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Was plant die neue Taskforce gegen den Müll? | Preußen-Kolumne: Die wilde Fahrt beginnt

Guten Tag,
auf der Josef-Beckmann-Straße in Kinderhaus hat es in dieser Woche zwischenzeitlich so ausgesehen, als habe jemand seinen Keller entrümpelt. Auf der Wiese neben dem Bürgersteig lag an mehreren Stellen aufgereiht Müll. Im Schatten eines Baumes zwei Autoreifen, unter einem davon eingeklemmt eine Strickjacke, daneben ein Siphon, ein Portemonnaie. An einer anderen Stelle rahmen alte Spanplatten und kaputte Kommoden einen Haufen schwarzer Müllsäcke ein. In der Kinderhauser Schleife ist das nicht unbedingt ein ungewöhnliches Bild: Dort liegen häufiger wilde Müllhalden herum.
Wenn Müll illegal abgeladen wird, sammeln die Abfallwirtschaftsbetriebe ihn ein. Manchmal bei regulären Touren, andermal rücken Mitarbeiter nur dafür aus. Beides kostet Geld. Wenn das Ordnungsamt nicht herausfinden kann, wer seinen Müll auf die Straße geworfen hat, werden die Kosten für die Entsorgung über die Abfallgebühren auf alle umgelegt. 1,2 Millionen Euro hat das im vergangenen Jahr insgesamt gekostet.
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