Der Sinn und Unsinn der Kanalerweiterung | Baddabäm! Eine neue Show in Münster | Reportage: Bioland vs. Bauland

Porträt von Svenja Stühmeier
Mit Svenja Stühmeier

Guten Tag,

am Sonntag haben ein paar Leute bei einem Kanalspaziergang festgestellt: Da werden ja alte Eichen abgeholzt, und es soll damit noch weitergehen. Sie haben kurzerhand dazu aufgerufen, ab Montagmorgen eine Protestaktion an der Pleistermühlenweg-Brücke zu starten. Hat geklappt, die Polizei spricht von 20 Personen, die Aktivist:innen von 50, die vor Ort waren. Ein klassischer Montag also für diejenigen, die eigentlich den Job hatten, weitere Bäume zu fällen.

Aber warum eigentlich?

Die Bäume sollen für die neue Brücke weichen. Sie wissen schon, die Geschichte mit der Kanalerweiterung, die schon ziemlich lange dauert und sich bereits oft verzögert hat (RUMS-Brief). Ein erheblicher Grund dafür ist der Personalmangel, im August hat über den Stillstand etwa der WDR berichtet. Das Personal, das die Brücke am Pleistermühlenweg bauen soll, stehe jetzt aber zur Verfügung. Baubeginn ist für Sommer 2024 geplant, teilt uns eine Sprecherin der zuständigen Behörde mit, des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Westdeutsche Kanäle am Standort Rheine, oder einfach kurz: WSA.

Der Plan ist, den Kanal breiter zu machen. An dieser Stelle sollen etwa 30 Meter dazukommen. Grund dafür: Größere Schiffe sollen unter der Brücke hindurch passen und auch aneinander vorbeifahren können.

„Einige Leute haben geweint“

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