Die Wilhelm-Debatte, Folge 412 | Verkehrspolitik als Tauziehen | Der Domplatz wird autofrei | Wie gefährlich sind Taser?

Porträt von Ralf Heimann
von Ralf Heimann

Guten Tag,

in einer Ankündigung von zwei Podiumsdiskussionen stellte die Uni Münster vor ein paar Tagen die Frage: „Sollte sich die Universität Münster umbenennen?“ Und das ist etwas irritierend, denn wenn die Antwort auf diese Frage Ja sein wird, könnte die Westfälische Wilhelms-Universität in Zukunft Universität Münster heißen. So richtig eindeutig ist in der ganzen Debatte aber vieles ohnehin nicht. Das zeigte die erste der beiden angekündigten Podiumsdiskussionen am Montagabend sehr schön.

Eckart Conze, Historiker an der Uni Marburg und einer der drei Teilnehmenden, zitierte einen Satz, den er auf der Website der Uni Münster gelesen hatte: „Geschichte ist Gegenwart.“ Das müsse der Ausgangspunkt der Debatte sein, befand er. Geschichtsbilder und die Vorstellung von Geschichte änderten sich, deswegen sei es für ihn auch keine große Überraschung, dass die Uni Münster sich immer wieder mit ihrem Namensgeber auseinandersetze.

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