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Die Zukunft des FMO | Gutachten von Kollegen | Digitale Bierprobe

Guten Tag,
heute vor einer Woche stand auf der Tagesordnung des Steinfurter Kreisausschusses unter Punkt sieben das „Corona-Finanzierungskonzept der FMO GmbH“. Der Flughafen braucht Geld, darum ging es einen Tag später auch in Münsters Hauptausschuss. Aber in Steinfurt lag noch etwas anderes auf dem Tisch – ein Papier, das Flughafenchef Rainer Schwarz an die Mitglieder des Stadtrats in Greven verteilt hatte. Titel: Regionalökonomische Bedeutung des Flughafens Münster/Osnabrück.
Es ist die Zusammenfassung einer Studie aus dem Juni 2019, die belegen soll, wie wichtig der Flughafen für die Region ist. Darin stehen Sätze wie: „Die öffentlichen Haushalte haben durch die Leistungserstellung am Flughafen Münster/Osnabrück im Jahr 2017 insgesamt einen fiskalischen Einnahmeüberschuss erzielt.“ Oder: „Auf dem Flughafengelände gibt es 1.286 Arbeitsplätze (…) in 68 Betrieben.“ Das klingt sehr gut. Allerdings steht oben rechts auf dem Papier das Logo der Technischen Hochschule Wildau. Und da fragt man sich: Woher kennt man den Namen noch mal? Ach ja, von der Website des Flughafens. FMO-Chef Rainer Schwarz hat dort eine Honorarprofessur.
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