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Münster wird Regenbogenstadt | Neue-alte Unterkunft in Hiltrup | Die volle Ladung RUMS 3 Monate zum halben Preis


Münster, 4. Oktober 2022
für den heutigen RUMS-Brief habe ich zwei Themen recherchiert.
Zum einen geht es um den Tod des jungen trans Mannes, der am Rande des Christopher Street Day in Münster zusammengeschlagen worden ist und an den Folgen seiner Verletzungen verstarb. Der Fall löste bundesweit Reaktionen aus. Heute Vormittag fand am Waldfriedhof Lauheide die öffentliche Trauerfeier für Malte C. statt.
Nun will auch die Stadt Münster reagieren. Sie will einen Aktionsplan gegen Queerfeindlichkeit erarbeiten, die Sichtbarkeit von Schwulen, Lesben, Bisexuellen, trans und inter Menschen im Stadtbild erhöhen und einem internationalen Netzwerk von sogenannten Regenbodenstädten beitreten.
Beim zweiten Thema geht es um einen Zielkonflikt, den die Stadt Münster gerade in Hiltrup zu lösen versucht. Auf der einen Seite muss die Stadt wieder mehr Geflüchtete aus der Ukraine unterbringen, die wegen des Kriegs nach Münster flüchten. Andererseits braucht die Stadt Notunterkünfte für Familien, die keine eigene Wohnung haben.
Jetzt hat sich die Stadt für einen ungewöhnlichen Schritt entschieden: Sie will eine Unterkunft für Geflüchtete in eine Einrichtung für wohnungslose Familien umfunktionieren. Wie passt das alles zusammen?
Wenn Sie die Antwort auf diese Frage interessiert, dann abonnieren Sie doch RUMS. In den ersten drei Monaten bekommen Sie das volle Programm mit Analysen, Hintergrundberichten und Kolumnen sogar zum halben Preis.
Herzliche Grüße
Sebastian Fobbe