Kita-Navigator verliert Orientierung | Waffen in Münster: eine Erkundungsreise | Unbezahlte Werbung: Happy Tea Bar

Porträt von Ralf Heimann
Mit Ralf Heimann

Guten Tag,

die Stadt Münster hat am Sonntagnachmittag um 16 Uhr eine Pressemitteilung veröffentlicht. Am Wochenende. Das war ungewöhnlich. Der Inhalt der Mitteilung ließ erahnen, warum es so schnell gehen musste. Der Kita-Navigator, die Software, die in Münster die Vergabe von Kita-Plätzen regelt, hatte die Orientierung verloren. Er hatte Geschwisterkinder an unterschiedliche Kitas vermittelt oder nur einem Zwilling einen Platz zugesagt. Die Stadt hatte der Software danach den Stecker gezogen. Was das nun bedeutet, wird erst langsam klar.

Stadtdirektor Thomas Paal tingelte am Montagabend durch die Fraktionen und sprach dabei zerknirscht von einem „Desaster“. Nach Paals Schilderungen kam es zu dem Fehler, weil die Software jetzt etwas mehr kann als früher, aber das, was sie früher konnte, nicht mehr so richtig gut macht. Ungefähr so jedenfalls habe er das erklärt, erzählte jemand, der dabei war . Die SPD-Fraktion schrieb hinterher in einer Pressemitteilung, so richtig habe man noch immer nicht verstanden, woran es lag. Paal habe auch nicht erklären können, wann das Problem behoben sein werde.

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