Das York-Quartier: Wohnviertel der Zukunft? | Noch mehr Flyover-Gutachten | Bouldern

Porträt von Johanne Burkhardt
von Johanne Burkhardt

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Münster wächst, in zehn Jahren werden wahrscheinlich 330.000 Menschen in der Stadt leben. Es gibt jetzt schon zu wenige Wohnungen, vor allem zu wenig bezahlbare. Und das knappe Gut namens Wohnraum dürfte in den nächsten Jahren noch viel knapper werden: Bis 2040 steigt die Zahl der Haushalte in Münster weiter stark an, so lautet eine Prognose im Wohnungsmarktbericht NRW. Wo sollen die vielen Zugezogenen in der Stadt also bleiben? Es wird nicht reichen, bestehende Stadtteile nachträglich durch Neubau zu verdichten, irgendwann wird es einfach zu eng. Es müssen ganz neue Wohnviertel her.

Auf den Geländen der ehemaligen britischen Kasernen Oxford (Gievenbeck) und York (Gremmendorf) sollen in den nächsten Jahren solche Quartiere entstehen. Dort soll modellhaft das Wohnen der Zukunft entworfen und ausprobiert werden: „innovatives, urbanes und nachhaltiges Leben in Münster” verspricht die Stadt für das neue York-Quartier. Um die beiden Kasernengelände neu zu planen und zu vermarkten, hat die Stadt eine neue Tochtergesellschaft gegründet: die Konvoy GmbH (der Name steht für Konversionsflächen der Oxford- und der York-Kaserne).

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