spiel per E-Mail, in der Woche zwi­schen 12 und 18 Uhr abho­len, sams­tags zwi­schen 10 und 16 Uhr, an der Tür mit Kar­te zah­len, Spiel mit­neh­men. Gar nicht so schwer.

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Spooky’s | Eine Kegelbahn zum drauf Sitzen

Ein­mal gera­de­aus durch, an der The­ke vor­bei, die Trep­pe run­ter, und schon ste­hen Sie mit­ten in einem der inter­es­san­tes­ten Knei­pen­räu­me Müns­ters. Im Kel­ler vom Spooky’s an der Ham­mer Stra­ße 66 ist zwi­schen den Wän­den auf der lin­ken und rech­ten Sei­te des­halb so wenig Platz, weil sich an die­ser Stel­le frü­her eine Kegel­bahn befand. Das ist aller­dings nur einer von vie­len Grün­den, sich das Spooky’s ein­mal von innen anzu­se­hen. Die Men­schen hin­ter der The­ke machen es einem wirk­lich sehr leicht, sich hier wohl­zu­füh­len. Die Aus­wahl an Bier­sor­ten ist groß. Und es gibt noch einen ande­ren Raum, der etwas ver­steckt liegt, ganz hin­ten links. Da fin­den Sie die viel­leicht gemüt­lichs­te Sitz­ecke in einer Knei­pe in Müns­ter. Das Spooky’s hat die Coro­na-Zeit glück­li­cher­wei­se über­stan­den. Auch dank der vie­len Men­schen, die es hier mögen. Am Mon­tag­nach­mit­tag bedank­ten sich Dagi und Han­nes, die bei­den Inha­ber, dafür in einem Face­book-Pos­ting. Sie hat­ten um Spen­den gebe­ten. Fast 10.000 Euro kamen zusam­men.

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Tan­te August | Früh­stück, Mit­tag & Co. in Wohnzimmeratmosphäre

Im Café Tan­te August in der Augus­ta­stra­ße 20 fühlt sich ein Besuch fast an wie ein Abste­cher zur eige­nen Tan­te. Auf gemüt­li­chen Sofas zwi­schen anti­kem Mobi­li­ar kommt eine wah­re Wohn­zim­mer­at­mo­sphä­re auf. Hier gibt es am Wochen­en­de ein klei­nes, aber fei­nes Früh­stücks­me­nü zu fai­ren Prei­sen und unter der Woche neben der haus­ei­ge­nen Kaf­fee­mi­schung auch Sup­pe oder Pani­nis für die Mit­tags­pau­se. Das Ange­bot ist krea­tiv – wie zum Bei­spiel das „Flipper“-Panini mit Thun­fisch­creme – und teil­wei­se vegan. Gele­gent­lich fin­den hier auch Wohn­zim­mer­kon­zer­te oder Floh­märk­te statt. Es lohnt sich also, die Augen nach Ver­an­stal­tun­gen offen zu hal­ten. All­zu viel Zeit soll­ten Sie sich mit dem Besuch aber nicht las­sen. Im nächs­ten Jahr schließt das Café oder zieht um. Das steht bis­lang noch nicht fest.

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Tapas-Bar Cho & Riso | Kleine Appetithäppchen aus der ganzen Welt

Wenn Sie Hun­ger haben, dann war­ten Sie bes­ser noch einen Moment, bevor Sie auf die­sen Link kli­cken. Die Fotos auf der Web­site der Tapas-Bar Cho & Riso an der Son­nen­stra­ße 42 sind mit Hun­ger wirk­lich kaum zu ertra­gen. Das ist Ihnen tat­säch­lich zu hei­kel gera­de? Dann erklä­ren wir es schnell. Auf der Kar­te ste­hen Tapas, also klei­ne Appe­tit­häpp­chen aus der gan­zen Welt, natür­lich aus Spa­ni­en, aber auch aus Ita­li­en oder Japan. Shime­j­ji Pil­ze, Pimi­ent­os de Padron (Papri­ka aus Spa­ni­en), süd­ame­ri­ka­ni­sche Fleisch­bäll­chen oder haus­ge­mach­te Käse-Lauch-Kro­ket­ten. Ach, schau­en Sie es sich ein­fach an. Es sieht fan­tas­tisch aus. Geöff­net ist das Cho & Riso diens­tags bis don­ners­tags von 17 bis 24 Uhr sowie frei­tags und sams­tags von 17 bis 2 Uhr.

