Was tun gegen den Gefühlsstau? | Wo Münster sein Klimaziel schaffen kann | Unbezahlte Werbung: Après-Ski-Bar „Lawine“ 

Porträt von Ralf Heimann
Mit Ralf Heimann

Guten Tag,

Paris hat gerade beschlossen, die Parkgebühren für schwere Autos zu verdreifachen. Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo hat das am Sonntag mit dem Satz kommentiert: „Die Pariser sind die Avantgarde einer Bewegung, viele Städte werden sicher nachziehen.“ 

Und jetzt ein überraschender Einschub dazu, was gestern in der RUMS-Redaktion passiert ist. Wir haben an einem Feedback-Seminar teilgenommen, das Bestandteil einer Masterarbeit ist. Es ging um die Frage, wie man Rückmeldungen so gibt, dass sie auch ankommen. Eine wichtige Regel dazu hat der Psychologe Friedemann Schulz von Thun formuliert. Sie lautet: „Die Botschaft bestimmt der Empfänger.“ 

Aber was hat das jetzt mit schweren Autos zu tun? Doch einiges. Eine neue Parkgebühren-Regelung ist immer auch eine Botschaft, in diesem Fall soll sie lauten: Große Autos wie SUV nehmen viel Raum in Anspruch und verschmutzen die Luft mehr als kleine Fahrzeuge. Daher ist es teurer, sie irgendwo abzustellen. 

Der kleine Haken ist: Auf der anderen Seite kommt eine andere Botschaft an, nämlich: Die wollen uns erziehen. Die stellen sich moralisch über uns. Wo immer sie können, schikanieren sie das Auto. So erlebt man es in Münster auch in den Ratsdebatten. 

Die eine Seite möchte den wahrgenommenen Missstand beseitigen, dass man das Auto bevorzugt, indem man ihm erlaubt, öffentlichen Raum kostenfrei zu nutzen. 

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