Zu wenig Schutz für Kinder | Verzweiflung auf der Intensivstation | Café Magnolia

Müns­ter, 19. Novem­ber 2021

Guten Tag,

der Sati­ri­ker Sebas­ti­an Hotz schrieb ges­tern auf Twit­ter: „wisst ihr noch als wir letz­ten Herbst ein paar Wochen in den strik­ten Lock­down gegan­gen sind, die Inzi­denz auf unter 10 gedrückt haben und seit­dem klar kom­mu­ni­zier­te Regeln für loka­le Aus­brü­che haben? Mega geil, dass wir Coro­na so besiegt haben“. Und das fasst die Tra­gik unse­rer Situa­ti­on ganz gut zusammen.

Aber es hilft ja alles nichts, wir müs­sen jetzt irgend­wie wie­der da raus. Bund und Län­der haben sich ges­tern dar­auf geei­nigt, wie sie das schaf­fen wol­len. Die wich­tigs­ten Beschlüsse:

  • 3G am Arbeits­platz (also alle geimpft, gene­sen oder nega­tiv getestet)
  • 3G im Bus und in der Bahn
  • 2G im Frei­zeit­be­reich (also nur noch Geimpf­te und Gene­se­ne etwa bei Ver­an­stal­tun­gen und in der Gas­tro­no­mie) in Bun­des­län­dern, in denen zuletzt min­des­tens 3 Covid-Patient:innen pro 100.000 Einwohner:innen ins Kran­ken­haus auf­ge­nom­men wer­den muss­ten (soge­nann­te Hos­pi­ta­li­sie­rungs­ra­te) – unter die­sem Schwel­len­wert liegt laut Spie­gel zur­zeit kein Bun­des­land mehr
  • 2G plus in Bun­des­län­dern mit einer Hos­pi­ta­li­sie­rungs­ra­te von min­des­tens 6 (Frei­zeit­be­reich nur für Geimpf­te und Gene­se­ne, die zusätz­lich einen nega­ti­ven Test vor­wei­sen müs­sen), das betrifft laut den Daten des Spie­gel bereits zehn Bun­des­län­der, dar­un­ter auch NRW – die offi­zi­el­len Daten des Robert-Koch-Insti­tuts sind aber nied­ri­ger; Minis­ter­prä­si­dent Wüst hat­te Mit­te der Woche ange­kün­digt, 2G plus sol­le in NRW unter ande­rem beim Kar­ne­val und in Dis­kos gelten
  • Aus­nah­men von den G-Regeln gibt es für Per­so­nen, die nicht geimpft wer­den kön­nen, und für Kin­der und Jugendliche
  • eine Imp­fung wird ver­pflich­tend für Men­schen, die in Kran­ken­häu­sern, Pfle­ge­hei­men, Ein­rich­tun­gen für Men­schen mit Behin­de­rung oder für mobi­le Pfle­ge­diens­te arbeiten
  • Mitarbeiter:innen und Besucher:innen in Alten- und Pfle­ge­hei­men sowie in Wohn­hei­men für Men­schen mit Behin­de­rung müs­sen täg­lich ein nega­ti­ves Test­ergeb­nis vor­le­gen – auch wenn sie geimpft oder gene­sen sind

Sie kön­nen das hier aus­führ­lich nach­le­sen, und hier fin­den Sie den Beschluss im Wortlaut.

Auf der Liste fehlen die Kinder, wieder mal

Was man in den Beschlüs­sen ver­geb­lich sucht: kon­kre­te Maß­nah­men, um Kin­der so gut wie nur irgend mög­lich vor einer Infek­ti­on mit noch unbe­kann­ten Lang­zeit­fol­gen zu schüt­zen. In dem Papier von Bund und Län­dern ste­hen zu die­sem The­ma nur ein paar war­me Wor­te. Man sei sich „einig dar­über, dass wei­te­re Belas­tun­gen für Kin­der und Jugend­li­che zu ver­mei­den und sie gleich­zei­tig best­mög­lich zu schüt­zen sind“. Und wie? Durch regel­mä­ßi­ge Tests und Auf­klä­rung über die Imp­fun­gen. Das wars, mehr steht da nicht.