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Tayibat Feinkost | Zufälle gibt’s…

Zufäl­lig bei einer Rad­tour ent­deckt: Tayibat Fein­kost in Grem­men­dorf, direkt am Albers­lo­her Weg, ein klei­ner Imbiss mit Metz­ge­rei und einem Mini-Super­markt. Auf der Spei­se­kar­te steht: „Lie­be auf den ers­ten Biss“. Und das wür­de ich direkt so unter­schrei­ben. Neu­lich bin ich abends mit dem Rad aus dem Süd­vier­tel nach Grem­men­dorf gefah­ren, nur um dort Mana­kish mit Grill­ge­mü­se zu essen. Gut, ich hät­te auch online bestel­len kön­nen. Aber eine Rad­tour bei dem Wet­ter kann ich auch allen sehr empfehlen.

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Teehaus Tropic | Geschenkideen und Tee

Fast jede:r in der Stadt kennt wahr­schein­lich das Tee­haus Tro­pic, den klei­nen, bun­ten Asia-Laden am Spie­ker­hof 32. Aber waren Sie schon mal in dem Geschäft? Wir wür­den Ihnen das wärms­tens ans Herz legen, auch wenn Sie nicht unbe­dingt Tee oder eine Win­ke­kat­ze aus dem Schau­fens­ter kau­fen möch­ten. Es gibt dort auch eini­ge Lebens­mit­tel und vor allem hüb­sche Geschenk­ideen. Unser Tipp wären zum Bei­spiel die schö­nen Ess­stäb­chen. Und die könn­ten Sie in das hand­ge­schöpf­te Geschenk­pa­pier ein­wi­ckeln, das es dort eben­falls zu kau­fen gibt. Weil mor­gen Hei­lig­abend ist, kön­nen wir aus­nahms­wei­se nicht schrei­ben, wer aus unse­rem Team Ihnen die­sen Tipp gibt. Denn die Per­son, die die Ess­stäb­chen bekom­men wird, soll das vor­her mög­lichst nicht erra­ten. Aber was wir Ihnen sagen kön­nen: Das Tee­haus hat mor­gen noch von 10 bis 13 Uhr geöffnet.

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Teilchen und Beschleuniger | Café oder WG-Wohnzimmer?

Im „Teil­chen und Beschleu­ni­ger“ an der Wol­be­cker Stra­ße gibt es genau das, was der Name ver­spricht: Kaf­fee und Bagels am Mor­gen, Kaf­fee und Kuchen am Nach­mit­tag und dazu gemüt­li­che Ses­sel und Sofas, die dem Teil­chen ein Gefühl von WG-Wohn­zim­mer ver­lei­hen. Ich emp­feh­le einen Bagel mit Räu­cher­to­fu und getrock­ne­ten Toma­ten und danach einen Besuch im Bade­zim­mer. Das mei­ne ich auf die best­mög­li­che Wei­se, denn dort lau­fen den gan­zen Tag über Hör­spie­le der „Drei ???“. Unter der Woche hat das Teil­chen bis 20 Uhr geöff­net, am Wochen­en­de sogar bis 22 Uhr. Dann gibt’s nicht nur Kaf­fee, son­dern auch Cocktails.

