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- Kurzbrief von Franziska Wessel
Hinter den Haustüren

Der Hohe Heckenweg beginnt an der Gartenstraße 123 im Stadtteil Rumphorst und endet nach zwei Kilometern an der Königsberger Straße in Coerde. Fährt man die Strecke mit dem Rad, braucht man knapp zehn Minuten; unterwegs sieht man Häuserblocks bestehend aus Sozialwohnungen, Notunterkünfte, eine verlassene Kaserne und neue Eigentumswohnungen mit frisch gestutztem Rasen. Hier verläuft eine Kluft zwischen Refugium und Provisorium, zwischen Wohlstand und Mangel, zwischen vollkommen unterschiedlichen Lebenswelten.
Aber was verbirgt sich hinter den Türen? Wer das wissen möchte, muss das Fahrrad abstellen und klingeln. Acht Bewohnerinnen und Bewohner am Hohen Heckenweg haben aufgemacht. Sie erzählen, wie sie leben. Was ihnen beim Wohnen wichtig ist. Und was Zuhause für sie bedeutet.
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