Lothar Wie­ler vom Robert-Koch-Insti­tut sag­te heu­te in der wöchent­li­chen Pres­se­kon­fe­renz mit Jens Spahn, es wür­den zwar nur weni­ge Kin­der an einer Covid-Infek­ti­on ster­ben. Aber sein Anspruch sei nach wie vor, dass in Deutsch­land gar kein Kind an einer ver­meid­ba­ren Infek­ti­on ster­ben sol­le. Es erschüt­tert mich bis ins Mark, dass das über­haupt jemand beto­nen muss. Was ist hier eigent­lich los?

Der RKI-Prä­si­dent hat unter ande­rem noch ein­mal die Mas­ken­pflicht im Unter­richt emp­foh­len. In Nord­rhein-West­fa­len wur­de sie Anfang des Monats abge­schafft. Es gebe in den Schu­len kei­nen über­mä­ßi­gen Anstieg des Infek­ti­ons­ge­sche­hens. Dazu noch ein­mal Lothar Wie­ler: „Ganz Deutsch­land ist ein ein­zi­ger gro­ßer Ausbruch.“

Stadt „bittet“ darum, eine Maske zu tragen

Bei der müns­ter­schen Stadt­ver­wal­tung ist man mit Blick auf die Schu­len offen­bar besorgt, wohl nicht zuletzt wegen der Infek­tio­nen an der Mat­hil­de-Anne­ke-Gesamt­schu­le. Schul­de­zer­nent Tho­mas Paal hat am Mitt­woch nach einer Sit­zung des Coro­na-Kri­sen­stabs Schüler:innen und Lehr­kräf­te gebe­ten, auch am Sitz­platz wie­der eine Mas­ke zu tra­gen. Die Pres­se­mit­tei­lung hat den Titel „Stadt emp­fiehlt wie­der Mas­ken im Schulalltag“.

„Emp­fiehlt“, „gebe­ten“, das klingt sehr zurück­hal­tend. Und dafür gibt es gute Grün­de, mehr darf eine Kom­mu­ne näm­lich nicht tun. Kre­feld woll­te wegen hoher Inzi­den­zen bei jün­ge­ren Kin­dern wie­der eine Mas­ken­pflicht ein­füh­ren und hat eine „drin­gen­de Bit­te“ ans NRW-Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um gerich­tet, das zu erlau­ben. Sogar zwei­mal, doch das Minis­te­ri­um lehn­te ab, denn es gebe kein vom Lan­des­trend abwei­chen­des Infek­ti­ons­ge­sche­hen. Die Logik geht also so: Weil es über­all gleich schlimm ist, darf eine ein­zel­ne Stadt nicht gegensteuern.

In Müns­ter beschränkt man sich gleich auf eine Emp­feh­lung, aber glück­li­cher­wei­se scheint auch die etwas zu brin­gen oder gar nicht erst nötig zu sein. In eini­gen Ein­rich­tun­gen wür­den Schüler:innen und Lehr­kräf­te schon jetzt frei­wil­lig wie­der Mas­ken tra­gen, und die Emp­feh­lung der Stadt wer­de gern ange­nom­men, schrieb mir das Kommunikationsamt.

Und noch eine gute Nach­richt: 500 mobi­le Luft­fil­ter, um die ja mona­te­lang gerun­gen wur­de, sind in die­ser Woche end­lich gelie­fert und auf die städ­ti­schen Grund­schu­len ver­teilt wor­den. 278 wei­te­re Gerä­te sol­len bis Weih­nach­ten noch dazukommen.