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The James | Einfach nur irisch

Trink­emp­feh­lung. Vor­weg eine klei­ne Gesund­heits-War­nung: Bit­te ver­wen­den Sie Bier in den kom­men­den Tagen nicht als Durst­lö­scher. Egal, wie viel Sie davon trin­ken – es bleibt drau­ßen heiß, Sie wer­den wei­ter schwit­zen und ganz sicher kei­nen küh­len Kopf bewah­ren. Aber das wis­sen Sie ja sowie­so. Dann kann ich Ihnen jetzt also mit gutem Gewis­sen „The James“ emp­feh­len. Die Eck­knei­pe, oder bes­ser das Pub, liegt gleich neben dem Lotha­rin­ger Klos­ter in der Hörster­stra­ße 27. Öff­net man die Tür, befin­det man sich in einem urge­müt­li­chen Bier­him­mel. 30 ver­schie­de­ne Sor­ten aus Groß­bri­tan­ni­en, Bel­gi­en und Deutsch­land kann man aus­pro­bie­ren, acht davon vom Fass: Ful­lers Lon­don Pri­de, ESB, Por­ter, Gree­ne King Abbot Ale, Guin­ness, New­cast­le Brown Ale, Strong­bow Cider und Faust Pils. Ja, es schmeckt so gut, wie es klingt. Bestellt und bezahlt wird übri­gens, wie in eng­li­schen Pubs üblich, am Tre­sen. Und auch die Ein­rich­tung ist very bri­tish: vie­le Bil­der an den Wän­den, alte Leder­so­fas zum Ver­sin­ken, Tep­pi­che auf dem Fuß­bo­den. Trin­ken kann man drin­nen, aber auch drau­ßen auf dem Vor­platz. Und auch wenn ich es noch nie gemacht habe, ich glau­be, man kann auch Was­ser bestellen.

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Torquato | Ausgefallene Feinkost, Küchenutensilien oder tolles Kinderspielzeug

Wenn Sie noch ein schö­nes Geschenk suchen, wahl­wei­se für jemand ande­ren oder Sie selbst, dann schau­en Sie doch mal bei Tor­qua­to rein. Das hüb­sche Geschäft am Alten Fisch­markt ver­kauft lau­ter Sachen, die man nicht drin­gend braucht, aber doch gern hät­te. Eine schö­ne Sei­fe zum Bei­spiel, aus­ge­fal­le­ne Fein­kost, Küchen­uten­si­li­en oder tol­les Kin­der­spiel­zeug. Und falls Sie in den nächs­ten Tagen nicht in der Stadt sind: Einen Online­shop gibt es auch.

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Trattoria Adria | Ecken aus Backsteinen

In den letz­ten bei­den RUMS-Brie­fen haben wir Ihnen zur Neu­eröff­nung der Gas­tro­no­mie Restau­rants für den „Live-Besuch“ emp­foh­len. Falls noch nicht das Rich­ti­ge für Sie dabei war, Sie immer noch oder schon wie­der hung­rig sind, haben wir heu­te gleich noch einen Vor­schlag für Sie: die Trat­to­ria Adria im Kreuz­vier­tel. Das klei­ne, gemüt­li­che Eck­lo­kal mit Back­stein­wän­den ser­viert neben einer beacht­li­chen Aus­wahl an Pas­ta und Piz­zen natür­lich auch Anti­pas­ti, Sup­pen, Sala­te, Fisch- und Fleisch­ge­rich­te. Sie kön­nen sich tele­fo­nisch einen Platz im Innen- oder Außen­be­reich reser­vie­ren – falls denn das Wet­ter mit­ma­chen soll­te. Und falls es beim Besuch gern eine Piz­za sein darf: Mei­ne Kol­le­gin Johan­ne Burk­hardt emp­fiehlt die Piz­za „Sta­gio­ni“ mit Arti­scho­cken, Cham­pi­gnons, Schin­ken, Sar­del­len und Oliven.

