Gazo ist immer noch da, aber zu laut | Wie weit ist Münster mit der Wärmewende? | Ganz schön viele Zimmerpflanzen

Porträt von Constanze Busch
von Constanze Busch

Guten Tag,

letzte Woche haben wir Ihnen im RUMS-Brief über die Zukunft des Gasometers geschrieben, und heute geht es hier mit der Geschichte gleich weiter. Das Kollektiv Gazo des Vereins Sozialpalast hatte das Industriedenkmal bis letzten Freitag gemietet, um es als Kulturort neu zu beleben. Nun ist der Mietvertrag zwar ausgelaufen, aber der Verein ist vorerst noch da und verhandelt über eine Vertragsverlängerung. Das klingt aus Sicht des Kollektivs zwar ganz hoffnungsfroh, doch richtig gut läuft es nicht.

Der Verein hat gestern einen offenen Brief an die beiden Stadtwerke-Geschäftsführer Sebastian Jurczyk und Frank Gäfgen verschickt. Darin schildert er erst einmal recht ausführlich das Projekt und warum er den Gasometer weiterhin dafür brauchen, es weiterzuentwickeln. Das sei auch neben dem laufenden Konzeptvergabeverfahren für das Denkmal möglich, der Verein möchte deshalb seinen Mietvertrag verlängern und sichert „vollständige Kooperationsbereitschaft“ zu.

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