Musik-Campus, Preußen-Stadion und FMO | RUMS 30 Tage lang kostenlos

Porträt von Constanze Busch
von Constanze Busch

Münster, 12. Februar 2021

vielleicht haben Sie es schon irgendwo gehört: Heute ist Palindrom-Tag, der 12.02.2021. Sie können das Datum drehen und wenden, wie Sie wollen. Es bleibt immer dasselbe. Das geht natürlich auch mit Buchstaben, in Gag oder Kajak zum Beispiel. Ein anderes Palindrom in der deutschen Sprache ist das Wort Ebbe. Und damit wären wir auch schon direkt bei der Sitzung des Hauptausschusses vom vergangenen Mittwoch, beziehungsweise bei den Stadtfinanzen. Dazu gleich mehr.

Der Hauptausschuss vertrat dieses Mal den Rat, damit das Gremium nicht in voller Stärke in der Halle Münsterland tagen musste. Dafür saß man nun für aktuelle Verhältnisse dicht beieinander im Rathaus-Festsaal, mit Masken zwar, aber an solche Bilder muss man sich wahrscheinlich erst wieder gewöhnen. Zwischen den Politiker:innen saß Ralf Heimann und hat für RUMS und für Sie zugehört. Natürlich maskiert.

Es ging ein bisschen um Corona, auch um den Schnee, aber vor allem um drei große Themen, die die Stadt schon seit Längerem beschäftigen: das Preußen-Stadion, der Musik-Campus und der Flughafen in Greven.

Beim Preußen-Stadion sieht es mittlerweile tatsächlich immer mehr so aus, als wenn es mit dem neuen Stadion klappen könnte. Man ist sich weitgehend einig, vielleicht noch nicht ganz bei den Parkplätzen. Aber das kennen wir ja schon.

Der Musik-Campus scheint nun tatsächlich einen Standort gefunden zu haben: die Hittorf-Straße. Die SPD hat nachgegeben, die Grünen taten sich mit der Entscheidung schwer.

Und dann ist da noch der Flughafen, über dessen Zukunft man sich nicht einig ist. Die CDU möchte, dass alles so weitergeht wie bisher. Die neue Koalition will schauen, welche Möglichkeiten es denn überhaupt gibt. Einig ist man sich bei der Finanzspritze, die dem FMO über die Corona-Zeit hinweghelfen soll. Und dann schien es heute Morgen kurz so, als hätte sich das Geldproblem ganz von allein gelöst.

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Herzliche Grüße
Constanze Busch


PS

Eigentlich sollte es ein Klopfer auf die eigene Schulter werden, aber dann wurde es ein Tritt zwischen die eigenen Beine. CDU, Grüne, SPD, FDP und Volt hatten sich darauf geeinigt, dem Einzelhandel etwas Gutes zu tun. Mit einem gemeinsamen Antrag wollten sie dafür sorgen, dass Fördergeld fließt. Ulrich Möllenhoff von der CDU betonte nun noch einmal, dass seine Partei das alles angestoßen habe. Jörg Berens von der FDP bemerkte süffisant, die CDU möge aber doch beim nächsten Mal vorher wenigstens die Fehler entfernen, wenn sie den Vorschlag seiner Partei schon wörtlich übernehme. Beim Fußball würde man nun sagen: Christoph Kattentidt musste den Ball nur noch über die Linie schieben. Er fasste zusammen: „Die FDP hatte die Idee, die CDU setzt sie technisch um, und die Grünen sorgen dafür, dass sie beschlossen wird.“ Das passierte dann aber immerhin einstimmig.

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