Impfungen für Kinder endlich in Sicht, neue Impfstelle für Erwachsene

Wir hat­ten es neu­lich schon ein­mal erwähnt, und nun wird es kon­kre­ter: Imp­fun­gen für Fünf- bis Zwölf­jäh­ri­ge wer­den vor­aus­sicht­lich schon in weni­gen Wochen mög­lich sein, kurz vor Weih­nach­ten könn­te es los­ge­hen. Wie der Impf­stoff zu den Kin­dern kommt oder umge­kehrt, ist noch nicht klar. Das Kom­mu­ni­ka­ti­ons­amt teil­te uns auf Anfra­ge mit, übli­cher­wei­se wür­den Kin­der in den Kin­der­arzt­pra­xen geimpft. Mög­li­che ande­re Ange­bo­te wür­den aktu­ell geprüft, sei­en aber auch von der Emp­feh­lung der Stän­di­gen Impf­kom­mis­si­on und ande­rer Impf­ver­ord­nun­gen abhängig.

Ein Hoff­nungs­schim­mer für die gebeu­tel­ten und zurecht unge­dul­di­gen Fami­li­en könn­te sein, dass Müns­ter sich in Sachen Coro­na schon oft als eine Art gal­li­sches Dorf erwie­sen hat. Die Imp­fun­gen für Erwach­se­ne waren und sind gut orga­ni­siert. Wie die Stadt heu­te mit­teilt, wird im Jovel eine neue zen­tra­le Impf­stel­le ein­ge­rich­tet, um die nie­der­ge­las­se­nen Ärzt:innen zu ent­las­ten und die Boos­ter-Imp­fun­gen vor­an­zu­brin­gen. Nächs­te Woche soll die Hal­le vor­be­rei­tet wer­den. Wir sagen Ihnen Bescheid, wenn es dort losgeht.

Uniklinik musste noch keine OPs verschieben

Es war eine Woche der dra­ma­ti­schen Appel­le. Neben ver­schie­de­nen Expert:innen aus ganz Deutsch­land mel­de­ten sich auch Hans-Albert Geh­le, Prä­si­dent der Ärz­te­kam­mer West­fa­len-Lip­pe, und Hugo Van Aken, der Ärzt­li­che Direk­tor der Uni­kli­nik Müns­ter, zu Wort. Sie kön­nen die Stel­lung­nah­men hier aus­führ­lich nach­le­sen und in Video­aus­schnit­ten anse­hen und -hören. Die Bot­schaft ist die­sel­be wie bei allen ande­ren, die gera­de nahe­zu ver­zwei­felt Alarm schla­gen: Die Lage ist sehr ernst, und so wie in Süd­deutsch­land könn­ten bald auch hier die Kli­ni­ken über­las­tet sein.

UKM-Pres­se­spre­che­rin Anja Wen­gen­roth schrieb mir auf Anfra­ge, bis­her kom­me es auf­grund der ver­hält­nis­mä­ßig nied­ri­gen Fall­zah­len in der Regi­on zu kei­nen grö­ße­ren Ein­schrän­kun­gen. Aller­dings bedeu­tet das offen­bar kei­nen Regel­be­trieb wie etwa noch vor zwei Jah­ren. Der Fach­kräf­te­man­gel, ins­be­son­de­re in der OP- und Inten­siv­pfle­ge, habe sich durch die Pan­de­mie wei­ter ver­schärft. Seit Som­mer kön­ne das UKM des­halb nur noch 36 der ins­ge­samt 42 Ope­ra­ti­ons­sä­le betreiben.

Die Uni­kli­nik hat sich mit einem Stu­fen­plan dar­auf vor­be­rei­tet, mehr Covid-Patient:innen auf­zu­neh­men, falls sich die Coro­na-Lage wei­ter ver­schlim­mert. Dafür müss­ten unter Umstän­den plan­ba­re Ope­ra­tio­nen ver­scho­ben wer­den, was auch schwer erkrank­te Men­schen tref­fen wür­de. Stand heu­te muss das UKM auf die­sen Plan noch nicht zurückgreifen.