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Unverpacktladen Einzelhandel – Zum Wohlfüllen | Hervorragende Nussecken und anderes Gutes, Abschied ist schwer

Fast sie­ben Jah­re lang gab es den Unver­packt-Laden „Ein­zel­han­del zum Wohl­fül­len“. Erst an der Ham­mer­stra­ße, seit Febru­ar die­ses Jah­res auch am Rosen­platz, doch jetzt ist Schluss. Zum 2. Juli schlie­ßen bei­de Stand­or­te. Pan­de­mie, Per­so­nal­man­gel und mas­siv stei­gen­de Ein­kaufs­prei­se sei­en in den letz­ten zwei Jah­ren nicht spur­los am Geschäft vor­über­ge­gan­gen, schreibt das Team zum Abschied. Für alle, die ein letz­tes Mal plas­tik­frei ein­kau­fen und stö­bern möch­ten, gibt es einen Schluss­ver­kauf mit 15 Pro­zent Rabatt auf das gesam­te Sor­ti­ment. Neben Lebens­mit­teln fin­den Sie dort auch unver­pack­te Pfle­ge­ar­ti­kel, Rei­ni­gungs­mit­tel und Nütz­li­ches für die Küche.

Im Unver­packt­la­den Ein­zel­han­del – Zum Wohl­fül­len am Rosen­platz gibt es schö­ne Sachen: Bie­nen­wachs­tü­cher, mit denen Sie Ange­bro­che­nes halt­bar auf­be­wah­ren kön­nen, Saat­gut für den eige­nen klei­nen Kräu­ter­gar­ten und natür­lich eine (rela­tiv über­schau­ba­re) Aus­wahl unver­pack­ter Lebens­mit­tel des täg­li­chen Bedarfs. Den eigent­li­chen Grund, wes­halb wir Ihnen einen Besuch der neu­en Filia­le am Rosen­platz emp­feh­len wür­den, fin­den Sie aller­dings in der Back­wa­ren­ab­tei­lung: Dort bekom­men Sie ganz her­vor­ra­gen­de Nussecken.

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Urbanhive | Kräuter für zuhause ohne grünem Daumen

Was macht man eigent­lich, wenn man kei­nen grü­nen Dau­men hat, aber zuhau­se fri­sche Kräu­ter ern­ten möch­te? Man kann zum Bei­spiel etwas bei Urban­hi­ve bestel­len. Das jun­ge Start-Up aus Müns­ter schickt dann die „urban­farm“, ein schma­les, drei­stö­cki­ges Wand­re­gal, aus dem Salat­pflan­zen, Spros­sen und Kräu­ter sprie­ßen. Wenn Sie das aus­pro­bie­ren möch­ten, brau­chen Sie aber etwas Geduld, und zwar län­ger, als die Pflan­zen zum Wach­sen brau­chen. Sie kön­nen das kom­plet­te Paket inklu­si­ve Samen­kap­seln in Bio­qua­li­tät jetzt für 159 Euro vor­be­stel­len. Ab Dezem­ber kön­nen Sie mit der Lie­fe­rung rech­nen, die Zeit kön­nen Sie ja mit fri­schen Sachen vom Markt über­brü­cken. Aus den Samen­kap­seln wach­sen zum Bei­spiel Ruco­la, Peter­si­lie, Sal­a­no­va und Brun­nen­kres­se. Dabei kom­men sie kom­plett ohne Erde aus, für Licht sor­gen LEDs, Was­ser fließt aus einem ein­ge­bau­ten Tank. Sie sel­ber müs­sen also nur ein biss­chen freie Wand­flä­che fin­den, das Modul auf­hän­gen, die Kap­seln ein­set­zen, den Was­ser­tank fül­len und das Licht ein­schal­ten. Dann soll es wach­sen und gedei­hen – und das ganz unab­hän­gig davon, wie Ihre bis­he­ri­gen Erfah­run­gen mit Zim­mer­pflan­zen so aus­ge­fal­len sind.

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Urlaub auf dem Teller | Südfeeling auf dem heimischen Mittagstisch

