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von Fabian Schatz

Münster, 2. April 2021

Tübingen hat in dieser Woche das Modellprojekt gestutzt, an dem sich auch die Stadt Münster gern beteiligen würde. Darüber berichtet unter anderem der Spiegel. Sie erinnern sich vielleicht: In Tübingen kann man einen aktuellen Negativtest als Eintrittskarte für Restaurants, Geschäfte oder Theater verwenden. Und dieses Experiment führte eindrucksvoll vor, was es bedeutet, mit einem komplexen Problem konfrontiert zu sein.

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer erklärte das am Mittwoch in der Talkshow von Markus Lanz (ab Minute 60). Er wollte in seiner Stadt herausfinden, ob Schnelltests eine Möglichkeit sein können, zumindest eingeschränkt öffentliches Leben stattfinden zu lassen. Und das wäre dann der Fall, wenn es mit den Tests gelingt, deutlich mehr Infizierte herauszufischen, als durch die Lockerungen produziert werden.

Anfangs hat das geklappt, später nicht mehr ganz so gut. Und das lag auch daran, dass das Experiment im Grunde recht erfolgreich war. Auf den ersten Blick sah das allerdings anders aus. Sie merken, es ist kompliziert. Und das ist auch ein Grund dafür, dass die Menschen sich nicht mehr so an die Corona-Regeln halten, wie sie sollten. Es geht um Psychologie. Damit beschäftigen wir uns heute im RUMS-Brief.

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Herzliche Grüße
Ralf Heimann


PS

Marc-Stefan Andres, einer unserer Gründer, hat bei Detektor FM über RUMS und Lokaljournalismus gesprochen. Wenn Sie Lust haben, hören Sie rein.

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