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Vermisste Tiere | Bagels an der Tibusstraße | Jetzt RUMS abonnieren und 3 Monate zum halben Preis lesen


Münster, 2. Juni 2023
seit dem Abend des 27. Mai 2023 wird die 16-jährige Greta vermisst. Sie wurde zuletzt am Hafen gesehen. Die Wasserschutzpolizei ist bereits informiert.
Wenn auch Sie sich an der Suche der vermissten Greta beteiligen möchten, hier ein kurzes Suchprofil: Greta ist nur einige Zentimeter groß, hat spitze Ohren, grüne Augen, langes graues Haar, einen weißen Fleck im Gesicht und Schnurrhaare. Ein Foto der Gesuchten finden Sie außerdem hier. Greta lebt auf einem Schiff, das gerne in der Nähe von Agravis anlegt. Ihre Familie möchte nur sehr ungern ohne ihre Katze weiterfahren.
Und wenn Sie auf der Suche über eine Schildkröte stolpern, dann bringen Sie sie am besten zur Seitenstraße des Düesbergwegs 79. Im Geistviertel wird seit dem 28. Mai 2023 eine Schildkröte vermisst. Wer das gesuchte Reptil findet, erhält laut Suchaufruf eine hohe Belohnung. (sfo)
Ein-Satz-Zentrale
+++ Havixbecks Bürgermeister Jörn Möltgen wird doch nicht neuer Immobiliendezernent der Stadt Münster. (Westfälische Nachrichten)
+++ Die Stadtwerke haben im ersten Monat knapp 17.500 Deutschlandtickets verkauft. (Antenne Münster)
+++ Die Stadt Münster will die Aaseestadt verdichten, um dort mehr Platz zum Wohnen zu schaffen. (Westfälische Nachrichten)
+++ In Angelmodde stellt die Stadt Münster in verschiedenen Varianten vor, wie das ehemalige Gelände der Westfalen AG aussehen könnte, wenn dort eine Schule steht. (Stadt Münster)
+++ Die CDU will im Baugebiet Angelsachsenweg, südlich der York-Kaserne, als Übergangslösung einen Gemeinschaftsgarten schaffen. (Westfälische Nachrichten)
+++ Die Kirche sucht weiter nach einer Lösung für die seit sechs Jahren geschlossene, marode Domkammer. (Kirche und Leben)
+++ Aus dem defekten Brunnen an der Engelenschanze wird vorübergehend ein Blumenbeet. (Westfälische Nachrichten)
+++ Eine alte Rosskastanie am Harsewinkelplatz muss wegen Pilzbefall gefällt werden. (Stadt Münster)
+++ Münsters CDU möchte, dass das Drogenhilfezentrum am Bahnhof bessere Räume bekommt. (CDU Münster)
+++ Der Flughafen Münster/Osnabrück hat sich nach der Coronakrise besser erholt als erwartet und hat jetzt wieder ein positives Betriebsergebnis. (Antenne Münster)
+++ In Münster gibt es 545 Balkonkraftwerke für Solarstrom, 277 davon seit diesem Jahr. (Antenne Münster)
+++ Das Hallenbad Ost, die Skandalnudel unter Münsters Freizeitbetrieben, bleibt wegen fehlender Ersatzteile bis Herbst geschlossen. (Stadt Münster)
+++ Münster warnt, dass freie Kitas durch den Tarifabschluss im Öffentlichen Dienst bedroht sind, und fordert Unterstützung von der NRW-Landesregierung. (Stadt Münster)
+++ Münsters Grüne begrüßen zusätzliche Landesmittel für sogenannte Kita-Helfer:innen, also Menschen, die das Personal in Kitas unterstützen. (Grüne Münster)
+++ Die Arbeitslosenquote im Bezirk Ahlen-Münster lag im Mai bei 5 Prozent und damit knapp einen Prozentpunkt höher als vor einem Jahr. (Arbeitsagentur Ahlen-Münster)
+++ Die Jugendarbeitslosigkeit in Münster ist im Mai um 5,5 Prozent gesunken. (Arbeitsagentur Ahlen-Münster)
+++ 352 Jugendliche in Münster suchen noch einen Ausbildungsplatz für den Sommer. (Arbeitsagentur Ahlen-Münster)
+++ Der Athletikbereich und Naturrasenplatz mit Flutlicht und Beregnungsanlage im Sportpark Berg Fidel ist fertig. (Stadt Münster)
Unbezahlte Werbung
In der Tibusstraße gibt es ein neues Bagel-Restaurant. Und während man im „Oh Bagel“ wartet, kann man in dem im Dschungelstil eingerichteten Lokal zuschauen, wie der eigene Bagel mit Käse, Hummus oder Gemüse belegt wird. Das Essen ist vegetarisch oder vegan. Der „Very Kiepenkerl“ mit veganem Leberkäse, Gewürzgurken und Krautsalat verrät, dass das moderne Restaurant mit der Traditionsgaststätte „Großer Kiepenkerl“ verbunden ist. Denn „Oh Bagel“ und „Beetschwester“ sind Filialen des „Großen Kiepenkerls“.