Mer­ca­do Cor­ti­na, Waren­dor­fer Str. 123, 48145 Münster

Wenn Ihnen die­sen Som­mer wegen der stei­gen­den Gas­prei­se das Urlaubs­bud­get aus­geht, Sie aber trotz­dem das Fern­weh packt, kön­nen Sie sich das Urlaubs­fee­ling – zumin­dest kuli­na­risch – ganz ein­fach nach Hau­se holen. Bei La Bode­ga in der Rosen­stra­ße 2 fin­den Sie spa­ni­sche Spe­zia­li­tä­ten: lecke­re Tapas, Schin­ken und Wei­ne. Por­tu­gie­si­sche Lebens­mit­tel gibt es in Müns­ter in gleich drei Geschäf­ten: Bei Mer­ca­do Cor­ti­na in der Waren­dor­fer Stra­ße 123, im por­tu­gie­si­schen Fein­kost­ge­schäft in der Wol­be­cker Stra­ße 72 und bei Por­tu­gal Plus in der Ham­mer­stra­ße 48. Und wenn es Sie eher nach Ita­li­en zieht, stat­ten Sie doch dem Mer­ca­to Ita­lia­no in der Ham­mer­stra­ße 64 einen Besuch ab. Gute Rei­se und guten Appetit!

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Wackelpeter | Tante Emma für Kindersachen

Haben Sie schon mal in einem Tan­te-Emma-Laden gestan­den? Möch­ten Sie? Dann fah­ren Sie am bes­ten zur Ewal­di­stra­ße, Haus­num­mer 24. In die­sem Geschäft, dem Wackel­pe­ter, bekom­men Sie zwar kei­ne Lebens­mit­tel, son­dern gebrauch­te Kin­der­klei­dung und Spiel­sa­chen. Aber auch wenn Sie kei­ne Kin­der haben, nichts ver­schen­ken wol­len, son­dern ein­fach nur einen wun­der­schö­nen Laden sehen möch­ten, fah­ren Sie vor­bei – oder emp­feh­len Sie den Wackel­pe­ter wei­ter. Es lohnt sich wirk­lich. Und wenn Sie schon mal rein­schau­en möch­ten, auf der Web­site fin­den Sie eini­ge Fotos.

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Weidenhof | Bio-Lieferdienst

Die Tage wer­den dunk­ler und nas­ser – da will man oft am liebs­ten zu Hau­se blei­ben, und auf dem Wochen­markt ein­zu­kau­fen, klingt für man­che viel­leicht nicht mehr so ver­lo­ckend. Das Ange­bot des Wei­den­hofs (Sie ken­nen ihn viel­leicht vom öko­lo­gi­schen Bau­ern­markt frei­tags auf dem Dom­platz) löst die­ses Pro­blem. Damit kom­men Lebens­mit­tel in Bio-Qua­li­tät näm­lich bis an Ihre Haus­tür. Aus einem viel­fäl­ti­gen Sor­ti­ment kön­nen Sie sich ent­we­der ein vor­ausge­wähl­tes Abo lie­fern las­sen oder aus regio­na­len Pro­duk­ten wie Eiern, Obst, Gemü­se und fri­schem Brot bis hin zu abge­pack­ten Lebens­mit­teln selbst Ihre per­sön­li­che Aus­wahl zusam­men­stel­len. Und inzwi­schen bie­tet der Wei­den­hof auch „Koch-Kis­ten“ inklu­si­ve krea­ti­ver Rezep­te an. Einen Ein­druck von den aktu­el­len Rezep­ten kön­nen Sie hier bekommen.

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Weinhandel Mesters | Der Wein zum Dom

In einer Sei­ten­gas­se, die den Dom­platz mit der Königs­stra­ße ver­bin­det, liegt etwas ver­steckt der Wein­han­del Mes­ters. Und ver­steckt bedeu­tet in die­sem Fall: Das Fens­ter ist gar nicht so klein, aber von außen sieht man nur eine Trep­pe nach unten. Geht man die­se Trep­pe hin­un­ter, gelangt man in einen Laden, der über­ra­schend groß ist. Dort fin­den Sie ita­lie­ni­sche, fran­zö­si­sche und deut­sche Wei­ne, Scho­ko­la­den oder Pra­li­nen. Wenn Sie Mar­zi­pan mögen, pro­bie­ren Sie das Mar­zi­pan. Und ein klei­ner Tipp: Las­sen Sie sich von den Öff­nungs­zei­ten auf der Web­site nicht ver­wir­ren: Der Wein­han­del hat mitt­wochs, frei­tags und sams­tags jeweils zwi­schen 10 Uhr und 17 Uhr geöffnet.