„Wir wollen das nicht mehr aushalten müssen“

Für die Pfle­ge­kräf­te ist die Situa­ti­on jetzt schon schwer zu ertra­gen. Ich habe mit einer Pfle­ge­kraft gespro­chen, die auf einer Inten­siv­sta­ti­on Covid-Patient:innen ver­sorgt und mir Anfang Sep­tem­ber schon ein­mal von ihrer Arbeit berich­tet hat­te. Ich hat­te damals einen Hin­weis vor­weg­ge­schickt und tue das heu­te wie­der: Was die Pfle­ge­kraft erzählt, ist auch beim Lesen nicht ein­fach auszuhalten.

Die Pfle­ge­kraft sag­te mir, sie und ihre Kolleg:innen sei­en erschöpft. Alle hät­ten sich so viel davon erhofft und ver­spro­chen, dass der Impf­stoff so früh ver­füg­bar gewe­sen sei. Nie­mand habe erwar­tet, dass die Kli­nik gar kei­ne Covid-Patient:innen mehr auf­neh­men müs­se. Aber es rech­ne­te auch nie­mand mit „noch so einem Win­ter, der noch­mal sehr, sehr anstren­gend wird“.

Es sei frus­trie­rend, die Men­schen sei­en so krank. „Man tut alles, aber wir haben kaum noch die Erwar­tungs­hal­tung, dass wir es schaf­fen.“ Das sei sehr belas­tend, beson­ders wenn man Patient:innen ein biss­chen ken­nen­ge­lernt und mit ihnen gespro­chen habe, bevor ihr Zustand sich ver­schlech­tert hat. Und wenn eine schwan­ge­re Covid-Pati­en­tin behan­delt wer­den müs­se, sei das für alle im Team schwer. Das sei schon ein paar­mal vor­ge­kom­men. Die Babys sei­en per Kai­ser­schnitt auf die Welt geholt wor­den, „die meis­ten Schwan­ge­ren verster­ben und haben ihre Kin­der nie gese­hen.“ (Anm.: Schwe­re Covid-Ver­läu­fe bei Schwan­ge­ren sind ins­ge­samt sel­ten, aber das Risi­ko ist wäh­rend der Schwan­ger­schaft erhöht. Hier und hier gibt es gute und aktu­el­le Infor­ma­tio­nen zur Coro­na-Imp­fung von schwan­ge­ren und stil­len­den Per­so­nen, hier zur Boos­ter-Imp­fung.)

Die Pfle­ge­kraft erzähl­te mir auch von einem inne­ren Kon­flikt, der sie beschäf­tigt: „Ich habe wenig Ver­ständ­nis für Nicht-Geimpf­te. Gleich­zei­tig fin­de ich es schlimm, dass ich wütend auf sie wer­de. Ich möch­te mehr Mit­ge­fühl haben, das sind kran­ke Men­schen. Jeder Mensch soll ver­sorgt wer­den, und das tun wir auch, nie­mand wird schlech­ter behan­delt als geimpf­te Pati­en­ten. Aber im Grun­de hat unser Gesund­heits­sys­tem nicht genug Per­so­nal dafür. Das geht auf unse­rer Sta­ti­on schon in Rich­tung Ver­zweif­lung, eigent­lich will das nie­mand hier mehr aus­hal­ten müssen.“

Die Inzi­denz in Müns­ter ist heu­te auf 140,3 gestie­gen, letz­ten Frei­tag lag der Wert bei 109,4. 770 Münsteraner:innen gel­ten als infi­ziert. In den Kran­ken­häu­sern wer­den 28 Covid-Patient:innen behan­delt, elf von ihnen auf der Inten­siv­sta­ti­on. Neun Men­schen müs­sen beatmet werden.

