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Straßennamen und Denkmäler: Münster und die Kolonien | 3 Monate RUMS zum halben Preis


Münster, 26. August 2022
der Kolonialismus ist nur ein kleiner Teil der deutschen Geschichte. Er dauerte nur von 1884 bis 1919, war aber ein sehr grausames Kapitel der deutschen Vergangenheit. Mit dem Völkermord an den Herero und Nama verübte das Deutsche Reich den ersten Genozid des 20. Jahrhunderts.
Dennoch hat der Kolonialismus bisher kaum Platz in unserem kollektiven Gedächtnis eingenommen. Und das, obwohl überall in Münster koloniale Spuren zu finden sind. Das Train-Denkmal an der Promenade, die Kettelerstraße im Kreuzviertel, der Lüderitz- und der Woermannweg in Gremmendorf oder das ehemalige Geographische Institut im Fürstenberghaus.
Für den heutigen RUMS-Brief habe ich mir diese Spuren einmal angeschaut und mich auf die Suche nach Lösungsansätzen für einen vernünftigen Umgang mit Münsters Kolonialgeschichte gemacht. Klingt das nach einem spannenden Thema? Dann abonnieren Sie RUMS. Die ersten drei Monate bekommen Sie zum halben Preis.
Herzliche Grüße
Sebastian Fobbe