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Weinhandel Trixi Bannert | Der Wein zum passenden Buch

[…] Und weil zu einem guten Buch auch immer ein guter Wein passt, könn­ten Sie ja beim Wein­han­del Tri­xi Ban­nert die ein oder ande­re Fla­sche bestel­len. Der Min­dest­be­stell­wert beträgt 25 Euro, die Lie­fer­kos­ten 2 Euro.

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Wilma | Biobrot meets Café

Die alte Ciba­ria-Back­stu­be an der Bre­mer Stra­ße ist seit eini­ger Zeit eine Bau­stel­le. Hier zieht Wil­ma ein, ein neu­es Pro­jekt im Han­sa­vier­tel. Und seit letz­ter Woche gibt es im Vor­gar­ten auch schon aller­lei Lecke­rei­en: Kaf­fee, Pan­ca­kes, Stul­len, vie­les davon vegan und alles auch zum Mit­neh­men. Auf dem Insta­gram-Account von Wil­ma kön­nen Sie sich einen ers­ten Ein­druck ver­schaf­fen. Oder Sie schau­en ein­fach mal vor­bei, don­ners­tags und frei­tags zwi­schen 8 und 16 Uhr oder sams­tags und sonn­tags zwi­schen 10 und 16 Uhr. (est)

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Wolle & Moritz | Der Kaffee zum Wochenmarkt

Den Wochen­markt auf dem Dom­platz ken­nen Sie natür­lich. Mitt­ler­wei­le ist es sams­tags wie­der so voll, dass sich ein Besuch am Mitt­woch­mor­gen rich­tig lohnt. In der spät­som­mer­li­chen Son­ne schmeckt der Kaf­fee vor der Arbeit bei Wol­le & Moritz beson­ders gut. Vor ein paar Wochen hat unse­re Redak­teu­rin Eva Strehlke ent­deckt, dass man sich für die markt­lo­sen Tage die Kaf­fee­mi­schung auch für das Herd­känn­chen zu Hau­se mit­neh­men kann – das kön­nen wir Ihnen auch nur emp­feh­len. Für die Fami­li­en­mit­glie­der, die kei­nen Kaf­fee trin­ken, könn­ten Sie beim Holz­ofen­bä­cker Nie­hu­es ein Rosi­nen­brot mit­neh­men. Dafür ist es auch nicht so schlecht, wenn Sie früh dran sind, sonst ist es oft schon ausverkauft.

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Wunderkasten

X | Y | Z

Yassas | Griechischer Kurzurlaub

Ob und wann wir in die­sem Jahr Rei­se­plä­ne machen kön­nen, ist ja lei­der immer noch kaum abzu­se­hen. Des­halb emp­feh­len wir heu­te mal wie­der einen kuli­na­ri­schen Kurz­ur­laub: Bei Yas­sas am Nie­der­sach­sen­ring (Ecke Pius­al­lee) bekom­men Sie don­ners­tags bis sonn­tags jeweils von 18 bis 21 Uhr lecke­re grie­chi­sche Tapas. Auf der Spei­se­kar­te ste­hen Klas­si­ker wie gefüll­te Wein­blät­ter, Tzatz­i­ki und Feta­kä­se im Teig­man­tel, dazu kön­nen Sie gegrill­te Fleisch­spie­ße, Gemü­se und Sala­te aus­su­chen. Wenn Sie viel Hun­ger haben oder sich zwi­schen den vie­len Klei­nig­kei­ten nicht ent­schei­den kön­nen, bekom­men Sie auch einen Grill- oder Fischteller.

