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Porträt von Sebastian Fobbe
von Sebastian Fobbe

Guten Tag,

im vergangenen Jahr hieß es, am 17. Mai, dem internationalen Tag gegen Queerfeindlichkeit, werden sich mehrere Profifußballer outen. Die Aktion hatte Marcus Urban organisiert. Er wurde einst als Nachwuchstalent im Fußball gehandelt, schlug einen anderen Karriereweg ein, weil er sich als schwuler Mann in der Männerdomäne Profifußball hätte verstecken müssen.

Heute engagiert sich Urban für mehr Vielfalt und Akzeptanz im Profisport, kann einige Erfolge vorweisen und steht laut eigenen Aussagen mit homosexuellen Berufssportlern im Kontakt. Doch aus dem Gruppen-Coming-out, das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine Weltnachricht geworden wäre, wurde nichts.

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