- Newsletter
- Briefe
- Brief von Sebastian Fobbe
Ein Freifahrtsschein aus der JVA | Nach der „Signa“-Pleite ist vor der Kaufhauskrise? | Fred liebt Irma

von Sebastian Fobbe
Guten Tag,
heute ist ein Mann aus der Justizvollzugsanstalt Münster entlassen worden, der dort etwas mehr als zwei Wochen inhaftiert gewesen war. Er hatte eine Straftat begangen, für die das Strafgesetzbuch bis zu einem Jahr Haft vorschreibt. Verurteilt wurde der Mann zu einer zweimonatigen Gefängnisstrafe.
Der Mann, um den es geht, hatte ein öffentliches Verkehrsmittel ohne gültigen Fahrschein betreten. Das sogenannte „Erschleichen von Beförderungsleistungen“ hatten die Nazis im Jahr 1935 ins Strafgesetzbuch geschrieben. Hitlerdeutschland wurde besiegt, der Paragraf 265a aber blieb.
Artikel lesen?
RUMS 6 Monate lang für 1 Euro testen.
jetzt ausprobieren
Schon registriert?
Hier einloggen