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In aller Kürze

+++ Das Bat­te­rie­for­schungs­zen­trum in Amels­bü­ren hat sei­ne Arbeit auf­ge­nom­men. Die geschäfts­füh­ren­de Bun­des­for­schungs­mi­nis­te­rin Anja Kar­li­c­zek (CDU) hat sich die Anla­ge heu­te Mor­gen ange­se­hen, auch NRW-Wis­sen­schafts­mi­nis­te­rin Isa­bel Pfeif­fer-Poens­gen (CDU) und Wirt­schafts­mi­nis­ter Andre­as Pink­wart (FDP) kamen für ein Foto. In Amels­bü­ren wer­den 150 Wissenschaftler:innen erfor­schen, wie Akkus für E-Autos umwelt­freund­li­cher und leis­tungs­fä­hi­ger wer­den, wie unter ande­rem die Tages­schau berich­tet.
Zunächst arbei­ten in Amels­bü­ren 60 Wissenschaftler:innen. Ende nächs­ten Jah­res über­nimmt die Fraun­ho­fer-Gesell­schaft das Insti­tut. Nach zwei Jah­ren soll es zum Fraun­ho­fer-Insti­tut wer­den. Der Bund för­dert die Anla­ge mit 680 Mil­lio­nen. Bun­des­weit bekannt gewor­den war das Zen­trum noch vor dem Bau. Obwohl Fach­leu­te emp­feh­len, Bat­te­rien in der Nähe von Auto­fa­bri­ken her­zu­stel­len, bekam Müns­ter den Zuschlag, das zwar weit ent­fernt ist von Auto­fa­bri­ken, aber dafür sehr nah an Anja Kar­li­c­zeks Wahl­kreis in Steinfurt.

Als Dankeschön für Ihre Unterstützung: Journalistisches Arbeiten mit Jugendlichen

Foto: Niko­laus Urban

Im Juni 2021 haben wir mit Ihrer Hil­fe ein wich­ti­ges Etap­pen­ziel erreicht, um unser Ange­bot auf­recht­erhal­ten und im bes­ten Fall wei­ter­ent­wi­ckeln zu kön­nen: 1.750 RUMS-Abonnent:innen.

Als Dank für Ihre Hil­fe hat­ten wir Ihnen ver­spro­chen, einen ganz­tä­gi­gen Medi­­en-Work­­shop für eine Jugend­ein­rich­tung zu veranstalten.
Die­ses Ver­spre­chen haben wir nun – wegen der Coro­­na-Pan­­de­­mie etwas spä­ter, als es eigent­lich geplant war – ein­ge­löst. Anfang Novem­ber waren wir im Jugend­zen­trum Black Bull in Müns­­ter-Amel­s­­bü­­ren zu Gast. Mit dabei waren unser Redak­ti­ons­lei­ter Ralf Hei­mann, unser Mit­grün­der Marc-Ste­­fan And­res und unser Foto­graf und Bild­re­dak­teur Niko­laus Urban. Sie haben sich gemein­sam mit den Jugend­li­chen an die Grund­re­geln des jour­na­lis­ti­schen Arbei­tens her­an­ge­tas­tet und ers­te The­men mit ihnen zusam­men ent­wi­ckelt. Details und Fotos fin­den Sie hier.

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Unbezahlte Werbung

Wenn Sie am Wochen­en­de ger­ne brun­chen gehen oder nach einem Spa­zier­gang durch das Herbst­laub auf der Pro­me­na­de gemüt­lich Kaf­fee trin­ken möch­ten, könn­te das Café Magno­lia in der Brü­der­stra­ße etwas für Sie sein. Es gibt tol­le haus­ge­mach­te Kuchen und ein vega­nes Ange­bot. Übri­gens: Früh­stück gibt es dort den gan­zen Tag. Sie bekom­men also auch nach dem Aus­schla­fen noch etwas. Und weil das ja so lang­sam wie­der inter­es­sant wird: Sie kön­nen die lecke­ren Sachen auch zum Mit­neh­men kaufen.

