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Musik-Campus: Ein Ja mit Schmerzen | RUMS 30 Tage kostenlos testen


Münster, 29. März 2022
der Oberbürgermeister liegt mit Corona zu Hause (gute Besserung!), und während die Stadt es aus verständlichen Gründen (Inzidenz heute bei 2.164) längst aufgegeben hat, die Kontakte von Infizierten nachzuverfolgen, sind die Tage vor dem Ausbruch der Krankheit bei Markus Lewe gut dokumentiert. Gegen Ende der Woche war er bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins „Freunde für Rishon LeZion“, am Freitag hat er im Stadtweinhaus eine vierte Klasse empfangen (Zeitung vom Montag). Und vor einer Woche hat er auf dem Send Wahlkampf für die SPD gemacht. Moment. Für die SPD?
Sandra Beer, SPD-Landtagskandidatin, hat vor einer Woche auf ihrem Instagram-Konto eine Kachel veröffentlicht, auf der sie zusammen mit Markus Lewe zu sehen ist. Darunter steht: „Mit dem Oberbürgermeister bei der Eröffnung des Send!“ Daneben fett und rot: „SPD“. Nur was ist die Botschaft?
Unter anderem um diese Frage geht es im RUMS-Brief, vor allem aber um eine große Entscheidung, die am nächsten Mittwoch fallen wird: der Grundsatzbeschluss zum Musik-Campus. Im RUMS-Brief erklären wir, wie die Entscheidung wohl ausgehen wird – und warum davor vielleicht ein Blick nach München lohnen könnte.
Warum hört der Text hier schon auf? Sie lesen unseren Kurzbrief. Den ausführlichen RUMS-Brief bekommen Sie frei Haus, wenn Sie RUMS mit unserem Probe-Abo 30 Tage lang kostenlos testen.
Herzliche Grüße
Ralf Heimann
PS
Vor 23 Jahren habe ich für ein WG-Zimmer an der Hafenstraße 150 DM gezahlt. Das wären heute knapp 80 Euro. Dafür bekommt man zwar immer noch einen geräumigen Spind, aber zum Wohnen ist der ja eher schlecht. Nur ein klein wenig mehr Platz braucht man für ein so genanntes Tinyhouse, man könnte auch sagen: einen Wohnwürfel. Von Freitag bis nächsten Donnerstag steht an der Bismarckallee 2 davon einer am Aasee. Auf dieser Seite können Sie sich das Ding in einem kleinen Video schon mal ansehen. Um so ein Tinyhouse abzustellen, reicht im Grunde schon ein Parkplatz. Und dazu ein kleiner Tipp: Wenn man vier Räder an das Haus schraubt und es im Kreuzviertel schräg auf den Gehweg stellt, dürfte das Ordnungsamt auch nichts dagegen haben.
PPS
Am 28. April ist Girls’ Day. Mädchen machen einen Tag lang Erfahrungen in „zukunftsträchtigen Berufen, in denen sie bisher unterrepräsentiert sind”, so steht es auf der Website. Und das Wort „zukunftsträchtig“ klingt zwar ein bisschen nach 1970. Aber egal, wir fühlen uns angesprochen. Wir machen mit und laden zehn Mädchen zu uns in die Redaktion ein, um einen Eindruck von unserer Arbeit zu bekommen. Das Ganze würden wir gern auch für Jungen anbieten, nur leider findet der „Boys’ Day“ am selben Tag statt, und die Gruppen sollen der Idee nach möglichst getrennt nach Geschlechtern teilnehmen. Vorschlag daher: Wir laden die Jungen einfach im nächsten Jahr ein. Und falls Sie eine Tochter, Nichte oder Enkelin haben, die Lust hat, uns einen Tag lang zu besuchen, melden Sie sich gern per E-Mail. Wir freuen uns.