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Last-Minute-Wissen zur Europawahl | Unbezahlte Werbung: Götterspeisen

Guten Tag,
seit gestern läuft die Europawahl. Die Niederländer:innen haben zuerst gewählt, heute sind die Wahllokale in Tschechien und Irland geöffnet. Erste Tendenz aus den Niederlanden: Das Bündnis aus Grünen und Sozialdemokraten liegt knapp vor der PVV, der Partei des Rechtspopulisten Geert Wilders.
Tendenz aus Deutschland: 30 Prozent wählen CDU/CSU, SPD und Grüne folgen weit hintenan mit 14 Prozent auf Platz 2. In den Niederlanden hatten Umfragen im Vorfeld der Wahlen allerdings auch ergeben, dass die PVV den meisten Zuspruch hat. Also schauen Sie am besten in einem Liveticker vorbei, hier zum Beispiel vom ZDF oder hier vom Deutschlandfunk in Leichter Sprache.
Und da wir gerade bei Blicken in die Glaskugel sind: Einige Münsteraner:innen könnten bald in Brüssel und Straßburg Platz nehmen. Also, zumindest theoretisch. Die meisten von ihnen stehen recht weit hinten auf den Listen. Alina Möller (ÖDP) ist der einzige Name mit dem Zusatz „Münster“, der tatsächlich auf Ihrem Stimmzettel steht. Sie nimmt Listenplatz 3 ein. Gerade ist die Partei noch mit einem Sitz vertreten. Eines ihrer Themen: die Wirtschaft umweltverträglich zu gestalten.
Hier noch im Schnelldurchlauf die anderen Kandidat:innen aus Münster, die auf ihren Webseiten jeweils ausführlich über Positionen und Themen schreiben, die ihnen besonders wichtig sind:
Philipp Mathmann etwa steht auf Platz 26 für die Grünen. Gesundheit steht für ihn im Fokus, er möchte evidenzbasierte Standards auf EU-Ebene umsetzen. SPD-Kandidatin Madita Fester (Listenplatz 65) würde sich insbesondere für gleiche Bildungschancen in Europa stark machen. Carina Beckmann geht auf Platz 11 für Volt und nachhaltige Agrarpolitik ins Rennen, Claudia Grönefeld (Listenplatz 27) will mit der FDP unter anderem die EU-Institutionen schneller gestalten und das Wahlalter europaweit auf 16 absenken.
In Münster haben knapp 80.000 Menschen Briefwahlunterlagen beantragt. Knapp 70.000 davon haben (Stand heute Mittag) ihren Weg zurück in die Stadtverwaltung gefunden. Mehr als ein Viertel der 240.000 Wahlberechtigten haben also schon ihre Stimme abgegeben.
Falls Sie jetzt langsam unruhig werden, weil Sie noch immer nicht wissen, wen Sie wählen möchten: Vielleicht kann Electify Sie etwas unterstützen. Das KI-Sprachmodell durchforstet die Wahlprogramme aller momentan im EU-Parlament vertretenen Parteien, außerdem die öffentlichen Reden der im Parlament sitzenden Politiker:innen der vergangenen fünf Jahre, um eine Antwort auf Ihre Fragen zu generieren.
Und falls Sie Ihre Briefwahlunterlagen noch zu Hause haben: Packen Sie die am besten sofort in die Tasche und machen Sie noch einen kleinen Spaziergang. Der Briefkasten am Stadthaus 1 (Klemensstraße 10) wird am Wahlsonntag um 18 Uhr noch einmal geleert. In Briefkästen der Bezirksverwaltungen, Bürgerbüros und an den Stadthäusern 2 und 3 schaut Sonntag um 14 Uhr noch jemand rein, mehr dazu hier. (sst)
+++ An der Königsstraße soll bald eine rote Ampel lange Staus vor dem Parkhaus verhindern. (Westfälische Nachrichten)
+++ Die Stadt will in der Innenstadt weitere Tempo-30-Zonen ausweisen – auf der kleinen Bahnhofstraße, der kleinen Friedrich-Ebert-Straßen sowie auf Teilen der Bremer Straße, der Hüfferstraße und am Bremer Platz. (Westfälische Nachrichten)
+++ Das neue Kulturticket, mit dem Schülerinnen und Schüler nach den Sommerferien günstiger oder kostenlos Kulturveranstaltungen besuchen können, bekommt den Namen Kultick. (Stadt Münster)
+++ Tickets für Preußen-Spiele kosten in der neuen Saison zwischen 14,50 Euro (Stehplatz unter freiem Himmel) und 42 Euro (Sitzplatz Haupttribüne) und werden damit deutlich teurer. (Westfälische Nachrichten)
+++ Fans von Preußen Münster haben über 20.000 Euro gesammelt, um sich an der Strafe zu beteiligen, die der DFB wegen der Zündelei beim DFB-Pokalspiel gegen Bayern München verhängt hat. (Fangemeinschaft Preußen Münster)
+++ Wegen eines „Kalkulationsfehlers“ bei den Personalkosten im Wirtschaftsplan fällt das Defizit des Theaters um eine knappe Viertelmillion Euro höher aus als gedacht und liegt damit bei ungefähr einer Million. (Stadt Münster)
