Sisyphos und die Laternen | Reportage: Warum ein Klima-Aktivist zur FDP ging | Wie ein Münsteraner dem Krieg entkommen will

Porträt von Ralf Heimann
Mit Ralf Heimann

Guten Tag,

am Freitag, kurz vor dem Wochenende, kam Post. Ein Leser schrieb in einer E-Mail, im Kreuzviertel seien in mehreren Straßenzügen nun schon seit zwei Tagen durchgehend die Laternen an. Ein Nachbar habe die Stadtwerke benachrichtigt, später dann auch noch die Stadtverwaltung, also das Tiefbauamt.

Es hörte sich an wie der Anfang eines Witzes: Wie viele Menschen braucht man, um eine Laterne auszuschalten?

In der Vorstellung braucht man einen. Und der schaltet einfach das Licht aus. Aber oft stellt man sich die Dinge ja viel einfacher vor, als sie sind.

Am Freitagnachmittag erlosch die Straßenbeleuchtung im Kreuzviertel. So schwer war es dann ja wohl doch nicht. So sah es jedenfalls aus. Kurz darauf waren die Laternen wieder an.

Eine Antwort hatten Stadt und Stadtverwaltung noch nicht geschickt. Die würde dann ja wohl Montag kommen, wenn das Problem gelöst war. Am Sonntag schrieb der Leser in einer weiteren E-Mail: „Auch heute sind wir noch im 24h-Dauerbetrieb.“ Was war da los?

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