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Das schnelle Busnetz, schnell erklärt | RUMS-Reportage: Der Sohn vom Skateboardpapst | Borgo Antico

Guten Tag,
Ende September 1994, wenige Wochen, bevor die SPD-Politikerin Marion Tüns Münsters Oberbürgermeisterin wurde, beantwortete sie in den Westfälischen Nachrichten Fragen zur autofreien Innenstadt, dem großen Wahlkampf-Thema damals. Tüns sagte, die konkreten Alternativen zu einer Innenstadt mit Autos seien „ein deutlich verbessertes Bussystem mit kürzeren Taktzeiten und für die Zukunft eine Stadtbahn“. Der öffentliche Nahverkehr müsse sich „an den Bedürfnissen der Benutzer orientieren“. Er müsse die Menschen „möglichst nah dorthin dorthin bringen, wo sie hinwollen“. Und tatsächlich, das wäre schon toll, wenn der öffentliche Nahverkehr dazu in der Lage wäre.
Gestern Nachmittag veröffentlichte die Stadtverwaltung ein Papier mit dem Titel „Neugestaltung des ÖPNV-Angebotes der Stadt Münster“. Der städtische Verkehrsausschuss soll am nächsten Mittwoch beschließen, dass die Stadtwerke ihr Busangebot verbessern. Man hatte zwei Workshops veranstaltet. Es ging um die Frage, wie das denn gelingen kann. Ein zentrales Ergebnis aus diesen Workshops lautet:
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