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Porträt von Sebastian Fobbe
Mit Sebastian Fobbe

Guten Tag,

es ist ein gewaltiger Müllberg, den die Abfallwirtschaftsbetriebe in Münster nach der Silvesternacht eingesammelt haben. Fast 6 Tonnen sollen es gewesen sein (RUMS-Brief). Größtenteils bestand der Müll aus Böllern, Feuerwerkskörpern und Glasscherben – trotz Böllerverbotszonen in der Innenstadt. Beim letzten Jahreswechsel im Vor-Corona-Zeitalter waren es „nur“ 5,5 Tonnen Silvesterschrott.

Dieser Abfallhaufen soll aber nicht der Aufhänger sein für eine weitere Debatte über den Sinn und Zweck eines Böllerverbots. Ich möchte auf etwas anderes hinaus: Mir geht es um den Müll.

Münster hat sich nämlich ein ambitioniertes Ziel gesetzt. In sechs Jahren möchte die Stadt nichts weniger sein als „eine Hauptstadt der Abfallvermeidung“. Was auch sonst? Bis 2030 soll der Müllausstieg gelingen. Dann gibt es in der Stadt laut den Abfallwirtschaftsbetrieben keinen Müll mehr, sondern nur noch Wertstoffe, die wiederverwertet werden. Auch andere Städte wie Berlin, München, Kiel oder Frankfurt am Main erarbeiten Strategien, um künftig Müll zu vermeiden.

Die Frage ist nur: Wie soll das klappen?

Eine Idee kommt aus dem Ländle. Die Stadt Tübingen setzt seit 2022 auf eine Verpackungssteuer. Die wird für Restaurants und Cafés fällig, wenn sie zum Beispiel Einweggeschirr oder To-go-Becher anbieten.

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