Wer will den Gasometer kaufen? | Hat der Preußen-Präsident die Waffeninvestoren angeschleppt? | Unbezahlte Werbung: Bücherei am Katthagen

Porträt von Sebastian Fobbe
von Sebastian Fobbe

Guten Tag,

Donnerstagmorgen, ein Schneesturm fegt über Münster. Vor dem Gasometer am Albersloher Weg schmelzen am Nachmittag die letzten Schneereste. Ein paar Leute balancieren über eine feuchte Holzplanke, um in den ehemaligen Gasspeicher zu gelangen. Auf dem Boden sammeln sich riesige Pfützen. Nicht gerade der beste erste Eindruck, den die Investorinnen, Investoren und Projektentwickler:innen von diesem Ort bekommen, die zur Gasometerbörse gekommen sind.

Seit die Stadtwerke den Gasometer im Jahr 2005 stillgelegt haben, ist unklar, wie es mit dem Industriedenkmal weitergehen soll. Zuletzt mietete der Verein Sozialpalast das Gelände, um dort der alternativen Kulturszene in Münster einen Raum zu bieten. Nach dem Vertragsende weigerte sich das Kollektiv zunächst, den Gasometer zu räumen. Doch am Ende fand sich ein Kompromiss.

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