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Yaya-Bowl | Essensrobotik

Bei Yaya-Bowls an der Königs­stra­ße berei­ten Robo­ter das Essen zu. Die Zuta­ten grei­fen sie mit ihren Robo­ter-Armen, dann mischen sie alles in einem Topf zusam­men. Klingt unge­wöhn­lich, hat aber auch Vor­tei­le: Man kann sich zum einen dar­auf ver­las­sen, dass die Bowl genau­so schmeckt wie beim letz­ten Mal. Und es ist etwas unwahr­schein­li­cher, dass der Laden geschlos­sen blei­ben muss, weil das Per­so­nal fehlt, was ja anders­wo im Moment schon mal vor­kommt. Ganz wit­zig übri­gens: Auf der Web­site gibt es eine Kate­go­rie „Jobs“ und eine mit dem Titel „Kon­takt“. Da kann man Fra­gen stel­len, zum Bei­spiel zu den Jobs. Bevor man eine Fra­ge stel­len kann, muss man aller­dings vor­her mit einem Häk­chen ver­si­chern: „Ich bin kein Robo­ter.“ (rhe)

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Yomaro | Eisige Freude

Eis­kal­ter Tag­traum. Müss­te ich nicht heu­te die­sen Brief schrei­ben, wäre ich schon längst Rich­tung König­stra­ße 15/16 unter­wegs. Denn dort gibt es Yoma­ro, eis­kal­ten Fro­zen-Joghurt aus eige­ner Her­stel­lung. Ich könn­te zwi­schen 30 Top­pings wäh­len und wür­de den Genuss nach­her nicht ein­mal bereu­en. Denn Yoma­ro ent­hält Kal­zi­um, Eiweiß und Vit­amin B2, weni­ger als 100 Kalo­rien pro 100 Gramm und Becher sowie Löf­fel sind bio­lo­gisch abbau­bar. Das schrei­ben zumin­dest die Macher:innen. Ich schaue mir gera­de die Bil­der auf der Web­site an und tag­träu­me ein biss­chen. Mei­ne Güte, sieht das kühl und lecker aus… Aber Schluss jetzt damit. Ich kann so nicht arbeiten!

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Yuzu Ramen | Japanisch!

Im letz­ten RUMS-Brief haben wir Ihnen einen kuli­na­ri­schen Aus­flug nach Grie­chen­land emp­foh­len. Heu­te geht die Rei­se nach Japan – und zwar in die ers­te Iza­ka­ya (so hei­ßen japa­ni­sche Knei­pen) Müns­ters. Das Yuzu Ramen (Münz­stra­ße) ser­viert mon­tags bis sonn­tags jeweils von 18 bis 20 Uhr japa­ni­sche Spe­zia­li­tä­ten, etwa gefüll­te Teig­ta­schen, Reis­ge­rich­te und, natür­lich, Ramen. Das wohl bekann­tes­te Nudel­ge­richt Japans besteht aus den Ramen-Nudeln (hier kön­nen Sie nach­le­sen, wie sie zube­rei­tet wer­den), einer Brü­he und ver­schie­de­nen Bei­la­gen. Mei­ne Kol­le­gin Johan­ne Burk­hardt emp­fiehlt ganz beson­ders die vege­ta­ri­schen Miso-Ramen mit Weiß­kohl, Bam­bus­spros­sen und einem mari­nier­ten Ei.

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Zedler’s Genuss Company | Whisky, Gin, Rum und Dackel-Bier

Dort, wo sich seit eini­gen Jah­ren der Ger­ma­nia Cam­pus befin­det, schloss bereits im Jahr 1984 die Ger­ma­nia-Braue­rei ihre Tore. Heu­te wird ihr Gebäu­de von einem Hotel genutzt, doch nur weni­ge Schrit­te ent­fernt braut sich seit eini­gen Jah­ren wie­der was zusam­men. Dank ver­glas­ter Wän­de ist die Dackel-Braue­rei am Dor­pat­weg 10 nicht zu über­se­hen. Das ist auch gut so: Wenn Sie Glück haben, kön­nen Sie beim Vor­bei­spa­zie­ren dabei zuschau­en, wie das Dackel-Bier von den Betrei­bern eigen­hän­dig gebraut wird. Eine Emp­feh­lung von mei­ner Kol­le­gin Marie Schwe­sin­ger: Das kalt­ge­hopf­te Pils ist ein Muss für Bierliebhaber:innen und für alle, die es noch wer­den wol­len. Kau­fen kön­nen Sie das „Dackel“ bei Zedler’s Genuss Com­pa­ny am Dor­pat­weg 6-8, Mon­tag bis Frei­tag 9 bis 18:30 Uhr und Sams­tag 9 bis 16 Uhr. Oder schau­en Sie hier nach, viel­leicht fin­den Sie das „Dackel“ auch in Ihrer der Nähe.