Hier finden Sie alle unsere Empfehlungen. Sollte Ihnen ein Tipp besonders gut gefallen, teilen Sie ihn gerne einfach über den Link.
Drinnen und Draußen
Heute hat Fabian Cohrs für Sie geschaut, was in Münster so los ist. Das sind seine Empfehlungen.
+++ Heute und morgen steht in Münster eine „Pop Up Kirche“. Die Gruppe „Maria 2.0“ organisiert dazu vor der Überwasserkirche Veranstaltungen und Diskussionsformate, nicht nur, aber unter anderem zum Thema „Wem gehört die Kirche?“. Dazu gibt es an beiden Tagen nachmittags verschiedene Gesprächsrunden. Morgen Abend geht es um die Rechte von Geflüchteten und die Rolle der Kirche. Das komplette Programm finden Sie hier.
+++ Auf dem Schlossplatz ist heute Abend das „Hello my name is“-Hiphop-Festival, von 18 bis 22 Uhr. Eintritt frei. Wie es beim letzten Mal aussah und was man sonst noch so über den Abend wissen muss, finden Sie hier.
+++ Direkt am Samstag geht es auf dem Schlossplatz weiter, diesmal mit dem Festival „Vielsicht“. Auf der Bühne stehen Sänger:innen, Bands und DJs. Ebenfalls im Programm: Workshops für figürliches Zeichnen, und es gibt Kunst zu sehen. Beginn: 16 Uhr. Das komplette Programm steht hier.
+++ Die Initiative Verkehrswende der Zukunftswerkstatt Kreuzviertel versteigert morgen um 11 Uhr am Kanonierplatz vor dem Schloßtheater Fahrräder, die nicht mehr gebraucht werden, aber noch fahren. Infos hier.
+++ Vortragsthema am Montagabend in der Volkshochschule: „Raus aus Kohle, Gas und Erdöl – aber wie?“ Es geht darum, welche Rolle Großbanken bei Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung spielen. Erklären werden das Fachleute der Umwelt- und Menschenrechtsorganisation Urgewalt. Um 19 Uhr geht’s los. Weitere Infos hier.
+++ Das „Theater ex libris“ führt morgen Abend ein Live-Hörspiel über die erste (fiktive) Reise zum Mond auf: „Alarmstufe Mond“. In Anlehnung an beliebte Science-Fiction-Klassiker entstand ein knapp 150-minütiges Werk, das von sieben Synchronsprecher:innen und Schauspieler:innen vorgetragen und von Live-Musik und Soundeffekten begleitet wird. Das Stück wird im Planetarium aufgeführt, Tickets für 17 Euro und weitere Informationen gibt es hier.
+++ Am Montagabend ist RUMS-Redakteur Ralf Heimann bei der Premiere der neuen Reihe Thekengespräche im Westfälischen Kunstverein zu Gast. 20 Uhr geht’s los, der Eintritt ist frei, alles Weitere hier.
Was steht sonst so im RUMS-Brief?
Bevor Sie jetzt aber in die Schuhe schlüpfen, um die vermissten Tiere einzusammeln, nehmen Sie sich noch kurz Zeit für den heutigen RUMS-Brief. Heute habe ich zu einem Thema recherchiert, das viele Menschen in der Stadt überrascht hat. Der letzte Unverpacktladen schließt – und ich habe mich gefragt: Warum?
Wenn Sie sich für meine Geschichte interessieren, dann würde ich mich freuen, wenn Sie RUMS abonnieren. Die ersten drei Monate lesen Sie alle Recherchen sogar zum halben Preis.
Herzliche Grüße
Sebastian Fobbe
Mitarbeit: Luzia Arlinghaus (lar), Fabian Cohrs (fco), Jan Große Nobis (jgn), Ralf Heimann (rhe)
Lektorat: Laura Badura
PS
Die Stadt Münster hat im vergangenen Jahr ihr Faible für Sitzgelegenheiten entdeckt und im vergangenen Jahr achtzig quietschgelbe Stühle auf dem Domplatz gestellt, um zu schauen, was passiert, wenn die Leute dort nicht mehr ihre Autos parken, sondern ein Päuschen machen. Das Ergebnis: Die Leute parken auf dem Domplatz nicht mehr ihre Autos, sondern machen ein Päuschen auf den Stühlen. Auch in diesem Jahr kommt die sogenannte „Domplatz-Oase“ im Sommer wieder zurück. Ich bin ehrlich: Ich bin Fan und habe mich von der Begeisterung für Sitzgelegenheiten anstecken lassen. Als begnadeter Sitzer kann ich Ihnen deshalb diese Seite auf Instagram nur ans Herz legen: Bei „Münsters Bänke“ werden Münsters Bänke getestet. Darunter auch diese zwei Bänke bei der „Domplatz-Oase“. Das Fazit: „Insgesamt können wir uns nicht beschweren, uns war es einfach ein wenig zu touristisch. Recht solide.“ In diesem Sinne ein schönes Wochenende und erholsames Sitzen!