+++ Die Bezirksregierung hat vorübergehende Abordnungen von 83 Grundschullehrkräften aus dem Münsterland ausgesprochen, um Schulen im Emscher-Lippe-Raum zu unterstützen, und erwartet, dass bis Ende Juni weitere 46 Lehrkräfte vorübergehend die Schule wechseln müssen. (Bezirksregierung Münster)
+++ Das Junge Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft kritisiert, dass bei der „Langen Nacht der Bildung“ Personen eingeladen wurden, die Terrorismus, Israelhass und Antisemitismus verbreiten, weshalb der AStA deren Auftritt verboten hat. (Westfälische Nachrichten)
+++ Rund 50 Zehntklässlerinnen und Zehntklässler der Erna-de-Vries-Schule mussten gestern ihre Mathe-Abschlussprüfung wiederholen, weil irgendjemand die Prüfungsunterlagen vertauscht hat. (Westfälische Nachrichten)
+++ Das Bistum baut die frühere Domkammer an der Nordseite des Doms bis 2026 für neun Millionen Euro zu einem Domforum um, in dem Chöre proben und das nach den Vorstellungen des Bistums dazu beitragen soll, die Innenstadt zu beleben. (Bistum Münster)
+++ Im Bistum Münster werden bis 2030 voraussichtlich mehr als 100 Priester in den Ruhestand gehen, etwa ein Drittel, während nur vier Neupriester geweiht werden. (Kirche und Leben)

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Am Marktstand „Götterspeisen“ auf dem Wochenmarkt gibt es mittwochs und samstags Mittagessen unter freiem Himmel. In einem kleinen roten Wagen rechts neben dem Domeingang kocht Inhaber Helmut Peinemann frische Eintöpfe, Suppen und, je nach Saison, weitere Speisen. Dazu gibt’s Brot zum Selbstbedienen. Essen können Sie die Speisen direkt vor Ort an Stehtischen. Empfehlung: die Bouillabaisse sowie alles, bei dem die goldbraun-geschmorten Kartoffeln als Beilage dabei sind.
Hier finden Sie alle unsere Empfehlungen. Sollte Ihnen ein Tipp besonders gut gefallen, teilen Sie ihn gerne!
Heute hat Annalena Zernott für Sie in den Veranstaltungskalender geschaut. Das sind ihre Empfehlungen:
+++ Die Stadtbücherei und die Volkshochschule Münster erweitern den bundesweiten Digitaltag um einen weiteren Tag und nennen ihn Digitaltag Plus. Am morgigen Samstag gibt es in der Bücherei verschiedene Workshops zu künstlicher Intelligenz. Das Programm sowie Hinweise zur Anmeldung finden Sie hier.
+++ Im Begegnungszentrum Meerwiese findet am Samstag ab 15 Uhr das erste Sommerfest des Drubbel-Vereins statt. Der Eintritt ist frei, aber der Verein bitte um Spenden fürs Wohnprojekt.
+++ Unter dem Motto Sommer, Sonne, See gibt es am Samstag und Sonntag Musik auf der Seebühne am Germania-Campus. Eine Reservierung bei den einzelnen Lokalen wird empfohlen, der Eintritt ist frei.
+++ Am Sonntag findet von 12 bis 17 Uhr in der Mensa am Ring der Modeflohmarkt Kleiderwirbel statt. Der Eintritt kostet für Erwachsene 4 Euro, ab 15:30 Uhr nur noch einen Euro. Kostenfreie Parkplätze gibt es im Parkhaus nebenan.
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Was sonst noch?
Die Europäische Union will, dass bis 2030 ein Viertel der landwirtschaftlichen Flächen ökologisch bewirtschaftet werden – der Bund sogar fast ein Drittel. In Münster sind es bisher nur 1,5 Prozent. Einige Initiativen wollen, dass es schnell mehr werden. Doch der Landwirtschaftsverband tritt auf die Bremse.
Darum geht es im kompletten RUMS-Brief. Möchten Sie mehr erfahren? Dann testen Sie RUMS drei Monate lang zum halben Preis.
Herzliche Grüße
Svenja Stühmeier
Mitarbeit: Ralf Heimann (rhe), Jan Große Nobis (jgn) – das bedeutet: Die einzelnen Texte im RUMS-Brief sind von der Person geschrieben, deren Kürzel am Ende steht.
Lektorat: Susanne Bauer
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PS
Seit über 40 Jahren gibt es mit dem Frauen-Notruf eine Beratungsstelle für Mädchen und Frauen in Münster. Sie berät Menschen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben oder befürchten und diejenigen, die Betroffene unterstützen wollen. Momentan möchte die Beratungsstelle mit einer Umfrage herausfinden, wie häufig und in welcher Form Mädchen und Frauen im Internet belästigt werden. Achtung: In der Umfrage geht es um Ihre eigenen Erfahrungen und Ihren Umgang damit. Hier können Sie an der Umfrage teilnehmen. (sst)
Der Frauen-Notruf ist telefonisch unter 0251/34443 (montags bis donnerstags von 10 bis 16 Uhr und freitags von 10 bis 12 Uhr) oder per Mail an info@frauennotruf-muenster.de erreichbar.