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Ziegenhof am Ströhn | Alles von der Ziege

Zie­gen­kä­se essen vie­le Men­schen ja höchs­tens mal im Salat. Meist mit viel Honig dar­auf, wonach das Gan­ze dann auch haupt­säch­lich schmeckt. For­scher haben nun her­aus­ge­fun­den, dass man Zie­gen­kä­se auch ohne Honig essen kann. Wenn Sie das aus­pro­bie­ren möch­ten, emp­feh­len wir Ihnen den Markt­stand des Zie­gen­hofs am Ströhn. Dort bekom­men Sie Camem­bert und Frisch­kä­se aus Zie­gen­milch und sogar Zie­gen­sa­la­mi und -fleisch­wurst. Die Tie­re haben auf dem Hof viel Aus­lauf, der Käse wird in der hof­ei­ge­nen Käse­rei her­ge­stellt. Ein Tipp von mei­ner Kol­le­gin Marie Schwe­sin­ger: Pro­bie­ren Sie den Zie­gen­kä­se­ku­chen, den Sie mitt­wochs und sams­tags am Markt­stand bekom­men. Der sei der abso­lu­te Knaller.

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Zum Zweischneidigen Pferd | Die Pizzeria mit der ungewöhlichsten Website

Geburts­ta­ge fal­len ja für uns alle im Moment anders aus als geplant. Die Piz­ze­ria Zum Zwei­schnei­di­gen Pferd an der Wol­be­cker Stra­ße muss­te die wil­de Par­ty zu ihrem drei­jäh­ri­gen Bestehen auch auf unbe­stimm­te Zeit ver­schie­ben. Ein biss­chen gefei­ert wird aber trotz­dem. Ab heu­te gibt es Sekt und Beck’s to go für einen Euro (solan­ge der Vor­rat reicht). Und wenn Sie nicht nur Durst, son­dern auch Hun­ger haben: Mei­ne Kol­le­gin Eva Strehlke emp­fiehlt beson­ders die Piz­za „anna­bel­le & anne­li­se“ mit Kar­tof­fel­schei­ben, Moz­za­rel­la und Kresse.

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Zur Alten Fleischerei | Name ist nicht Programm!

Im Moment ver­zö­gert sich ja alles ein biss­chen, aber wenn man sich die Fotos auf der Face­book­sei­te des neu­en Restau­rants an der Sophi­en­stra­ße 1 anschaut, kann es eigent­lich nicht mehr so lan­ge dau­ern. Dort eröff­net in einer alten Flei­sche­rei (Golly’s) das Restau­rant „Zur Alten Flei­sche­rei“. Was es dort gibt? Natür­lich, vega­ne und vege­ta­ri­sche Küche. Es ist der neue Laden des Teams, das auch schon die Watu­si Bar und die Bohè­me Bou­let­te am Han­sa­ring betreibt, oder das Lies­chen Mül­ler an der Mau­ritz­stra­ße und das Ver­an­stal­tungs­schiff MS Gün­ther. Und wir haben schnell noch mal gefragt, für wann die Eröff­nung geplant ist. Einen genau­en Ter­min gebe es noch nicht, sag­te man uns. Aber man rech­ne mit Mit­te Juli.

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Damit sich der Blick auf Müns­ter aber nicht nur aus den indi­vi­du­el­len Per­spek­ti­ven und Mei­nun­gen ein­zel­ner Men­schen in der Stadt zusam­men­setzt, ist eine unab­hän­gi­ge, jour­na­lis­ti­sche Per­spek­ti­ve wich­tig. Und hier setzt RUMS als neu­es Medi­um für Müns­ter an.

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