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Ultimatum an den Unikliniken | Wahlhilfe und Wahlhilfen | Betten und Cappuccino

Guten Tag,
am vergangenen Dienstag und Mittwoch sind viele Mitarbeiter:innen der Uniklinik Münster und der anderen fünf Unikliniken in Nordrhein-Westfalen nicht zur Arbeit gegangen. Die Gewerkschaft Verdi hatte zu Warnstreiks aufgerufen. Zusammen mit den Beschäftigten will sie einen sogenannten Tarifvertrag Entlastung durchsetzen, der die Arbeitsbedingungen in den Kliniken verbessern soll. Konkret heißt das vor allem: Die Mitarbeiter:innen wollen neue Personalschlüssel verhandeln und verbindlich in ihren Tarifverträgen festschreiben.
Um das zu erreichen, haben sich für die Aktion „Notruf NRW“ Tausende Beschäftigte der Unikliniken zusammengeschlossen. Auf der Website zur Aktion wird ein Countdown angezeigt (Sie müssen dazu ganz nach unten scrollen). Heute, am Freitag, steht dort: 8 Tage, daneben werden Stunden, Minuten und Sekunden heruntergezählt. Am 1. Mai läuft das Ultimatum aus, das die Gewerkschaft und die Klinikkräfte dem Arbeitgeberverband gestellt haben. Kurz zur Erklärung: Die Uniklinik Münster gehört dem Arbeitgeberverband des Landes NRW an, ebenso wie die übrigen Unikliniken, die Universitäten und die Fachhochschulen. Der Verband entscheidet darüber, ob er mit der Gewerkschaft verhandelt. Es geht hier also nicht um eine Auseinandersetzung ausschließlich zwischen der Uniklinik Münster und ihren Beschäftigten.
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