Heute RUMS-Veranstaltung | Debatte über die Verkehrsversuche | RUMS kostenlos testen

Porträt von Constanze Busch
von Constanze Busch

Münster, 6. August 2021

gibt es ein Thema, über das Sie gerne mal einen RUMS-Brief lesen würden? Oder ist Ihnen in Münster etwas aufgefallen, über das Sie gerne mehr wüssten? Wenn Sie Ideen oder Fragen haben oder über die Vorschläge anderer Leser:innen diskutieren möchten, schalten Sie sich doch heute Abend zu unserer virtuellen Redaktionskonferenz dazu. Ralf Heimann und ich sprechen ab 19 Uhr mit Ihnen über Themenvorschläge. Und wenn Sie möchten, erzählen wir auch ein bisschen über unsere Arbeit. Wir erklären zum Beispiel, wie wir die Themen für unsere Briefe aussuchen, was wir bei RUMS ganz bewusst weglassen und warum es manchmal ganz schön schwierig sein kann, eine eigentlich einfache Frage zu beantworten. Über diesen Link kommen Sie gleich direkt zu uns, Sie finden die Einwahldaten und alle Infos aber auch auf unserer Veranstaltungsseite.

Aufreger der Woche: Stau am Bahnhof

Im RUMS-Brief geht es heute um das Thema, das in dieser Woche viele Menschen in Münster bewegt oder auch ausgebremst hat: die Verkehrsversuche. Kurz zur Erinnerung: Die Hörsterstraße ist seit Montag für Autos und Busse gesperrt, am Neubrückentor haben Fahrradfahrer:innen auf der Promenade Vorfahrt und zwischen Ludgerikreisel und Landeshaus ist eine Fahrspur ausschließlich für Busse reserviert.

Eigentlich ist es ja noch viel zu früh, um etwas über den Erfolg dieser Versuche zu sagen. Sie sollen mindestens acht Wochen dauern. Schon nach der ersten davon zu beurteilen, ob es läuft oder nicht, das geht gar nicht. Aber es gibt natürlich trotzdem schon eine intensive Debatte, vor allem über die Busspur an der Bahnhofstraße, die der Autoverkehr mindestens bis Ende September nicht mehr nutzen darf.

Wir analysieren diese Diskussion, vor allem natürlich die Argumente der Gegner:innen. Was ist dran? Welche Schwierigkeiten gibt es – und könnten die Versuche deshalb tatsächlich abgebrochen werden? Wie soll es nach dem Versuchszeitraum weitergehen, falls es insgesamt doch gut läuft? Und wer entscheidet am Ende eigentlich nach welchen Kriterien, ob es gut gelaufen ist oder nicht?

Wenn Sie mehr wissen möchten, können Sie den ganzen Brief mit unserem kostenlosen 30-Tage-Probeabo lesen.

Herzliche Grüße

Constanze Busch

PS

Wenn Journalist:innen über etwas berichten wollen, müssen sie notwendigerweise vorher mit Menschen sprechen. Das machen jedenfalls die meisten in dieser Branche so. Aber in den vergangenen Monaten beschränkte sich das auf Telefonate und Videokonferenzen. Daher freute mein Kollege sich dann auch sehr, dass eines dieser Treffen in dieser Woche mal wieder ganz ohne Bildschirm vor einer Kneipe im Südviertel stattfinden konnte, am späten Nachmittag im Sonnenschein. Und das ist ja doch etwas anders, als nur den blechernen Klang einer Stimme aus dem Handy zu hören. Man sitzt sich gegenüber, es entsteht gleich eine andere Atmosphäre. Und seien Sie ehrlich, haben Sie schon mal erlebt, dass sich mitten in einer Videokonferenz eine Taube mit großer Wucht mitten auf Ihren Schreibtisch entleert? Sehen Sie, so etwas geht nur bei einem realen Treffen. Zum Glück war der Tisch nebenan noch frei. Verletzt wurde niemand.

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren.
Anmelden oder registrieren