Drinnen und Draußen

+++ Falls Sie noch nie im Cha­ri­va­ri-Pup­pen­thea­ter waren, gehen Sie unbe­dingt mal hin. Und falls doch, gehen Sie ein­fach noch­mal. Ich emp­feh­le Ihnen den Frosch­kö­nig, genau­er gesagt die Insze­nie­rung für Erwach­se­ne. Sie bekom­men das Mär­chen zu sehen, das Sie wahr­schein­lich noch aus Ihrer Kind­heit ken­nen. Und dazu gibt es eine Inter­pre­ta­ti­on der Figu­ren, die einem ganz neue Per­spek­ti­ven auf die Geschich­te eröff­net. Mor­gen Abend und am kom­men­den Sams­tag könn­ten Sie sich das anschau­en, hier fin­den Sie den kom­plet­ten Spielplan.

+++ Ab heu­te kön­nen Sie sich im Christ­mas Gar­den im All­wet­ter­zoo schon ein biss­chen dem Weih­nachts­zau­ber hin­ge­ben. Mög­li­cher­wei­se sind die Licht­in­stal­la­tio­nen ein ganz klein wenig kit­schig, aber eigent­lich ist das ja gera­de genau rich­tig. Sie sehen schön aus und fun­keln, und sowas kön­nen wir sicher alle gut gebrau­chen. Abge­se­hen von den Fei­er­ta­gen und weni­gen ande­ren Ter­mi­nen kön­nen Sie sich das Geglit­zer bis zum 9. Janu­ar täg­lich von 17 bis 22 Uhr anschau­en. Infos gibt es hier, Kar­ten kön­nen Sie hier kau­fen. Für Erwach­se­ne kos­tet der Besuch 15 Euro, für Kin­der 12,50 Euro, außer­dem gibt es Familientickets.

+++ Ab Mon­tag gibt es auch in der Stadt ganz vie­le Weih­nachts­lich­ter und -düf­te, die Weih­nachts­märk­te öff­nen. Vor der Lam­ber­ti­kir­che steht seit ges­tern der gro­ße Tan­nen­baum, es ist eine Colo­ra­do-Tan­ne, die für ihren bis­he­ri­gen Stand­ort in Rox­el zu groß gewor­den ist und des­halb an den Ehren­platz umge­zo­gen ist, infor­miert die Stadt. Der Baum ist 18 Meter hoch und wiegt 3 Ton­nen. Falls Sie bei der Gewichts­an­ga­be jetzt ungläu­big gucken, das ging mir auch so. Aber zum Glück gibt es ja das Inter­net, und dort konn­te ich schnell fest­stel­len, dass unser Pracht­baum durch­aus Nor­mal­ge­wicht hat. Und letzt­lich ist das alles ja auch nur Schall und Rauch, wirk­lich wich­tig ist eine ande­re Zahl: 400 Meter Lich­ter­ket­te pas­sen auf die Zwei­ge und leuch­ten ab Montagabend.

Am Diens­tag schreibt Ihnen Ralf Hei­mann wie­der. Ich wün­sche Ihnen ein schö­nes Wochen­en­de. Gön­nen Sie sich etwas, das Sie froh macht. Und blei­ben Sie gesund.

Herz­li­che Grüße

Con­stan­ze Busch

Mit­ar­beit: Johan­ne Burk­hardt, Ralf Heimann

PS

Fürs Wochen­en­de habe ich noch einen Tipp für Sie: Mei­ne Kol­le­gin Johan­ne Burk­hardt hat für den SWR ein schö­nes Hör­stück auf­ge­nom­men und pro­du­ziert. Es geht um Auf­merk­sam­keit: Was ist das eigent­lich? Kön­nen wir uns über­haupt noch kon­zen­trie­ren? Wann und wovon las­sen wir uns ablen­ken? Hier gibt es die Ant­wor­ten. Ich wün­sche Ihnen ein ent­spann­tes Zuhören.