Die Philosophie des Carsharings | Münster könnte mehr | Yuzu Ramen

Porträt von Ann-Marlen Hoolt
von Ann-Marlen Hoolt

Guten Tag,

seit Kurzem verzichten mein Freund und ich aufs eigene Auto. Eigentlich eine einfache Entscheidung: Es ist besser für die Umwelt, die meisten Autos stehen mehr rum, als dass sie bewegt werden, und dazu wohnen wir nah genug am Hauptbahnhof, um bequem öffentliche Verkehrsmittel nutzen zu können. Trotzdem musste ich mich vor der Entscheidung von einigen romantischen Vorstellungen verabschieden: Die spontane Autofahrt nach Sizilien, mal eben kurz mit dem Auto an die Nordsee, die Freiheit diese eine Freundin in Großbritannien einfach so besuchen zu können. Wahrscheinlich hätte ich diese Fahrten eh nie gemacht. Aber es war schön zu wissen, dass ich sie hätte machen können, wenn ich gewollt hätte.

Dabei sind solche Ausflüge auch ohne eigenes Auto möglich. Dafür gibt es die Bahn oder Fernbusse, und wer will, kann sich ein Auto mieten. Hier in Münster haben wir mehrere Carsharing-Angebote. Bisher werden sie nur von einem Bruchteil der Münsteraner:innen genutzt. Dabei könnten sie bei der ökologischen Verkehrswende eine entscheidende Rolle spielen.

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