Diskussion über Hilfe bei ungewollten Schwangerschaften | RUMS 30 Tage kostenlos testen

Porträt von Constanze Busch
von Constanze Busch

Münster, 13. Juli 2021

kürzlich brauchte ich einen Termin beim Orthopäden. Rückenschmerzen, vermutlich das viele Sitzen im Homeoffice. Ich habe sechs Praxen angerufen, bis ich eine gefunden habe, die mich kurzfristig aufgenommen hat. Sie lag in der Innenstadt. Glück gehabt.

Es gibt Menschen in Münster, die haben nicht so viel Glück. Die müssen lange nach einer passenden Praxis suchen und weite Wege in Kauf nehmen, um dorthin zu kommen. Der Grund ist: Es geht um den Abbruch von Schwangerschaften. Die Versorgung von Schwangeren, die sich unsicher sind, ob sie ein Kind austragen möchten, ist gerade Thema in der Politik in Münster. Fast alle Fraktionen haben sich dazu schon positioniert. Und sie sind sich einig, dass Münster mehr Hausärzt:innen und Gynäkolog:innen braucht, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen. Uneinig sind sich die Fraktionen in der Frage, was die Stadt tun kann, um die Situation zu verbessern.

Im RUMS-Brief schauen wir uns heute an, wie Schwangere in schwierigen Situationen bisher unterstützt werden, welche Lücken es in der Versorgung gibt und wie die Parteien die Probleme lösen wollen. Wenn Sie den Brief lesen möchten, können Sie einfach unser kostenloses 30-Tage-Probeabo abschließen. Wenn Ihnen RUMS gefällt, können Sie einfach weiterlesen. Wenn nicht, können Sie aber auch jederzeit wieder kündigen.

Herzliche Grüße

Ann-Marlen Hoolt

PS

Sind Sie noch im EM-Fieber? Fast 21 Millionen Menschen haben am Sonntagabend den EM-Sieg Italiens gegen England im deutschen Fernsehen verfolgt. Nach dem verlorenen Finalspiel gab es in England massive Ausschreitungen. Besonders drei schwarze Spieler wurden so sehr rassistisch beleidigt, dass sich sogar Prinz William zu einem Statement gezwungen sah. Rassismus ist weiterhin nicht nur in England ein Problem, sondern auch bei uns in Deutschland. Falls Sie noch nach einer Lektüre für die Ferien suchen, empfehle ich Ihnen deshalb das Buch „Exit Racism“ von Tupoka Ogette. Es wird im münsteraner Unrast-Verlag publiziert.

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